Papst Franziskus predigt Religionspluralismus: Der Vatikan unterstützt ein geplantes »Abrahamic Family House«, das Christentum, Judentum und Islam gleichsetzt.
Das interreligiöse Projekt »Abrahamic Family House«, wird von Papst Franziskus heiß erwartet. Es soll eine Gegenüberstellung dreier Gotteshäuser auf der Insel Saadiyat in Abu Dhabi sein und im Jahr 2022 eröffnet werden, wie Jeanne Smits auf LifeSiteNews berichtet.
Das »Abrahamische Familienhaus« ist ein architektonischer Komplex, in dem die drei so genannten »abrahamitischen« Religionen oder (missbräuchlich genannt) die »Religionen des Buches«, die aus der Verheißung Gottes an Abraham hervorgegangen sind, Seite an Seite in gleich großen Gotteshäusern präsentiert werden, die in einem Dreieck um einen »gemeinsamen Boden«, einen Garten, angeordnet sind.
Der projektierte interreligiöse Komplex präsentiert sich als eine Verkörperung des Abu-Dhabi-Dokuments über menschliche Brüderlichkeit, das von Papst Franziskus und Imam Al-Tayeb von der sunnitischen Al-Azhar-Universität in Kairo unterzeichnet wurde, sowie des »Höheren Komitees für menschliche Brüderlichkeit«, das aus der gemeinsamen Erklärung hervorging, und das sowohl von Papst Franziskus als auch vom Großimam »gebilligt« wurde.
Zusammen mit Fotos von der Baustelle, die die Fundamente der drei religiösen Gebäude zeigen, während eines von ihnen kurz vor der Fertigstellung zu stehen scheint, enthüllte die Mitteilung die offiziell gewählten Namen für die drei religiösen Gebäude.
Kritische Kommentare hat das Projekt bereits von vielen Seiten ausgelöst.
Erzbischof Viganò kommentierte: »Im Garten von Abu-Dhabi wird der Tempel der Welt als synkretistische Neo-Religion gebaut werden, gegründet auf anti-christliche Lehren. Nicht einmal die hoffnungsvollsten Freimaurer hätten sich so viel erträumen lassen.«
»Papst Bergoglio geht damit einen weiteren Schritt in die Richtung der Apostasie von Abu Dhabi, Frucht eines pantheistischen und agnostischem Neo-Modernismus, der die Katholische Kirche tyrannisiert, das im Konzilsdokument Nostra aetate wurzelt. Wir sind nur gezwungen es anzuerkennen: die giftigen Früchte des ‚Frühlings des Konzils‘ befinden sich vor den Augen auch derjenigen, die sich nun nicht länger von der kontinuierlichen Lüge blenden lassen können.«(Vatikan: Bischof über den „Great Reset“ – Herrschaft des Antichristen vorbereiten)




Während die Zusammenarbeit zugunsten des Naturrechts ein legitimes Bestreben ist, bleibt das Problem bestehen, religiöse Verwirrung und Relativismus zu fördern, indem man verschiedene und in der Tat unvereinbare Religionen auf die gleiche Ebene stellt, wie es im »Abrahamischen Familienhaus« geschieht. Dies war auch die Denkweise des Abu-Dhabi-Dokuments, indem eine universelle Brüderlichkeit gepredigt wird, die nichts mit dem kirchlichen Verständnis von Wahrheit zu tun hat.
Papst Franziskus ist völlig überzeugt von der neo-modernistischen Lüge, dass alle Religionen gleich sind. Anstelle die katholische Identität in einer immer rasanter säkularisierten Gesellschaft zu verteidigen, gibt er seine Schafe ihren Schlächtern preis.
Erfreut und zufrieden zeigte sich die Freimaurerei, die Papst Franziskus im Oktober 2020 ein Lob aussprach für die „Analogien“ in seiner Enzyklika Fratelli tutti zu den Prinzipien der Freimaurerei (siehe auch hier). Ein Kapitel der Enzyklika ist dem Motto der Französischen Revolution von 1789: „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ gewidmet.
Es fällt die Ähnlichkeit zu Aussagen der Sozialistin Michelle Bachelet auf, der ehemaligen Präsidentin von Chile und nunmehrigen Hohen Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen.
Am 1. Dezember sagte sie bei einem gemeinsamen Festakt der Großloge von Chile und der Frauen-Großloge von Chile zum Jahrestag der Menschenrechtserklärung: „Wir brauchen freimaurerische Prinzipien wie die Brüderlichkeit, um als eine Menschheit zusammenzukommen, denn das sind wir.“ (Vatikan: Der Papst hängt das Bild eines „nackten Jesus“, der den Antichristen streichelt, hinter seinem Schreibtisch auf)


Teils scharfe Kritik kam hingegen aus den Reihen der katholischen Kirche. Die erste „Klarstellung“ kam bereits wenige Tage nach der Unterzeichnung des Abu-Dhabi-Dokuments von Msgr. Athanasius Schneider, dem Weihbischof von Astana: „Die Vielfalt der Religionen ist nicht gottgewollt“. Fast zeitgleich bezeichnete der österreichische Philosoph Josef Seifert die zentrale Passage des Dokuments als „Häresie der Häresien“.
Im November 2019 protestierten hochrangige Kirchenvertreter, darunter mehrere Kardinäle, Contra recentia sacrilegia, gegen jüngste sakrilegische Aktionen von Papst Franziskus.
Der Protest richtete sich primär gegen den Pachamama-Kult im Vatikan rund um die Amazonassynode, aber auch gegen das Abu-Dhabi-Dokument. Der ehemalige Apostolische Nuntius in den USA, Erzbischof Carlo Maria Viganò, sprach davon, daß der „Neo-Modernismus die Kirche tyrannisiert“.
Beim Parallel- oder Konkurrenzprojekt in Berlin, der Kontext ist nicht klar, dem House of One – Haus des Einen, erfolgte vor drei Wochen die Grundsteinlegung.


Dort werden eine Synagoge, eine Moschee und eine protestantische Kirche unter einem gemeinsamen Dach errichtet. Die Grundidee der Vereinigung der drei monotheistischen Religionen ist jedoch dieselbe.
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Die Initiative in Berlin geht von evangelischer Seite aus und wird von politischer Seite, der Regierung von Berlin und der Bundesrepublik Deutschland, mit Steuergeldern großzügig finanziert. Es besteht aber kein Zweifel, daß das Abu-Dhabi-Projekt die Nase vorne hat und der erste vereinigte monotheistische Tempelkomplex der Welt sein wird.
Die zeitliche Parallelität der beiden Projekte erstaunt allerdings und läßt eine unsichtbare Verbindung vermuten.
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Literatur:
Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit
Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?
Whistleblower
Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 20.06.2021