Gesundheit: Mit Kurkuma abnehmen

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Abnehmen ist ein weit verbreitetes Thema, mit dem viele Menschen zu kämpfen haben. Besonders wichtig wird eine Gewichtsreduzierung, sobald sich das Übergewicht auf die Gesundheit niederschlägt und Krankheiten zur Folge hat.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung sind dabei das A und O. Ergänzend kann die Heilwurzel Kurkuma zum Abnehmen in den Ernährungsplan aufgenommen werden, denn sie zeigt förderliche Eigenschaften beim Gewichtsverlust.

Übergewicht und Adipositas in Deutschland

Der aktuelle DGE-Ernährungsbericht für Deutschland weist auf: Die Anzahl übergewichtiger Menschen in Deutschland steigt fortwährend an. Mittlerweile spricht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung vom Dicksein als Normalzustand unter Berufstätigen. Der aktuellen Erhebung zufolge leiden 59 % der Männer und 37 % der Frauen an Übergewicht und der Trend ist weiter steigend.

Deutlich wird vor allem, dass Männer viel häufiger zu dick sind als Frauen. Zwischen 18 und 40 Jahren nehmen Männer im Durchschnitt 11 kg Körpergewicht zu, während übergewichtige Frauen erst ab 55 Jahren dominierend an Übergewicht leiden. Siehe auch: Mit Kurkuma schlank bleiben in den Wechseljahren.

Erschreckend war vor allem die Erkenntnis, dass Dicke immer dicker werden und der Anteil an Adipositas Erkrankten enorm zugenommen hat. So hat sich laut dem DGE die Anzahl adipöser Männer im Zeitraum von 1999 bis 2013 um 40 % und die Anzahl der adipösen Frauen um 24,2 % erhöht. Daher spricht die DGE auch von einer gesellschaftlichen Adipositasepidemie, die dringend Handlungsbedarf erfordert und eingedämmt werden muss. Denn Übergewicht sei weltweit an diversen Krankheiten beteiligt oder gilt sogar als Auslöser.

So wird geschätzt, dass rund zwei Drittel der Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf Übergewicht zurückgeführt werden. Auch Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Krebs treten bei stark übergewichtigen Menschen viel häufiger auf als bei Normalgewichtigen.

In asiatischen Ländern ist das Problem längst nicht so groß. Hier ist vor allem Kurkuma sehr beliebt und verbreitet. Es soll Ernährungsmedizinern zufolge auch ein wichtiger Grund für die vergleichsweise geringen Gewichtsprobleme sein. Kurkuma gehört in diesen Regionen zu den Hauptgewürzen bei fast jedem Gericht, daher wird es bereits im Mutterleib zugeführt und dient als Prävention vor Fettleibigkeit. Aber warum scheint Kurkuma sich positiv auf das Körpergewicht und Abnehmen bei Menschen auszuwirken?

„Ostasiatische Heilwurzel Kurkuma unterstützt bei Diäten und fördert den Stoffwechsel.“ (Gesundheit: Kurkuma für Zähne und Zahnfleisch)

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Wirkung der Kurkuma bei der Fettverbrennung

Da Kurkumas Inhaltsstoff Curcumin seit Jahrtausenden bei der Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt wird und verdauungsfördernd wirkt, ist es naheliegend, dass dieser gesundheitsfördernde Pflanzenstoff auch in Bezug auf den Stoffwechsel und die Fettverbrennung untersucht wird. Folglich ist heute bekannt, dass Curcumin dank seiner verdauungsfördernden Eigenschaften die Aktivität der Leber anregt und zusätzlich die Ausschüttung der Gallensäure begünstigt.

Diese ist dafür zuständig Nahrungsfette zu binden und sie für den Magen-Darm-Bereich verdaulich zu machen. Dank der Vielfalt an Vitaminen und Mineralstoffen, die im Curcumin enthalten sind, wirkt der sekundäre Pflanzenstoff entgiftend und regenerierend. Demnach kann Kurkuma optimal für Entgiftungskuren und Diäten zum Abnehmen genutzt werden.

Aber wie genau wirkt Kurkuma bei der Fettverbrennung im Körper? Viele Fitness-Gurus schwören schon seit Jahren auf die tollen Fähigkeiten der Kurkuma-Knolle, denn das darin enthaltene Curcumin ist nicht nur bei Entzündungen ein Geheimtipp, sondern wirkt auch als hervorragende Unterstützung beim Abnehmen, weil es den Stoffwechsel ankurbelt und die Fettzellen im Körper angreift. Bei der Verdauung regt das Curcumin verschiedene Prozesse im Körper an, die alle ineinander greifen und sich positiv auf die Fettverbrennung auswirken.

So beginnt die Aktivität des Curcumins bereits im Magen, wo es die Magensaftproduktion anregt und dadurch zu einer schnelleren Verdauung führt. Es kann das Völlegefühl lösen und zugleich die Durchblutung fördern, die als Energieträger dient. Weiterhin verstärken die Bitterstoffe des Curcumins die Bildung von Gallenflüssigkeit, die wiederum die Fettverbrennung im Körper fördert.

Bitterstoffe sind allgemein dafür bekannt, den Heißhunger auf Süßes zu regulieren und für ein rasches Sättigungsgefühl zu sorgen, weshalb sie auch als natürliche Fatburner bei Diäten eingesetzt werden. Da Übergewicht und Fettleibigkeit mit übermäßiger Fettablagerung im Körper einhergehen und entzündungsfördernde Substanzen, so genannte Adipokine, produzieren, kann Curcumin durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften die Aktivität der Adipokine regulieren und zugleich senken.

Zusätzlich kann es den Glukose- und Fettsäurespiegel unterstützen, was zur Reduzierung von oxidativem Stress führt und Entzündungen im Körper hemmt. Denn es ist mittlerweile bekannt, dass diese vom Fettgewebe ausgelöste chronische Entzündungsreaktion als Folge diverse Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das metabolische Syndrom bis hin zu Diabetes haben kann.

„Curcumin unterstützt den Energiestoffwechsel und wirkt positv gegen Adipogenese.“

Wissenschaftliche Studien: positiver Effekt von Curcumin beim Abnehmen

Eine aktuelle Studie, die 2017 in China veröffentlicht wurde, behandelt unter anderem die positiven Auswirkungen von Quercetin, Curcumin und Resveratrol bei Adipositas. Dabei fanden Wissenschaftler heraus, dass Curcumin einen positiven Effekt auf den Energiestoffwechsel und die damit zusammenhängende Gewichtsreduzierung haben kann. Es wirkt nämlich signifikant auf die Adipogenese, die Entstehung der Fettzellen, und unterdrückt die reifen Fettzellen, was zu einer Wachstumshemmung führt.

Beim Tierversuch konnten die Forscher durch den Einfluss von Curcumin eine Reduzierung der Entzündung des Fettgewebes feststellen und eine deutliche Erhöhung der Produktion des Peptidhormons Adiponektin, das bei Menschen und Tieren in Fettzellen gebildet wird und das Hungergefühl steuert. Bei einer 30-tägigen Studie an Menschen konnte der Pflanzenstoff Curcumin ebenfalls überzeugen.

Durch die orale Verabreichung von Curcumin in Kapseln konnte eine Belastung durch oxidativen Stress bei Übergewichtigen verringert werden und die entzündungshemmende Aktivität, die beim Wachsen von Fettzellen eine große Rolle spielt, eingedämmt werden. Schlussfolgernd zogen die Forscher dieser Studie eine positive Bilanz zu Curcumin & Co. Zhao und sein Team attestierten dem sekundären Pflanzenstoff Curcumin eine gute Perspektive bei der Behandlung von Übergewicht und Fettleibigkeit.

Bereits 2009 veröffentlichten Forscher von der Tufts Universität in Boston ihre Ergebnisse zur Wirkweise von Curcumin auf Angiogenese und Adipositas. Dabei stellten Forscher heraus, dass Curcumin zwar die Nahrungsaufnahme nicht beeinflusste, dafür aber die Gewichtszunahme verringerte. Durch die Ankurbelung der Apoptose, also des zellulären Selbstmordes, konnten Fettzellen absterben, was sich gleichzeitig positiv auf den Fettstoffwechsel ausgewirkt hat. Auch diese Studie kam zu dem Schluss, dass Curcumin in ausreichender Menge zu einem geringeren Körperfett und zum Abnehmen führen kann. Daher könnte Curcumin unterstützend als Prävention bei Übergewicht und Fettleibigkeit dienen.

Doch scheint Curcumin sich nicht nur positiv auf die Reduzierung der Fettzellen auszuwirken, es unterstützt laut einer japanischen Studie aus dem Jahr 2012 auch die Muskel-Regeneration und die Gesundheit der Gefäße. Folglich fühlten sich Sportler nach dem Training fitter, wenn sie regelmäßig Curcumin ihrem Körper zuführten. Doch wieviel Curcumin ist als Zufuhr ausreichend und kann den Fettstoffwechsel begünstigen?

Dosierung von Kurkuma für den Gewichtsverlust

Die oben genannte 30-tägige Studie verabreichte den übergewichtigen Teilnehmern eine Curcumin-Dosierung in Höhe von 500 mg pro Tag in Verbindung mit Bioverfügbarkeit-steigernden Substanzen. Diese Substanzen sind nötig, da die geringe Bioverfügbarkeit von Curcumin die Wissenschaftler schon seit Jahren vor große Herausforderungen stellt. Curcumin ist nämlich dafür bekannt, dass es schlecht vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden kann, was zu einer so hohen Dosierung in Studien führt.

Denn ein therapeutischer Nutzen von Curcumin kann nur erreicht werden, wenn dessen Inhaltsstoffe auch vom Körper verarbeitet werden. Daher ist eine sehr hohe tägliche Dosis des Kurkuma-Pulvers nötig, um einen minimalen therapeutischen Effekt zu erzielen.

Alternativen bieten hier Kurkuma-Präparate, vorwiegend in Kapselform. Diese werden so aufgearbeitet, dass sie über eine höhere Bioverfügbarkeit haben und dadurch einen effektiveren gesundheitlichen Nutzen besitzen. Kurkuma kann natürlich auch als Gewürz einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Die Weltgesundheitsorganisation und das Medizinische Center der Universität von Maryland empfehlen eine tägliche Dosierung von 1-3 mg/kg Körpergewicht.

Ein therapeutischer Nutzen ist zwar bei dieser Darreichungsform eingeschränkt, kann aber auf längere Zeit die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Kurkuma-Pflanze verstärken. Wer abnehmen möchte, sollte nicht nur den Konsum von Kurkuma erhöhen, sondern generell auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung achten. Daher sollte Kurkuma sowohl bei Übergewicht als auch bei Fettleibigkeit zur ausgewogenen Ernährung ergänzt werden, beispielsweise mithilfe von verschiedenen Kurkuma-Produkten.

„Kurkuma-Kapseln für einen therapeutischen Nutzen und höhere Bioverfügbarkeit.“

Kurkuma und seine gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe

Kurkuma oder auch Gelbwurz wird als der indische Safran bezeichnet und kann bei tropisch-feuchten Klimabedingungen bis zu einem Meter hoch werden. Die Kurkuma-Pflanze gehört zur Gattung der Ingwergewächse und besticht durch ihre schönen und ausladenden Blüten. Ernährungsrelevant sind aber vor allem die besonders wertvollen Rhizome,  die alle wichtigen Inhaltsstoffe und vor allem den gesundheitsfördernden Farbstoff Curcumin beinhalten.

Die Wurzelstöcke der Kurkuma-Pflanze wachsen sehr verzweigt und haben eine verwechselbare Ähnlichkeit mit den Ingwer-Knollen, weichen jedoch sehr im Geschmack ab. Während Ingwer eine recht dominante fruchtig-würzige Schärfe hat, ist Kurkuma milder und kann daher großzügig bei der Zubereitung verwendet werden. Geerntet wird Kurkuma wenn die Blüten und Blätter verwelken, was nach dem Pflanzen der Setzlinge nach 8-10 Monaten eintrifft. Anschließend werden die Rhizome in kochendes Wasser getaucht und luftgetrocknet.

Dabei kann sich der gelbe Farbstoff optimal im Wurzelstock verbreiten und die Farbintensität steigt. Die Hauptsubstanz der Kurkuma-Pflanze ist Curcumin. Sie sorgt für die intensive orange-gelbe Farbe des Rhizoms. Doch liegt die Besonderheit von Curcumin nicht in der Farbe, sondern vor allem in der Vielfalt der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe. Curcumin ist nicht nur reichhaltig an gesättigten Fettsäuren, es enthält auch Vitamin A, Vitamin D und Vitamin B12. Zusätzlich ist es reich an Mineralien, Proteinen, Spurenelementen und nicht zuletzt an ätherischen Ölen und den gesundheitsrelevanten sekundären Pflanzenstoffen. Die  Gerb- und Bitterstoffe im Curcumin sorgen für den Geschmack und fördern die Gesundheit.

„Kurkuma ist reich an Vitaminen, Mineralien und gesundheitsfördernden ätherischen Ölen.“

Medizinskandal Alterung

Kurkuma als Heilpflanze in der ostasiatischen Medizin

Sowohl die ayurvedische Medizin aus Indien als auch die traditionelle chinesische Medizin kennen die Kurkuma-Knolle seit Jahrtausenden als Heilpflanze und nutzen diese auch bei den unterschiedlichsten Beschwerden.

So wird dem Inhaltsstoff Curcumin nicht nur eine antibakterielle und antioxidative Wirkung nachgesagt, die vor allem gegen freie Radikale eingesetzt werden kann, sondern auch eine antiinflammatorische, also entzündungshemmende Wirkweise. Kurkuma scheint auf vielen therapeutischen Gebieten als Allrounder zu gelten. Doch ist insbesondere der in der Knolle enthaltene sekundäre Pflanzenstoff Curcumin eine sehr vielversprechende Substanz, die in der Medizin eingesetzt werden könnte.

Zahlreiche Studien konnten die positive Wirkung von Curcumin auf eine Reihe von Krankheiten belegen. So kann der intensive Pflanzenstoff einen positiven Effekt auf Magen-Darm-Erkrankungen, Rheuma und Arthrose, auf diverse Hautkrankheiten wie Schuppenflechte und andere Ausschläge haben, aber auch auf das Herz-Kreislauf-System und die Verdauung. Nicht zuletzt könnte Curcumin aufgrund seiner antikarzenogenen und antiinflammatorischen Eigenschaften eine entscheidende Rolle in der Krebs- und Alzheimerforschung einnehmen.

Einfluss von Curcumin auf Stoffwechselprozesse

Kurz zusammengefasst – Curcumin kann sich positiv auf folgende Prozesse im Körper auswirken und dabei als Unterstützung beim Abnehmen dienen:

  • fördert Fettstoffwechsel und Durchblutung
  • regt die Magensaftproduktion an und verstärkt die Verdauung
  • erhöht die Produktion der Gallenflüssigkeit, was zur Fettverbrennung führt
  • bewirkt die Apoptose von Fettzellen und dadurch eine Reduzierung des Körpergewichts
  • verhindert die Einlagerung von Körperfett im Darm
  • reduziert die Adipogenese und erhöht die Produktion des Peptidhormons Adiponektin
  • bremst die Versorgung des Fettgewebes durch Blutgefäße und hemmt damit Wachstum und Verbreitung
  • Stärkt die Regeneration des Muskelgewebes und fördert die Gesundheit der Gefäße

Schlussfolgernd kann gesagt werden, dass Curcumin sehr positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. In der richtigen Dosierung kann es auch die Fettverbrennung anregen und damit als Unterstützung bei Diäten eingesetzt werden.

Quellen: PublicDomain/kurkuma-wirkung.de am 14.01.2023

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