Die Wiederentdeckung des Lebendigen: Die Erforschung der Lebensenergie durch Reich, Schauberger, Lakhovsky, Schmidt, Plocher, Herbert und Knapp

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Die Entdeckung der Lebensenergie durch Wilhelm Reich sowie die Forschungen von Viktor Schauberger (über die Bedeutung der Wirbel- und Fließbewegungen des Wassers) und Georges Lakhovsky (über bioenergetische Schwingung und Resonanz) lassen sich zu einem faszinierenden Bild zusammenfügen:

Sie ermöglichen ein grundlegendes Verständnis lebendiger Prozesse und ihrer Störungen in uns, zwischen uns und in der »äußeren« Natur sowie der Entstehung von Gewalt. Und sie zeigen Perspektiven ihrer Überwindung, d. h. Wege der inneren und äußeren Heilung, auf.

Wie der Autor in seinem Buch „Die Wiederentdeckung des Lebendigen“ darlegt, war dieses Wissen bereits in früheren, nicht patriarchalen Kulturen vorhanden und wurde in einem 6.000 Jahre währenden Prozess der Entstehung und Ausbreitung von Gewalt verschüttet.

Bernd Senf ist Professor für Ökonomie, Reich-Kenner, Lebensenergieforscher und Bioenergetiker.

Die Wiederentdeckung der Lebensenergie in uns eröffnet Perspektiven, die die Menschen und die Erde wieder heilen lassen.

Leseprobe:

Krankheit und Heilung

Die Menschheit befindet sich in einer Phase tief greifender, umfassender Zerstörungsprozesse, die die ganze Erde erfasst haben und die sich in vielfältigen Krisensymptomen äußern: wachsendes soziales Elend und Hungerkatastrophen, Eskalation von Gewalt in Kriegen und Bürgerkriegen, zunehmende Gewalt in den Städten, verheerende Dürren und Waldbrände, wütende Orkane und große Überschwemmungen, Winter- und Sommersmog und sterbende Wälder, vergiftete Böden, Gewässer und »Lebensmittel«, sich ausbreitende Wüsten, wachsendes Ozonloch und eine erschreckende Zunahme bedrohlicher Krankheiten.

Die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Katastrophenmeldungen überschlagen sich mittlerweile derart, dass es einem fast den Atem verschlägt, wenn man noch nicht vollends abgestumpft ist.

Und vieles davon ereignet sich nicht mehr nur in weiter Entfernung von uns, zum Beispiel in der Dritten Welt, sondern zunehmend in unserer unmittelbaren Umgebung, in den industriell hochentwickelten und hochtechnisierten Ländern der Ersten Welt. Der wissenschaftliche und technologische Fortschritt scheint immer weniger in der Lage, die sich zuspitzenden Krisen zu handhaben oder auch nur ihre tieferen Ursachen zu begreifen.

Was ist passiert mit der Menschheit, dass sie sich und das Leben auf diesem Planeten an den Rand des Abgrunds gebracht hat? Lassen sich die globalen Zerstörungsprozesse noch aufhalten oder gar umkehren, gibt es Wege, die aus den Krisen herausführen, gibt es Möglichkeiten zur Wiederbelebung der sterbenden Natur, Heilung für die kranke Menschheit und die kranke Erde?

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Die Antwort, die ich in diesem Buch geben werde und zu begründen versuche, lautet: Ja! Es gibt Wege der Heilung, auf den verschiedensten Ebenen, und dennoch auf der Grundlage gleicher Funktionsprinzipien: Heilung kranker Menschen, die als »unheilbar« gelten, Vorbeugung gegen chronische Krankheiten, Vorbeugung gegen Gewalt, Wiederbelebung kranker Gewässer und Böden, Heilung einer kranken Atmosphäre von Dürre und Smog.

So vielfältig und unterschiedlich die Ebenen sind, auf denen sich die Zerstörungsprozesse vollziehen, so sehr lässt sich doch auf ganz erstaunliche Weise eine gemeinsame Wurzel für sie finden, ohne deren Verständnis es keine tief greifenden Heilungsprozesse geben kann. Diese Wurzel liegt in der chronisch gewordenen Erstarrung des Lebendigen.

Der gemeinsame Schlüssel für Heilungen der verschiedensten Art liegt demnach in der Auflösung oder Vermeidung von Erstarrungen, liegt in der Befreiung und Entfaltung dessen, was durch starre Strukturen an seinem natürlichen Fließen gehindert und dadurch in destruktive Bahnen umgelenkt wird: in der Befreiung der Lebensenergie aus ihren Blockierungen in uns, zwischen uns und in der übrigen Natur. Die Lösung (der Blockierung) ist die Lösung! Durch Lösung von Blockierungen löst sich von selbst eine Fülle von Problemen, die erst aus der Blockierung entstanden sind.

Das ist vielleicht der tiefere Sinn des Wortes »Lösung«. Wir brauchen dieses Wort nur wörtlich zu nehmen – es beinhaltet den Schlüssel zu Heilungen vielfältiger Art. Das ganze Geheimnis tiefer gehender, ganzheitlicher Heilungen liegt im Loslassen, im Fließenlassen, im Mitbewegen mit dem natürlichen Fluss der Lebensenergie. Die Heilungen, die allein dadurch möglich sind, erscheinen vielen Menschen unbegreiflich. Das hängt damit zusammen, dass in einer über mehrere Jahrtausende sich entwickelnden »Kultur« und »Zivilisation« unser Weltbild, unsere Wahrnehmung, unser Denken und Fühlen so geformt wurden, dass darin für das spontane Fließen der Lebensenergie kein Platz ist.

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Wenn es dann dennoch geschieht, können viele Menschen die davon ausgehenden Wirkungen und Heilungen nicht verstehen und spalten sie als »Wunder« aus ihrer bewussten Wahrnehmung ab – oder leugnen schlicht und einfach deren Realität. Menschen, die dennoch – entgegen dem »Zeitgeist« – auf der Realität solcher Ereignisse beharren oder gar diese Energie beeinflussen können, wurden und werden immer wieder ausgegrenzt: als Spinner, Betrüger, Scharlatane, Hexen oder Wahnsinnige.

Die Verschüttung und Wiederentdeckung des Lebendigen

Das Wissen oder die Weisheit um die Existenz und Wirkungsweise einer Lebensenergie, die uns und alle Natur durchströmt und bewegt, war in früheren Kulturen über den ganzen Erdball verbreitet vorhanden, und die Menschen haben im Einklang mit den Funktionen dieser Lebensenergie gelebt. Dieses Wissen ist nicht einfach verloren gegangen, es wurde vielmehr mit unglaublicher Brutalität durch einige Jahrtausende hindurch ausgerottet, bis es fast völlig in Vergessenheit geriet und ziemlich jede Spur davon verwischt war.

Die über Jahrhunderte sich vollziehenden Hexenverbrennungen in Europa sind nur ein historisches Beispiel für diesen Vernichtungsfeldzug gegen das Wissen um die Lebensenergie. Die Zerstörung von Naturreligionen durch Ausrottung von Naturvölkern oder durch deren Missionierung und Unterwerfung im Zuge des Kolonialismus ist ein anderes.

Auch die westliche Wissenschaft, die sich mit dem aufkommenden Rationalismus vor einigen Jahrhunderten als Emanzipation von kirchlichem Machtanspruch und Dogmatismus verstand, hat mit dem von ihr geprägten »mechanistischen Weltbild«1 nichts dazu beigetragen, dieses verschüttete Wissen wiederzuentdecken und wiederzubeleben.

Im Gegenteil; in ihren Hauptströmungen (besser gesagt: in ihren dogmatischen Erstarrungen) leugnet sie bis heute die Existenz einer Lebensenergie und grenzt Forscher, die dieser Energie wieder auf die Spur gekommen sind, aus der »Gemeinde der Wissenschaftler« aus. Viele der etablierten Wissenschaftler haben sich eingemauert wie in einer Festung von scheinbar unerschütterlichen, absoluten Dogmen, und jeder, der an ihren Grundfesten rüttelt, läuft heute noch Gefahr, von ihnen mit Pech und Schwefel überschüttet zu werden.

Robert Anton Wilson spricht in diesem Zusammenhang von der modernen Wissenschaft als einer »Zitadelle« und von einer »neuen Inquisition«.

Und dennoch gab es immer wieder Menschen, die – unbeirrt von Ausgrenzung und Spott, von Bedrohungen und Anfeindungen – konsequent ihren Weg gegangen sind, den Weg der Wiederentdeckung der Lebensenergie und des Lebendigen. Vergleicht man diese Wege miteinander, so haben sie oft an ganz verschiedenen Punkten begonnen, und anfangs schienen die Wegstrecken überhaupt nichts miteinander gemein zu haben.

 

Um so erstaunlicher ist die Tatsache, dass sich viele dieser verschiedenen Wege schließlich immer mehr annäherten, dass sich immer mehr Gemeinsamkeiten zeigten in Bezug auf die Funktionen, die der wiederentdeckten Lebensenergie beigemessen wurden, und in Bezug auf deren vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.

Es verhält sich so wie mit einem Berg, den man auf verschiedenen Routen besteigen kann und bei dem man dennoch am gleichen Gipfel anlangt, mit einem Ausblick, den niemand haben kann, solange er oder sie sich nur unten im Tal oder am Fuß des Berges befindet (Abb. 1). Vieles scheint vom Gipfel aus einfacher und klarer, schöner und hoffnungsvoller, erfüllt und bewegt von Liebe anstatt von Hass, Angst und Gewalt.

Und dennoch – oder gerade deswegen – tun oder lassen Menschen immer wieder alles mögliche, um den Aufstieg zum Gipfel zu vermeiden und sich stattdessen in großer Geschäftigkeit mit der großen Masse um den Berg herumzubewegen, oder auch in Trägheit zu verharren; und um diejenigen, die sich auf den Weg zum Gipfel machen und sich davon angezogen fühlen, immer wieder zurückzuzerren.

Viele sind deshalb wieder umgekehrt, manche sind abgestürzt, und nur wenige sind trotz aller Hindernisse den Weg weitergegangen.

Die Angst vor dem spontanen Fließen

Es scheint eine weitverbreitete und tief sitzende Angst zu geben vor dieser »Gipfelerfahrung«, ganz ähnlich wie es bei vielen Menschen eine tiefe Angst vor dem sexuellen Gipfelerlebnis des Orgasmus gibt, weil sie in ihrer sexuellen Entwicklung auf dem Weg dorthin immer wieder mit Strafen, Schuldgefühlen, mit Gewalt und Angst beladen und zurückgezerrt worden sind. Und tatsächlich besteht ein tiefer Zusammenhang zwischen dem Zurückschrecken vor der Wiederentdeckung der Lebensenergie und der unbewussten Orgasmusangst.

Keiner hat diesen Zusammenhang meines Wissens so überzeugend aufgedeckt wie Wilhelm Reich. Charakterpanzer, Körperpanzer und Orgasmusangst Die Lebensenergie, die die ganze Natur, den ganzen Kosmos durchströmt und bewegt und seine Teile zu einem einheitlichen Ganzen verbindet, durchströmt und bewegt auch uns in unserem tiefsten Inneren, bewegt das Plasma in den Zellen unseres Organismus.

Wenn wir uns diesen Strömungen gegenüber öffnen, anstatt uns zu blockieren, fühlen wir uns innerlich tief bewegt. Unsere Emotionen, sagt Reich, sind die subjektive Wahrnehmung dieser Energiebewegung in uns, und je nachdem, welche Bereiche unseres Organismus mit welcher Intensität davon erregt werden, nehmen wir sie unterschiedlich wahr.

Menschen, die unter dem Druck von Erziehung und Moral, unter dem Eindruck von Gewalt, Angst und Lieblosigkeit gelernt haben, sich gegenüber lustund liebevollen Gefühlen zu blockieren, entwickeln eine chronische emotionale und körperliche Panzerung, was Reich »Charakterpanzer« bzw. »Körperpanzer« nannte.

Sie haben gelernt, die direkten Äußerungen ihrer Lebensenergie, ihre innere lebendige Energiequelle, mehr oder weniger in sich niederzuringen, sich selbst in ihrer Lebendigkeit zu beherrschen: »Selbstbeherrschung«. Abb. 2 und 3a, b zeigen diesen Zusammenhang: Die innere Energiequelle wird durch den Kreis dargestellt, die fließende Energie durch den geschlängelten Pfeil und der äußere Druck durch den oberen Blitz.

Die unter äußerem Druck entstandene, aber immer mehr verinnerlichte Herrschaftsstruktur bindet ständig einen Teil der Lebensenergie, die aus der inneren Quelle abgespalten und ins Gegenteil verkehrt wird: Statt lebendiger Entfaltung und direktem Kontakt erfüllt diese abgespaltene Energie die Funktion, beides zu blockieren und niederzuhalten.

Der äußere Druck, die äußere Gewalt können später sogar wegfallen, aber die durch sie entstandenen erstarrten Strukturen wirken unbewusst in gleicher Weise fort: Sie zerstören lebendige Entfaltung, stauen die noch fließende Energie auf und lenken sie um in Destruktion (die destruktive Entladung wird durch den unteren Blitz in Abb. 3b dargestellt).

An die Stelle der anfangs offenen Gewalt ist somit »strukturelle Gewalt« getreten. Ihre lebensfeindlichen Wirkungen sind ähnlich, nur die ihnen zugrunde liegenden Mechanismen sind oft noch schwerer zu durchschauen und zu bekämpfen bzw. zu überwinden und aufzulösen als im Fall von offener und damit offensichtlicher Gewalt.

Ist erst einmal die strukturelle Gewalt in Form des Charakterund Körperpanzers in einem Menschen chronisch und unbewusst verankert, so schreckt dieser Mensch vor direkten, spontanen, auch lustvollen Äußerungen des Lebendigen und der Lebensenergie zurück und versucht unbewusst, sich vor ihnen zu schützen, sei es, indem er dieser »Gefahrenquelle« ausweicht oder aber deren Lebendigkeit zerstört.

Wer also in sich selbst die Lebendigkeit und Liebesfähigkeit unter schmerzlichen Erfahrungen niedergerungen hat, wer die fließende Lebensenergie in sich gebrochen, in starre Strukturen eingesperrt und seine innere Quelle verschüttet hat, der kann auch Lebendiges, Liebevolles, natürlich Sich-Bewegendes und Fließendes um sich herum nicht ertragen. Denn das bringt sein Energiesystem in Erregung, aber die Erregung ist in der Panzerung eingesperrt und wird dadurch nicht als Liebe und Lust empfunden, sondern als Wut und Hass.

 

Hierin sieht Reich die tiefste Wurzel dafür, dass Gesellschaften mit chronisch gepanzerten Charakterstrukturen auf alle direkten, spontanen, unverzerrten Äußerungen des Lebendigen und der Lebensenergie immer wieder mit abgrundtiefem Hass reagiert haben. So ist zum Beispiel die Geschichte der großen patriarchalischen und sexualfeindlichen Religionen eine Geschichte der massenweisen Zerstörung des Lebendigen, der Liebesfähigkeit und der Lebensfreude.

Menschen also, die den Kontakt zu ihrer eigenen inneren lebendigen Quelle verloren haben, können sich auch nicht mehr verbunden fühlen mit allem anderen Lebendigen, das von der gleichen Energie durchströmt und bewegt wird.

An die Stelle einer tief empfundenen, spirituellen Verbundenheit mit der Natur und eines liebevollen Umgangs mit ihren Geschöpfen ist die Gewalt getreten: Gewalt gegen sich selbst, gegen andere Menschen, andere Völker, gegen Tiere und Pflanzen, Wasser und Luft; Gewalt gegen die Erde, die in früheren Kulturen als lebendiger Organismus, als »Gaia«, als »Mutter Erde« empfunden und zu der ein liebevolles Verhältnis gepflegt wurde.

Ende des Buchauszugs aus „Die Wiederentdeckung des Lebendigen

Quellen: PublicDomain/silberschnur.de am 18.01.2024

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5 comments on “Die Wiederentdeckung des Lebendigen: Die Erforschung der Lebensenergie durch Reich, Schauberger, Lakhovsky, Schmidt, Plocher, Herbert und Knapp

  1. Zur Wiederbelebung der Lebendigkeit gehört es leider auch sich von den Lieb-losen abzugrenzen, und zwar radikal und endgültig, soweit das irgendwie machbar ist. Es kann von den Leuten ohne Liebe nix gutes kommen. Diese Liebe ist eine innere Stimmung, die man für das Leben fühlt, jedoch nicht für jene, die das Leben hassen.
    Grenze sie aus, aus Deinem Leben. Sie bringen Tod und Verderben.
    Die Orgon-Vorträge auch über den Charakterpanzer gibt es auf einigen Videoplattformen. Sehr zu empfehlen.
    Nimm Dir die Zeit dafür.

    1. Ja,Dr Shiwago..wenn es einem klar wird, das man fast sein ganzes Leben mit einem gut getarnten Narzisten verbracht hat. Egal. Von mir nur die besten Wünsche..Licht und Liebe.

  2. Im Artikel:
    „Was ist passiert mit der Menschheit, dass sie sich und das Leben auf diesem Planeten an den Rand des Abgrunds gebracht hat? “

    Dieser Mensch so wie wir heute einen Menschen deffinieren, mit alllem was einen sog. Menschen darstellt, ist eine genetische Spielerei von Ausseriridischen.
    Dieser uns heute bekannte Mensch aus Fleisch und Blut, ist nicht Teil der göttlichen Schöpfung, der Mensch ist ein Fremdkörper in der göttlichen Schöpfung, darum wurde er ja auch aus dem Paradies verrtrieben.
    Denke aber das Paradies wurde entfernt, und der Mensch musste plötzlich alles für diesen Lehm-Fleischkörper erarbeiten, z.B. für Nahrung selbst sorgen, plötzlich wurde die Welt des Menschen ein Chaos und so ist es heue noch.

  3. Ein schönes Poesiealbum! Plocher und Schauberger arbeiteten mit meßbaren Kräften, aber nicht mit Wünschen!

    Wozu wurde der Mensch geschaffen? Um zu denken und mit dem Denken Energie verfügbar zu machen. Möglicherweise ist diese Energie eine Form von Götternahrung. Sie wird verbraucht und muß erneuert werden.

    Die Welt iſt Gottes unausdenklicher Gedanke,
    Und goͤttlich der Beruf zu denken ohne Schranke.

    Nichts in der Welt, das nicht Gedankenſtoff enthaͤlt,
    Und kein Gedanke, der nicht mitbaut an der Welt.

    Drum liebt mein Geiſt die Welt, weil er das Denken liebt,
    Und ſie ihm uͤberall ſoviel zu denken giebt.

    Friedrich Rückert (1788–1866)

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