Höhle unter der Mondpyramide von Teotihuacán entdeckt

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terra-mystica.jimdofree.com berichtet: Archäologen des Nationalen Instituts für Anthropologie und Geschichte (INAH) in Mexiko-Stadt haben die Entdeckung einer Höhle unter der Mondpyramide von Teotihuacán in Mexiko bekannt gegeben.

Teotihuacán liegt in der Nähe der heutigen Stadt Teotihuacán de Arista im Zentralen Hochland von Mexiko und gehört zu den bedeutendsten prähistorischen Ruinenstädten Amerikas. Das Gebiet von Teotihuacán wurde ab dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert besiedelt und zwischen 100 und 650 nach Christus bildete die Stadt das dominierende kulturelle, wirtschaftliche und militärische Zentrum Mesoamerikas.

Während ihrer Blütezeit dürfte sie bis zu 200.000 Einwohner gezählt haben, was sie zu der größten Stadt auf dem amerikanischen Kontinent und eine der größten der Welt machte. Wieso diese prähistorische Metropole jedoch gegen 650 nach Christus an Einfluss und Macht verlor und schließlich um 750 n. Chr. weitgehend aufgegeben wurde, ist noch genauso ungeklärt, wie die Frage nach den Erbauern.

Die Mondpyramide ist mit einer Höhe von 43 Metern die zweitgrößte Pyramide von Teotihuacán. Sie wurde zwischen 100 und 450 n. Chr. auf sieben aufeinander folgenden Pyramidenschichten gebaut und diente der Durchführung von Zeremonien sowie rituellen Menschen- und Tieropfern.

Mesoamerikanische Städte nutzten so genannte Plazas (öffentliche Plätze) als Zentrum des gesellschaftlichen Lebens; im Fall der Mondpyramide wird aber angenommen, dass sie auch für astronomische Beobachtungen, kalenderbezogene Aktivitäten und als politisches und sozioökonomisches Zentrum genutzt wurde.

Aufgrund der Platzierung der Pyramide am Ende der Allee der Toten und am Fuße des Cerro Gordo wird vermutet, dass sie symbolisch für eine Verbindung zwischen der Allee und der wasserreichen Unterwelt stand, während der Berg sozusagen als Anker zur Erde dient.

Frühere Ausgrabungen hatten bereits künstliche Tunnel unter der Mondpyramide sowie Tunnel und Höhlen unter der Sonnenpyramide und der Pyramide von Quetzalcoatl, auch Tempel der Gefiederten Schlange genannt, offenbart.

Die Tunnel wurden im Allgemeinen vermutlich als Baumaterial ausgehoben und später für astronomische Beobachtungen sowie zur Verehrung des Todes in der Unterwelt wiederverwendet.

Nun haben die INAH-Archäologen um Denisse Argote eine Studie zur Charakterisierung des Untergrunds unter der Mondpyramide durchgeführt und ihre Ergebnisse in der neuesten Ausgabe des Fachjournals Journal of Archaeological Science veröffentlicht.

Das Team untersuchte die Struktur des Untergrundes mittels nicht-invasive geophysikalische Techniken wie ERT und ANT und entdeckte damit einen natürlichen Hohlraum unter der Mondpyramide und den Hinweis auf Tunneln. Der gemessene elektrische Widerstand des Bodens zeigte, dass sich in einer Tiefe von 15 Metern eine teilweise gefüllte Höhle befinden muss (Verschollene Maya-Hauptstadt unter einer Weide entdeckt – woher stammte ihr erstaunliches Wissen?).

 

Die Studienautoren schreiben: „Die Entdeckung wird Auswirkungen auf die Diskussion über die ursprüngliche Stadtgestaltung von Teotihuacán haben”.

Die Archäologen glauben, dass sich die Höhle – im Gegensatz zu den von Menschenhand geschaffenen Höhlen, die bisher in Teotihuacán entdeckt wurden, auf natürliche Weise entstand und die frühen Siedler bei der Planung der Stadt beeinflusst haben könnte.

© Fernando Calvo für terra-mystica.jimdofree.com am 09.07.2020

Als der spanische Eroberer Hernando Cortez am 8. November 1519 im Hochtal von Mexico City auftauchte, lag die einst so stolze Mondpyramide längst unter einem über viele Jahrhunderte hinweg von der Natur angehäuften Berg. Cortez zog achtlos am verborgenen Monument vorbei. Ihn und seine räuberische Bande von Plünderen zog es in die Metropole Tenochtitlan, auf mehreren Inseln im westlichen Teil des Texcoco-Sees gelegen.

Selbst Hernando Cortez zollte der Riesenstadt, die zu ihren Glanzzeiten Hunderttausenden von Menschen eine Heimat bot, seine Bewunderung. Er berichtete Kaiser Karl V.: »Alle Straßen sind der Länge nach von Kanälen durchzogen, so dass zwischen ihnen eine Wasserverbindung besteht Über diese Kanäle, von denen einige sehr breit sind, führen Brücken.«

Bernal Diaz del Castillo: »Wir staunten und sagten, das gliche den Wundern, von denen im Amadis, dem berühmten Ritterroman, berichtet wird, denn diese riesigen Türme und Pyramiden und Gebäude im Wasser waren alle aus Stein gebaut. Einige unserer Soldaten fragten sich daher, ob das, was sie sahen, nicht ein Traumbild sei.

Hier hausten also die »barbarischen Azteken«, denen sich die »zivilisierten Europäer« so überlegen fühlten. Allerdings lebten sie weitaus kultivierter als die Christenheit im fernen Europa. Während der europäische Hofadel von Körperhygiene wenig hielt und üble Gerüche mit Parfüms übertünchte, vertrauten selbst die einfachen Bewohner von Tenochtitlan auf die reinigende Wirkung von Dampfbädern.

Als anno 1600 Girodano Bruno in Rom grausam gefoltert und als »Ketzer« verbrannt wurde, blühte auf einem riesigen Areal (rund 1 000 Hektar groß) eine echte geradezu moderne Metropole. Selbst die kleinen, einstöckigen Häuser hatten alle einen geräumigen Innenhof, wo Gemüse und Blumen angebaut wurden. Elendsviertel wie in Europa waren unbekannt. Vier Hauptbezirke gab es: den »Ort der Blumenblüte«, den Tempelbezirk mit seinen fantastischen Monumenten, die »Region der Mücken« und die »Wohnstätte der Reiher«.
Die hochstehende Kultur, die erstaunliche Zivilisation der Azteken interessierte die goldgierigen Spanier überhaupt nicht. In einem blutigen Kampf eroberten sie dank ihrer überlegenen Waffen die einstige Metropole. Sie ermordeten die Bewohner in einem unbeschreiblichen Blutbad und plünderten die Stadt. Sie verwüsteten Tenochtitlan gründlich. Sie zerstörten eine Kultur. So erlosch eine Stadt, die jener der europäischen Hauptstädte überlegen war.

 

Ausgrabungen archäologischer Art sind heute so gut wie unmöglich. Die Millionenstadt Mexico-City beansprucht wie ein gieriger, ständig wachsender Krake die einst so bedeutsame Region. Gewaltige Slums überziehen wie ein Geschwür das Land, dessen Geschichte von echter Zivilisation zeugte. Das kann man von den marodierenden Eroberern nicht gerade behaupten.

Von der Sonnenpyramide aus blicke ich auf die »Straße der Toten«… Sie war einst die zentrale Achse, die durch die Stadt Teotihuacán führte. Vermutlich bestand erst der vier Kilometer lange und 45 Meter breite Sakralweg. Die Stadt Teotihuacán wurde später rechts und links davon errichtet. Die Azteken waren nicht die Bauherrn der monumentalen Gebäude. Sie fanden sie bereits vor, schrieben sie mythischen Göttern aus uralten Zeiten zu. Einst sollen sich hier – während der mythischen »Nachtzeit« Gottheiten versammelt und über die Menschen beraten haben.

In Teotihuacán dürften eins Hunderttausende gelebt haben: in einer am Reißbrett entwickelten Riesenmetropole, die sich einst über 20 (oder mehr!) Quadratkilometer erstreckte. Der Rio San Juan floss durch die Stadt, aber nicht in seinem natürlichen Bett. Er wurde kunstvoll kanalisiert und den Wünschen der Stadtarchitekten angepasst.

Von der einst so stolzen Stadt ist so gut wie nichts übrig geblieben … nur die »Straße der Toten«, flankiert von steinernen Plattformen und massiven Gebäuden. Fakt ist: Der Name »Straße der Toten« wurde von den Nachkommen der Azteken ersonnen, als Teotihuacán längst verschwunden war. Damals waren die Pyramiden und Gebäude rechts und links der Straße nur noch als »natürliche« Hügel zu erkennen. Auch die Namen »Sonnen-« und »Mondpyramide« stammen nicht von den Erbauern dieser rätselhaften Denkmäler. Wie sie einst hießen … das ist unbekannt.

Erst im Verlauf der letzten 100 Jahre wurden die Überreste der »Straße der Toten« ausgegraben und vermessen. Hugh Harleston kam zu einem verblüffenden, kühn anmutenden Ergebnis.

Seiner Überzeugung nach handelte es sich bei der Straße mit ihren Gebäuden und Pyramiden um ein erstaunlich exaktes Modell unseres Sonnensystems! Im »Teotihuacán-Modell« beträgt die Entfernung Sonne-Erde 96 Einheiten, Merkur hat einen Abstand von 36, Venus einen von 72 und Mars einen Abstand von 144 Einheiten! Doch damit nicht genug: Auch der Asteroidengürtel ist im Modell zu finden: als künstlich angelegter Kanal.

Planet Saturn soll einst auch durch ein Gebäude gekennzeichnet worden sein… im Modell. Es wurde dem Zufahrtsweg für Touristen geopfert und abgetragen. Mehr als erstaunlich ist, dass auch die Planeten Uranus, Neptun und Pluto den Erbauern von Teotihuacán bekannt gewesen sein müssen. Dabei wurden diese drei Sonnentrabanten erst in den Jahren 1781, 1846 und 1930 entdeckt!

Sollte also die »Straße der Toten« als »Straße der Sonne und ihrer Planeten« angelegt worden sein? War sie einst ein sakraler Weg, eine Art Pilgerweg einer vergessenen Religion der Astronomie? Martin Lehman schrieb in der Fachzeitschrift »Discover«: »Unsereins steht fassungslos vor den mathematischen Tatsachen, welche die Erbauer von Teotihuacán angewandt haben. Doch führt uns dieses Beispiel wieder vor Augen, wie wenig wir von unserer Vergangenheit wirklich wissen.«

 

Angeblich war die »Sonnenpyramide« einer Muttergöttin geweiht. Sollte also die »Straße der Toten« ursprünglich von den Vertretern eines matriarchalischen Kults errichtet worden sein, zu Ehren einer … der … Muttergöttin? Wesentliches Kennzeichen von sakraler Verehrung der Urgöttin war die ewige Wiederkehr, war der ewige Kreislauf des Lebens. Im Mittelpunkt stand nicht der Gläubige als Individuum, der auf sein persönliches Weiterleben nach dem Tod hoffte. »Ewiges Leben« wurde nicht egozentrisch gesehen. Nicht der einzelne Mensch hatte ein ewiges Leben als Individuum. Unsterblich und ewig war das Leben selbst… wie die Natur.

Frühling, Sommer, Herbst und Winter kehrten im ewigen Kreislauf des Lebens wieder. Auf den Frühling mit seinem Wachstum der Pflanzen folgten der Sommer (der die Ernte reifen lässt), der Herbst (also Vorbote des Todes) und der alles zum Erstarren bringende Winter. Der Winter aber war nicht das Ende. Nach der Wintersonnwende (im Christentum zum Geburtstag Jesu entfremdet) folgte wieder der Frühling, die Wiedergeburt der Pflanzen… des Lebens!

Literatur:

Neue Erkenntnisse: Beweise für einen Besuch von Außerirdischen in vorgeschichtlichen Zeiten

DAS OMNIVERSUM: Transdimensionale Intelligenz, hyperdimensionale Zivilisationen und die geheime Marskolonie

Verschlusssache UFOs

Quellen: PublicDomain/ein-buch-lesen.de am 09.07.2020

About aikos2309

4 comments on “Höhle unter der Mondpyramide von Teotihuacán entdeckt

  1. Hallo !

    Könnte es Sein ,dass dort die ,oder eine Hauptmine für Gold u.Silber Produktion der Altzeit lag .?

    Setze den Tempel auf die Tränen der Götter !?.

    Ach noch was :

    Liquide Mittel (Geld) ist nichst mehr Wert ,( Negativ Zinsen ),Aktien sind genauso wenig Wert ,weil nur in Geld zuTauschen ,

    Was hat überhaupt noch einen Wert ,wenn das Alle verstehen .?

    Da Bauen schon Heute ,einige Voraussichtige ,ihren Eigenen Tempel ,auf den größeren Goldminen ,der Welt .
    Wie Jesus zugeschrieben wird , sagte Er :

    ” Setzet nicht wo Rost und Staub ,alles vernichtet , sondern strebet danach ,euern Schatz im Himmel ,auszubauen , und dafür braucht keiner nur 1nen Cent “!!!

    Kopf hoch ihr Hartz IV Empfänger ! Bauet euren Schatz , denn keiner von Diesen Kapitalgesellschaften ist nur Irgendwas Wert ,was zu Beleuchten gilt !!!

    Fürchtet Euch nicht , es muss so geschehen !!!

    By I

  2. Halli !

    Kleiner Nachtrag :

    Luther hatte die Passage mit dem ” Camel durch ein Nadelöhr ,”,alsch über setzt .

    Es muss eigentlich heißen :

    Eher geht ein * SEIL* ,durch ein Nadelöhr …..!

    Fragt einen guten Rabbiner ,ob das sein kann , und er wird es Euch bestätigen !

    Soviel ,zu Fake News !

    Auf Kamele ,sollte in diesen Zeiten ,keiner setzen !

    Ruft den 3 ten ,i diesen Zeiten ,öfter ,den Heiligen Geist !!!

    by I

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