Warum man Gold braucht, wenn diese Blase platzt!

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Mit ihrer expansiven Geld- und Konjunkturpolitik befeuern die Zentralbanken eine gigantische Kredit- und Anleihenblase. Wenn diese platzt, möchte man reale Vermögenswerte wie Gold und Silber besitzen.

Kreditblase und Gold

Der Preise für eine Feinunze Gold ist in den vergangenen Monaten stark angestiegen. Das gilt jedoch auch für Finanzwerte. Und dies ist kein Widerspruch. Die massive Ausweitung unseres Kreditgeldes in den vergangenen Jahren hat zwar die offiziellen Inflationsraten kaum steigen lassen, dafür treiben die Blüten der Geldverwässerung an den internationalen Anleihenmärkten.

Hier sind die Kurse in den vergangenen Monaten förmlich durch die Decke geschossen, was gleichbedeutend ist mit einem krassen Rückgang der Renditen bei den Staatsanleihen aller Industriestaaten. Und Negativzinsen sind hier mittlerweile an der Tagesordnung.

Fallende Zinsen

Der Zins hat seine Funktion als Fieberthermometer und Risikoindikator für Investitionsentscheidungen längst verloren. In der Eurokrise bis 2012 waren explodierende Kosten der Staatsfinanzierung, insbesondere für Griechenland, eines der Hauptprobleme. Aber auch die Anleihenrenditen anderer Euroländer waren sehr stark angestiegen. In Griechenland zwischenzeitlich bis auf annähernd 40 Prozent.

Am Donnerstag rentierten 10-jährige griechische Staatsanleihen dagegen nicht mal mehr mit 1 Prozent. Und wie in unserer Tabelle unten zu erkennen ist, streben auch die Zinsen in Spanien und Portugal mittlerweile auf die Nulllinie zu. Die meisten großen Volkswirtschaften in Europa vergeben Schuldscheine mit Negativzinsen – in der Schweiz liegen sie bereits bei -0,77 Prozent.

Anleihenblase

Die hohe Nachfrage nach diesen Papieren treibt die Kurse immer weiter in die Höhe. Dazu trägt auch die Europäische Zentralbank bei, die seit vergangenem November wieder kräftig als Käufer auftritt – mit 20 Milliarden Euro pro Monat, unbefristet (Gold kaufen gegen bar: So läuft es künftig ab!).

Und für Kapitalverwalter, Rentenkassen und Versicherungen schwinden damit auch zusehends die vergleichsweise risikoarmen Anlagemöglichkeiten. Mehr noch, es kostet zunehmend Geld, Kapital nicht zu investieren. Aber wo bleiben dann solide Altersvorsorge, sichere Kapitalrücklage, die garantierte Rente? Richtig: auf der Strecke! (Anzeichen für Goldverbot mehren sich – so entwickelt sich der Goldpreis im Dezember).

Gold – Wenn die Blase platzt

Dafür können sich die Emittenten, also die Regierungen, mit billigstem Geld eindecken. Ja, sie müssen Investoren am Ende sogar weniger zurückgeben, als sie von ihnen als Kredit bekommen haben. Das sind die Auswüchse einer gigantischen Kredit- und Anleihenblase.

Und dies ist einer der wichtigsten Gründe, warum man physisches Gold (und Silber) besitzen muss. Denn wenn diese Blase platzt, wird Finanzvermögen in großem Umfang ausgelöscht werden. Die eingefüllte Luft wird wieder entweichen. Nur mit realen Vermögenswerten wird man als Halter von Finanzanlagen die herben Verluste abfedern können.

Wann platzt die Blase? Spätestens wenn die großen Käufer sich aus dem Anleihenmarkt verabschieden – wenn Banken, Rentenkassen, Versicherungen und am Ende Staaten pleitegehen (Goldverbote in der Geschichte: Merkel-Regierung führt schleichendes Goldverbot ein).

Jetzt Gold kaufen? Die 5 wichtigsten Tipps für Einsteiger!

Sie möchten Gold kaufen. Sie wissen aber nicht, ob es der richtige Zeitpunkt ist. Und wie genau stellt man das? Kauft man Goldmünzen oder Goldbarren? Wir geben Ihnen fünf wichtige Ratschläge für Ihren Einstieg in die physische Goldanlage.

1. Wann Gold kaufen?

Sie besitzen noch kein Gold? Dann zögern Sie nicht. Sie sollten sofort Gold kaufen, auch wenn „Experten“ den Goldpreis derzeit für „zu hoch“ halten. Sie benötigen das Gold als Versicherung gegen Währungsturbulenzen, finanzielle Repression (Negativzinsen) und Inflation. Devise: Wenn Gold seinen wahren Wert offenbart, ist es egal zu welchem Kurs Sie gekauft haben. Dann müssen Sie es besitzen. Stecken Sie aber nicht sofort alles Geld ins Gold. Wer regelmäßig Gold kauft, erzielt in einem volatilen Markt bessere Durchschnittspreise (Absurd! Wegen vier Fällen von angeblicher Geldwäsche verschärft Regierung Goldgeschäfte – Notenbanken sitzen auf Gold).

2. Wie Gold kaufen?

Damit das Edelmetall Sie vor den Folgen der Vernichtung von Finanzvermögen schützt, müssen Sie es physisch besitzen – also Goldmünzen oder Goldbarren kaufen. Aber Achtung: Der Goldpreis unterliegt kurzfristigen Schwankungen. Kaufen Sie Gold nicht als „Investment“ und verknüpfen Sie keine hohen Rendite-Erwartungen damit, sondern kaufen Sie echtes Gold, in der eigenen Hand zum langfristigen Vermögensschutz. Wenn Sie zocken wollen, dann gehen Sie ins Casino (Vorsicht vor diesem Crash! Niederländische Zentralbank wirbt für Gold: Alles andere ist in Gefahr).

3. Goldmünzen oder Goldbarren?

Mit bekannten Goldmünzen (Krügerrand, Maple Leaf, Känguru, Philharmoniker) kann man praktisch nichts falsch machen. Die Münzen sind international bekannt. Sie lassen sich leicht wiederverkaufen. Kaufen Sie Goldmünzen zu 1 Unze (31,1 Gramm), 1/2 Unze oder 1/4 Unze. Goldmünzen zu einer Unze sind relativ günstig. Man zahlt in normalen Zeiten maximal 4 Prozent Aufschlag auf den aktuellen Goldkurs an der Börse. Das nennt man Aufgeld. Lassen Sie die Finger von teuren Sammlermünzen: „Anlagemünze“ ist das richtige Stichwort!

Wichtig: Mit Goldmünzen kann man sein Goldvermögens auch in kleinen Schritten wieder auflösen – anders als mit größeren Goldbarren (ab 100 Gramm). Diese sind zwar aufs Gramm gerechnet günstiger. Man kann sie aber nur im Ganzen verkaufen und ist damit weniger flexibel als mit Goldmünzen.

4. Wie viel Gold kaufen?

Investieren Sie jeweils nur Geld in Gold, auf das sie nicht kurzfristig angewiesen sind. Sie sollten nicht zu Notverkäufen gezwungen sein. Denn das kann kurzfristig zu realen Verlusten führen. 20 Prozent des frei verfügbaren Geldvermögens kann man in Gold anlegen. Größter Fehler: Gold kaufen auf Kredit.

5. Wo kauft man Gold?

Wenden Sie sich an etablierte Edelmetall-Händler, dort erhalten Sie stets faire Preise und gute Ware und Sie werden in der Regel auch kompetent beraten. Es gibt in Deutschland eine Vielzahl von Goldhändlern. Man kann Gold auch problemlos online bestellen. Hier ist es aber wichtig, einen seriösen Shop zu finden und nicht auf Betrüger hereinzufallen, die immer wieder im Internet auftauchen.



Literatur:

Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab

Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Der Weg ins Verderben: Wie die Eliten die nächste Krise vorbereiten und wie Sie sich davor schützen können

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung

Quellen: PublicDomain/goldreporter.de am 16.02.2020

About aikos2309

7 comments on “Warum man Gold braucht, wenn diese Blase platzt!

  1. “Gold kann man halt auch nicht essen”- und:wo lagern wenn nicht zu Hause ? Aber wer schützt es dort vor übergriffen ? Ja,ja alles zu kurz gegriffen wenn es dann wirklich darauf ankommt.Besser in die Eigenen Fähigkeiten investieren.

  2. In einer Krise ist Gold völlig nutzlos. Folgende Dinge braucht man in einer Krise:

    – eine schuldenfreie Immobilie
    – Zusammenleben mit Gleichgesinnten, die im Krisenfall helfen können, die Immobilie zu bewachen
    – Wasser- und Lebensmittelvorräte für 2 Jahre
    – Tauschwaren (Schnaps, Zigaretten), damit man sich alles eintauschen kann, woran man nicht gedacht hat, oder was man vor der Krise nicht bekommen konnte
    – kleine Anlagen zur autarken Energieversorgung
    – reichlich Drogerieartikel (Hygiene ist wichtig)

    1. Hallo wie sollen wir für 2 Jahre Vorräte halten da passt nichts mehr rein rede war von 4 Wochen das ist übertrieben unsere Vorfahren hatten auch keine Vorräte für 2 Jahre.

      1. Das Wichtigste ist eine schuldenfreie Immobilie. Die wird so ausgesucht / hergerichtet, dass man auch Platz für Vorräte hat. Wie viel man vorhalten will, bestimmt jeder selber. 4 Wochen reichen jedoch nicht für eine Krise; höchstens für einen längeren Stromausfall. Russland befand sich 10 Jahre lang in einer Krise, mit vielen Toten wegen schlechter Versorgungslage. Argentinien, Spanien usw. hatten jahrelange Krisen. Unsere Vorfahren hatten entweder einen Bauernhof oder zwei Beine, um auf dem Bauernhof betteln zu gehen. Man muss entscheiden, zu wem man gehören will. Trotz bester Vorsorge gibt es immer noch genügend Unwägbarkeiten, um die man sich kümmern muss.

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