Der Mandela-Effekt: Zeitlinien-Manipulationen und falsche Erinnerungen

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Sich an etwas zu erinnern und zu glauben, dass es wahr ist, obwohl es nicht stimmt, nennt man Mandela-Effekt, benannt nach dem ehemaligen Südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela, von dem viele glauben, dass er in den 1980er Jahren in einem Gefängnis verstorben sei, obwohl er erst 2013 an einer Lungenentzündung gestorben ist.

Viele Menschen sehen in dem Phänomen den Beweis für die Existenz von Paralleluniversen oder für eine Manipulation der Zeitlinien. Von Frank Schwede

Kann es sein, dass wir von Zeit zu Zeit ungewollt Opfer von Zeitlinien-Manipulationen werden, ohne dass wir das merken, – oder steckt in dem Phänomen gar der ultimative Beweis für die Existenz von Paralleluniversen? Eine spannende wie schwierig zu beantwortende Frage. Doch der Reihe nach.

Quantenphysiker forschen seit mehr als einem halben Jahrhundert nach Paralleluniversen, bisher aber  ist es ihnen nicht gelungen, evidente Beweise für deren Existenz zu erbringen. Zu den Forschern gehört auch der US amerikanische Physikprofessor Max Tegmark vom renommierten Massachusetts Institut of Technology.

Für Tegmark steht die Existenz von Paralleluniversen außer Zweifel. Viel entscheidender ist für ihn die Frage, wie viele Arten es davon gibt. In seinem Buch Unser mathematisches Universum spricht der Physiker von vier Arten: große und ineinander verschachtelte. Tegmark bezeichnet sie als Multiversen.

Der Begriff setzt sich aus Multi für viel und Universum zusammen. Physiker wie Tegmark sind davon überzeugt, dass in einem solchen Multiversum jedes Ereignis eine eigene Zeitlinie und damit auch einen eigenen Kosmos hat.

Tegmark leitete seine Überlegung aus der Inflationstheorie ab, nach der sich das Universum nach dem Urknall schlagartig ausgedehnt hat und dies im Grunde genommen auch heute noch tut. Tegmark sagt:

„Der Mensch spricht zwar immer von dem einen Universum, er meint aber in der Regel nur den für uns sichtbaren Teil.“

Für uns sichtbar ist bekanntlich immer nur jener Teil, aus dem das Licht seit dem Urknall von vor 13,8 Milliarden Jahren zu uns gelangt. Das heißt, dass vieles noch im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln liegt. Hier könnten sich nach Ansicht des Physikers durchaus Paralleluniversen befinden, von denen wir bis heute nichts wissen. Tegmark:

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„Die Vorstellung, dass sich die Raum-Zeit unendlich ausdehnen kann, impliziert, dass sich die Existenz bzw. dass das Sein mathematisch gebunden ist und sich ab einem bestimmten Punkt selbst replizieren muss. Ein Gesetz, das man als das sich selbst kopierende Universum bezeichnen könnte.“

Aber ist es auch möglich, an diese Orte zu reisen und dabei an zwei unterschiedlichen Orten gleichzeitig zu sein? Diese Frage könnte durchaus die Quantenmechanik beantworten, die genau beschreibt, wie sich die kleinsten Teilchen (Atome und Partikel) verhalten, aus denen sich das Weltall zusammensetzt.(Aktuelle Transformation der Irrenanstalt: Die alte 5.200 Jahre Matrix stirbt – die neue NWO-Matrix wird geboren! (Video))

Veränderung entscheidet über Leben und Tod

Laut Quantentheorie ist es möglich, dass Partikel durchaus gleichzeitig an verschiedenen Orten sein können. Deshalb glaubt Tegmark, dass theoretisch auch der Mensch an verschiedenen Orten gleichzeitig sein kann. Schließlich setzten auch wir uns aus diesen Partikeln zusammen.

Tegmark glaubt, dass die Partikel einen weitaus größeren Einfluss auf uns und unseren Alltag haben als wir uns das vorstellen können. Der Physiker geht nämlich von der Vermutung aus, dass unsere gesamte Realität immer das Resultat einer winzigen Veränderung eines Partikels ist.

Das heißt: schon die Veränderung eines Partikels kann im schlimmsten Fall über Leben und Tod entscheiden, weil jedes Mal, wenn wir eine Entscheidung treffen, nehmen diese kleinen Teilchen in oder um uns herum verschiedene Zustände an, aus denen in jedem Augenblick eine neue Welt entsteht.

Ob wir uns verlieben, in den Bus steigen oder eine Reise zu oder absagen. In jedem Augenblick entsteht eine Parallelwelt, was bedeutet, dass es möglicherweise viele Ichs von uns gibt, die in unzähligen Parallelwelten viele Versionen unseres Lebens leben. Von der „Viele-Welt-Theorie  war auch der US Physiker Hugh Everett überzeugt.

Tegmark und der 1982 verstorbene Everett vertreten die Theorie, dass sich der gesamte Kosmos aus Mathematik zusammensetzt und dass jede mathematische Formel ein eigenes Universum bildet.

In der Quantenphysik geht man auch davon aus, dass unser Bewusstsein nach dem physischen Tod in ein Paralleluniversum übertritt und dort weiterexistiert. Jedes Lebewesen könnte demnach über einen sogenannten Quanten-Code verfügen, der ein Bewusstsein in einem Körper in einem dreidimensionalen Universum fokussiert.

Es gibt mittlerweile sogar Forscher, die vermuten, dass wir auch während wir schlafen Paralleluniversen besuchen. Möglicherweise sogar unterschiedliche Orte in einer Nacht und in relativ kurzen Zeitabständen.

Jeder Mensch träumt in einer Nacht zwischen sechs und zehn Träume. In der Regel haben wir nur wenige Minuten nach dem wir erwacht sind die Träume wieder vergessen.

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Das gibt Anlass zu der Vermutung, dass in Paralleluniversen nahezu identische Körper von jedem von uns existieren könnten, die durch ein gemeinsames Bewusstsein miteinander verbunden sind. Möglicherweise handelt es sich um die Orte, an die das Bewusstsein nach dem physischen Tod wechselt.

Der US amerikanische Wissenschaftler Robert Lanza glaubt, dass die Theorie über das Universum lediglich Geschichten sind, die unser Verstand erschafft, weil wir das Universum nur über unser Bewusstsein beobachten und interpretieren könne. Auch Lanza glaubt an eine unbegrenzte Zahl von Universen, die möglicherweise simultan existieren.

Die Existenz von Paralleluniversen ist eine favorite Theorie, um den Mandela-Effekt zu erklären. Aber stimmt sie auch,  sind falschen Erinnerungen tatsächlich ein Überbleibsel aus einer anderen Dimension?

Die Wissenschaft kennt für das Phänomen, das sie  „Konfabulation“ nennt, durchaus auch andere Ursachen, auch wenn diese banal klingen und manchmal nicht  einleuchten wollen.

So glauben viele Forscher, dass unser Gedächtnis eine eher unzuverlässige „Einrichtung“ ist, weil Erinnerungen keine rein objektiven und detailreichen Tatsachen sind, sondern weil sie sich aus vielen gesammelten Erinnerungen zusammensetzen.

Das heißt, es kann durchaus passieren, dass sich auch falsche Details in unsere Erinnerungen einschleichen können, von denen wir glauben, dass sie stimmen. Wenn diese falschen Details nicht korrigiert werden, kann es passieren, dass sie sich als falsche Realität manifestieren und wir glauben, dass sie richtig sind.

Was aber ist, wenn die falsche Realität von einem nächtlichen Ausflug in ein Paralleluniversum stammt und wir die in unseren Alltag einfach übernehmen, ohne dass uns das bewusst ist? Das wäre nach Worten des US amerikanischen Physikers Don Lincoln nicht nur unmöglich, sondern obendrein auch noch albern.

Laut Lincoln wäre es praktisch unmöglich, dass wir uns an bestimmte Details erinnern können, die wir in einem anderen Universum erlebt haben, da diese Erinnerung im physischen Gehirn unserer Kopie gespeichert wäre.

Der Mandela-Effekt, den wir früher einfach nur „falsche Erinnerungen“ nannten, beschäftigt die Forschung schon eine ganze Weile und es gibt sogar eine Reihe von Studien darüber.

Die US amerikanische Psychologin Elizabeth Loftus und ihr Kollege John Palmer kamen in zwei Studien aus dem Jahr 1974 zu dem Schluss, dass auch die Sprache zu falschen Erinnerungen führen kann.

In ihrer ersten Studie fanden Loftus und Palmer heraus, dass der Grad der Worte, die in einem Fragesatz verwendet werden, die Antwort der Person beeinflussen kann. Die zweite Studie sollte beweisen, dass die Formulierung der Frage Einzelpersonen dazu bringen kann, sich auf zuvor ignorierte Details zu konzentrieren, was bei vielen Probanden zu einer Fehlkonstruktion des Erinnerungsvermögens geführt hat.

Die Macht der Suggestion

Loftus konnte außerdem beweisen, dass es manchmal schon ausreicht, Leuten falsche Informationen zu geben, dass sie Teil ihrer eigenen Erinnerung werden, die sie übernehmen und für überzeugend halten.

Das beweist, dass Suggestion Menschen auch von falschen Informationen überzeugen kann und die Studie beweist auch, dass unser Verstand und unser Gedächtnis formbar sind, was uns die Medien nahezu pausenlos beweisen.

Das erklärt, warum so viele Menschen oft dieselben falschen Erinnerungen haben. Beispielsweise erinnern sich Menschen an Details aus Filmen oder Serien, die sie geglaubt gesehen zu haben, die es aber in Wahrheit nicht gibt.

Nehmen wir als Beispiel die beliebte TV-Serie Derrick. Viele Fans behaupten noch heute, dass Horst Tappert einmal den Satz „Harry, hol schon mal den Wagen“ gesagt hat. Die Wahrheit ist, dass der Satz kein einziges Mal gefallen ist.

Woher falsche Erinnerungen wirklich kommen, ob aus einem fernen Paralleluniversum, einem Wechsel der Zeitlinie, wie von vielen Theoretikern ebenfalls häufig behauptet wird, wird man vielleicht nie wirklich Hundertprozent klären können, weil unsere Welt, unser Universum und natürlich auch unser Geist einfach viel zu komplex sind.

Codex Humanus - Das Buch der Menschlichkeit   

Zugegeben ist es manchmal auch ganz schön, wenn der Alltag ein paar kleine Geheimnisse parat hält, weil die das Leben ganz einfach interessanter machen – oder sollte man geglaubtes Wissen einfach ruhen lassen und es dem Ethnologen Marc Augé gleichtun, der einmal gesagt hat:

„Man muss die nahe Vergangenheit vergessen, um die ferne Vergangenheit wiederzufinden.“

Am 28. April 2020 erschien „Der Hollywood-Code: Kult, Satanismus und Symbolik – Wie Filme und Stars die Menschheit manipulieren“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Die Rache der 12 Monkeys, Contagion und das Coronavirus, oder wie aus Fiktion Realität wird“.

Am 15. Dezember 2020 erschien „Der Musik-Code: Frequenzen, Agenden und Geheimdienste: Zwischen Bewusstsein und Sex, Drugs & Mind Control“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Popstars als Elite-Marionetten im Dienste der Neuen Corona-Weltordnung“.

Am 10. Mai 2021 erschien „DUMBs: Geheime Bunker, unterirdische Städte und Experimente: Was die Eliten verheimlichen“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel Die Geschichte der unterirdischen Anlagen, Tunnel und Städte: von Amerika nach Ägypten über Österreich bis nach Asien“.

Ein handsigniertes Buch erhalten Sie für Euro 30,- (alle drei Bücher für Euro 90,-) inkl. Versand bei Zusendung einer Bestellung an: info@pravda-tv.com.

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 18.03.2022

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3 comments on “Der Mandela-Effekt: Zeitlinien-Manipulationen und falsche Erinnerungen

  1. Pingback: L'effetto Mandela: manipolazioni della linea temporale e falsi ricordi ⋆ Green Pass News
  2. Mandela und seine Frau haben sich nach der schwarzen Machtübernahme wie die größten Arschlöcher aufgeführt. Der Mandela-Effekt steht für die Diktatur der Schwarzen und Korruption.

    1. Wobei der Mandela, der da rebelliert hat und wohl gestorben ist, ein anderer ist als der, der im gefaengnis gewesen sein soll, Aber wie ein Aristrokrat aussieht und dass dem das gefaengnis nie geschadet hat, wohl gemerkt ein afrikagefaengnis.

      War das ein super Luxus knast?

      Das der wohl ein Wolf im schafspelz ist. Das vermute ich auch schon etwas länger bzw. Das da ncht ales sauber, koscher, Astrein ist mit dem ist.

      Manadala
      Mind Kontroll ultra 2

      Trau schau wem

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