Eingeflogene Moria-Kinder in Wahrheit „junge Erwachsene“? Innenministerium verweigert Angaben zu minderjährigen Migranten (Videos)

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Die Kluft zwischen der offiziellen Version der deutschen Bundesregierung und der Realität könnte kaum größer sein. Statt der öffentlich verlautbarten 50 Kinder kamen insgesamt 139 Personen per Flieger in Deutschland an. Von Kindern ist auf den Foto- und Videoaufnahmen deutsche Journalisten keine Spur.

Stattdessen dürften großteils die seit 2015 üblichen „jungen Männer“ eingeflogen worden sein. Für die Erwähnung dieser Fakten wurde FPÖ-Generalsekretär Schnedlitz heute auf Facebook zensiert.

Es sind 51 „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“, welche Deutschland aus Moria einfliegen ließ. Aus „humanitären Gründen“. Hinzu würden aus anderen bereits zugesagten Hilfsprogrammen 88 „Familien mit kranken Kindern“ kommen, die mit dem selben Flugzeug eintrafen.

Welche Menschen tatsächlich in Deutschland eintrafen, zeigen untenstehende Bilder. Sie wollen nicht unbedingt zum Bild der hilfesuchenden kleinen Kinder mit großen, traurigen Augen passen.

Flüchtlinge oft sehr kreativ bei Altersangaben

Insgesamt wären im laufenden Jahr bereits 713 asylsuchende Personen aus Griechenland nach Deutschland verbracht worden. Ob sich unter den nun eingetroffenen so genannten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen auch Steinewerfer oder Brandstifter befinden, kann nicht mit Gewissheit festgestellt werden. Dass vermeintliche Flüchtlinge öfter einmal beim Alter kreativ sind, wurde bei einer großangelegten Untersuchung in Großbritannien festgestellt.

Innenministerium verweigert Angaben zu minderjährigen Migranten

Am gestrigen Mittwoch kamen zum wiederholten Mal Migranten aus Griechenland nach Deutschland. Das Bundesinnenministerium überschrieb eine entsprechende Pressemitteilung wie folgt: „Weiterer Flug mit kranken Kindern und unbegleiteten Minderjährigen aus Griechenland in Hannover gelandet.“

Weiter hieß es, insgesamt seien 139 Personen in dem Flugzeug gewesen. Neben den 51 unbegleiteten Minderjährigen noch 17 kranke Kinder samt ihren Kernfamilien. So weit, so klar. Weniger deutlich wird die Lage, wenn man wissen möchte, wie alt diese 51 unbegleiteten, minderjährigen Einwanderer sind, welches Geschlecht und welche Nationalität sie haben (Griechische Polizei verhaftet deutsche NGO-Mitarbeiter wegen Schlepperei – EU greift mit neuem Migrationspakt die Souveränität der Mitgliedsstaaten an).

 

Schließlich möchte man meinen, deutsche Steuerzahler hätten ein Recht darauf zu erfahren, für wen Hunderttausende ihrer erwirtschafteten Euro ausgegeben werden. Denn minderjährige und unbegleitete Asylsuchende kosten in der Unterbringung mit rund 5.000 Euro monatlich besonders viel.

Die JUNGE FREIHEIT fragte also beim Bundesinnenministerium nach Geschlecht, Alter und Nationalität. Die Antwort fiel knapp aus: „Aus datenschutzrechtlichen Gründen können wir keine näheren Angaben zu den heute in Hannover eingetroffenen Personen machen.“ (Der neue EU-Migrationspakt ist selbstmörderisch).

Mädchen sind die Ausnahme

Dabei ist die Frage, welches Geschlecht minderjährige und unbegleitete Migranten haben, allerspätestens seit April im öffentlichen Interesse. Damals hatte die Bundesregierung angekündigt, schwer erkrankte oder unbegleitete und unter 14 Jahre alte Einwanderer einfliegen zu lassen – in erster Linie Mädchen. Am Ende waren unter den 47 Migranten lediglich vier Mädchen. Selbst in der CDU kam Unmut auf.

Niedersachsens Sozialsekretär Heiger Scholz (SPD) teilte laut der Nachrichtenagentur dpa immerhin mit, die Gruppe der von seinem Bundesland untergebrachten Minderjährigen bestehe aus zwei Mädchen und neun Jungen aus Afghanistan und Pakistan. Fotos zeigen, daß der Anteil der Mädchen auch insgesamt sehr gering war.

Doch auch die zweite Gruppe der Personen, die am Mittwoch in Hannover landete, könnte in Zukunft große Relevanz dafür erhalten, wie viele Einwanderer Deutschland gemäß dem EU-Asyl- und Migrationspakt aufnehmen muß. In den Vorschlägen der EU-Kommission ist nämlich von einem erweiterten Familienbegriff die Rede (Regierung mauert: Jeder dritte Asylbewerber in Deutschland per Flugzeug eingereist – Bei über 400.000 Migranten ist der erste Januar als Geburtstag vermerkt).

Die Zahl wird nicht weniger

Sollte der Pakt angenommen werden, würden nicht nur wie bisher Eltern und minderjährige Kinder in Deutschland zusammengeführt, sondern auch jene Personen, die einen volljährigen Geschwisterteil in der Bundesrepublik haben. Wie der CDU-Migrationsexperte Thorsten Frei jüngst warnte, wäre Deutschland mit mehr als 800.000 vergebener Schutztitel davon besonders stark betroffen.

Diese Zahl wird nicht weniger werden, da Deutschland bereits die Aufnahme von mehreren tausend Migranten aus den griechischen Flüchtlingslagern zugesagt hat.

Söder bedauert Streit mit Merkel in der Asylpolitik

Horst Seehofer hat den wiederholten schnellen Wechsel vom Merkel-Kritiker zum Kniefaller in der Politik hoffähig gemacht. Sein Nachfolger als bayrischer Ministerpräsident Markus Söder steht dem aktuell in nichts nach.

Merkels Asylpolitik ist falsch. Das war auch die Überzeugung von Markus Söder (CSU), seines Zeichens bayrische Ministerpräsident. Daran ließ er auch keine Zweifel, sorgte mit seinen Äußerungen sogar für einen veritablen Streit innerhalb der Unionsparteien. Er begehrte, wie sein Vorgänger Horst Seehofer oftmals auch, gegen Merkel auf und ließ aus München das Brüllen des bayrischen Wappentiers, einem Löwen, ertönen.

Doch wie Seehofer auch, der in einem Gespräch mit Merkel oftmals vom bayrischen Löwen zum zahmen Mietzekätzchen mutierte und regelmäßig vor der Kanzlerin auf die Knie fiel und sie um Abbitte anflehte, knickt jetzt auch Söder ein.

Er habe im Streit um die Asylpolitik Fehler gemacht, den Streit selbstverschuldet verschärft, sagt Söder heute. »Ich habe mich dann aber auch korrigiert«, sagt er in einem Interview mit den Autoren seiner Biografie »Markus Söder – der Schattenkanzler«.

Söder gibt in dem Interview zu, dass er nur bedingt aus Überzeugung diesen Streit fortgeführt habe. Vielmehr waren wahlstrategische Hintergründe für sein Verhalten ausschlaggebend gewesen. Er wollte Wähler von der AfD zurückholen, sagt Söder. Das sei ein Irrglaube gewesen, eine falsche Strategie, ist sich Söder jetzt sicher (EU-Papier beweist! Es ging nie um „Flüchtlinge“, sondern um eine geplante „Neuansiedlung“).

Im kommenden November ist Bundestagswahl. Noch hat sich Merkel nicht zu einer erneuten Kandidatur entschlossen. In der CDU findet sich aktuell kein aussichtsreicher Kandidat für die Kanzlerschaft. Söder kokettiert nach wie vor in der Form, dass er immer wieder ungefragt behauptet, er sei nicht interessiert. Allerdings wirkt er dabei sowohl wenig überzeugend und wenig glaubhaft. In der Öffentlichkeit mutmaßt bezüglich seines Verhaltens wahltaktische Hintergründe.

Videos:

Quellen: PublicDomain/jungefreiheit.de/wochenblick.at/freiewelt.net am 01.10.2020

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