
Die Zeit für unseren Planeten läuft ab. Dieser Meinung ist der Biologe Stuart Pimm von der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina. In einer Studie ist er zusammen mit anderen Forschern zu dem Ergebnis gekommen, dass die Erde so, wie wir sie kennen, bald aufhören wird zu existieren – zumindest, wenn die Menschen ihr Verhalten nicht ändern.
„Wenn Sie sich anschauen, was wir dem Planeten antun – wir verändern die Atmosphäre, tragen zur Erderwärmung bei, vermindern Fischbestände massiv, führen zur Ausrottung von Arten – bleiben uns noch ein oder zwei Jahrzehnte. Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird unser Planet am Ende des Jahrhunderts ein ziemlich abscheulicher Ort sein.“
Für die Studie wurden historische Daten zur Ausrottung mit solchen von heute ver-glichen. Dazu erhoben die Forscher aktuelle Daten aus jeder Region des Planeten.
„Wir können das mit fossilen Daten und übrigens auch mit DNA-Daten vergleichen. Denn DNA-Informationen und Unterschiede zwischen verschiedenen Arten geben uns einen Eindruck von der zeitlichen Spanne, in der Arten geboren werden und sterben. Und wenn wir diese beiden Vergleiche anstellen, stellen wir fest, dass die Arten eintausend Mal schneller aussterben als sie sollten.“
Der Grund liegt für die Forscher in der weltweiten Industrialisierung und dem Vor-dringen der Menschen in natürliche Lebensräume. Das letzte Mal war der Planet offenbar vor 65 Millionen Jahren von einer solch starken Ausrottung bedroht.
„Wir haben die Dinosaurier verloren und ein Drittel bis die Hälfte aller Arten. Wenn wir so weitermachen, werden wir ebenso viele Arten verlieren. Und seit dem letzten Mal wissen wir, dass es 5 bis 10 Millionen Jahre braucht, um sich davon zu erholen. Wenn wir also diesen wundervollen Planeten zerstören, wird er nicht über Nacht genesen.“
Das klingt nicht gerade rosig. Doch Pimm sagt auch, dass Umweltschützer mit dem heutigen Wissen und moderner Technik vom Aussterben bedrohte Arten viel effektiver schützen können als früher, und dass entsprechende Maßnahmen die Ausrottung in den kommenden Jahren verlangsamen könnten.
Viel verspricht er sich zudem von Bildungsarbeit. Der Schlüssel liege darin, Menschen zu einem Teil der Lösung zu machen, nicht zur Ursache des Problems.
Video:
Quelle: FocusOnline vom 19.06.2014
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