Yellowstone wurde in den letzten Tagen von einem Schwarm von mehr als 280 Erdbeben erschüttert

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Laut Geologen erschüttert ein Schwarm von mehr als 141 Erdbeben den Yellowstone-Nationalpark. Bis Samstag wurden gut 280 Erschütterungen detektiert.

Der US Geological Survey sagte am Freitag, dass ein anhaltender Erdbebenschwarm, der am Donnerstag um 17:52 Uhr begann, unter dem Yellowstone Lake zentriert ist. Laut USGS gab es 40 Erdbeben mit einer Stärke von mehr als 2 und zwei davon mit einer Stärke von mehr als 3,0.

Am vergangenen Tag gab es laut USGS 10 Erdbeben mit einer Stärke von 2,5 oder mehr. Das größte war ein Beben der Stärke 3,1 , das um 8:12 Uhr Mountain Time unter dem Yellowstone Lake erschütterte.

Der Erdbebenschwarm sei kein Grund zur Sorge, behaupten Geologen.

„Erdbebensequenzen wie diese sind weit verbreitet und machen etwa 50 % der gesamten Seismizität in der Yellowstone-Region aus“, sagte USGS auf Twitter. „Dieser Schwarm ähnelt einem, der im Dezember 2020 an ungefähr derselben Stelle aufgetreten ist.“

Manche Leute befürchten jedoch immer noch, dass Erdbeben im Yellowstone ein Zeichen dafür sind, dass der unter dem Park liegende „Supervulkan“ bald ausbrechen wird , was regionale und globale Folgen haben könnte.

„Eine solche riesige Eruption hätte regionale Auswirkungen wie fallende Asche und kurzfristige (Jahre bis Jahrzehnte) Veränderungen des globalen Klimas“, sagte USGS auf seiner Website.

„Die Teile der umliegenden Bundesstaaten Montana, Idaho und Wyoming, die dem Yellowstone am nächsten liegen, wären von pyroklastischen Strömen betroffen, während andere Orte in den Vereinigten Staaten von fallender Asche betroffen wären (die Aschemenge würde mit der Entfernung von der Ausbruchsstelle niedergehen).“

Die USGS hält eine Eruption am Yellowstone für Tausende von Jahren für nicht wahrscheinlich. Trotz des aktuellen Schwarms ist die Alarmstufe am Yellowstone Volcano Observatory grün, was normal ist.(Weltweite Vulkan- und Erdbebenaktivität: Yellowstone, Kanarische Inseln, Ätna und mehr… (Videos))

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Erdbeben im Yellowstone ereignen sich nach Angaben des Parks normalerweise in Schwärmen. Schwärme treten an vielen Orten auf, an denen es vulkanische Aktivitäten gibt, und sie treten aus einer Reihe von Gründen auf. Am häufigsten tritt laut USGS Wasser in Verwerfungen in der Erdkruste auf.

Manchmal kann aber auch Magma aufsteigen, was einen Vulkanausbruch einläuten würde.

Yellowstone: Rätsel um wiedererwachten Geysir

Mysteriöses Erwachen: Der Steamboat-Geysir im Yellowstone-Nationalpark ist der höchste Geysir der Erde – und nach mehrjähriger Pause plötzlich wieder aktiv. Aber warum? Trotz intensiver Spurensuche haben Forscher darauf bisher keine eindeutige Antwort. Klar scheint aber, dass zumindest kein Wiedererwachen des Supervulkans unter dem Yellowstone-Park dahintersteckt, wie die Wissenschaftler berichten.(Island: Vulkanausbruch hat begonnen – Erdbebenschwarm weiter aktiv – Ätna mit 15. Eruption (Videos))

Doch nun wirft das Verhalten eines Yellowstone-Geysirs die Frage auf, ob der Vulkan möglicherweise wieder aktiver wird. Denn nach einer gut dreieinhalb Jahre dauernden Pause ist der Steamboat-Geysir am Nordrand der Yellowstone-Caldera wiedererwacht. Mit Wasser- und Dampffontänen von mehr als hundert Meter Höhe ist der aus zwei Schloten bestehende Geysir der höchste und größte der Welt.

Seit 2018 durchlebt der Steamboat-Geysir wieder vermehrt große Ausbrüche. Warum, haben Forscher um Mara Reed von der University of California in Berkeley jetzt genauer untersucht. (Die Erde verformt sich: Gigantische Magmakammer wächst – weltweite Vulkanausbrüche (Videos))

Dafür analysierten sie die Temperatur im Untergrund und in den hydrothermalen Zuleitungen des Geysirs, aber auch die Erdbebenhäufigkeit, die Hebung des Untergrunds und weitere mögliche Hinweise auf eine zunehmende Vulkanaktivität. Auch externe Faktoren wie den Wasserzustrom über Niederschläge überprüften sie.

Das Ergebnis: Zwar hat sich der Untergrund der Yellowstone-Caldera in den letzten Jahren leicht angehoben und es gab einige Monate vor dem Wiedererwachen des Geysirs vermehrte Erdbeben. Doch klare Hinweise auf ein Aufsteigen frischen Magmas in der Tiefe konnten die Forscher nicht finden. „Wir würden dann erwarten, dass die Temperatur im hydrothermalen System zunimmt“, erklären sie.

Doch wie die Messungen ergaben, ist dies nicht der Fall: „Von 2000 bis 2019 gab es keine signifikanten Schwankungen in der Temperatur des Geysir-Reservoirs“, berichten Reed und ihr Team. Hinzu kommt: Auch keiner der anderen Geysire in der Yellowstone-Caldera zeigt Anzeichen für eine zunehmende Aktivität. „Wir finden keine Belege dafür, dass sich eine große Eruption des Yellowstone-Vulkans anbahnt“, sagt Reeds Kollege Michael Manga.

Aber warum ist der Steamboat-Geysir dann erwacht? Nachdem die Forscher vulkanische Ursachen ausgeschlossen hatten, prüften sie, ob vielleicht vermehrte Regenfälle den Wasserdruck im hydrothermalen Reservoir erhöht haben. Doch auch das war nicht der Fall. Was den Geysir wieder aktiv gemacht hat, ist damit weiterhin ungeklärt.

Allerdings gibt es eine mögliche Ursache, die sich bisher nicht direkt prüfen ließ: Sein Wiedererwachen könnte auf internen Veränderungen seines hydrothermalen „Unterbaus“ beruhen, so die Vermutung der Wissenschaftler. Weil das heiße Wasser der Geysire viel gelöstes Silikat enthält, kann es im Laufe der Zeit zu Ablagerungen kommen, die einige Zuleitungen verstopfen. Wenn dann diese Blockaden wegfallen, kann das zu heftigeren Ausbrüchen führen.

Ob diese Hypothese aber stimmt, ist bislang völlig unklar. „Eigentlich haben wir sehr einfache Fragen gestellt und es ist schon ein wenig peinlich, dass wir sie nicht beantworten können“, sagt Manga. „Denn das bedeutet, dass es fundamentale Prozesse in der Erde gibt, die wir noch nicht wirklich verstehen.“ Wenn es aber schon schwierig sei, das Verhalten eines Geysirs zu erklären, dann bestehe für Magma noch weniger Hoffnung.

Immerhin eine der offenen Fragen rund um den Steamboat-Geysir konnten Reed und ihr Team aber doch noch klären: Warum er so ungewöhnlich hohe Fontänen speit. Wie die Forscher herausfanden, bestimmt die Tiefe des unterirdischen Reservoirs, wie hoch das Wasser bei einem Ausbruch des Geysirs in die Höhe schießt.

„Je tiefer man geht, desto höher ist der Druck. Und je höher der Druck, desto höher die Siedetemperatur des Wassers“, erklärt Manga. Weil heißeres Wasser mehr Energie hat, kann dann auch der Geysir höhere Fontänen speien.

Literatur:

Die Erde im Umbruch: Katastrophen form(t)en diese Welt. Beweise aus historischer Zeit

Erde im Aufruhr

Vulkanismus

Quellen: PublicDomain/idahostatesman.com am 20.07.2021

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About aikos2309

9 comments on “Yellowstone wurde in den letzten Tagen von einem Schwarm von mehr als 280 Erdbeben erschüttert

  1. Ich habe beim Scrollen gerade „Magie der Vulkaneifel“ gelesen. – Das stimmt. – Die Eifel hat eine ganz besondere Energie und es gibt dort sehr viele Kraftplätze. Manderscheid zum Beispiel mit dem Meerfelder Maar (hat mit Mutter zu tun = Meer) ist wie ein magischer Märchenort.

    Das könnte vielleicht auch ein Grund sein, dass die ganze Vulkaneifel geflutet wurde.

    1. wenn man versteht, was hinter der Eifel steckt, dann beginnt Mensch zu verstehen. Stichwort Schiefer: was sind Ley-Lines = keltisch = Schiefer. So und was haben unsere keltischen Schamanen an diesen Punkte dieser Linie so getrieben? Dazu muss Mensch verstehen lernen worauf wir leben: Erde, ja nun was ist denn Erde? Steine, Geröll, Landmassen, Humus, Sand. Ok, was aber konkret ist das? Im Fall von Schiefer: Baum, ja richtig gelesen Baum. Die Nordeifel besteht aus versteinertem Baum. Punkt. Sacken lassen. Kapieren. Schiefer ist Baum. Punkt. Größe? Tja so groß, dass wir darauf leben, Straßen bauen, Dächer damit decken, Stauseen installieren, Häuser bauen, Rohstoffe abbauen: Stichwort KOHLE…..Nix kleine Pflänzlein Millionen von Jahren hoher Druck…All diese schrecklichen Schulbuchlügen der Kabalisten Teufel. Mitnichten. Nochmal: die Berge und Täler bis hin zu Rheinbraun: Alles Baum. und nicht nur das! Sondern auch andere alle anderen Bio-Lebewesen, alles kalzifiziert und versteinert. Wer Augen hat, der sieht das. Alle anderen sind im Tiefschlafmodus. Nochmal zu den LeyLines: Ein HotSpot ist z.B der Kaiserdom in Aachen: Wurden hier nicht Kaiser und Könige gekrönt?
      Ja schon seltsam oder nicht. Also es gibt keine Steine, Berge, Kontinente. Nur wer nach der Wahrheit sucht dem zeigt sie sich auch, ansonsten heißt es für viele leider weiterhin: Tappen im Dunkeln der Welt Esoterik-Religion der unheiligen na Ihr wisst schon und freudestrahlend? Todesspritze abholen.

      Beeinflussung Kraftorte Mutter Erde: Ob das tatsächlich ein Grund sein könnte Mulartshütte/Zweifall (Quelle der letzten Beben) der versteinerten Baumgebiete für dunkle Zwecke zu beienflussen/Schwächen habe ich so noch nicht betrachtet.

  2. Hab ich nicht vor geraumer Zeit gesagt: “ Die Aliens werden bald Yellowstone kitzeln, um die Weltbevölk zu reduzieren ? Die USA wäre ausradiert, wenn das Ding hochgeht und auf der Erde bräche eine Eiszeit aus, wegen Staub und Verdunkelung , die Jahrzehnte dauern würde. Das könnten nur 1-2 % überleben.

    1. @DrNo

      Vermutlich – m. E. wollen die das Härmagöddon inszenieren als finalen Akt der Entvülkerung der Erde, damit sie sie dann für sich alleine übernehmen können.

      Zwar leider lönks verortet, aber damit scheint er recht zu haben, der Georg Schramm:

    2. Die Frage ist doch: Was wissen wir? Stichwort: Magma…Tja, keine Ahnung. Ob da jetzt ein Topf voll flüssiger Sonne drinnen ist. Ich weiß es nicht.

      1. Der Yellowstone bricht genau nach Plan aus.Tiere wissen auch nicht,wenn es in den Schlachthof geht.Jedenfalls „genau nach Plan“. Aber genau hinschauen..es wird für die Tiere absolut unerträglich werden….doch nach der Tötung sind sie alle wieder zu Hause…Hoffentlich!

    3. Ich tendiere ja eher zu Extra Terrestrischen, also von den uns nicht zugänglichen Gebieten dieses Terrarirums. Ich denke nicht, dass es Aliens gibt. Ich denke auch nicht, dass es den Weltenraum so gibt wie man das der Menschheit als Hirnwäsche verkauft. Und was ist, wenn die Brut aus der Bibel daran kitzelt. Die die Camouflage Technik seit jeher gegen uns einsetzen?

    4. @DrNo sagt:
      21. Juli 2021 um 8:32 Uhr

      Die oberschlauen Oberexperten aus Vulkanologie und Geologie sagen schon seit den 1970-ern Jahren eine unmittelbar bevorstehenden Ausbruch des Yellowstones voraus. Aber er ist bis heute nicht ausgebrochen. Warum wohl?
      Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen sich nicht exakt vorhersagen bzw. vorausberechnen.
      Selbst die modernste Technik schafft es nicht einen ungefähres Datum für Vulkanausbrüche zu berechnen. Also vergessen Sie es. Man kann Vulkanausbrüche bis heute immer noch nicht vorhersagen!

  3. „Wir finden keine Belege dafür, dass sich eine große Eruption des Yellowstone-Vulkans anbahnt“, sagt Reeds Kollege Michael Manga.

    Oh mal ein Weichspüler !
    Eigtenlich ist doch Panikmache aktuell.
    😉

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