Syrien: Homs kennt keine Waffenruhe

Seit Donnerstag morgen herrscht in Syrien Waffenruhe. Amateurbilder der Nachrichtenagentur Reuters aus der Stadt Homs, hochgeladen aus einem sozialen Netzwerk, zeigen regelmäßigen Granatenbeschuss auf Wohnhäuser.

„Welche Waffenruhe? Hier geht alle 5,6 Minuten etwas hoch, zitiert die Nachrichtenagentur AP einen Aktivisten in Homs. Er höre auch tieffliegende Aufklärungsflugzeuge.

Die syrische Menschenrechtsstelle in London zählte in den vergangenen beiden Tagen drei Tote in Homs. In ganz Syrien kamen Regierungsgegner am Wochenende auf 23 Opfer.

„Heute ist der 15. April 2012“, sagt einer auf einem der Videos. „Wo ist die Welt bei all dem hier.“

Währenddessen ist in Syrien ist eine erste Gruppe von UN-Beobachtern eingetroffen, um die Umsetzung des Friedensplans von Kofi Annan zu überwachen.

Der Jet mit sechs Beobachtern landete in der Nacht zum Montag in Damaskus, wie BBC berichtete. Einen Tag davor hatte der UN-Sicherheitsrat eine entsprechende Resolution verabschiedet und die Regierung in Damaskus der Stationierung der Beobachter zugestimmt.

Quelle: AFP/AP/Reuters/Euronews vom 16.04.2012

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