Sklavensystem: T-Mobile USA demütigt Angestellte mit Narrenkappen – Amazon setzt Logistik-Unternehmen vor die Tür

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Nachdem rausgekommen ist wie Amazon seine Mitarbeiter ausbeutet und erste Verlage bereits die Zusammenarbeit mit dem Versandriesen gekündigt haben, gerät nun auch die Deutsche Telekom ins Visier der Gewerkschaften. In den USA buckeln Angestellte unter „abenteuerlichen“ Arbeitsbedingungen. Mitarbeiter von T-Mobile USA mussten beispielsweise eine Narrenkappe tragen, wenn sie nicht das geforderte Erfolgsziel erreicht haben.

Viele Zeitgenossen glauben ja immer noch, dass unsere Gesellschaft sich weiter ent-wickelt. Tatsache ist jedoch, dass die Arbeitsbedingungen vieler Unternehmen heute so mies sind wie einst im 19. Jahrhundert. 12 Stunden Schichten, ohne Pausen, ohne Über-zeitkompensationen und ohne Versicherungen sind keine Seltenheit. Es geht aber noch mieser: Zum Beispiel müssen Angestellte eines Call Centers von T-Mobile USA er-niedrigende Behandlungen wie zum Beispiel das Tragen von Narrenkappen über sich ergehen lassen, wenn sie die geforderten Ziele nicht erreicht hatten.

Die Angestellten wurden von ihren Chefs zusätzlich wiederholt bedroht und einge-schüchtert. Die Arbeitsbedingungen im Call-Center seien „abenteuerlich“ wie US-Gewerkschaften aufgedeckt haben; die Arbeitnehmer hätten kaum Rechte und würden systematisch gedemütigt.

Nachdem die brutalen Methoden des Managements von der deutschen Gewerkschaft Verdi untersucht und angeprangert wurden, wollen die Gewerkschaften Druck auf die Deutsche Telekom machen. Sie fühlen sich von der Telekom hintergangen und erwarten von der Bundesregierung Konsequenzen, da die Bundesregierung der grösste Anteils-eigner der Deutschen Telekom ist.

Amazon setzt Logistik-Unternehmen vor die Tür

Nachdem der Online-Händler den Sicherheitsdienst H.E.S.S gekündigt hat, trennt sich Amazon nun auch von der Logistik-Firma, die für den Transport und die Unterbringung der Arbeitskräfte verantwortlich war.

Eine ARD-Dokumentation in der vergangenen Woche hat in Deutschland bundesweit für Empörung gesorgt. Diese zeigte, unter welchen menschenunwürdigen Bedingungen Zeit-arbeiter beim Unternehmen eingesetzt wurden und von einem fragwürdigen Sicherheits-dienst beschattet und unter Druck gesetzt wurden. Am Montagabend hat der Online-Händler nun auf seiner Facebook-Seite und in einer Pressemitteilung mitgeteilt, die Zusammenarbeit mit der Logistik-Unternehmen, das für die Unterbringung, Transport und den Einsatz der Sicherheitskräfte bei den Zeitarbeitskräften verantwortlich war, zu beenden.

Unter Druck ist auch die Leiharbeits-Firma Trenwalder geraten. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Niederösterreich. Die Behörden haben Untersuchungen gegen Trenkwalder eingeleitet. Bundesarbeitsminister Ursula von der Leye will der Firma die Lizenz ent-ziehen. Der Kommentar von Trenkwalder zu den Vorkommnissen: „Kein Kommentar!“.

Auf der Website des Unternehmens heißt es in der Selbstdarstellung: „Trenkwalder hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Wachstumsmotor war stets die hohe Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Sie ist die wichtigste Vorgabe für unser Qualitätsmanagement. Die Schaffung stabiler Vertrauensverhältnisse zu Kunden und Mitarbeitern ist ein wichtiges Ziel von Trenkwalder.“

Amazon teilte mit, das Unternehmen sei verantwortlich dafür, „dass alle Beschäftigten unserer Logistikzentren jederzeit sicher sind und mit Respekt und Würde behandelt werden“, heißt es in der Mitteilung. Es sei dem Online-Händler jedoch „eindeutig nicht gelungen, die Einhaltung unserer hohen Standards auch durch den Dienstleister“, der für Unterbringung, Transport und den Einsatz der Sicherheitskräfte bei unseren Zeitarbeits-kräften verantwortlich war, „zu gewährleisten“, so das Unternehmen. „Aus diesem Grund beenden wir unsere Zusammenarbeit mit diesem Unternehmen“. Amazon nehme die Vorwürfe bezüglich der Situation im Seepark Ost während der Weihnachtszeit sehr ernst.

Bereits im Laufe des Montags hatte Amazon den Einsatz des Sicherheitsdienstes beendet. Die ARD-Reportage „Ausgeliefert – Leiharbeit bei Amazon“ hatte gezeigt, dass die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes in Kleidung von Thor Steinar, eine beliebte Marke Rechtsextremer, die Leiharbeiter überwachten und schikanierten.

Ein erster Verlag hatte nach den Vorwürfen bereits Konsequenzen gezogen und seine Bücher vom Verkauf über Amazon zurückgezogen (mehr hier). Die Kritik an der Situation der Leiharbeiter bei Amazon war in den vergangenen Tagen aber vor allem auch im Internet deutlich zu spüren. Tausende kommentierten Beiträge des Unternehmens auf dessen Facebook-Seite, die Facebook-Seite „Amazon Boykott Deutschland. Ich bin dabei“ hat über 2100 Likes, die Seite „Amazon? Nein Danke!“ über 3.400. Darüber hinaus startete die Gewerkschaft Ver.di eine Online-Petition, in der sie unter anderem eine faire Bezahlung für die Leiharbeiter bei Amazon verlangt. Über 23.000 haben bereits unterschrieben. Das Ziel sind 30.000 Unterschriften.

Quellen: seite3.ch/Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten vom 19.02.2013

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