Millionen ältere Leute und Kinder nehmen zu viele Medikamente – Mehrheit fährt unter Medikamenteneinfluss

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Zu viele Psychopillen für Kinder, zu viele Beruhigungsmittel für demente Senioren und viele Wirkstoffe gleichzeitig für ältere Menschen.

Laut dem jährlichen Arzneimittelreport Krankenkasse Barmer GEK nehmen über 65-Jährige im Schnitt mehr als sieben Medikamente ein. Die Autoren warnen: Bei mehr als fünf Medikamenten gleichzeitig ist die Gefahr von negativen Wechselwirkungen groß, außerdem können Leber und Niere angegriffen werden. Die Wissenschaftler fordern, dass Patientendaten elektronisch gespeichert werden. So könnten sich Ärzte und Kliniken besser vernetzen und austauschen.

Die Forscher weisen außerdem daraufhin, dass Kinder und Jugendliche immer mehr Antipsychotika einnehmen. Zwischen 2005 und 2012 sei die Zahl der Verschreibungen um mehr als 40 Prozent gestiegen.

Zu viele Psychopillen für Kinder, zu viele Beruhigungsmittel für demente Senioren und viele Wirkstoffe gleichzeitig für ältere Menschen – zu diesen Feststellungen kommt der Arzneimittelreport 2013 der BARMER GEK.

Basierend auf Daten von 2,1 Millionen Versicherten über 65 Jahre haben die Autoren des Arzneimittelreports um den Bremer Versorgungsforscher Prof. Dr. Gerd Glaeske analysiert, wie häufig Patienten mehrere Arzneimittelwirkstoffe parallel verordnet bekommen. Dabei zeigte sich, dass ein Drittel der Versicherten von Polypharmazie betroffen ist, also täglich mehr als fünf Arzneimittelwirkstoffe einnimmt.

Bei den Hochbetagten zwischen 80 und 94 Jahren ist fast jeder Zweite betroffen. Im Durchschnitt nehmen Männer über 65 Jahre täglich 7,3 Wirkstoffe ein, bei Frauen dieser Altersgruppe sind es 7,2. Glaeske: „Darunter leidet vor allem auch die Therapietreue.“

Besorgniserregend hoch stufen die Bremer Forscher die Verordnungszahlen von Antipsychotika für Kinder und Jugendliche ein. Von 2005 bis 2012 sind die Ver-schreibungen um 41 Prozent gestiegen. Verursacht werden die Zuwächse vor allem durch neuere Präparate (+ 129 Prozent), während die Verschreibungen älterer Medikamente leicht rückläufig sind. Ein differenziertes Bild zeigt der Blick auf einzelne Altersgruppen.

Bei Kleinkindern bis vier Jahren verschreiben Ärzte kaum noch Antipsychotika. Bei allen anderen steigen die Verordnungszahlen, am stärksten bei den 10- bis 14-Jährigen. „Eine medizinische Erklärung dafür lässt sich nicht direkt herleiten“, betont Glaeske. Weder zeigten Studien einen Anstieg psychiatrischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen, noch hätten sich die relevanten Therapieempfehlungen geändert. Zudem dürfe man nicht ausblenden, dass Antipsychotika zum Teil gravierende unerwünschte Wirkungen haben.

Kritisch bewertet das Autorenteam vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen den Einsatz von so genannten Benzodiazepinen bei Menschen mit einer Demenz-erkrankung. Diese Schlaf- und Beruhigungsmittel wurden 2010 rund 23.500 Versicherten der BARMER GEK verschrieben, zu 70 Prozent an Frauen. „Das Risiko, Benzodiazepine verordnet zu bekommen, ist bei Menschen mit Demenz um das 1,5-fache erhöht“, so Glaeske.

Mit dem Wirkstoff verbunden sei ein Verlust kognitiver Fähigkeiten wie Auf-merksamkeit, Erinnerung oder Lernen. Glaeske: „Ohne Zweifel sind viele ältere Menschen von Benzodiazepin-haltigen Arzneimitteln abhängig. Sie bekommen sie vermutlich oft nur, um quälende Entzugssymptome zu vermeiden.“

Denkbar sei jedoch, dass sich nach langen Jahren der Abhängigkeit eher eine Demenz entwickle als bei Menschen, die deutlich seltener solche Mittel eingenommen haben.

Umfrage: Mehrheit der Deutschen fährt unter Medikamenteneinfluss

Ob Tabletten gegen Heuschnupfen oder Medikamente gegen Muskelverspannungen: Arzneimittel können die Fahrtüchtigkeit stören. Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, setzen sich viele Auto- und Motorradfahrer dennoch hinters Steuer.

Zwei Drittel der Bundesbürger sind schon einmal selbst Auto oder Motorrad gefahren, obwohl sie krank waren oder Medikamente genommen hatten und sich nicht fit fühlten. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (Abda) hervor, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Demnach haben sich etwas mehr Männer (55 Prozent) als Frauen (44 Prozent) trotz Krankheit hinters Steuer gesetzt.

Zwar ist fast allen Befragten (99 Prozent) bekannt, dass Medikamente die Fahr-tüchtigkeit beeinträchtigen können. Das gilt sowohl für rezeptpflichtige als auch freiverkäufliche Arzneimittel. Trotzdem sind 16 Prozent der Umfrageteilnehmer schon mal selbst gefahren, obwohl sie sich wegen einer Nebenwirkung nicht fit gefühlt haben.

Den meisten (96 Prozent) ist klar, dass sich Beruhigungs- und Schlafmittel negativ auf das Fahren auswirken können. Etwa vier von fünf wissen dies auch von Augenarzneien. Über entsprechende Nebenwirkungen von Migränemitteln sind 75 Prozent informiert, bei Husten- und Erkältungsmitteln sind es zwei Drittel der Befragten. Nur jedem Zweiten ist dagegen bewusst, dass auch Medikamente gegen Allergien die Fahrtüchtigkeit mindern können.

Pillen gegen Allergien machen müde

Anzeichen für Nebenwirkungen eines Medikaments können nach Angaben der Abda Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen oder Unruhe sein. Befragt wurden bundesweit 3014 Menschen ab 18 Jahren in computergestützten Telefoninterviews.

Die Abda empfiehlt Auto- und Motorradfahrern, nach der Einnahme von Medikamenten immer selbstkritisch zu prüfen, ob sie noch fit genug zum Fahren sind. Medikamente gegen Allergien etwa machen oft müde, so dass die Reaktionsfähigkeit am Steuer eingeschränkt ist. Mögliche Anzeichen für die Nebenwirkungen eines Medikaments sind der Abda zufolge neben Müdigkeit auch Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen oder Unruhe.

Unter anderem Schlaf- und Beruhigungsmittel, Erkältungspräparate, Antidepressiva und Augentropfen können solche Folgen haben. Zwar gibt es kein generelles Verbot zum Fahren unter dem Einfluss von Medikamenten. Wer unter Arzneimitteleinfluss einen Unfall verursacht, muss aber mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Quellen: dpa/SpiegelOnline/wissen.dradio.de/presse.barmer-gek.de vom 12.06.2013

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