Die düstere Vergangenheit des britischen Königshauses: Zwischen Rassismus, Hitler und Vertuschung

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Königshäuser gehören zu den letzten großen Mysterien der Gegenwart, sie sind umhüllt vom Zauber des Geheimnisvollen und versuchen ihre Geheimnisse zu hüten wie Kronjuwelen.

Auch für das britische Königshaus war im Laufe seiner langen Geschichte und Tradition nicht immer von Glans und Gloria geprägt. Lesen Sie hier, was so alles bei den britischen Royals für Sorgenfalten auf der Stirn gesorgt hat. Von Frank Schwede

In den vergangenen Jahren tauchte vor allem der Lieblingssohn der Queen, Prinz Andrew, Herzog von York, häufig in den Medien auf und sorgte für Schnappatmung im Palast. Die Nähe zu dem 2019 verstorbenen Sexualstraftäter und Multimillionär Jeffrey Epstein und seiner dubiosen Lebensgefährtin Ghislaine Maxwell füllten sämtliche Titelseiten der britischen Presse.

Richtig eng wurde es für den Royal, als ihm die mittlerweile 39jährige Virginia Giuffre sexuell missbraucht vorwarf. Im Februar 2022 gelang es Andrew in letzter Minute ein drohendes Gerichtsverfahren abzuwenden. Statt Knast zahlte der Herzog von York eine beträchtliche Summe an Giuffres Wohltätigkeitsorganisation zur Unterstützung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs.

Die Skandal kostete Andrew nicht nur viel öffentliches Ansehen, sondern auch seine militärischen Dienstgrade und Schirmherrschaften, die ihm seiner Mutter, Queen  Elizabeth II. höchstpersönlich aberkannte – und das, obwohl sie immer eine schützende Hand über ihren Lieblingssohn hielt.

Mit dem Tod der Queen, scheint Andrew das britische Königshaus ferner den je. Sein Bruder König Charles III. soll bereits im Frühjahr geäußert haben, dass er seinen Bruder nicht mehr auf Schloss Windsor sehen wolle.

Laut einem Bericht des Telegraph hat sich Andrew weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Wie es weiter heißt, führe er ein Einsiedlerleben vor dem TV und lasse sich nur noch gelegentlich mit frustrierter Miene bei einem Ausritt blicken.

Mit Elizabeth II. ist das britische Königshaus durch Höhen und Tiefen gegangen – vor allem die letzten Jahre wahren zunehmend von Skandalen geprägt. Und das hatte nicht nur etwas mit dem ausschweifenden Liebesleben Andrews zu tun.

2017 wurden die Paradise Papers enthüllt, in das auch der Buckingham Palast verstrickt war. Zwar wurden keine Steuern hinterzogen, doch richtig saubere Geschäfte waren es trotzdem nicht.

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Das britische Königshaus investierte über Offshorestrukturen beträchtliche Finanzmittel in eine insolvente Spirituosenkette und in ein Handelsunternehmen mit fragwürdigen Geschäftsmethoden.

Leaks aus den Unterlagen der auf Offshoregeschäfte spezialisierte Anwaltskanzlei Appleby beweisen, dass der Hof im Jahr 2005 knapp 7,5 Millionen Pfund aus seinem Vermögen an den Dover Street VI Cayman Fund L.P. übergeben haben.

Dieser Fonds hat laut BBC und Guardian in die Beteiligungsfirma Vision Capital Partners investiert, der unter anderem Geld in die Spiriutosenkette Threshers und den Einzelhändler BrightHouse angelegt hat. (Blutlinien geraten in Panik: Nach dem Tod der Queen droht der Pädophilenring aufzufliegen (Video))

Regelrecht ausgeplündert

BrightHouse, dessen Eigentümergesellschaft später nach Luxemburg verschoben wurde, um Steuern zu sparen, geriet aufgrund dubioser Geschäftspraktikerin ins Visier der Ermittler. Das Unternehmen verkaufte Elektronikartikel per Ratenkauf.

Laut Bericht aus dem britischen Parlament wurden bei den Kreditdeals Zinsen von stolzen 99 Prozent fällig. Abgezahlt wurde wöchentlich über einen Zeitraum von zwei Jahren zu je 3,12 Pfund. Abgezockt wurden vor allem die Ärmsten, die etwa einen Kühlschrank oder Fernseher nicht bar zahlen können.

Ein Beispiel: Ein Staubsauger, der bei einem Händler für rund 160 Pfund angeboten wird, kostete bei BrightHouse auf Ratenzahlung 324,48 Pfund. Swindle, nennen das die Briten. Das Geld der Royals hat über Jahre ein Unternehmen finanziert, das nach Ansicht der britischen Finanzaufsicht die Kunden regelrecht ausgeplündert hat.

Das britische Königshaus hat in einer Erklärung beteuert, von der Sache nichts gewusst zu haben. Die BBC warf BrightHouse vor, es gezielt auf Menschen mit psychischen Schwierigkeiten und geistiger Behinderung abgesehen zu haben, um sie und in dubiose Vertragsverhältnisse zu locken, die sie aufgrund ihrer Einschränkung nicht verstehen können.

2017 verpflichtete die Aufsicht Financial Conduct Authority BrightHouse zu einer Entschädigungszahlung von 14,8 Millionen Pfund an 249.000 Kunden.

Im Juni 2021 enthüllte die britische Zeitung The Guardian, dass es Menschen mit Einwanderungsgeschichte und People of Color bis mindestens Ende der 1960er Jahre seitens des Königshauses nicht gestattet war, in gehobener Funktionen im königlichen Haushalt zu dienen.

Die Dokumente aus dem Nationalarchiv beweisen, dass der Finanzverwalter der Queen im Jahr 1968 Beamte darüber informiert hat, „dass es nicht üblich sei, farbige Einwanderer und Ausländer in geistliche Ämter oder als Büromitarbeiter anzustellen.“

Das heißt: Farbige Einwanderer durften bei der Queen nur putzen.

Dazu muss man wissen, dass ein Großteil der Familiengeschichte untrennbar mit dem British Empire verbunden ist, dass in der Kolonialzeit Menschen auf der ganzen Welt unterjochte.

Einige Mitglieder der königlichen Familie wurden in den letzten Jahren immer wieder für ihre rassistischen Äußerungen kritisiert.

 

Rassismus

Bis heute ist nicht bekannt, wann das Verbot endete. Der Buckingham Palast verweigerte dem Guardian weitere Auskünfte. Der Palast verwies darauf, dass aus den Aufzeichnungen hervorgehe, dass in den 1990er Jahren Menschen aus ethnischen Minderheiten im Königshaus beschäftigt gewesen seien.

Vor den 1990er Jahren seien laut eines Sprechers aus dem Buckingham Palast keine Aufzeichnungen über den ethnischen Hintergrund der Mitarbeiter angefertigt worden.

In den 1970er Jahren erließ das britische Parlament eine Reihe von Gleichstellungsgesetze, um Menschen besser vor Diskriminierung zu schützen. Dazu gehört auch der im Jahr 1976 beschlossene „Race Relations Act“, der verhindern sollte, dass Arbeitgeber einer Person aufgrund ihres ethnischen eine Beschäftigung verweigern.

Queen Elizabeth II. war mehr als vier Jahrzehnte persönlich von diesen Gleichstellungsgesetzen ausgenommen. Das machte es Frauen oder Angehörigen ethnischer Minderheiten, die im Dienst der Majestät standen, unmöglich, vor Gericht zu ziehen, wenn sie diskriminiert wurden, so der Guardin.

Außerdem zeigen die Dokumente, wie das Zustimmungsverfahren der Queen dafür verwendet wurde, um heimlich Einfluss auf die Entstehung des „Race Relation Act“ zu nehmen.

Demnach haben sich Regierungsbeamte in den 1970er Jahren mit Beratern der Monarchin bei der Formulierung des Gesetzes abgestimmt, sodass dem Königshaus ermöglicht wurde, sich selbst von der Arbeitgeberregelung zur Gleichstellung auszunehmen.

Laut Gurdian bestritt ein königlicher Sprecher in einer herausgegebenen Erklärung nicht, dass die Königin von den Gesetzen ausgenommen war: Der Sprecher betonte gegenüber dem Gurdian:

„Der königliche Haushalt und der Souverän halten sich an die Bestimmungen des Gleichstellungsgesetzes – im Prinzip und in der Praxis. Dies spiegelt sich in den Richtlinien, Verfahren und Praktiken des Königshauses zu Vielfalt, Inklusion und Würde am Arbeitsplatz.“

Er fügte hinzu, dass es ein separates Verfahren für die Anhörung von Beschwerden im Zusammenhang mit Diskriminierung gebe. Die Antwort auf die Frage, wie genau dieses Verfahren aussehe, ließ der Palast unbeantwortet.

Die Ausnahme dieses Gesetzes wurde bis zum heutigen Tag verlängert, als das britische Gleichstellungsgesetz von 2010 die vorherigen Gesetze aus den 1970er Jahren ersetzte. Kritiker weisen seit Jahren auf diesen Missstand hin.

  

Prinz Philip bekannt für trockenen Humor

Doch damit war das Thema Rassismus für die Royals noch lange nicht vom Tisch: Im vergangenen Jahres warf die Herzogin von Sussex und Ehefrau von Prinz Harry, Meghan Markle, in einem Interview mit Oprah Winfrey Familienmitglieds des Königshauses vor, sich rassistisch über die Hautfarbe ihres Kindes geäußert zu haben.

Das Interview hat einen Sturm der Proteste ausgelöst.  Die Königsfamilie war entsetzt, Prinz William wies die Vorwürfe zurück und sagte: „Wir sind keine rassistische Familie.“

Zuletzt äußerte sich die Queen selbst zu dem Interview, sie sagte, sie sei „traurig, das ganze Ausmaß zu erfahren, wie herausfordernd die vergangenen Jahre für Harry und Meghan gewesen sind.“

Schnell viel der Verdacht auf Prinz Philip, der bekannt ist für seinen trockenen, dunklen Humor, in dem auch rassistische Äußerungen in der Vergangen Platz fanden.

Elizabeth II. genoss zeitlebens eine Ausnahmestellung. Sie war praktisch unangreifbar. Doch gleich nach ihrem Tod und mit der Regentschaft von König Charles III. wurden mehr und mehr Stimmen laut, endlich eine offene Debatte über die Rolle der Monarchie zuzulassen.

Schon kurz nach der Beerdigung der Queen am 19. September 2022 waren sich Beobachter im Land einig, dass es große Veränderungen im Land geben werde. Viele Mitarbeiter fürchten seither um ihre Anstellung.

Laut Guardian wurden die Mitarbeiter von Charles und Camilla bereits davor gewarnt, dass sie ihre Anstellung verlieren könnten. Der Grund: Die Geschäfte des Königs und der Queens Consort werden künftig nicht mehr im Clarence House, sondern im Buckingham Palast geführt.

Das heißt, dass unter anderem Privatsekretäre, das Kommunikations- und Finanzteam sowie die Haushälter des Paares bereits schon am 12. September schriftlich über die Veränderungen informiert worden seien. Laut Guardian könnten rund einhundert Mitarbeiter von König Charles III. betroffen sein.

Die Vergangenheit hat die britischen im Laufe der Geschichte immer wieder auf die eine und andere Art und Weise eingeholt. 2017 musste die Church of England zugeben, jahrelang sexuellen Missbrauch an jungen Männern vertuscht und den ehemaligen Bischof Peter Ball gedeckt zu haben, der sich in mehreren Fällen an jungen Männern verging.

Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, entschuldigte sich bei den Opfern Balls, der 2015 wegen sexuellen Missbrauch und sexueller Nötigung von einem Gericht angeklagt worden war.

Das Gericht warf Ball vor, sich über zwanzig Jahre an jungen Männern und Jugendlichen vergangenen zu haben. Ball gab zu, achtzehn Männer missbraucht zu haben, dafür saß er nur sechzehn Monaten ab.

Die Wurzeln der Church of England reichen bis weit in die Zeit des Römischen Reichs zurück, als das Christentum in die römische Provinz Britannien Einzug hielt und zur offiziellen staatlichen Kirche Englands erklärt wurde.

Möglich, dass die Queen von den Vorgängen wusste und an der Vertuschung beteiligt war. Das ist bis heute nur eine Vermutung, mehr nicht. Weil Beweise dafür nicht vorliegen.

Königin Elisabeth und das Verschwinden von Kindern

Ein Überlebender eines Internats in Kanada namens William Coombes hat über seine Erfahrungen ausgesagt. Er ist nicht nur Opfer und Zeuge mehrerer Missbrauchsfälle, sondern er erinnert sich auch daran, dass Königin Elisabeth 1964 seine Schule besucht hat. Coombes hat wie folgt mit seinen eigenen Worten seine Erfahrungen beschrieben, wie sie vom Internationalen Tribunal für Verbrechen von Kirche und Staat veröffentlicht wurden:

Ich bin ein Interior Salish-Geistertänzer und 58 Jahre alt. Ich lebe in Vancouver, Kanada.

Ich bin ein Überlebender der Internate Kamloops und Mission Indian, die beide von der römisch-katholischen Kirche betrieben werden. Ich wurde dort schrecklich gefoltert, besonders von Bruder Murphy, der mindestens zwei Kinder getötet hat. Ich habe gesehen, wie er ein Kind von einem dreistöckigen Balkon in den Tod geworfen hat. Er legte mich auf eine Folterbank und brach mir im Keller der Kamloops-Schule einige meiner Knochen, nachdem ich versucht hatte, wegzulaufen.

Ich sah ihn und einen anderen Priester eines Nachts ein Kind im Obstgarten der Schule begraben.

Im Oktober 1964, als ich 12 Jahre alt war, wohnte ich in der Kamloops-Schule und wir wurden von der Königin von England und Prinz Philip besucht. Ich erinnere mich, dass es seltsam war, weil sie alleine kamen, ohne viel Aufhebens oder irgendwas in der Art. Aber ich erkannte sie, und der Schulleiter sagte uns, dass es die Königin sei, und wir bekamen alle zum ersten Mal seit Monaten am Tag vor ihrer Ankunft neue Kleidung und gutes Essen.

An dem Tag, als die Königin zur Schule kam, war ich Teil einer Gruppe von Kindern, die mit ihr und ihrem Ehemann und einigen Priestern ein Picknick auf einer Wiese in der Nähe von Dead Man’s Creek machten. Ich erinnere mich, dass es komisch war, weil wir uns alle bücken und ihren Fuß küssen mussten, einen weißen Schnürstiefel.

Nach einer Weile sah ich, wie die Königin mit zehn Kindern aus der Schule das Picknick verließ, und diese Kinder kehrten nie wieder zurück. Wir haben nie mehr von ihnen gehört und sie nie wieder getroffen, selbst als wir älter waren. Sie waren alle von dort, aber sie verschwanden alle.

Die Gruppe, die verschwand, bestand aus sieben Jungen und drei Mädchen im Alter von 6 bis 14 Jahren. Sie waren alle aus der klugen Gruppe der Klasse. Zwei der Jungen waren Brüder und sie waren Metis aus Quesnel. Ihr Nachname war Arnuse oder Arnold. Ich erinnere mich nicht an die anderen, nur an einzelne Vornamen wie Cecilia, und es gab einen Edward.

Was passiert ist, hat auch mein Freund George Adolph miterlebt, der damals 11 Jahre alt war und dort auch Schüler war. Aber jetzt ist er tot.

Coombes ermordet

Coombes sollte im September 2011 auf der Sitzung des Internationalen Tribunals für Verbrechen der Kirche und des Staates für Verbrechen wie Folter, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die durch Elisabeth von Windsor (Königin Elisabeth II.) und ihren Gemahl Prinz Philip im Oktober 1964 im kanadischen Kamloops (British Columbia) begangen wurden, als eidesstattlicher Zeuge aussagen.

Nachfolgend ist ein Video von Coombes, das einzige, das ich finden konnte, und das aus diesem vollständigen Video entnommen ist. In diesem vollständigen Video finden Sie auch Aussagen eines Überlebenden, der behauptet, dass das Amt für Indianerangelegenheiten (bereits erwähnt) ebenfalls beteiligt war.

Die Königin kam zu einem dreitägigen Besuch … und viele Kinder sind dort seitdem vermisst.

Siebzehn Sekunden mit Sprengkraft

Auf bislang unbekannten Weg ist 2015 ein grobkörniger, siebzehn Sekunden langer Film mit Sprengkraft aus den Archiven des Königshauses in die Hände der britischen Boulevardzeitung The Sun gelangt.

Das Blatt hat den Film auf seiner Website veröffentlicht und eine Aufnahme daraus auf die Titelseite gesetzt. Darauf zu sehen ist, wie die damals siebenjährige Elizabeth II. im Jahr 1933 oder 1934 gemeinsam mit ihrer dreijährigen Schwester Prinzessin Margaret, ihrem Onkel Edward, der wenig später zu Edward VIII. gekrönt wurde und ihrer Mutter einen geradezu überkorrekten Hitlergruß zeigt.

Die rechte Hand stramm nach oben, den Kopf ein wenig zur Seite gelegt. Der Blick konzentriert. Hinter der Kamera stand kein geringerer als der spätere König George VI.

Bis heute ist die Rolle der Windsors zum Dritten Reich Tabu. Forschungen zu den 30er Jahren sind am britischen Hof unerwünscht. Es ist aber ein offenes Geheimnis, dass der britische Adel, der bei den Royals ein- und ausging, in den 30er Jahren autoritären und faschistischen Regimen gegenüber offen war.

Das mag gute Gründe gehabt haben. Zum einen die Angst vor den Kommunisten, die große Sorge um den Zerfall des Empires und eine zunehmende Skepsis gegenüber dem Parlament – zudem stehen die Royals in enger Verwandtschaft mit dem deutschen Adel.

Ach ja, und dann war da noch der unberechenbare Edward VIII, der ungeniert mit den Nazis sympathisierte, gleichzeitig stürzte er die britische Monarchie in eine schwere Krise der Moderne, als er sich in die Arme der geschiedenen US Amerikanerin Wallis Simpson schmiss und nach einer Regentschaft von nur 325 Tagen den Thon abgab, um seine große Liebe zu heiraten.

Kurz nach seiner Abdankung machten er und Wallis Hitler in München ihre Aufwartung – und selbst als der Krieg bereits ausgebrochen war, warb Edward noch für Frieden mit dem Dritten Reich. Man munkelte, dass Hitler ihn als Staatsoberhaupt nach der Kapitulation Großbritanniens vorgesehen hatte. Der britische Kommentator Peter Preston schreibt:

 „Er war ein charmanter, triebhafter Idiot. Er watete mit den Füßen in dem faschistischen Bach, der durch die 30er-Jahre trieb. Er gehörte instinktiv zu der leichtgläubigen Oberschicht, die sich danach sehnte, Ordnung und Kontrolle in ein chaotisches Jahrzehnt zu bringen.“

Elizabeth II. galt indes in Großbritannien als Ikone des Widerstands gegen Hitler. Sie weigerte sich sogar London während des Blitzkriegs zu verlassen. Aufgrund dieser Haltung und der damit verbundenen Wirkung auf die Kriegsmoral der Briten, wurde sie von Hitler als „gefährlichste Frau von Großbritannien“ bezeichnet.

Einige britische Kommentatoren verteidigten die Geste der Queen als „harmlosen Spott“ und verwiesen in diesem Zusammenhang auf Charlie Chaplin Film „Der Diktator“, der ein eindeutiger Beweis ist, dass man sich in den 30er Jahren, bevor das Ausmaß des Horrors des Dritten Reichs bekannt war, noch völlig ohne schlechtes Gewissen über den deutschen Spleen lustig machen konnte.

Die Queen aber war „not amused“ als der Film des Anstoßes den Weg an die Öffentlichkeit fand. Sie soll sogar rechtliche Schritte gegen die Veröffentlichung geprüft haben. Andrerseits gilt die Vergangenheitsbewältigung auch für das Königshaus.

Im Gegensatz zum britischen Nationalarchiv, das historische Dokumente nach dreißig Jahren freigeben muss, unterliegt das königliche Archiv dieser Pflicht nicht. Historiker forderten nach der Veröffentlichung der Aufnahme sogar die Herausgabe der gesamten Korrespondenz zwischen dem britischen Königshaus und den deutschen Nationalsozialisten.

Selbst das britische Parlament hatte sich in die Debatte eingeschaltet und bewertete das veröffentlichte Filmmaterial als einen interessanten Teil der britischen Geschichte. Labour-Politiker Paul Flynn sagte dazu:

„Wir hatten einen zukünftigen König, der mit den Nazis flirtete, und wir müssen die Wahrheit darüber erfahren. Wir brauchen mehr Offenheit.“

Das Ansehen der Queen hat nach der Veröffentlich des Films nur wenig bis gar keinen Schaden genommen. Auf Transparenz wird man aber wohl auch künftig lange warten können.

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Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 24.11.2022

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8 comments on “Die düstere Vergangenheit des britischen Königshauses: Zwischen Rassismus, Hitler und Vertuschung

  1. Imho sind „Blutlinien“ Hybride.

    Und es war definitiv nicht Hitler der diesen Krieg wollte.

    Das Weltreich daß bisher an der Weltherrschaft am dichtesten dran war war das british empire.
    (Ein Teil von „Europa“, dem letzten der 7 biblischen nachsintflutlichen zentralen Weltreiche)

    Sie kontrollierten bis zu 1/4 der Menschheit und Landmasse.
    Auf Kanonenbasis.

    Und einer weiteren Expansion, ob öffentlich zu sehen oder nicht, standen eine unabhängige zentraleuropäische Wirtschaftsmacht, eine mögliche Verbindung zwischen derselben und Rußland mit seinen Ressourvcen und eine unabhängige pazifische Seemacht (keine Weltherrschaft ohne die alleinige Kontrolle über die Ozeane, die größte Flotte hatten übrigens Anfang des WK2 die USA) im Weg.

    Jetztz muß man nur noch die USA als wieder britische Kolonie und Stalin als britischen Agenten betrachten.

    Und voilà…

    🙁

    1. Daß es die USA waren die, per Albert Kahn und Anfang der 30er, also just in time für den WK2, Stalins gesamte! Rüstungsindusttie aufbauten und dann noch per Roosevelts „“lend“ „lease“ act“ Briten und Stalin diesen Krieg erst ermöglichten steht obiger These ja nicht im Weg.

      Siehe auch das optimale Zusammenwirken von Briten und Stalin bei zB der Besetzung des gesamten Iran!

  2. Vor 1930 benutzte die halbe Welt diesen römischen Gruß.
    In den USA hielt sich 1930 niemand die rechte Hand auf das Herz bei der Nationalhymne, das war der römische Gruß (Bellamy Salute) Pflicht in allen Schulen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bellamy_Salute

    https://de.wikibrief.org/wiki/Bellamy_salute

    https://www.alamy.de/bellamy-gruss-von-amerikanischen-schulkindern-um-1938-image408236362.html

    https://twitter.com/CitizenMurphy/status/1148645556249649152/photo/1

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