
Das kanadische Modeunternehmen La Maison Simons hat einen Werbespot veröffentlicht, in dem Selbstmord als »der schönste Ausweg« beschrieben wird.
Der Film verherrlicht die Entscheidung einer jungen Frau, ihr Leben mit Hilfe des kanadischen Euthanasieprogramms MAID zu beenden.
Die Lebensdauer der Menschen ist auf 30 begrenzt. Wer dieses Alter erreicht, durchläuft freiwllig ein öffentliches Senizid-Ritual und macht damit Platz für die Jüngeren.
Dieses Ritaul wird intensiv propagiert, damit sich jeder gerne und freiwillig tötet.
Das ist der Stoff des Science-Fiction-Films »Flucht ins 23. Jahrhundert« aus dem Jahr 1976. Science-Fiction? Die Realität übertrifft die Vorstellungen längst.
Der kanadische Moderiese »La Maison Simons« hat einen Film mit dem Titel »Der schönste Ausweg« gedreht, mit welchem massiv der Suizid propagiert wird.
In Kanada ist es seit 2016 möglich, Euthanasie durch das MAID-Euthanasie-Programm zu erhalten. »MAID« steht für »Medical Assistance In Dying«, überssetzt in etwa »medizinische Hilfe beim Sterben«.
Jeder schwerkranke oder behinderte Mensch über 18 Jahren hat das Recht, getötet zu werden, sofern sein Zustand unheilbar ist und »unerträgliche körperliche oder seelische Leiden verursacht, die nicht in einer Weise gelindert werden können, die ihm zumutbar ist.«
So weit ein durchaus humaner und nicht per se abzulehnender Vorschlag.
Aber: auch wer nicht an einer lebensbedrohlichen Krankheit leidet, kann Euthanasie erhalten. Wer Sterbehilfe will, stellt einen schriftlichen Antrag beim Gesundheitsdienst.



Sobald der Antrag von zwei Ärzten oder Krankenschwestern genehmigt wurde, kann der »Patient« einen Termin vereinbaren, um getötet oder beim Selbstmord unterstützt zu werden, wie er es für richtig hält. So simpel.
Da ist es hierzulande deutlich problematischer, überhaupt einen Termin bei einem Facharzt zu bekommen.
Der häufigste Ansatz besteht darin, dass ein Arzt oder eine Krankenschwester den Patienten durch eine Reihe von Injektionen tötet. Der Patient kann auch selbst eine tödliche Dosis des Medikaments einnehmen, aber diese Methode ist ungewöhnlich und wurde nur in wenigen Fällen angewendet.
Die Möglichkeiten zur Gewährung von Sterbehilfe wurden durch eine Gesetzesänderung im Jahr 2021 erweitert. Die bisherige Beschränkung, dass nur Personen, deren natürlicher Tod mit hinreichender Sicherheit vorhersehbar war, Sterbehilfe erhalten konnten, wurde aufgehoben.
Zuvor war auch eine Wartezeit von zehn Tagen zwischen dem Antrag auf MAID und der tatsächlichen Tötung vorgeschrieben, die jedoch in Fällen, in denen der Tod als vorhersehbar gilt, gestrichen wurde.
Im März nächsten Jahres werden die Vorschriften weiter liberalisiert. Dann haben auch Patienten, die unter psychischen Erkrankungen wie Depressionen leiden, die Möglichkeit, einen Antrag auf Tötung zu stellen.
»Kanadische Staatsbürger, deren einziger medizinischer Zustand eine psychische Erkrankung ist, die aber ansonsten alle Kriterien erfüllen, können bis zum 17. März 2023 kein MAID erhalten«, schreibt die kanadische Regierung auf ihrer Website.
Seit das Euthanasieprogramm ins Leben gerufen wurde, entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, sich töten zu lassen. Laut offiziellen Statistiken wurden im Jahr 2021 etwa 10.000 Menschen durch MAID getötet. Das sind 3,3 Prozent aller Todesfälle in Kanada in diesem Jahr.
Allerdings ist das Programm umstritten. Ärzte haben Alarm geschlagen, dass Menschen, die nicht wirklich sterben wollen, MAID beantragen, weil sie unzureichend versorgt wurden oder in Armut leben.



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Ein bemerkenswerter solcher Fall ist die 37-jährige Jennifer Hatch aus British Columbia. Sie beantragte MAID, nachdem sie jahrelang erfolglos versucht hatte, eine angemessene Versorgung für eine chronische Krankheit zu bekommen.
Das Symptombild für die Krankheit, an der sie litt, das Ehlers-Danlos-Syndrom, umfasst unter anderem empfindliche Haut, chronische Schmerzen und hypermobile Gelenke. In einem Interview, das im Juni vom Fernsehsender CTV News ausgestrahlt wurde, sagte Jennyfer Hatch, die ihren richtigen Namen noch nicht veröffentlicht hatte, dass sie unbedingt weiterleben wolle.
Was sie trotzdem dazu veranlasste, Sterbehilfe zu beantragen, war, dass ihr kein Zugang zu einer Behandlung gewährt wurde, die ihre Lebensqualität verbessern könnte.
Sie hatte lange darum gebeten, einen Experten für das Ehlers-Danlos-Syndrom aufzusuchen, wurde aber stattdessen zu verschiedenen Ärzten geschickt, die keine Erfahrung in der Behandlung ihrer Krankheit hatten.
»Es ist einfacher loszulassen als weiter zu kämpfen«, sagte Jennifer Hatch zu CTV News. Sie hat sich letztes Jahr über das MAID-Programm für Sterbehilfe beworben.
Ihr Antrag wurde von British Columbia Health Services genehmigt, woraufhin sie das hatte, was die MAID-Entscheidung als »ständige Einladung« bezeichnete, jederzeit einen Termin zu vereinbaren, um die bewilligte Euthanasie durchführen zu lassen. Im Oktober dieses Jahres beschloss Jennifer Hatch zu sterben.
Und das kanadische Modeunternehmen La Maison Simons macht aus den traurigen, enttäuschten letzten Worten einer von der unzulänglichen kanadischen medizinischen Versorgung im Stich gelassenen jungen Frau eine morbide Werbekampagne, um Dollars zu scheffeln.
Wie abgefeimt, wie pervers, wie krank!
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Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 09.12.2022
