
Grippe-Neuerkrankungen: 8900 Menschen hat es alleine in Wien erwischt. In Niederösterreich spricht man von einem „ungewöhnlich steilen Anstieg“, in Wien von „einer Zunahme im normalen Bereich“: Österreichweit nahmen in der Vorwoche die Infektionen mit Grippe aber überall deutlich zu, wie die jetzt veröffentlichten Zahlen zeigen.
In Wien gab es in der zweiten Januarwoche 8900 Neuerkrankungen an echter Virus-grippe und grippalen Infekten. In der ersten Januarwoche waren es 7100. „Von einer Epidemie können wir derzeit noch nicht sprechen“, erklärt Christine Willerstorfer vom Gesundheitsdienst der Stadt Wien. Viel dürfte dazu aber nicht mehr fehlen: Denn ab einer Zahl von 10.000 Neuerkrankungen pro Woche in Wien wird in der Regel die Grippewelle offiziell durch das Department für Virologie der MedUni Wien ausgerufen. „Noch haben wir dieses Niveau aber nicht erreicht“, sagt auch die Virologin Monika Redlberger-Fritz.
In Niederösterreich waren in der Vorwoche 2937 Menschen wegen Grippe und grippalen Infekten im Krankenstand – in der ersten Januarwoche waren es 2249, so Elisabeth Heinz, NÖGKK.
In den USA sorgt derzeit der Virus-Subtyp A (H3N2) für eine der heftigsten Erkrankungswellen der vergangenen Jahre – nach Boston hat auch der US-Bundesstaat New York den Grippe-Notstand ausgerufen. Die Zahl der Infektionen ist ungefähr fünf Mal so groß wie im vergangenen Jahr.
Ausgeglichen
Ob sich dieser Subtyp – der schwerere Erkrankungen auslöst als das „Schweinegrippe-Virus“ A (H1N1) – auch in Österreich durchsetzen wird, ist noch nicht klar. „In der Vorwoche haben wir mehr Infektionen mit dem Subtyp A (H1N1) nachgewiesen, diese Woche ist es zwischen A (H3N2) und A (H1N1) ausgeglichen“, sagt Redlberger-Fritz.
Theoretisch könnte es auch zu einer „kodominanten Situation“ kommen, in der beide Subtypen zirkulieren. Der Impfstoff für diese Saison schütze jedenfalls vor beiden Virus-Subtypen. Da eine Grippe-Welle im Durchschnitt acht Wochen andauere „und wir erst am Anfang stehen, ist eine Impfung jetzt immer noch sinnvoll“, betont die Virologin. Denn bereits nach sieben bis zehn Tagen habe sich der Impfschutz vollständig aufgebaut.
Quellen: APA/kurier.at vom 16.01.2012
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