Gesundheit: Immunsystem-Booster – ein einfaches Naturmedizin-Rezept

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Herkömmliche Antibiotika helfen zwar meist schnell, werden jedoch oft von unerwünschten Nebenwirkungen begleitet, angefangen bei Magen-Darm-Beschwerden bis hin zu allergische Reaktionen der Haut.

Ein gutes Immunsystem zu haben, ist immer von großem Vorteil, egal ob gerade eine Pandemie um sich wütet oder nicht…

Gleich vorweg: Unser Antibiotikum ist nicht für lebensbedrohliche Akutfälle gedacht, sondern soll ein Mittel zur präventiven Stärkung des Immunsystems sein.

Es ist nicht nur gegen Bakterienarten, sondern auch gegen verschiedene Arten von Parasiten und Pilzbefall wirksam. Sogar den Lymphfluss und die Blutzirkulation soll es anregen. Warum? Die Mischung machts! Um seine volle Wirkung entfalten zu können, werden viele einzelne Heilmittel miteinander vereint:

Knoblauch

Der Wirkstoff Allicin hilft, schädliche Bakterien und Pilze zu bekämpfen. Gleichzeitig erhöht er die nützlichen Darmbakterien und trägt somit zur Sanierung der Darmflora bei.

Die Inhaltsstoffe Allicin und Ajoen sind zudem leicht blutverdünnend und blutdrucksenkend und schützen so vor Thrombosen, Herzkreislauferkrankungen und Schlaganfall. Knoblauch ist zusätzlich antioxidativ und besonders gut bei Infekten und Erkältungen im oberen Atembereich.

Zwiebeln

Zwiebeln sind die nächsten Verwandten des Knoblauchs. Die im Zwiebel enthaltenen Schwefelverbindungen und Quercetin haben auch eine antibiotische und desinfizierende Wirkungen.

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Ein Pluspunkt: Die Zwiebel verstärkt die Wirkung des Knoblauchs. Die zwei bilden somit ein starkes Duo gegen Krankheiten und speziell Atemwegsinfektionen.

Meerrettich

Erst wenn die Pflanze verletzt wird, werden die Inhaltsstoffe des Meerrettichs freigesetzt. Er wirkt schleimlösend, regt die Galle und den Magen an und macht unser Essen verträglicher. Er ist eine echte Vitamin-C-Bombe und wirkt aktiv gegen Pilze und Bakterien. Eine regelmäßige Einnahme stärkt das Immunsystem.

Ingwer

Ähnlich wie Aspirin wirken die Scharfstoffe des Ingwers schmerz- und entzündungshemmend. Er ist reich an Vitamin C und enthält gesunde ätherische Öle, Gingerol, Harz und Harzsäuren. Außerdem sind Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor enthalten.

Er wirkt antibakteriell und unterstützt eine gesunde Darmflora. Ingwer ist nachweislich antioxidativ und entzündungshemmend.

   

Kurkuma

Kurkuma hat eine enorme antibiotische Wirkung. Curcumin wirkt entzündungshemmend und dockt sich an Enzymen, die an Entzündungsvorgängen im Körper beteiligt sind, an und blockiert diese. Kurkuma bekämpft Infekte, reduziert Entzündungen und lindert sogar Gelenkschmerzen.

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer ist entzündungshemmend, immunstärkend und verdauungsfördernd. Zudem erhöht er die Bioverfügbarkeit von Kurkuma erheblich.

Blütenhonig

Honig ist das Hausmittel schlechthin und bekannt für seine antibakterielle, antimykotische und antioxidative Wirkung sowohl bei Infekten als auch bei vielen entzündlichen Prozessen.

Honig enthält über 240 verschiedene Inhaltsstoffe, darunter sind verschiedene natürliche Aromastoffe, aber auch entzündungshemmende Enzyme, Mineralstoffe, Proteine, Aminosäuren, Spurenelemente, Vitamine, bioaktive Stoffe und Antioxidantien.

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Chilli

Der Wirkstoff Capsaicin in der Chilipflanze schützt nicht nur die Schote selbst vor Fressfeinden, er hat auch eine keimtötende Funktion. Chili unterstützt unser Immunsystem durch seine Schärfe. Auf den Wirkstoff Capsaicin reagiert der Körper mit vermehrter Durchblutung, welche die lokale Immunabwehr unterstützt.

Apfelessig

Schon vom Vater der Medizin, Hippokrates, wurde er um 400 v. Chr. verwendet. Apfelsäure wirkt antiviral, reinigt die Lymphknoten, senkt Cholesterinwerte und reguliert den Blutdruck. Die Apfelsäure im Apfelessig wirkt zudem gegen Pilze und bakterielle Infektionen.

Ein einfaches Naturmedizin-Rezept

Zutaten:

  • 1 L Apfelessig (Bio, naturtrüb)
  • 60 g Knoblauch (fein gewürfelt)
  • 150 g Zwiebeln (fein gewürfelt)
  • 40 g frische rote Chili (ca. 5 – 6 Stück, ganz scharf, fein gewürfelt)
  • 60 g frischer Ingwer (fein gewürfelt)
  • 40 g frischer Meerrettich (fein gewürfelt)
  • 60 g frische Kurkumawurzeln (fein gewürfelt)
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 300 – 400 g Blütenhonig

Zubereitung & Dosierung

Alle Zutaten (außer der Essig) werden in eine Schüssel gegeben und gut durchgemischt. Die Mischung in ein Einmachglas geben, mit Apfelessig aufgießen und gut durchrühren. Am Ende darauf achten, dass die Mischung gut mit Essig bedeckt ist.

Die Mischung wird nun zwei Wochen gut verschlossen aufbewahrt und zweimal täglich durchgerührt. Nach den zwei Wochen wird die Flüssigkeit durch ein Baumwolltuch abgeseiht.

Die gewonnene Flüssigkeit ist nun das Antibiotikum, aber Achtung: Der Sud ist sehr scharf! Zur Gewöhnung kann erst einmal ein Teelöffel pro Tag mit Wasser verdünnt eingenommen werden. Man kann sich bis zu einem kleinen Likörglas pro Tag steigern. Die Wirkung ist auf leeren Magen stärker, das verträgt jedoch nicht jeder. Bei bestehenden Krankheiten oder wenn bereits andere Medikamente eingenommen werden, sollte die Anwendung mit dem Arzt oder Heilpraktiker abgesprochen werden. Der übrig gebliebene, abgeseihte Mix kann in ein separates Glas gegeben und mit Olivenöl aufgegossen werden.

So hält es sich im Kühlschrank und kann weiter zum Kochen verwendet werden. (Auch das Antibiotikum wird im Kühlschrank aufbewahrt.)

Die Antibiotika-Mixtur dient als leckeres Gewürz, z.B. als Salatdressing. Dazu einen Esslöffel der Mixtur mit Essig, Öl und etwas Salz verrühren – und fertig ist ein vorzügliches Dressing.

Literatur:

Codes Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Cannabis gegen Krebs: Der Stand der Wissenschaft und praktische Folgerungen für die Therapie

Krebs und Homöopathie: Natürliche Hilfe bei den häufigsten Nebenwirkungen von Chemo-, Strahlentherapie und Operation

Reinigung der inneren Organe: Entschlacken und entgiften Sie Ihren Körper

Quellen: PublicDomain/wochenblick.at/ am 09.10.2021

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