Kuhmilch ist genau genommen dafür da, für das schnelle und kräftige Wachstum kleiner Kälber zu sorgen. Auch wir Menschen erhalten anfangs die wertvolle Muttermilch, ersetzen diese allerdings nach einigen Monaten zunehmend durch leckeren Brei, der uns dann auch Abwechslung im Geschmackserlebnis bietet.
Warum sollten wir überhaupt im Erwachsenenalter Kuhmilch, die Muttermilch, die nicht einmal für uns gedacht ist, trinken? Es gibt so viele gute Alternativen, die ohne Massentierhaltung und die umstrittenen tierischen Proteine auskommen.
Kuhmilch ist für den Menschen prinzipiell ungeeignet. Erhitzte Milch, wie man sie aus dem Supermarkt kennt, kann nicht einmal mehr sauer werden, – sie fault stattdessen im Darm.
Menschen sind keine Wiederkäuer und besitzen auch nicht die notwendigen Verdauungsenzyme, wie das so genannte Labferment, um das Milcheiweiß komplett aufzuspalten. Teile des Milcheiweißes gelangen unverdaut in den Darm und werden durch Fäulnisgärung weiter aufgespalten. Dabei wird in hohem Maße Säure produziert, welche die Übersäuerung fördert.
Auch wegen der Osteoporose-Gefahr sollte keine Milch getrunken werden, da die anfallende Säure noch weiter Kalzium aus den Knochen ausschwemmt. Das gleiche passiert auch im Mund: Dort bilden die Bakterien ebenfalls Säuren, die so genannten Kariessäuren, welche Kalzium aus dem harten Zahnschmelz lösen und so Karieslöcher fressen. Anderslautende Informationen sind Marketing-Aussagen und Falschmeldungen!
- Beim Fäulnisprozess gelangen Teile des Milcheiweißes unverdaut in den Darm. Hier werden die entstandenen Gifte weiter aufgespalten. Durch die nun entstehende Säure wird das Körpermilieu noch mehr übersäuert
- Nun schwemmt die Säure weiter Kalzium aus den Knochen und aus den Organen, besonders aus den Nieren; im Mund werden Kariessäuren produziert

Literatur:
Codes Humans – Das Buch der Menschlichkeit
Schlau mit Darm: Glücklich und vital durch ein gesundes Darmhirn
Die Medizinmafia: Wie man ihr lebendig entrinnt und sich Gesundheit und Wohlstand zurückerwirbt
Natürliches Entgiften: Freiheit für Körper, Geist und Seele
Quellen & weiterführende Informationen:
(1) Fraser G, Jaceldo-Siegl K, Orlich M et al.: »Dairy, soy, and risk of breast cancer: those confounded milks«, International Journal of Epidemiology, Februar 2020.
(2) Shaw J: »Modern milk«, Harvard Magazine, Mai-Juni 2007.
(3) Deutsche Krebsgesellschaft: »Brustkrebs – Ursachen und Risikofaktoren«, de, abgerufen am 25.08.20.
(4) Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.: »Milch«, net, abgerufen am 25.08.20.
(5) Deutsche Gesellschaft für Ernährung: »Milch und Milchprodukte«, dge-ernaehrungskreis.de, abgerufen am 25.08.20.
(6) The Natural Path: »Should You Eat Soy If You Have Breast Cancer?«, com, abgerufen am 25.08.20.
(7) Hamilton-Reeves J, Vazquez G, Duval S et al.: »Clinical studies show no effects of soy protein or isoflavones on reproductive hormones in men: results of a meta-analysis.« Fertil Steril., August 2010, 94(3):997-1007.