#OpGermanRights: Anonymous reagiert mit DDoS-Angriffen auf Meldegesetz

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Seit vorgestern ruft das Internet-Kollektiv Anonymous dazu auf, aus Protest gegen das verabschiedete Meldegesetz die Webseiten bundestag.de und einwohnemeldeamt.de zu blockieren. Vor 18 Stunden berichteten die Aktivisten auf Facebook, man habe die Seiten aus dem Netz gefegt. Jetzt ruft Anonymous dazu auf, die Abgeordneten der Regierungs-parteien per Brief, Fax oder Anruf zu kontaktieren.

Die Aktivisten beginnen ihren ersten Aufruf mit der Frage, wie man es als Leser finden würde, wenn das Einwohnermeldeamt die eigene Adresse an eine Werbeagentur oder eine andere Firma verkauft. Was von den 31 Abgeordneten in nur 57 Sekunden durchgewunken wurde, soll allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit nehmen, sich gegen den Handel ihrer Daten zu wehren. Anonymous kritisiert, vielen Abgeordneten war das Fußballspiel gegen Italien offenbar wichtiger, als im Plenum ihre Stimme zum Wohl des Volkes abzugeben. Jeder könne helfen, heißt es weiter. Die Hacker werden in der offiziellen Erklärung dazu aufgefordert, ihre Waffen zu laden.

Zusätzliche mediale Aufmerksamkeit benötigt der Fall derzeit nicht, argumentiert Markus Beckedahl von netzpolitik.org. Von daher müsse man die Angelegenheit nicht mit derartigen Aktionen bekannter machen. Auch warnt er, könnten Politiker erneut argumentieren, die Netzaktivisten seien zumeist kriminell und agieren gewaltsam. Auch könnte der Angriff gegen die beiden staatlichen Webseiten erneut zu Hausdurch-suchungen führen, selbst wenn man dazu aufruft, die eigene IP-Adresse zu verbergen. Beckedahl argumentiert weiter, gerade die Blockade sei dabei hinderlich herauszufinden, wie das von der Bundesregierung eingebrachte Meldegesetz im Detail zustande ge-kommen ist. Da das Portal des Bundestages teilweise nur noch sehr langsam reagiert, werde man durch die DDoS-Attacken bei seinen Recherchen und somit bei einer besseren Öffentlichkeitsarbeit behindert. Das könne doch wohl nicht das Ziel des Angriffes sein.

Weitaus kreativer und weniger kriminell erscheint hingegen eine neue Aktion, bei der alle Interessenten dazu aufgerufen werden, den Politikern der Regierungsparteien zu schreiben. Unter dem Motto „Lasst uns Blumen schicken“ wird man dazu aufgefordert, die Politiker telefonisch, per Fax, Brief oder Paket zu kontaktieren.

Es geht darum den Entscheidungsträgern in Berlin mitzuteilen, warum man gegen den uneingeschränkten Adresshandel ist. Die neue Aktion hat in jedem Fall den Vorteil, dass für verschickte rote Rosen keine Ermittlungsverfahren eingeleitet und keine Privatwohnungen durchsucht werden, selbst wenn sich ein Mitarbeiter an den Dornen der Blumen stechen sollte.

Sehr effektiv ist auch die Aktion von Campact und FoeBuD. Innerhalb von nur 24 Stunden sind für den Appell online über 100.000 Unterschriften eingegangen. Wer den Appell ebenfalls mitzeichnen möchte, kann dies hier tun.

Quellen: Anonymous/gulli.com vom 10.07.2012

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