Fallberichte: Die Vitamin-C-Therapie in der Hausarzt-Praxis

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Vitamin C könnte ein wichtiger Therapiebaustein bei vielen Beschwerden sein. Dr. med. Jochen Handel erklärt, warum Ärzte über die Vorteile der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie oft leider nicht viel wissen und erläutert anhand von Fallberichten aus seiner Praxis die Einsatzmöglichkeiten von Vitamin-C-Infusionen.

Vitamin C: Eine heilsame Substanz, die von der Schulmedizin ignoriert wird

Im Frühjahr 2010 gab mir eine befreundete Heilpraktikerin ein unscheinbares kleines Fläschchen in die Hand und sagte zu mir: „Das wird dir sicher noch viel nützen, lieber Jochen.“ Ich schaute es mir skeptisch und etwas ungläubig an: Es war ein Fläschchen mit einer Vitamin-C-Infusionslösung. 7,5 g Ascorbinsäure gelöst in 50 ml Injektionslösung.

Ich stellte das Fläschchen auf meinen Schreibtisch, begann zu recherchieren und fiel aus allen Wolken! Denn das, was ich erfuhr, fand in all den Jahren meines Medizinstudiums und meiner Tätigkeit in zahlreichen Kliniken nicht einmal am Rande Erwähnung.

Vitamin C verlängert das Leben

Vitamin C verlängert das Leben! Diese Erkenntnis hatten Forscher aus Los Angeles bereits im Jahre 1992 publiziert! (1) Wer kein Vitamin C zu sich nimmt, stirbt im Verlauf von Wochen, Monaten oder Jahren an der Vitamin-C-Mangelkrankheit namens Skorbut. Das ist klar und das lernen Mediziner auch in ihrem Studium. Aber was die kalifornischen Forscher herausfanden, war, dass Menschen, die höhere Dosen Vitamin C einnahmen, durchschnittlich 6 Jahre länger lebten als solche, die auf die Nahrungsergänzung verzichteten. Und das, obwohl sie gar keinen Skorbut hatten.

Skorbut gibt es noch heute!

Skorbut ist eine historisch wohlbekannte Erkrankung. Sie war schon den alten Ägyptern im 2. Jahrtausend v. Chr. bekannt und wurde auch zu Zeiten Hippokrates um ca. 400 v. Chr. immer wieder erwähnt (3, 5). Später spielte sie insbesondere bei den Seefahrern des 17. und 18. Jahrhunderts eine grosse Rolle, aber auch bei den Soldaten des ersten Weltkrieges und bei den Insassen von Konzentrations- und Kriegsgefangenenlagern (2, 3).

Spätestens seit 1960 galt Skorbut in den Ländern der ersten Welt als ausgerottet, doch Achtung: Auch heute noch kommt die Krankheit (sicher in abgeschwächter Form) in Pflegeheimen und bei Diabetikern vor (4), was kein Wunder ist, denn gerade bei diesen Menschen werden frische Lebensmittel oft entweder aus Kostengründen (Grossküchenessen in Heimen und Krankenhäusern) oder aus Angst vor Zucker im Obst kaum gegessen.

Nobelpreise rund um Vitamin C

Die Symptome des Skorbuts sind blaue Flecken schon bei geringfügiger Berührung, Blutungen der Haut und der Schleimhäute, erhöhte Infektanfälligkeit, Zahnfleischbluten, Entzündungen der Gelenke, verzögerte Wundheilung, allgemeine Auszehrung und zunehmender Kräfteverfall.

Der Ungar Albert Szent-Györgyi schaffte es im Jahr 1926 als Erster, das Vitamin C aus Paprika und Kohl zu isolieren. 1933 klärte Walter Norman Haworth auch die chemische Struktur auf. Beide erhielten dafür 1937 den Nobelpreis für Medizin und Chemie (6, 7).

1933 entwickelte der Chemiker Tadeus Reichstein gemeinsam mit zwei Kollegen ein Verfahren für die industrielle Herstellung von Vitamin C aus Traubenzucker und wurde dafür 1950 ebenfalls vom Nobel-Komitee geehrt (8).

Wir fassen zusammen: Die lebensbedrohliche Erkrankung Skorbut hat die Menschheit nach unseren Quellen ca. 4000 Jahre lang beschäftigt bis Anfang des 20. Jahrhunderts eine zutiefst wissenschaftliche und ergiebige Lösung für dieses Gesundheitsproblem gefunden wurde. Bis zum Jahre 1950 wurden sogar zwei Nobelpreise für herausragende Leistungen rund um Vitamin C vergeben.

Nur zur Erinnerung: Der Nobelpreis soll im Sinne des Stifters Alfred Nobel die grössten Erfindungen und herausragendsten Leistungen zum Nutzen der Menschheit ehren. Wie aber ist die Situation heute? (Die Revolution: Liposomales Vitamin C!).

  

Warum die heilsame Wirkung von Vitamin C nicht anerkannt wird

Wissenschaftler fanden heraus, dass Vitamin C in höheren Dosierungen als jene, die nur das „Existenzminimum“ sichern, das Leben verlängert, die Intelligenz steigert, die Wundheilung beschleunigt, vor Krebs schützt und vieles mehr (13). Gleichzeitig streiten sich kurioserweise andere darum, ob es überhaupt etwas bringt, Vitamin C einzunehmen, wenn man nicht gerade Skorbut hat (10, 12).

Vor allem sogenannte staatliche und pseudostaatliche Stellen leisten stets ihren Beitrag, wenn es darum geht, das Vitamin C in Misskredit zu bringen (16). Und das üblicherweise mit schlechten oder möglicherweise sogar gekauften Studien. (17)

Letzteres verwundert kein bisschen. Denn die allgemeine Anerkennung der positiven Wirkungen des Vitamin C würde schliesslich das höchst profitable Geschäft mit Medikamenten und chronischen Krankheiten empfindlich treffen, weshalb die etablierte Ärzteschaft, die Krankenkassen und der offensichtlich parteiische Gesetzgeber dies mit allen Mitteln der „Demokratie“ zu verhindern weiss. Und das seit mittlerweile über 80 Jahren.

Fallberichte aus der naturheilkundlichen Arztpraxis

Nachdem mir jene Heilpraktikerin mein erstes Vitamin-C-Fläschchen überreicht hatte, testete ich die Sache zunächst an mir selbst und wendete sie im Anschluss daran an immer mehr Patienten an. Mit jeder Vitamin-C-Hochdosis-Therapie, die ich einem Patienten geben konnte, wuchs meine Begeisterung für diese so einfache, preiswerte und nahezu nebenwirkungsfreie Therapieform, die – zwar nicht immer, aber sehr oft – deutliche, äusserst positive Wirkungen mit sich brachte.

Nachfolgend möchte ich Ihnen einige Fallberichte zur Vitamin-C-Hochdosis-Therapie aus meiner hausärztlichen Praxis vorstellen. Gemeinsam mit meiner Frau Karina konnte ich mit dieser Massnahme vielen Patienten, die bereits ohne jede Hoffnung waren, wieder neue Lebensqualität schenken.

Was bedeutet Vitamin-C-Hochdosis-Therapie?

Mit „Vitamin-C-Hochdosis-Therapie“ sind im Allgemeinen hochdosierte Vitamin-C-Infusionen gemeint (ab 7,5 g bis – in Ausnahmefällen – 100 g Vitamin C pro Infusion), die man sich vom Arzt oder Heilpraktiker geben lassen kann. Es ist also nicht die orale Einnahme von hohen Vitamin-C-Dosen gemeint. Diese sind zwar auch möglich, führen aber u. U. eher zu Unverträglichkeiten, wie etwa Durchfall, der jedoch innerhalb weniger Tage wieder verschwindet (wenn man sich an die hohen Dosen gewöhnt hat).

Meinen Patienten empfehle ich in Bezug auf die orale Einnahme stets: Nehmen Sie so viel Vitamin C ein, wie Sie vertragen und machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen damit. Schaden kann es kaum – die Toxikologen sind da sehr klar (9, 11). Probieren Sie auch ein wenig aus, bis Sie das Vitamin-C-Präparat gefunden haben, welches Ihnen am besten bekommt und geniessen Sie die positiven Effekte.

Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 11.12.2019

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