Eine „falsche“ Galaxienkollision

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Kollisionen von Galaxien sind im Universum keine seltenen Ereignisse und sie sind sogar notwendig, damit aus kleinen Galaxien durch Verschmelzungen große Welteninseln entstehen können. Ein scheinbar klassisches Beispiel eines solchen Vorgangs lieferte das Weltraumteleskop Hubble. Es zeigt die Galaxien NGC 3314A und NGC 3314B im Sternbild Wasserschlange, die offenbar dicht zusammenstehen. Allerdings trügt hier der Augenschein, die beiden Welteninseln sind in Wirklichkeit weit voneinander entfernt.

Die kleinere Galaxie im Vordergrund, bei der wir praktisch senkrecht auf die Scheibenebene blicken, ist NGC 3314A, die große Welteninsel im Hintergrund ist NGC 3314B. Tatsächlich zeigt NGC 3314A deutliche Anzeichen einen Deformation durch gravitative Wechselwirkung, die Galaxie erscheint verzerrt und die Spiralarme besitzen eine auffällige blaue Farbe. Dies ist ein Hinweis auf die massenhafte Entstehung von heißen, massereichen Sternen.

Da sie sehr kurzlebig sind, die massereichsten und hellsten von ihnen existieren nur wenige Millionen Jahre, kann ihre Entstehung nur eine kurze Zeit zurückliegen. Allerdings war hierfür nicht NGC 3314B verantwortlich, spektroskopische Untersuchungen zeigen, dass sie bis zu 30 Millionen Lichtjahre hinter NGC 3314A liegt und sich in anderer Richtung bewegt als diese. Letztere ist etwa 120 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Wahrscheinlich verformte eine außerhalb des Bildfelds befindliche Galaxie in ähnlicher Entfernung mit ihrer Schwerkraft die Welteninsel, als sie dicht an NGC 3314A vorbeizog.

Durch die zufällige Aufreihung ergeben sich jedoch interessante Aufschlüsse über den Aufbau von NGC 3314A. Da sie von hinten durch die vielen Milliarden Sterne von NGC 3314B angeleuchtet wird, treten ihre bräunlichen Staubbänder besonders deutlich hervor. Zudem lässt sich die große Ausdehnung von NGC 3314A erkennen.

Die Aufnahme ist ein Mosaik aus Bildern der Advanced Camera for Surveys an Bord des Weltraumteleskops Hubble. Sie wurden im sichtbaren Licht bei 475 Nanometer (blau) und 606 Nanometer (orange) aufgenommen, wobei die Belichtungszeit je eine Stunde betrug. Entdeckt wurde NGC 3314 schon im Jahr 1835 durch den britischen Astronomen John Herschel bei seinen systematischen Himmelsdurchmusterungen.

Quellen: NASA/Sterne und Weltraum vom 15.06.2012

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