M 9.0 Sonneneruption – Erdbebenschwarm in Island, Seismik an zwei Gletschern

Die Sonne bleibt ein Phänomen, keine direkt der Erde zugewendete Sonnenregion ist aktiv, wieder hat eine neue Sonnenregion einen fulminanten Sonnen-Flare auf die Erde gefeuert, ohne auf die Erde zu zeigen. Am Samstag kam es zu einer starken M 9.0 Sonneneruption um 20:14 MESZ, produziert von Region 1598, welche nicht mehr als ein Streifschuss wird.

Die Sonne beheimatet zahlreiche Sonnenregionen, die allesamt im Ruhemodus verweilen, 1589 hat am Sonntagmorgen zwei schwache Sonnen-Flares mit 5.6 und 7.8 freigelassen.

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Hier die Übersicht aller Sonnenregionen, der Anzahl der Flecken und vom Magnetismus:

1586 / 1 / A(lpha)
1589 / 4 / B(eta)
1590 / 6 / B
1591 / 1 / A
1593 / 6 / B
1594 / 2 / B
1596 / 6 / BG (Beta-Gamma)
1597 / 6 / B
1598 / 1 / A

Erdbebenschwarm in Island, Seismik an zwei Gletschern

In den letzten Tagen rappelt es unter Island wieder ganz gut. Schwarmbeben ereigneten sich unter dem Gletscher Myrdalsjökull. Vereinzelte Beben gab es auch unter dem Eyjafjallajökull und der Hekla.

Weitere Schwarmbeben gab es am Nordrand des Vatnajökulls, genauer bei Kverkfjöll. Dort gibt es wunderschöne Eishöhlen, die von einem heißen Gletscherfluss geschaffen wurden. Die Höhlen würde ich bei der jetzigen Seismik nicht betreten. Im Jahr 2004 drehte ich am Vatnajökull ein Video. Einige Sequenzen stammen aus den Eishöhlen.

Die am Samstag beobachtete Seismik auf Island war ein schwaches Vorspiel im Vergleich zu dem, was am Sonntag an der Tjörnes fracture zone abgeht: in den letzten 24 Stunden ereignete sich ein Schwarmbeben mit über 300 einzelnen Erdbeben innerhalb weniger Stunden.

15 Beben hatten eine Magnitude größer als 3. Das stärkste Beben hatte eine Magnitude von 5,2 und lag in 10,8 km Tiefe. Die Tiefe der Beben variiert zwischen 13 km und 1 km. Die meisten Erdbeben konzentrieren sich zwischen der Nordküste Islands und der kleinen Insel Grimsey. Nördlich von Grimsey gibt es einen submarinen Vulkan, der im Jahr 1372 ausbrach.

In der Vergangenheit kam es entlang der Tjörnes fracture zone immer wieder zu Erd-beben, die Teils tektonischen Ursprungs waren, oder auf Magmaintrusion zurück zu führen waren. Das Magma blieb bisher allerdings im Untergrund stecken, ohne in einem Vulkanausbruch an die Erdoberfläche zu gelangen.

Tjörnes liegt auf dem westlichen Flügel der nach der Halbinsel benannten Tjörnes-Transformzone. Diese verbindet geologisch die Nördliche Vulkanzone von Island mit dem Kolbeinsey-Rücken. Somit ist Tjörnes Teil der aktiven Rift- und Vulkanzone des Mittelatlantischen Rückens. Dies bedeutet, dass Tjörnes sowohl von Plattenbewegungen als auch von Vulkanausbrüchen betroffen sein kann.

Hier ein Überblock der Erschütterungen von Freitag, Samstag und Sonntag:

19.10.

20.10.

21.10.

 

Am 19. Oktober wurde ein 5.1 im Mittelmeer mit vielen Nachbeben registriert, der Südpazifik und der Iran folgten. Tags später am 20. Oktober rumpelte es in Südamerika und im Südpazifik auf Vanuatu. Am Sonntag, den 21. Oktober traf es Island und den Mittelatlantischen Rücken.

Weitere signifikante Erbeben der letzten Tage:

2012-10-18 4.6 AZORES ISLANDS, PORTUGAL
2012-10-18 5.9 WEST OF MACQUARIE ISLAND

2012-10-17 5.5 TONGA
2012-10-17 6.1 CELEBES SEA

2012-10-16 5.7 NORTH ISLAND OF NEW ZEALAND
2012-10-16 4.8 SOUTHERN ITALY
2012-10-16 5.6 KURIL ISLANDS

2012-10-16 4.5 CENTRAL TURKEY
2012-10-16 4.6 CENTRAL TURKEY

2012-10-15 5.5 GUATEMALA
2012-10-15 5.6 OFF EAST COAST OF KAMCHATKA

Anzunehmen, dass sich die Energie vom Mittelatlantischen Rücken über die tektonischen Platten weiter entlädt und am Sonntag/Montag zu starken Erdbeben entlang der Platten- grenzen führt.

Quellen: PRAVDA-TV/SolarHam/ Wikipedia / vulkane.net /NOAA / NASA / EMSC / dutchsinse / SolarWatcher vom 21.10.2012

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