Die „stehenden Steine“ in der Sahara

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1994 wurden Forschungen zum späten Neolithikum (ca. 6500-5500 v. Chr.) in der östlichen Wüste Sahara initiiert. Spät-neolithische Stätten sind in der östlichen Sahara überall reichlich vorhanden.

Dichte Anhäufungen von […] Herdstellen und lithischen Artefakten existieren in jedem größeren Playa-Becken, und kommen allgemein auf den Sandflächen und Plateaus vor.

(Titelbild: Einer der ‚Stehenden Steine‘ in der Ost-Sahara. Diese, vermutlich einstmals astronomischen Zwecken dienenden, Menhire sind vermutlich zwischen 6000 und 6500 Jahre alt)

Ein riesiges, inzwischen entleertes […] Becken, als Nabta Playa bekannt und etwa 100 km westlich von Abu Simbel gelegen, wurde für weitere Untersuchungen ausgewählt. Das Nabta-Becken ist außerordentlich reich an prähistorischen Relikten aus dem Zeitalter des frühen Holozän, und es gibt dort mehrere relativ intakte, spät-neolithische Stätten, die in die jüngste Schicht von Playa-Sedimenten eingebettet sind.

Eine große Linie aus Megalithen, ein „Kalender-Kreis“ und zwei kleine, mit Steinen bedeckte Tumuli wurden ebenfalls in der Nähe der größten neolithischen Stätte in diesem Gebiet festgestellt. Vier dieser eingebetteten Siedlungsplätze [orig.: „living sites“; d.Ü.], die beiden kleinen Tumuli und ein Teil des Stein-Kreises wurden im Januar und Februar 1994 [von Archäologen] ausgegraben.

Diese alten Steine im Stil von Stonehenge, die in der ägyptischen Wüste Sahara ausgemacht wurden, sind die ältesten bisher entdeckten Megalithen, und dienten wahrscheinlich sowohl als Kalender als auch als Tempel.

Diese als Nabta bekannte Stätte sei, wie sie im Wissenschafts-Journal Nature berichteten, zwischen 6000 und 6500 Jahre alt. Damit wäre sie 1000 Jahre älter als Stonehenge in Wiltshire, England, und ähnliche Stätten.

Der ägyptische Komplex, der nicht wie Stonehenge ringförmig ist, liegt verstreut über ein Areal von 1,8 Meilen mal etwa eine dreiviertel Meile. Er beinhaltet 10 große Platten von etwa neun Fuß Höhe, 30 Felslinien-Ovale [orig.: „rock-lined ovals“; d.Ü.]., neun Begräbnis-Stätten für Kühe (alle unter einem Haufen von 40 bis 50 Felsblöcken, die jeder bis zu 200 oder 300 Pfund wiegen) und einen „Kalender-Kreis aus Steinen.

Die Steinplatten, von denen einige 9 Fuß hoch sind, wurden aus einer Entfernung von einer Meile oder mehr zu dieser Stelle geschafft. Mehrere von ihnen sind in ost-westlicher Position ausgerichtet. Dort gibt es auch riesige, einzeln stehende, Steine.(Geheimnisvolle Unterwasserwelt: Gibt es Pyramiden und ganze Städte auf dem Meeresboden? (Video))

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Zur Sommer- und Herbstzeit dürften sie teilweise im See versunken sein und könnten als rituelle Markierungen für das Einsetzen der Regenzeit gedient haben.

Die Fundstätte von Nabta umfasst einen Steinkreis, mehrere flache, grabartige Stein-Strukturen und fünf Linien aufrecht stehender und umgestürzter Megalithen.

Einer der Steine sieht wie eine Kuh aus, und Archäologen haben an dieser Stätte Überreste von Rindern ausgegraben. Die steinzeitlichen Hirten, welche den Ort besuchten, benutzten Rindvieh bei ihren ritualen, gerade so, wie es die afrikanischen Massai heute tun. Archäologen haben zudem weitere Artefakte, wie etwa gravierte Straußen-Eier, entdeckt.

[Nabta] liegt an der Strandlinie eines Sees, der sich wahrscheinlich vor etwa 11 000 Jahren mit Wasser zu füllen begann. Bis vor etwa 4800 Jahren, als sich die jährlichen Monsun-Regen nach Südwesten verlagerten und das Gebiet zu trocken wurde, um dort zu leben, wurde dieses Areal von Nomaden genutzt.

Marokkos atlantidische Relikte

Auch im nordwest-afrikanischen Königreich Marokko finden sich höchst massive Hinweise auf versunkene Kulturen der Vorzeit, die wiederholt mit dem legendären Atlantis in Verbindung gebracht wurden.

Bei David Hatcher Childress heißt es dazu: „Als die Europäer damit begannen Nordafrika zu kolonisieren, waren sie erstaunt über die altertümlichen Ruinen, über das Alter der [dortigen] Zivilisationen, und über die augenscheinlichen Klima-Veränderungen, die sich in dieser Region vor vielen tausend Jahren ereignet haben. Im Ergebnis kamen viele Historiker, die nach Antworten bezüglich der Vergangenheit Marokkos suchten, zu der Ansicht, dass Marokko Atlantis gewesen sei.“

Dazu führt Hatcher Childress weiter aus: „Schon 1865 nahm der französische Geograph E. F. Berlioux  an, dass Marokko und das Atlasgebirge Atlantis darstellten. A. F. R. Knötel, 1893, und Gustave Lagneau, 1876, behaupteten, dass Marokko Atlantis war.

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Der Forschungsreisende L. E. Gentil schlug Marokko 1921 erneut vor. 1920 betrachtete der Geologe A. L. Rutot Marokko als Atlantis, ebenso der spanische Schriftsteller Mario Vivarez 1925. 1930 wurde Otto Silbermanns Buch >Un Continent Perdu: L’Atlantide< veröffentlicht, in welchem er erklärte, Marokko und die Sahara, einschließlich der Ahaggar [Berg-] Kette, seien Atlantis gewesen.“

(Bild: Diese – leider etwas verschwommene – Aufnahme des Unterwasser-Archäologen Bruno Rizatto zeigt einen versunkenen Megalith-Komplex vor der heutigen Küste Marokkos. Diese gewaltige Anlage liegt jetzt in einer Wassertiefe von ca. 15 bis 18 m und erstreckt sich über mehrer Meilen hinweg!)

Und noch in jüngster Zeit haben Atlantologen dort Platons versunkenes Inselreich vermutet (siehe dazu z.B.: Marokko – Atlantis im Chott el Fedjaj).

Charles Berlitz, einer der bekanntesten Atlantisforscher der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, wies 1972 in Mysteries From Forgotten Worlds darauf hin, dass vor der Küste Marokkos megalithische Unterwasser-Strukturen unbekannten Ursprungs entdeckt worden seien: „Enorme Mauern, die aus Blöcken von 8 Meter Länge und 6 Meter Höhe zusammengesetzt sind, wurden 1958 von Marc Valentin am Grund marokkanischer Gewässer auf der mediterranen Seite Gibraltars in mindestens 14 Meter Wassertiefe aufgefunden, während er beim Tauchen auf der Jagd nach Fischen war, und er hat sie schließlich über eine Entfernung von mehreren Meilen nachverfolgt.

Die Konstruktion dieser Wälle, die von kleineren Steinen umgeben sind, weist allgemein eine auffallende Ähnlichkeit mit prähistorischen zyklopischen Stein-Anlagen, die noch immer über Wasser liegen, an den Atlantik-Küsten und auf Mittelmeerinseln auf.“

In Marokko sind die wohl bedeutendsten Relikte solcher Megalith-Anlagen in der uralten Hafenstadt Lixus, zwischen Tanger und Rabat gelegen, zu finden (siehe: Die Ruinen von Lixus von R. Cedric Leonard).

Dass sie – wie auch die versunkenen Komplexe im Osten Gibraltars – „von Archäologen weitgehend ignoriert worden“ sind, wie Leonard, ein profilierter nonkonformistischer Atlantologe aus den USA, zähneknirschend feststellt, ist mehr als bedauerlich, aber diese Relikte einer geheimnisvollen Ur-Zivilisation des atlantischen Westens passen vermutlich einfach nicht in das liebevoll gehegte Geschichtsbild unserer modernen ‚Schulbuch-Historiker‘.

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Quellen: PublicDomain/atlantisforschung.de am 04.07.2022

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