
Nachdem sich russische und britische Seestreitkräfte in umstrittenen Gewässern im Schwarzen Meer begegneten, nehmen die Spannungen zu. Moskau sprach als Reaktion eine deutliche Warnung aus und erklärte, dass beim nächsten Mal mit ernsten Konsequenzen zu rechnen ist.
Russland warnte Großbritannien am Donnerstag, dass es britische Kriegsschiffe im Schwarzen Meer bombardieren werde, wenn es weitere provokative Handlungen der britischen Kriegsmarine vor der Küste der Krim gebe.
Der Leiter der russischen Delegation bei den Sicherheits- und Rüstungskontrollverhandlungen in Wien Konstantin Gawrilow warnte Großbritannien nach dem Zwischenfall mit der HMS Defender, dass die Bomben beim nächsten Mal auf das Ziel und nicht davor abgeworfen werden. Gawrilow erklärte:
„Es ist unmöglich, die Empörung über die Erklärung des britischen Verteidigungsministeriums zu verbergen, dass der erwähnte Zerstörer angeblich ‚eine unschuldige Passage durch ukrainische Hoheitsgewässer durchgeführt hat‘. Ich muss den ehemaligen Herrscher der Wellen warnen, dass das nächste Mal, wenn eine solche Entscheidung getroffen wird, die Bomben nicht vor dem Ziel, sondern auf das Ziel abgeworfen werden.“(NATO bereitet sich auf „kognitive Kriege“ mit Russland vor)
Die russische Regierung in Moskau rief die britische Botschafterin Deborah Bronnert zu einer Verwarnung wegen der, wie sie es bezeichnete, „gefährlichen“ Handlungen Großbritanniens im Schwarzen Meer herbei. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa warf London „unverschämte Lügen“ vor. Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Ryabkow sagte:
„Wir können an den gesunden Menschenverstand appellieren und die Einhaltung des Völkerrechts fordern, und wenn das nicht funktioniert, können wir bombardieren.“
Die deutliche Warnung der russischen Regierung wurde ausgesprochen, nachdem am Mittwoch ein britischer Zerstörer unerlaubt in russische Gewässer auf der Halbinsel Krim eingedrungen war.
Da er trotz Warnungen per Funk seinen Kurs nicht änderte, wurde dieser durch Warnschüsse von einem Patrouillenboot und Warnwurf von Splittersprengbomben erzwungen.(Verletzung der russischen Grenze: Die britische Provokation, die zum dritten Weltkrieg hätte führen können)

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hatte das britische Kriegsschiff um 11:52 Uhr Ortszeit die russische Grenze überquert und fuhr drei Kilometer weit in die Küstengewässer am Kap Fiolent auf der Krim.
Der britische Premierminister Boris Johnson erklärte, das britische Kriegsschiff, das sich auf dem Weg vom ukrainischen Hafen Odessa zum georgischen Hafen Batumi befand, habe im Einklang mit dem Gesetz gehandelt und sei in internationalen Gewässern gewesen. Johnson betonte:
„Das sind ukrainische Gewässer, und es war völlig in Ordnung, sie zu verwenden, um von A nach B zu gelangen.“
Nach Angaben der britischen Zeitung The Daily Telegraph wurde die endgültige Entscheidung über die Route des britischen Zerstörers HMS Defender vor der Küste der Krim dem Premierminister überlassen und zwei Tage vor dem Vorfall im Schwarzen Meer an das Kontrollzentrum des Schiffes kommuniziert. Johnson vermied am Donnerstag die Beantwortung der Frage, ob er dem Zerstörer befohlen habe, vor der Küste der Krim zu kreuzen.
Das russische Außenministerium bezeichnete den Vorfall im Schwarzen Meer als „eine grobe britische Provokation, die das Völkerrecht und die russischen Gesetze verletzt“. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte gestern, der Vorfall sei „eine bewusste und vorsätzliche Provokation“, und drohte, dass „keine Optionen ausgeschlossen werden können“.
Zu diesen zunehmenden Spannungen kam es kurz vor dem US- und NATO-Manöver Sea Breeze 2021, das zwischen 28. Juni und 10. Juli stattfinden wird. An diesem Manöver werden die Streitkräfte der Ukraine, der Vereinigten Staaten, der Türkei, Frankreichs und anderer NATO-Partner beteiligt sein, und es wird auf ukrainischem Territorium sowie im Schwarzen Meer stattfinden.
An der Übung werden voraussichtlich 5.000 Soldaten, 32 Schiffe, 40 Flugzeuge und 18 Gruppen von Spezialeinsatzkräften und Kampfschwimmern aus 32 Ländern teilnehmen.



Die US-Botschaft in Kiew teilte auf Twitter mit, das Manöver werde das nach der Truppenzahl größte in der Geschichte sein. Die Übung solle die Kompatibilität der Streitkräfte verbessern, die Sicherheit auf See erhöhen und für Frieden in der Region sorgen.
Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow hatte zuvor gewarnt, das groß angelegte Manöver in der Ukraine könne als Anlass dafür dienen, Ausrüstung an die Kiewer Streitkräfte in die Ostukraine zu liefern.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in einem Interview mit dem US-Nachrichtenportal Axios erklärt, er bezweifle nicht, dass die Ukraine Mitglied der Nordatlantikallianz werde. Der NATO-Beitritt sei lebenswichtig für die Sicherheit des Landes. Später teilte Selenskij während eines Treffens der Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitgliedsstaaten in Brüssel auf Twitter mit, die NATO-Spitze habe ihre Zustimmung zum Beitritt der Ukraine bestätigt.
US-Präsident Joe Biden dementierte jedoch gegenüber Journalisten die Behauptungen seines ukrainischen Amtskollegen bezüglich der Aussichten Kiews auf die Mitgliedschaft im Bündnis. Ob sich die Ukraine tatsächlich qualifiziere, bleibt Biden zufolge „abzuwarten“.
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Russland veröffentlicht Video von gefährlicher Konfrontation mit britischem Zerstörer
Der Föderale Dienst für Sicherheit der Russischen Föderation (FSB) hat Videoaufnahmen vom Zwischenfall mit dem britischen Zerstörer HMS Defender und einem russischen Patrouillenschiff im Schwarzen Meer am Mittwoch veröffentlicht. Wie die russischen Behörden erklären, ist das britische Kriegsschiff in russische Gewässer eingedrungen und trotz Ermahnungen nicht von seinem Kurs abgewichen.
Dies führte dazu, dass das russische Schiff und Kampfjets Warnschüsse in Richtung des Zerstörers aus Großbritannien abgaben. Die Warnung über den möglichen Einsatz von Waffen im Falle der Nichteinhaltung der Anforderungen des Grenzdienstes ist ebenfalls mehrfach in den Aufnahmen zu hören. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist der britische Zerstörer drei Kilometer in die russischen Hoheitsgewässer in der Nähe von Kap Fiolent an der Krim eingedrungen.

Nach den Warnschüssen gegen den britischen Zerstörer änderte dieser seinen Kurs und verließ die russischen Gewässer wieder. Das britische Verteidigungsministerium bestritt in einer Erklärung, dass Warnschüsse auf das Kriegsschiff abgefeuert wurden, und sagte, dass die HMS Defender „eine unschuldige Passage durch ukrainische Hoheitsgewässer in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht“ durchführte und die russischen Schüsse Teil von Schießübungen waren.
Der britische Premierminister Boris Johnson betonte einmal mehr, dass das Vereinigte Königreich „Russlands Annexion der Krim“ nicht anerkennt und demnach diese Gewässer immer noch ukrainisch seien. Ein BBC-Journalist, der an Bord des britischen Kriegsschiffs war, veröffentlichte jedoch ein Video, in dem die russische Androhung von Waffengewalt klar festgehalten ist und auch zu sehen ist, dass Kampfjets Warnschüsse mit sicherer Distanz zum Schiff abgeben.
Der Journalist bestätigte auch, dass das britische Schiff absichtlich in die russischen Gewässer eingedrungen und etwa 20 Kampfjets am Himmel gewesen seien. Auch in den von Russland veröffentlichten Aufnahmen sind die Warnschüsse zu sehen. Russland hatte im Anschluss an den Vorfall den britischen Verteidigungsattaché wegen der Grenzverletzung vorgeladen.
Auch die britische Botschafterin in Russland, Deborah Bronnert, wurde am Donnerstag wegen des Vorfalls mit dem Kriegsschiff im Schwarzen Meer ins russische Außenministerium in Moskau vorgeladen. Die Gesandte erhielt eine Demarche wegen des Vorfalls.
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Literatur:
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Whistleblower
Quellen: PublicDomain/de.rt.com am 27.06.2021
