Deutschland, wo sind Deine Dichter und Denker?

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Die Welt marschiert von Tag zu Tag mehr in Richtung eines Dritten Weltkriegs mit apokalyptischen Folgen und Deutschlands Dichter und Denker schweigen. Und wenn doch einmal ein paar Hoffnungsschimmer aufglimmen, werden sie von einer selbstgerechten, moralinsauren Twittermeute niedergetrampelt. Spätestens seit Corona gilt jeder Abweichler als Spinner und ist vogelfrei.

Es herrscht der Diskurstotalitarismus. Man kann nur an den Mut derjenigen appellieren, die ihren Verstand noch nicht weggezwitschert haben. Empört Euch! Es geht um viel! Von Jens Berger.

Man kann den Prominenten rund um Alice Schwarzer nur dankbar sein, dass sie den Mut hatten, sich öffentlich gegen die weitere Eskalation des Krieges in der Ukraine und insbesondere gegen die Lieferungen schwerer Waffen durch Deutschland in das Kriegsgebiet auszusprechen.

Was vor wenigen Jahren unter Künstlern und Intellektuellen – vor allem aus dem sozialdemokratischen und linken Umfeld – noch eine Selbstverständlichkeit war, ist heute leider eine Ausnahme.

Mehr noch: Galt es seit den Fünfzigern unter Dichtern und Denkern als Konsens, dass es nie wieder Krieg geben darf und ein Krieg zwischen zwei Atommächten auf europäischem Boden das Ende Europas und wahrscheinlich sogar das Ende der Welt wäre, ist dieser Konsens heute leider Geschichte.

Das Denken in militärischen Kategorien erlebt ein Revival. Clausewitz ist wieder da.

Die bedingungslose Ablehnung einer atomaren Eskalationsspirale ist heute einer selbstgerechten Moral gewichen. Sicher, die Bilder aus der Ukraine sind nur schwer auszuhalten und es ist ein Versagen der Diplomatie, dass mitten in Europa Panzer rollen und Menschen sterben.

Aber ist das nicht gerade ein Grund dafür, alles in seiner Macht Stehende zu tun, dem Morden ein Ende zu setzen? Waffenlieferungen erreichen das genaue Gegenteil.(BRD-Besatzungsverwaltung: Zeitstrahl der Angst – Wie man Menschen steuert)

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Die Diplomatie hat nur deshalb versagt, weil man ihr keine Chance gab und sie den geostrategischen Interessen der USA untergeordnet ist. Doch bereits diese simple Wahrheit scheint im gesellschaftlichen Diskurs nicht mehr Konsens zu sein.

Man denkt nicht mehr in größeren Zusammenhängen, sondern in so simplen Kategorien wie Gut und Böse und zimmert sich die komplexen geopolitischen Entwicklungen so zusammen, dass sie in dieses simple Schema passen.

Der Russe ist böse, der Ukrainer ist gut. Und wenn der Böse den Guten überfällt, müssen wir dem Guten helfen. Ist doch logisch? Oder nicht?

Nein, ist es nicht. Gut und Böse sind nun einmal sehr subjektive Bewertungen. Die Welt ist kein Hollywood-Blockbuster. Es gibt wohl keinen Aggressor, der in der Geschichte ein anderes Land überfallen hat, weil er selbst sich als der Böse sah und niedere Motive anführte.

Jeder Krieg wurde begonnen, weil die Parteien sich subjektiv im Recht sahen und den Krieg à la Clausewitz als Fortführung ihrer subjektiv richtigen Politik sahen. Selbst moralisch sehen sich alle Kriegsparteien meist im Recht.

 

Was für den Westen die Opfer von Butcha, sind für Russland die Opfer von Donezk und Lugansk. Der Krieg begann schließlich nicht erst in diesem Jahr. Ist es so schwer, das zu verstehen? Gute Diplomatie ist das Hineinversetzen in sein Gegenüber, das Verstehen und nicht das Beharren darauf, dass man selbst der Gute und sein Gegenüber der Böse ist.

Das Beharren auf subjektiv „richtigen“ Standpunkten verhinderte in der Geschichte keinen einzigen Krieg und beendete auch keinen einzigen Krieg. Im Gegenteil: Wenn beide Seiten von ihrer moralischen Überlegenheit überzeugt sind und sich im Recht sehen, ist dies die perfekte Melange für die Eskalation von Kriegen. Warum sollte das heute anders sein?

Wie kam es dazu, dass die meisten Deutschen 1914 den Kriegsbeginn bejubelten? Wie kam es dazu, dass selbst im Zweiten Weltkrieg die meisten Deutschen bis zur Kriegserklärung gegen die Sowjetunion die Feldzüge gegen Polen und Frankreich durchaus unterstützten und sich dabei sogar moralisch im Recht wähnten?

Dazu hat meine Generation unzähligen Geschichtsstunden gelauscht, Bücher gelesen, Filme gesehen. Genutzt hat es nichts. Das ist zumindest der Eindruck, den man bekommen kann, wenn man die selbstgerechten „Debatten“ in den sozialen Netzwerken verfolgt und auch die Leitartikler hatten ja sicher keine großartig andere Sozialisierung durchlaufen. Geschichte wiederholt sich nicht?

   

Was für ein dummer Satz. Die Twitter-Gemeinde von heute unterscheidet sich nicht von den Pennälern des Kaiserreichs, die Erich Maria Remarque in seinem Roman „Im Westen nichts Neues“ so kunstvoll portraitiert.

Doch heute geht es um mehr. Es ist gerade so, als wäre die Möglichkeit eines Atomkriegs komplett verdrängt worden. Wie Hasardeure tragen die Meinungsführer ihre Moral vor sich her und marschieren Schritt für Schritt in die Apokalypse.

Wer Angst vor einem Atomkrieg hat, gilt in unserem gesellschaftlichen Klima als „Lumpenpazifist“ – dieses Zitat stammt übrigens von Sascha Lobo und nicht von Joseph Goebbels.

Wo bleibt der Widerspruch? Vielleicht wäre es ja sinnvoll, die täglichen Talkshows einzustellen und stattdessen den Film „The Day After“ mal wieder in der Primetime zu zeigen?

Wir sind doch (noch) keine Gesellschaft, die sich kollektiv auf die intellektuelle Schlichtheit der Lobos und Böhmermanns samt ihrer infantilen Blasen herabgelassen hat, die ebenso infantilen Redakteuren als Gradmesser der öffentlichen Stimmung gelten.

Wo sind die echten Intellektuellen, die der Abstraktion und Analyse fähig sind, über Re-Tweets, Likes und Shitstorms hinausdenken und verstanden haben, um was es geht?

Intellektuelle, die gegen den Krieg sind, hatten es noch nie leicht. Das war 1914 so, das war 1939 so und das ist auch 2022 so. Auf welcher Seite der Geschichte man steht, zeigt sich jedoch erst im Nachhinein. Heute gelten nicht die Kriegsbefürworter von 1914 und 1939 als weitsichtig, sondern diejenigen, die sich gegen den Trend gestellt haben.

Das ist heute zumindest in einem Punkt anders. Wenn die Kriegsbefürworter sich jetzt durchsetzen, wird es keine Geschichte mehr geben, die über sie urteilen kann. Um so wichtiger ist es, jetzt Widerstand zu leisten und die Stimme zu erheben.

Die Gefahr ist real.

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Quellen: PublicDomain/nachdenkseiten.de am 11.05.2022

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16 comments on “Deutschland, wo sind Deine Dichter und Denker?

  1. Pingback: Germania, dove sono i tuoi poeti e pensatori? ⋆ Green Pass News
  2. Deutschland, keine Ahnung wo Deine Dichter und Denker gelandet sind, ob es die überhaupt Je gab, aber Dein Deutscher Erfindergeist ist ganz offenbar im Deutschen Bundestag gelandet oder war er da schon immer beheimatet.

  3. Mal ganz abgesehen davon daß die meisten „deutschen Dichter und Denker“ wohl, ähm, Geheimgesellschaftler waren ist alles was mit „damals“ zusammenhängt wohl etwas komplexer.
    Extrem vorsichtig formuliert.

  4. Übrigens wollte noch nicht einmal Goebbels wirklich Krieg.
    Mal aufs Datum seiner Rede gucken, dazu auch auf das riesige Banner hinter ihm.
    Und eventuell könnte man seine, ähm, 2-stündige Rede ja auch mal lesen.

    1. (Daß die Niederlage in Stalingrad hauptsächlich durch Verrat verursacht worden war war ihm zu diesem Zeitpunkt anscheinend noch nicht klar)

    2. (Fast hätte ich noch erwähnt daß, zumindest nach Viktor Suworow, Stalin schon 1939 „totalen Krieg“ hatte.
      Also die totale Kriegswirtschaft.

      Die Deutschen aber bis zum Schluß nicht [Quelle: das Tagebuch von Goebbels].
      )

  5. @ rap
    Du siehst auch hinter jedem Biertisch eine Geheimgesellschaft.
    Es ist doch auch jede Familie in sich eine Geheimgesellschaft.

    Natürlich wussten DIE deutschen das alles schief geht und verloren wird.
    Doch Hitler war ein Agent der Rothschild und der Engländer, und sein Auftrag war Deutschland zu zerstören.
    Es war kein Zufall das Hitler alle Attentate überlebte, er wurde von den Rothschild und den Engländern geschützt

    1. Daß Hitler ein bewußter RS-Agent war ist wohl auszuschließen.
      Immerhin hatte er zB deren beiden wichtigsten Standbeine Marxismus und Zentralbank rausgekickt.

      Aber zusammen mit Hitler wurde ein tiefer Staat installiert.
      Der alles verriet und sabotierte was sie machten.

      Gibt nicht umsonst 3 dicke Bände die sich ausschließlich mit Verrat durch Deutsche! beschäftigen.
      Von Canaris über Gehlen bis sonstwen.

      „Verrat an der Ostfront“ 1+2 und „Verrat in der Normandie“.

      Auch „Hitlers letzter Trumpf“ bringt noch Details über die umfangreiche Sabotage des Einsatzes der Atomwaffen in der Endphase des Krieges.

      ZB als sie gegen die Invasion in der Normandie eingesetzt werden sollten.
      Die wiederum auch nur durch Verrat stattfinden konnte.

      Naja.
      Nachdem Fritz Todt vom „tiefen Staat“ (angeblich hatte zB die elitäre Thulegesellschaft die NSDAP unterwandert) ermordet worden war kam Speer an dessen Stelle.
      Der Speer der dann am 27. 3. 1945 den Putsch gegen Hitler anführte.
      Dem er alles zu verdanken hatte.

  6. Hitler verbrachte seinen Lebensabend, vollkommen geschützt in Südamerika.
    Darum gab es viele Jahrzehnte keinen Versuch, diese Nazis in Südamerika zu stören, da die schützende Hand der Rothschild dies verhinderte.
    Erst als alle im hohem Alter verstorben waren, gab es so diese Alibi-Veranstaltung mit
    dem Eichmann.

    1. Ist falsch.
      Beim Nürnberger Tribunal wurden keine Kriegsverbrecher hingerichtet sondern Zeugen beseitigt.
      Zeugen für einen gebrochenen Deal zwischen dem größeren Teil der deutschen Regierung, hinter Hitlers Rücken, und den „USA“.

      Die Wunderwaffen, von Atomwaffen bis Tabun, waren am 27. März 1945 einsatzfähig.

      Hitler wollte sie benutzen um den Krieg zu gewinnen.
      Aber andere, zB Himmler und Göring, wollten sie als Druckmittel benutzen um einen Verhandlungsfrieden mit den Westmächten zu erzwingen.
      Und daher putschten sie Hitler am 27. März weg.

      Kann man hier nachlesen, untere Hälfte.
      http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&threadID=4397
      Ist ein Auszug aus die Atombombe und das dritte Reich.

      Nach dem 27. hatte Hitler keine Optionen mehr und hat sich daher in Berlin das Leben genommen.
      Gemäß seinem politischen Testament.
      In dem er ja auch Göring und Himmler aus der Partei ausstößt.
      Guckt mal warum…….

      Nachdem ihnen Speer und Co zu 100% den A**** gerettet hatten wurden sie als Dank von den Alliierten in Nürnberg ermordet.
      Mal wieder ein Dolchstoß.
      Wie schon der durch Wilson.

      Und da auch Patton der Deal bekannt war, und er wohl kaum den Mund gehalten hätte, wurde auch er entsorgt.
      einen Tag vor seiner Rückkehr in die USA.

      Daß die in Südamerika walten konnten hatte wohl mit einem Deal zwischen den Antarktis-/Weltraumnazis und Eisenhower zu tun.
      Mal dazu in Michael Sallas Bücher reingucken.

      Das Druckmittel für diesen Deal war wohl nicht nur die technischen Überlegenheit, die sie zB beim Überflug übers Kapitol 1952 bewiesen hatten, sondern auch noch das Wissen um das wohl am meisten gehütetste Geheimnis des WK2.
      Die wahren Umstände der Niederlage Deutschlands.
      Und in der Folge auch Japans.

      Daß die geheimen Weltraumprogramm dem realen Deutschland in irgendeiner Weise genützt hätten wäre mir aktuell nicht bekannt.
      Auch hier: außer Spesen nix gewesen.
      Die beteiligte ETs hatten wohl ihre eigenen Agenden.

      1. PS Speer wurde nur nicht in Nürnberg ermordet weil er Jackson durch einen Berg von Lügen bewiesen hatte daß er gewillt war zu schweigen.
        Jackson hatte das extra getestet.
        In Bezug auf die Vorgänge beim ersten Atomtest der Neuzeit (20km südlich von Auschwitz, gab dabei leider, und wohl versehentlich, die hatten einfach keine Ahnung gehabt wie stark die Dinger sein würden, einen größeren „Kollateralschaden“).
        Hätte Speer nur zB „Atom“ gesagt wäre er auch dran gewesen.

    2. Vielleicht noch interessant dazu.

      Nachdem Kammler gesehen hatte was die Westalliierten bei Kriegsende getan hatten kam er wohl zu dem Schluß daß es ein atomares Gleichgewicht geben muß.

      Und so gab er wohl auch Stalin Atomwaffenknowhow und Material etc.
      Was dann, wegen der Beschleunigung des sowjetischen Atomprogramms, zum kalten Krieg führte und so verhinderte daß D schon gleich nach dem Krieg komplett geschleift wurde.
      Weil es ja noch als Puffer zum Ostblock gebraucht wurde.

      Nach dem Fall der Mauer war D dann final obsolet.

      Und seitdem gehts abwärts.

  7. Die Denker sind jetzt in China mit Charles.vielleicht befreit irgendwer die Armen Kühe von diesen Masken

    chinadaily.com.cn/a/202204/29/WS626aed80a310fd2b29e59fef.html

    Cows in face masks to save the planet

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