
Um 7.25 Uhr schoss an Weihnachten, am 24. Dezember 2020, laut sott.net ein riesiger glühender Feuerball in der südchinesischen Provinz Qinghai auf die Erde zu.
Es war so, als sei die Sonne auf die Erde gefallen, wie zahlreiche Anwohner berichten, die anschließend eine Detonation, die darauf schließen lässt, dass da etwas Großes explodiert ist.
Es wird vermutet, dass Teile des bisher unbekannten Etwas niedergegangen sind. Das unheimliche Himmelsspektakel wurde von zahlreichen Augenzeugen gefilmt und ins Netz gestellt, allerdings ohne weitere Angaben von offizieller Seite. Von Frank Schwede
Die Einwohner der Provins Qinghai waren erschrocken, als sie am Morgen des Heiligabends in den Himmel blickten. Das unheimliche Objekt hatte nahezu die Größe der Sonne, war gleißend hell und raste mit irrsinninger Geschwindigkeit auf die Erde zu. Dann explodierte es in einer lodernden Feuerkugel.
In den lokalen Medien sprach man zunächst von einem gigantischen Meteor. Schnell werden da Erinnerungen an das Tunguska-Ereignis von vor 112 Jahren wach. Zur Erinnerung: Am 30. Juni 1908 kam es im russischen Tunguska zu einer gewaltigen Explosion. Laut der offiziellen Version soll es ein 100.000 Tonnen schweres Fragment des Encke-Kometen gewesen sein.
Der Komet soll hauptsächlich aus Eis und Staub bestanden haben und späteren Berechnungen zufolge mit einer Geschwindigkeit von rund 100.000 Kilometer in der Stunde in die Erdatmosphäre eingedrungen sein. Wäre der Himmelskörper über einer Großstadt wie Moskau niedergegangen, hätten Tausende von Menschen binnen weniger Minuten ihr Leben verloren.
In dem aktuell vorliegenden Fall aus China liegen bisher keinerlei Berichte über Schäden, Tote und Verletzte vor, was offenbar der Informationspolitik Chinas geschuldet ist.
Allerdings sollen dem Erdbebenzentrum seismologische Aufzeichnungen vorliegen, was darauf schließen lässt, dass es eine größere Detonation war.
Bereits wenige Wochen zuvor, am 4. November, beobachteten Tausende Einwohner der Provinz Heilongjiang im Nordosten Chinas eine seltsam leuchtende Kugel, die sich in relativ geringer Geschwindigkeit über ein Wohngebiet bewegte.
Ein ähnliches Objekt wurde laut Daily Mail schon wenige Tage zuvor, am 30 Oktober, gegen 22.05 Uhr von Einwohnern der Stadt Shuangyashan, ebenfalls in der Provinz Heilongjiang gesichtet.
Auf einem Video ist ein helles Licht zu sehen, dass sich langsam durch das Bild bewegt. Das Video wurde in den sozialen Medien geteilt und mehr als 1, 7 Millionen Mal aufgerufen. Viele Kommentatoren äußerten die Vermutung, dass es ein UFO sei, ein User schrieb: „Die Außerirdischen landen auf der Erde.“ (Sichtung einer geheimnisvollen zweiten Sonne könnte Planet Nibiru sein – unbekanntes Objekt feuert Strahl auf die Sonne ab (Video))
Hier finden Sie einige Videoaufnahmen. Auf Facebook findet man 14 dieser Aufnahmen.
Ungewöhnliche Geschwindigkeit für einen Meteor
Berichten zufolge sollen Augenzeugen auf der Straße geschockt gewesen sein, manche hätten sogar geschrien, heißt es. Laut einem Bewohner der Provinz war das seltsame Objekt rund anderthalb Minuten zu sehen, bevor es sich plötzlich aufgelöst hat und in der Dunkelheit verschwand.

Trotz wilder Spekulationen vermuten Experten hinter der leuchtenden Kugel einen extrem hellen Meteor, der sogar bei Tageslicht beobachtet werden kann. Allerdings ist die Geschwindigkeit, mit der sich Objekt bewegt hat, sehr ungewöhnlich, auch der Umstand, dass der Himmelskörper schon Tage zuvor in derselben Provinz beobachtet wurde, spricht eher gegen einen Meteor.
Auch für Liu Chuanhao, Generalsekretär der Heilongjiang Provincial Astronomical Society ist der Fall noch nicht abgeschlossen. Wörtlich sagte er:
„Es mag scheinen, dass das Licht wie ein Besucher aus dem Weltraum aussah, in der Tat ist es verwirrend. Weil die Geschwindigkeit nicht so hoch war, wie die eines durchschnittlichen Feuerball-Meteors. Deshalb müssen wir uns weiter damit befassen.“
Laut Chuanhao könnte es auch Weltraumschrott gewesen sein, der durch die Atmosphäre gegeistert ist, Raumschiffe oder andere verlassene Fahrzeuge, die wieder in die Erdatmosphäre eingetreten sind. Ob aus irdischer oder außerirdischer Produktion ließ Chuanhao offen.
Vor vier Wochen, am 30. November, war auch am Nachthimmel über Deutschland ein ähnliches Himmelsschauspiel zu beobachten – vor allem im Westen des Landes.
Auch hier zog ein unheimlich heller Feuerball seine Bahn. Mehr als 90 Sichtungen wurden der Technischen Universität Berlin innerhalb von wenigen Stunden gemeldet. Jürgen Oberst vom Feuerkugelnetz der TU:
„Wir hatten innerhalb weniger Stunden 90 Eingänge auf unserer Meldeadresse. Die Meldungen beziehen sich auf ein Event um 18.40 Uhr, und die meisten Meldungen kommen aus dem Raum Köln-Frankfurt-Stuttgart.“
Laut Aussage eines Augenzeugen aus Siegen hinterließ der mysteriöse Feuerball einen hellen jadegrünen Schweif, der sieben Sekunden lang sichtbar war und schließlich in zwei kleine Lichtpunkte zerfiel.
Ein anderer Augenzeuge berichtete der Rheinischen Post, dass der helle Feuerball gegen 18.40 Uhr seine Bahn von Düsseldorf-Ludenberg östlich in Richtung Mettman zog und schließlich zerbrach.
Nach Aussage von Dieter Heinlein, Sprecher vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, handelte es sich bei dem Objekt wahrscheinlich um ein Bruchstück eines Asteroiden, der in die Atmosphäre eingetreten war (Fragment eines Asteroiden? „Feuerkugel“ über Deutschland gesichtet (Videos)).




Die DLR unterscheidet zwischen Sternschnuppe und Feuerkugel
Auch im Norden Deutschlands wurde eine ähnliche Beobachtung gemacht. Ein Zeuge aus Schleswig-Holstein meldete der Sternwarte im österreichischen Gahberg ein helles Objekt mit grünem Schweif, das von West nach Ost flog. Der Schweif sei 3-4 Mal so groß gewesen wie das Objekt.
Noch ist nicht genau bekannt, um was es sich da genau gehandelt hat. Das DLR unterscheidet Sternschnuppen mit einer Leuchtdauer von weniger als eine Sekunde und Feuerkugeln. Sehr wahrscheinlich war es wohl eine Feuerkugel.
Eine Feuerkugel hat eine Leuchtdauer von rund fünf Sekunden, die am Ende ihrer Bahn oft zerplatzen oder ihre Farbe ändern. Laut DLR erreichen solche Sichtungen im November und Dezember einen Höchststand, durchschnittlich treten sie rund 30 Mal im Jahr über Europa als überdurchschnittliche helle und länger anhaltende Sternschnuppen auf.
Das diese Objekte explodieren kommt zwar relativ selten vor – doch so ganz ungewöhnlich ist dieses Ereignis nicht. Im Februar dieses Jahres explodierte mit einem lauten Knall gegen 10.34 Uhr ein Feuerball über Kroatien und Slowenien. Das hatte eine Schockwelle zur Folge, die stark war, dass sie als Erdbeben registriert wurde.
The Dubrovnik Times schrieb, dass im gesamten Stadtgebiet von Zagreb ein heftiges Rumpeln und Beben zu spüren war, dass sogar Menschen in Panik gerieten seien, weil sie glaubten, dass es sich tatsächlich um ein Erdbeben handelt.
In slowakischen und kroatischen Medien wurde sogar Bilder veröffentlicht, die einen glühenden Feuerball mit einer weißen Rauchfahne zeigen, der sich auf einer geschätzten Höhe von 30 Kilometer befand.
Als Feuerkugel bezeichnen Forscher einen besonders hellen und langandauernden Meteor. Von vielen Beobachtern werden solche Objekte laut dem Institut für Planetenforschung auch häufig als dick oder als besonders hell leuchtende Planeten empfunden. Ob diese Art von Objekten tatsächlich auch eine potentielle Gefahr für die Erde sind, darüber sind sich die Forscher offenbar uneins.


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Allerdings warnte am 29. April 2019 der NASA Direktor Jim Bridenstine auf der Planetrary Defense Conference in Washington, dass die Gefahr eines Meteoriteneinschlags auf der Erde grösser sei, als wir vielleicht immer noch denken. Wörtlich sagte Bridenstine:
„Wir müssen sicherstellen, dass die Leute verstehen, dass es sich hierbei nicht um Hollywood handelt. Es geht nicht um Filme. Hier geht es darum, den einzigen Planeten, den wir momentan im Hinblick auf unsere Überlebensfähigkeit kennen, zu schützen – und das ist der Planet Erde.“
Tscheljabinsk-Ereignis einmal in 60 Jahren?
Bridenstine erinnerte in diesem Zusammenhang an das Tscheljabinsk-Ereignis in Zentralrußland 2013, als ein Meteor mit einem Durchmesser von geschätzten 20 Metern mit einer Geschwindigkeit von mehr als 64.000 Kilometer in der Stunde in die Atmosphäre eindrang und explodierte.
Fensterscheiben zerbrachen. Viele Gebäude wurden teils schwer beschädigt. Mehr als 1.400 Menschen erlitten Verletzungen, viele davon durch umherfliegendes Glas. Laut Bridenstine hatte die Explosion die 30fache Energie der Hiroshima-Bombe.
Was aktuell in der südchinesischen Provinz Qinghai geschah, ist noch nicht bekannt. Es ist zu vermuten, dass es sich auch hier um ein ähnlich großes Objekt gehandelt hat, das möglicherweise in der Atmosphäre explodierte.
Laut Berechnungen der NASA, finden Ereignisse wie in Tscheljabinsk etwa einmal in 60 Jahre statt. Bridenstine wies allerdings darauf hin, dass sich am Tag der Explosion über Tscheljabinsk ein weiterer, größerer Asteroid der Erde bis auf 27.000 Kilometer näherte und sie nur knapp verfehlte (Seltsame Enthüllungen über den Pseudo-„Whistleblower“ Corey Goode (Videos)).

Was passiert, wenn es tatsächlich einmal ernst wird? Nach Worten Bridenstines würde die NASA die Geschwindigkeit und Flugbahn des Objekts zunächst messen und dann entscheiden, ob sich das Objekt ablenken lässt, oder ob das vermutete Epizentrum evakuiert werden muss.
Eine unwiderlegbare Tatsache ist, dass aktuell viel los ist am Himmel und dass es sich in jedem Fall lohnt, den Nachthimmel im Auge zu behalten. Was da oben auch immer passiert, woher die Objekte kommen – die Wahrheit liegt irgendwo da draußen und wir werden sie bald erfahren.
Bleiben Sie aufmerksam!
Verweise:
https://www.dailymail.co.uk/news/article-8909231/Mysterious-light-moving-night-sky-stuns-residents-Chinese-city.html
https://www.stern.de/panorama/wissen/kosmos/-helles-objekt-mit-gruenem-schweif—feuerkugel-ueber-deutschland-gesichtet-9510496.html
https://www.rnd.de/panorama/seltene-feuerkugel-uber-deutschland-gesichtet-7GPUKHO4WKKOGSYWU6O663D7QQ.html
https://www.businessinsider.de/wissenschaft/nasa-chef-warnt-dass-die-menschen-die-bedrohung-durch-einen-meteor-nicht-ernst-genug-nehmen-2019-5/
Literatur:
Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit
Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?
Whistleblower
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 26.12.2020
