
Viele munkeln über einen zweiten Lockdown. Fragt man die Bundesregierung so weist sie einen solchen jedoch von der Hand und kanzelt einen zweiten Lockdown als Verschwörungstheorie ab.
Verschiedene gewöhnlich gut informierte Kreise haben uns inzwischen mitgeteilt, dass ein neuerlicher, nationaler Stillstand bereits fixe Sache wäre. Die Frage sei nur ab welchem Datum und unter welchem „Titel“.
Wie Wochenblick bereits letzte Woche berichtete, scheint ein zweiter Lockdown bereits Ende Oktober sehr wahrscheinlich. In der Zwischenzeit bestätigten uns verschiedene Insider, dass Vorkehrungen getroffen werden.
Laut einer Presseaussendung von FPÖ-Bundesparteichef Norbert Hofer werden „aus gut informierten Kreisen aus dem Umfeld der Kabinette“ zunehmend Lockdown-Bestrebungen der Regierung bekannt. So könnte ein zweiter, nationaler Stillstand rechtzeitig vor dem Allerheiligen-Wochenende stattfinden (Der Seuchen-Vorwand: Die Corona-Pandemie ist ein abgekartetes Spiel zur Etablierung einer „Neuen Weltordnung“)
Die beunruhigenden Nachrichten erreichten unter anderem über die Servus Nachrichten am Dienstagabend die Öffentlichkeit. Demnach spekuliere man in politischen Kreisen damit, dass nach der Wienwahl, möglicherweise Ende Oktober ein zweiter Lockdown kommen könnte – obwohl die Regierung derzeit derartige Pläne dementiert.
Dazu zieht man beim Privatsender unter anderem die NEOS-Parteichefin Beate Meinl-Reisinger als Quelle heran, die derartige Spekulation auch gehört haben will. So würden manche Kreise etwa munkeln, eine zweiwöchige Totalsperre in Tirol könne dort die Wintersaison retten. Auch in Wien fielen solche Gerüchte immer wieder. Alleine, dass die Bevölkerung darüber spekulieren müsse, zeige das Scheitern der Bundesregierung.
Experten sehen einen zweiten Lockdown derzeit nicht für notwendig, etwa weil die Zahl der Neuinfektionen stabil sei. Und auch wenn die Bundesregierung eine neuerlichen bundesweite Schließung derzeit ausschließt, geht eben die Sorge vor einer regionalen Maßnahme weiter um.
Selbst für das Bundesgebiet werden sich Skeptiker daran erinnern, dass Israel – beim ersten Lockdown Kurz‘ Vorbild – bereits einen zweiten Lockdown hat (Elon Musk im Interview: Gates ein Dummkopf, keine Corona-Impfung für seine Familie und Lockdowns sind faschistisch).

Hammer und Tanz: erfordert Lockdown
Eigentlich hatte die Bundesregierung sich stets auf der „Hammer und Tanz“ Strategie berufen. Dieser Idee nach, wird nach regelmäßigen Abständen, in denen sich eine kontrollierte Anzahl an Einwohnern mit dem Virus infiziert hat, ein Lockdown (= angeordneter Stillstand) durchgeführt. So sollte die schrittweise Immunisierung der Bevölkerung vonstatten gehen.
Von der „Hammer und Tanz“-Strategie war zwar nach Mai kaum noch etwas zu hören, doch revidiert hat sie die Regierung nie.
Lockdown ab 23. Oktober?
Beamtenkreise hätten die Information erhalten, wichtige Tätigkeiten des Amtsgeschehens rechtzeitig vor Allerheiligen abzuschließen. Als Termin werde dabei auch immer wieder der 23. Oktober genannt, was mit dem Beginn der Herbstferien zusammenfallen würde. Eine andere Quelle sprach sogar bereits vom 19. Oktober als Möglichkeit.
Diskutiert werde auch, ob sich die Regierung nochmals zu einer Totalsperre unter dem Titel „Lockdown“ hinreißen lässt. So wäre es denkbar, dass Teile des Landes via Corona-Ampel auf „Rot“ gesetzt werden. Ausgangssperren und weitere Maßnahmen würden dann „nur“ dort verhängt, ohne den totalen Lockdown auszurufen, der zu einer PR-Katastrophe für Sebastian Kurz werden könnte.


„Würde heimische Wirtschaft treffen“
Die FPÖ lehne einen neuerlichen Lockdown jedenfalls ab, stellt der Parteichef in seiner Presseaussendung klar. Für die Freiheitlichen sei ein neuerlicher, nationaler Stillstand nicht tragbar, „da dieser die notleidende heimische Wirtschaft mit besonderer Härte treffen würde“.
Hofer sieht außerdem die Persönlichkeits- und Freiheitsrechte der Österreicher durch die Corona-Politik der schwarz-grünen Regierung beschnitten. Dabei sei aber die „Freiheit unser höchstes Gut“, zitierte Norbert Hofer das freiheitliche Parteiprogramm.
Dabei würden sich immer mehr Experten zu den „in unzähligen Pressekonferenzen in infantilem Rahmen präsentierten Maßnahmen“ skeptisch äußern. Weder der erste Lockdown noch die Maskenpflicht hätte eine evidenzbasierte Auswirkung auf die Ansteckungszahlen gehabt.


Türkis-Grün setze mit der Maske auf eine „erzieherische Maßnahme“, was ablehne, das „Freiheit […] unser höchstes Gut“ sei. Er befürchtet, dass das Land „viele Jahre“ brauchen könnte, um sich von den Schäden durch diese Koalition erholen zu können.
Oberösterreich ist von den Corona-Maßnahmen wirtschaftlich stark getroffen. Dienstag kündigte sich Bundeskanzler Sebastian Kurz zu einer Besprechung mit Landeshauptmann Thomas Stelzer in Linz an.
Dort muss er mit einem heißen Empfang rechnen: Alleine durch die geplante Schließung des MAN-Werks in Steyr müssen 2.300 Oberösterreicher mit der Arbeitslosigkeit rechnen. FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr ist sich sicher: mit den Regierungs-Maßnahmen wird Österreich an die Wand gefahren.
Die Coronakrise habe gezeigt, dass Österreich auf derartige Krisensituationen nicht vorbereitet ist.
Oberösterreichs Vize-Landeshauptmann Manfred Haimbuchner sprach im Zuge seiner heutigen Pressekonferenz von einer von der „Bundesregierung herbeigeführten Krise“.

Haimbuchner kritisierte die momentane Strategie des „quer Herumtestens“, die zu einer Vielzahl an falsch-positiven Corona-Infektionszahlen führe. Außerdem forderte er ebenso den reibungslosen Ablauf des Schulbetriebs. Die derzeitige Corona-Politik habe schlechte Folgen für die ganze Gesellschaft.
Die Liste der Vorwürfe ist lang, die die Freiheitlichen gegenüber der Bundesregierung in Bezug auf die Corona-Politik erheben. Kurz inszeniere sich als Feuerwehrmann, nachdem er den Brand selber gelegt habe, ist sich Manfred Haimbuchner sicher.
Die ÖVP habe das Corona-Problem für politische Inszenierungen genützt. Anstatt einer funktionierenden Ausbezahlung von Hilfsleistungen habe die Regierung ihre eigenen Klüngel in der Wirtschaftskammer bedient. Laut dem oberösterreichischen FPÖ-Mann Herwig Mahr hat die Regierung damit „nicht das Land aus der Krise, sondern die Krise durch das Land geführt.“
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Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?
Whistleblower
Quellen: PublicDomain/wochenblick.at am 07.10.2020
