
Das Problem, mit dem die Geschichtsforschung noch immer zu kämpfen hat, ist, dass unsere Geschichte nicht nur einige Lücken aufweist, sondern viel schlimmer noch, dass vieles einfach nicht zusammenpassen will, dass einige Ereignisse sich sogar doppeln, weil sie sich oft spiegeln mit anderen Epochen.(Auszug dem Buch „Die Schlammflut-Hypothese: Die Geschichte der Theorie über das große Reich von Tartaria“)
Der Publizist Chronologiekritiker Heribert Illig hat 1991 behauptet, dass dem Anno Domini-Datierungssystem rückwirkend ein Phantomjahr von eintausend Jahren hinzugefügt wurde.
Zum Beispiel schlägt Illig zur Geschichte des alten Ägypten eine Kürzung von zweitausend Jahre vor. Demzufolge fällt der Bau der Cheopspyramide in das erste vorchristliche Jahrtausend ebenso wie die Megalithkultur.
Damit würden sich die Abstände der Altsteinzeit sowie zu den Höhlenmalereien im Jahrtausenderbereich verkürzen. Für das Mittelalter stellt Illig die These auf, dass 297 Jahre der Geschichtsschreibung im Zeitraum September 614 bis August 911 nicht stattgefunden haben. Illig bezeichnet diese Zeit als erfundenes Mittelalter, als Phantomzeit. (Die Schlammflut-Hypothese: Drei Resets – ein Reset fehlt noch?)

Abb. 48: Bücher zur Chronologiekritik: Von links: „Gregors Kalenderreform 1582: Cäsar, Nikäa und zwei päpstliche Notlügen“ von Heribert Illig, „Erfundene Geschichte: Unsere Zeitrechnung ist gefälscht. Wir leben im Jahr 1702“ von Uwe Topper, „Die Fälschung der deutschen Geschichte Teil 1“ von Wilhelm Kammeier
Auch zahlreiche andere Autoren wie der zuvor erwähnte Anatoli Fomenko stellen die Scaligarische-Geschichte wissenschaftlich in Frage. Seine These lautet, dass die Datierungen der christlichen Zeitrechnung im 16. Jahrhundert weitestgehend unrichtig festgelegt wurden.
Als Folge davon müsse die Geschichte der letzten zweitausend Jahre gekürzt werden. Fomenkos Theorie stützt auf astronomische Berechnungen und indirekte statistische Methoden. (Die Schlammflut-Hypothese: Drei Resets – ein Reset fehlt noch?)

Der Gesundheitsberater und Geschichtsforscher Raik Garve ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die wesentlichen Punkte der Geschichtsfälschungen eine künstliche Dehnung der Chronologie-Achse, Erfindungen von Phantom-Dynastien und Herrschern, Urkundenfälschungen und Umdatierungen, Falschdatierungen von antiken Denkmälern und Gebäuden sowie das Verschweigen von Großkatastrophen und Resets sind, mit denen das Denk- und Machtsystem implementiert wurde.
Mittlerweile verdichten sich die Beweise, dass wir unmittelbar an der Schwelle des vierten Reset befinden, der nach Vorstellungen des Weltwirtschaftsforums in der Post-Corona-Zeit erfolgen soll.
Was wird es diesmal sein, eine weitere, eine noch schlimmere Pandemie, die die gesamte Menschheit in die Knie zwingen wird, oder ein vorgetäuschter Alien-Angriff, wie vielfach behauptet?
Tatsache ist, dass die Weltkontrolleure schon eine ganze Weile an einem Großereignis arbeiten, um die Erde ein weiteres, ein viertes Mal, wie Garve schreibt, umzubauen.
Laut Garves fand der erste Reset 1348 n. Chr. aufgrund einer Pest-Epidemie in Europa statt. Der zweite Reset folgte in der Neuzeit zwischen dem 17. und dem 18. Jahrhundert aufgrund einer globalen Katastrophe, möglicherweise eine Schlammflut, auf die kurze Zeit später um das 18. Jahrhundert ein Weltkrieg folgte.
Zwischen dem zweiten und dritten Reset fand schließlich die Industrialisierung mit der kontrollierten Freigabe bestimmter Technologie statt. Was folgte war der Imperialismus und die Wiederbevölkerung der zerstörten Gebiete. Der dritte Reset fand jeweils nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg statt.
Interessant ist, dass im frühen 19. Jahrhundert sehr viele Irrenhäuser errichtet wurden, in die jene Zeitgenossen verschwanden, die mit den tiefgreifenden Veränderungen nicht zurechtkamen oder die sich mit aller Gewalt gegen die Anweisungen der neuen Machthaber widersetzt haben.
Die Feinde der Neuen Weltordnung wurden also regelrecht gejagt. Es war ein offener Kampf zwischen den selbsternannten Machthabern und den Freigeistern jener Zeit. Bei den Einrichtungen handelte es sich zunächst um formelle Gefängnisse, die später in Irrenanstalten oder sollte man besser sagen in Umerziehungsanstalten umgewandelt wurden. Die Inhaftierung des Widerstands hatte oberste Priorität.

Blicken wir an dieser Stelle in die Gegenwart, zeichnet sich ein erschreckendes Déjà-vu ab. Vor allem in den USA und in Kanada wurden zu Beginn der Corona-P(l)andemie zahlreiche sogenannte Corona-Lager errichtet, die möglicherweise ganz anderen Zwecken dienen sollen, nämlich der Umerziehung und des Vergessens der Menschheit aus der alten Welt, die sich mit Händen Füßen gegen die Neue Weltordnung stemmen.
Werden auch nach diesem Reset wieder alte Aufzeichnungen verschwinden, wird es wieder eine neue Geschichte für die Post-Corona-Generation geben und welche Informationen aus der alten Welt wird man darin finden können?
Der Reset von um ca. 1800 n. Chr. hat die moderne Gesellschaft und die Industrialisierung hervorgebracht. Der vierte Reset wird ganz sicher den Transhumanismus und die komplette Digitalisierung einleiten, so viel steht schon fest.
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Vielfach wird dieser Tage im Netz die Behauptung geäußert, dass die Vierte Revolution, nennen wir sie mal die Digitale Revolution bereits ge-scheitert sei, dass es demnach keine Neue Weltordnung mehr geben wird.
Mag sein, dass die Beobachter recht mit ihrer Behauptung haben, weil die Menschheit im Gegensatz zur alten Menschheit einen entscheidenden Vor-teil hat: das Internet und den damit verbundenen schnellen Informationsfluss, der jede Form von Geheimhaltung nahezu unmöglich macht.
Diese Möglichkeit hatten die Menschen zu Beginn der Industriellen Revolution nicht. Sie wurden von den Ereignissen eiskalt erwischt. Sie wurden vor vollendete Tatsache gestellt, die sie nicht mehr ändern konnten und wenn sie es versucht haben, wurde sie eben in Irrenhäuser gesteckt.



Auch wenn heute wieder Versuche in diese Richtung unternommen werden, die neuen Machthaber werden keinen Erfolg mehr damit haben, weil es einfach zu viele Menschen gibt, die mittlerweile über die Pläne informiert sind und Sturm dagegen laufen…
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„Tartaria und die Schlammflut“ ist tatsächlich eine Randtheorie des 21. Jahrhunderts, da sie fast ausschließlich im Internet existiert – wenn nicht sogar vollständig. Während einige Teile der Erzählung Jahrhunderte zurückreichen – und darüber werden wir sprechen – geht die gesamte Sache als einzige konsolidierte Behauptung nur auf das Jahr 2018 zurück.
Im August 2018 tauchten die ersten Videos über die Schlammflut auf YouTube auf, und das wissen wir aufgrund von Tools wie Google Trends. Dabei handelt es sich um ein Tool, mit dem Sie die Beliebtheit bestimmter Google-Suchbegriffe im Zeitverlauf sehen können.
Wenn wir nach „Schlammflut“, „Schlammfluttheorie“ oder „Tartaria“ suchen, erfahren wir, dass das Internet bis etwa Dezember 2018 im Wesentlichen keinerlei Interesse an diesen Dingen hatte. Seitdem ist das Interesse an diesen Themen gestiegen unter den Internetnutzern.
Bei der Recherche nach dem Ursprung der Theorie stoßen wir nicht auf einen Historiker, Whistleblower oder alternativen Chronologiekritiker wie Uwe Topper oder Wilhelm Kammeier, nein, wir finden einen YouTube-Nutzer, Philipp Druzhinin, der seit August 2018 Videos über eine Schlammflut postete (19).

Zunächst gab es kein großes Interesse an seinen Videos; sie hatten eine sehr geringe Zuschauerzahl. Das heißt, bis Dezember 2018 / Januar 2019 – zur gleichen Zeit, als Google Trends berichtete, dass das Internet auf das Thema aufmerksam wurde. Druzhinin verzeichnete zu diesem Zeitpunkt einen enormen Anstieg seiner Downloads.

Abb. 51: Screenshot eines seiner ersten Videos
Welches Video hat was ausgelöst? Ich weiß es nicht und es spielt auch keine Rolle. Viele Theoretiker haben „Schlammflut“-Videos produziert, und es macht keinen Unterschied, wer das Glück hatte, die erste Aufmerksamkeit zu erregen; entscheidend ist, dass das Subjekt zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal zu einer Sache wurde.

Hinweis: Aktuell wird das Buch bei Amazon diskreditiert, da es nicht wie andere Bücher im Handel blind der Tartaria / Old World / Alte Welt Pseudotheorie folgt.
Als EINZIGES deutschsprachiges Buch stellen wir die PsyOp in Frage, dies mit Bildverweisen und etlichen Quellen bzw. Querverweisen.
KEIN EINZIGER seriöser alternativer Chornologiekritiker noch Altertumsforscher hat JEMALS eine Abhandlung zu der Tartaria / Old World / Alte Welt Theorie verfasst, die Sie im Buchhandel, YouTube oder TikTok finden!
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1 Die Theorie
2 Die Definition von Tartaria
3 Die Zerstörung von Tartaria
4 Die Vertuschung
5 Aufbauend auf der Theorie
6 Desinformation
7 Das Narrativ
Warum verschwand vor 200 Jahren das Großreich Tartaria aus Büchern und Landkarten
Die Architektur zur Energiegewinnung
Drei Resets – ein Reset fehlt noch! Die Schlammflut – als unsere Geschichte überdeckt wurde
Fazit
Mehr dazu im Buch „Die Schlammflut-Hypothese: Die Geschichte der Theorie über das große Reich von Tartaria“
Quellen: PublicDomain/PRAVDA TV am 22.01.2024
