Polsprung: Erdmagnetfeld kann sich zehn Mal schneller ändern

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Eine neue Simulation des Erdmagnetfelds zeigt: Die Polarität kann sich wesentlich schneller verändern, als bisher angenommen. Das hat Folgen für das Leben, denn das Feld schützt und vor gefährlicher kosmischer Strahlung.

Steht die Erde vor einem Polsprung, vor einer Umkehrung von Nord- und Südpol, bei der sich das Magnetfeld unseres Planeten verschiebt und gefährliche Löcher in diesem Schutzschild gegen kosmische Strahlung entstehen?

Wissenschaftler diskutieren seit einiger Zeit darüber, dass ein solcher Sprung bevorsteht. Sie sind sich aber nach wie vor uneins darüber, was ihn auslöst. Hinweise verspricht hier eine neue in “nature communications” veröffentlichte Studie.

Magnetfeld kann sich bis zu zehn Mal schneller verändern

Nach heutigem Stand kehrt sich das Magnetfeld der Erde etwa vier Mal pro eine Million Jahre um. Die Ursache dafür liegt im äußeren Erdkern. Der besteht aus geschmolzenem Eisen und liegt etwa 2.900 bis 5.100 Kilometer tief unter unserem Boden.

Das flüssige Metall befindet sich in einem konstanten Fluss und schafft dadurch wie bei einem Fahrraddynamo das Magnetfeld, das unseren Planeten unter anderem vor kosmischer Strahlung durch Sonnenstürme schützt. Wie man aber durch die beobachtete Verschiebung der magnetischen Pole weiß, verändert das Feld seine Ausrichtung in jedem Jahr um etwa einen Grad.

Die neue Studie zeigt jetzt aber, dass sich diese Veränderung dramatisch beschleunigen kann, bis hin zu zehn mal schneller, als aktuell beobachtet. Das britisch-amerikanische Team um Chris Davies und Catherine Constable kombinierte für die Untersuchung empirische Daten von geologischen Proben mit einer Computersimulation über den Zeitraum der vergangenen 100.000 Jahre (Anomalie: Magnetfeld der Erde wird örtlich schwächer – möglicher Vorbote für einen Polsprung?).

Schwankungen offenbar durch wandernde Flecken auf dem Metallkern

Dabei zeigte sich eine besonders interessante Phase vor etwa 39.000 Jahren, als sich das Magnetfeld um etwa 2,5 Grad pro Jahr verschob. Damit einher ging eine deutliche Abschwächung des Felds entlang der zentralamerikanischen Westküste.

Diese Phase folgte der sogenannten Laschamp-Exkursion, einer globalen Umkehrung des Magnetfelds vor 41.000 Jahren. Der Theorie zufolge verändert sich das Magnetfeld dann besonders schnell, wenn seine Pole gerade sehr weit von den geographischen Polen entfernt sind.

Die Computersimulation offenbarte dabei Details über die möglichen physischen Ursachen dieses Phänomens. Schnelle Richtungsänderungen sind offenbar mit Flecken auf dem Metallkern verbunden, die in umgekehrter Richtung zum Fluss des übrigen Eisens wandern. Diese Flecken sind laut den Forschern in niedrigen Breitengraden verbreiteter. Die Wissenschaftler empfehlen daher, diese Regionen in der Nähe der Pole künftig enger in den Blick zu nehmen.

Magnetische Pole sind aktuell stabil

Das Wissen über die Veränderungen des Magnetfeldes sei aber immer noch sehr unvollständig, schreiben Constable und Davies in ihrer Studie. Allerdings sei es der vorliegenden Arbeit gut gelungen, empirische Daten von Proben und Simulationsergebnisse in Einklang zu bringen.

Der Ansatz könnte in Zukunft also tiefere Einblicke liefern, ob tatsächlich ein Polsprung bevorsteht. Aktuell dagegen sie die magnetische Polarität allerdings stabil.

Magnetfeld schwächelt

Es zeigt sich, dass das Magnetfeld der Erde vor allem im pazifischen Raum immer schwächer wird. Eine neue Studie hat eine Erklärung dafür gefunden.
Im Laufe der Zeit nimmt das Magnetfeld der Erde in der Region des pazifischen Ozeans immer weiter ab.

Was es damit auf sich hat, beschäftigt Forscher schon seit fast einem Jahrhundert. Nun haben sich Wissenschaftler der Universität Alberta diesem Problem angenommen und haben vermutlich eine Erklärung dafür entdeckt.

Magnetfeld der Erde wird schwächer: Das steckt dahinter

Seit den 1930er Jahren wird der Grund für diese Entwicklung im Magnetfeld der Erde gesucht. Damals wurde das Problem zum ersten Mal bemerkt. Im Erdkern gibt es fließende Bewegungen, wie wir sie von Winden in der Atmosphäre oder Strömungen im Ozean kennen.

Durch sie wird das Erdmagnetfeld erhalten. Es hat viele Aufgaben, wie der Schutz vor geladenen Teilchen aus dem Weltall oder auch Anwendungen, die du auf deinem Handy nutzt, werden, mit der Ausrichtung des Erdmagnetfeldes bestimmt.

Aber wie kommt es zu dieser schwachen Region im Pazifik? Die Kernströme dort weisen eine Strömung im Planetenmaßstab auf. Diese hängt im Atlantik nahe am Äquator. Sie wird aber im pazifischen Ozean nahe der höheren Breiten abgelenkt. Dieses Verhalten konnten Forscher bislang nicht nachvollziehen. Ein genauere Blick auf das Erdmagnetfeld könnte in diesem Zusammenhang auch genauere Einblicke in die Kernflüsse geben (Schwächung des Erdmagnetfelds und eine mögliche Aufspaltung der südatlantischen Anomalie (Videos)).

 

Das Modell enttarnt die Schwachstelle

Die Forscher beziehen sich bei ihrer Erklärung für die Schwachstelle auf die elektrische Leitfähigkeit des untersten Mantels. Ist die Leitfähigkeit im Pazifik dort höher als woanders auf der Erde, so könnte es eine größere magnetische Reibung auslösen. Diese schwächt die lokalen Kernflüsse wiederum. Daraus erfolgt dann eine Störung des Hauptstromflusses der Erde in der pazifischen Region. Daher hat der Pazifik eine geringere Leitfähigkeit, die schließlich zum schwachen Magnetfeld der Erde führt.

Dieses Modell der Forscher wirft neue Fragen in Hinblick auf die Kern-Mantel-Grenzregion auf. Ebenfalls könnten anhand des Modells auch neue Aussagen über andere Regionen auf der Welt getroffen werden. Die Wissenschaftler halten die Kern-Mantel-Grenzregion als heterogen von ihrem Modell ausgehend. Weltweit gesehen könnte die Leitfähigkeit des untersten Mantels nicht einheitlich sein.

Würde das Magnetfeld der Erde verschwinden, würde mit uns Folgendes passieren. Der Polsprung droht: So gefährlich ist die geomagnetische Umkehrung laut Forschern.

Literatur:

S.O.S. Erde – Wettermanipulation möglich?

Chemische Kondensstreifen (“Chemtrails”) über Deutschland: Der Grosse Bruder und die Umsetzung seines Berichts von IRON MOUNTAIN

HAARP ist mehr (Edition HAARP)

Quellen: PublicDomain/mdr.de/futurezone.de am 09.07.2020

About aikos2309

5 comments on “Polsprung: Erdmagnetfeld kann sich zehn Mal schneller ändern

  1. @tommy

    In der Türkei -vor allem in den Städten- leben die säkulareren moderneren Türken – nicht alle, aber viele. – Vor ein paar Jahren haben dort die jungen Frauen dafür demonstriert, weiterhin Bermuda-Shorts tragen zu können/dürfen. – In Deutschland, wo vor allem diejenigen aus dem hintersten Kurdistan, Anatolien hier Anfang der Siebziger angereist kamen sowie aus den fundamentalislamischen Sharia-Gottesstaaten aus den arabischen Ländern, undenkbar.
    Da vor allem Deutschland sich immer mehr zu Kurdistan, Anatolien, entwickelt, wundert es mich nicht, dass in der Türkei die Medien offener über all diesen Wahnsinn berichten als hier – allerdings auch wohlwissend, dass all dieser Wahnsinn von westlichen Dunkelmächten inszeniert wurde und wird. – Ob sie auch darüber so offen berichten würden, wäre es auf türkischem Mist gewachsen, sei dahingestellt.

    Doch müssen wir dieser Frage nicht nachgehen. – Es ist gut, dass sie so offen berichten und danke an Dich für das Einstellen der Links zu diesen Sendungen.

    LG,
    Elisabeth

  2. Hallo @ Elisabeth !
    Danke vorerst für deine Lieben Worte und für deine guten Kommentare.Ja,es stimmt es kommen fast auschließlich nur solche “Goldstücke ” aus dem hintersten Anatolien,sprich: aggressive Analphhabeten zu uns,die uns ihre “neuesten Errungenschaften in Religion und Technik näher bringen wollen”. Lach 🙂 Die Berichterstattung welche veröffentlicht wird im türkischen TV finde ich gut und auch bei uns schon lange überfällig.

  3. Schon mal was von Curie-Temperatur gehört?
    Den gleichen Unsinn hatte bereits Epoche Times gebracht. Die hatten sogar vor kurzem ein Foto von der Milchstraße veröffentlicht. Auf die Frage wer denn das gemacht hat, habe ich leider keine Antwort erhalten.
    Die Curie-Temperatur dürfte wohl bereits ab 100-200 km Tiefe erreicht sein, von da ab gibt es keine Materie mehr, die noch magnetisch sein könnte, auch nicht Eisen, Nickel und dergleichen. Am Rande des äußeren Kerns herrscht eine Temperatur von rund 6000°C und ein Druck von etwa 180 Gigapascal. Da herschen Zustände wie auf der Sonnenoberfläche und darunter eher wie in der Sonne. Keiner würde wohl auf die Idee kommen die Magnetfelder auf und in der Sonne mit flüssigem Eisen in Verbindung zu bringen.

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