Das mysteriöse Voynich-Manuskript: Endlich enträtselt? (Video)

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voynich-manuskript

Zwei Wissenschaftler wollen den Durchbruch bei der Entschlüsselung des berühmten Voynich-Manuskripts geschafft haben. Angebliche Dechiffrierungen gab es bereits viele. Dieses Mal besteht jedoch begründete Hoffnung, dass die Lösung tatsächlich gefunden sein könnte.

Im Jahr 1912 „stolpert“ der amerikanische Antiquar Wilfrid Michael Voynich in einem italienischen Jesuitenkolleg über ein in unbekannter Schrift verfasstes Manuskript. Ein Jahrhundert später wird das Mysterium dieses „geheimnisvollsten Manuskriptes der Welt“ zwar schon in zahllosen Romanen wie Dan Browns „The Lost Symbol“ und neuerdings beliebten Computerspielen ergründet, sogar Musik wurde darüber komponiert – aber auch wenn die sorgfältigen Zeichnungen auf Naturkundliches und Astronomisches schließen lassen – die Schriftzeichen bleiben unentziffert.

Immerhin weiß man mittlerweile mehr über die Entstehungszeit. Eine Radiokarbon-analyse datiert das verwendete Pergament auf die ersten Jahrzehnte des 15.Jahrhunderts, die Tinte soll nur wenig jünger sein. Auch die Zeichnungen geben Hinweise, so schloss man aus Kleidung, Frisur und anderen Details auf einen Zeitraum zwischen 1450 und 1520, einiges deutet auf Norditalien, wo damals die Kryptologie blühte.

Der Januar 2014 könnte als der Monat in die Geschichte eingehen, in dem das Jahr-hunderte lange Rätselraten um eines der ungewöhnlichsten Dokumente der Menschheit ein Ende hatte. Gemeint ist das Voynich-Manuskript, jenes etwa 500 Jahre alte Buch, auf dessen Inhalt sich bisher niemand einen Reim machen konnte. Den (wahrscheinlich verschlüsselten) Text kann niemand lesen, und die darin enthaltenen Bilder verwirren mehr, als dass sie etwas aussagen. Nebenbei weiß man auch nicht, wer dieses Buch wann und wo geschrieben hat. Das Voynich-Manuskript ist bisher ein einziges großes Rätsel.

Voynich-Manuskript könnte aus Mexiko stammen

Doch seit Januar 2014 ist alles anders. Das behaupten jedenfalls der Botaniker Arthur O. Tucker und der Informatiker Rexford H. Talbert. Die beiden Wissenschaftler haben jüngst eine Forschungsarbeit in der botanischen Fachzeitschrift HerbalGram veröffent-licht, in der sie behaupten: Das Voynich-Manuskript stammt aus Mexiko und ist in der Aztekensprache Nahuatl verfasst. Wenn das keine Sensation ist!

Als Beleg für ihre Theorie führen Tucker und Talbert unter anderem an, dass sich 37 der 303 im Manuskript abgebildeten Pflanzen als mittelamerikanische Arten identifizieren lassen. Auch die wenigen abgebildeten Tiere verorten die Autoren im mexikanischen Raum. Darüber hinaus sollen in den Bildunterschriften zahlreiche Nahuatl-Wörter erkennbar sein.

Es gab schon zahlreiche Voynich-„Dechiffrierungen“

Auf den ersten Blick sind solche Behauptungen nichts Besonderes. Schließlich gab es schon viele Voynich-„Dechiffrierungen“ – würde jemand Buch führen, käme er auf mindestens 30 davon. Selbst Außerirdischen wurde das rätselhafte Manuskript schon in die Schuhe geschoben. Die Mexiko-Theorie von Tucker und Talbert passt jedoch nicht so recht in diese illustre Reihe. Sie stammt nicht von ahnungslosen Dilettanten, sondern von zwei erfahrenen Wissenschaftlern. Obendrein ist sie in einer seriösen Fachzeitschrift mit Gutachter-System erschienen.

Können wir also demnächst die Akten zu einem der größten Rätsel der Menschheits-geschichte schließen? Nein, sagen alle Voynich-Manuskript-Experten, die sich bisher zu Wort gemeldet haben. Der Brite Nick Pelling und der Niederländer René Zandbergen werfen den beiden Autoren beispielsweise vor, sie hätten sich zu sehr von oberflächlichen Ähnlichkeiten – zum Beispiel bei der Identifizierung der Pflanzen und Tiere – leiten lassen und alle Fakten ausgeblendet, die ihnen nicht passten. Ob die statistischen Eigenschaften (z. B. Buchstaben- und Worthäufigkeiten) des Voynich-Manuskript-Texts zur Sprache Nahuatl passen, haben Tucker und Talbert erst gar nicht untersucht.

Den US-Amerikaner Richard SantaColoma, ebenfalls ein profunder Voynich-Manuskript-Kenner, erinnerte die neue Forschungsarbeit an ein Gleichnis, das von drei blinden Männern und einem Elefanten handelt: „Einer berührt ein Bein und denkt, es sei ein Baum. Ein anderer ertastet das Ohr und meint, es handle sich um einen Fächer. Ein weiterer fasst nach dem Schwanz und nennt es ein Seil.“

Jetzt müssen die Wissenschaftler die Entschlüsselung liefern

Ist die Arbeit von Tucker und Talbert wirklich so schlecht? Oder wollen die genannten Experten nicht wahrhaben, dass zwei Wissenschaftler, die in der Voynich-Manuskript-Forschung bisher keine Rolle spielten, ihnen zuvorgekommen sind? Immerhin ist deren wichtigste Behauptung bisher nicht widerlegt – das Voynich-Manuskript könnte also tatsächlich in Nahuatl verfasst sein. Doch hier sind nicht die Kritiker, sondern Tucker und Talbert gefragt. Sie müssen eine nachvollziehbare Entschlüsselung eines Buchabschnitts liefern. Ansonsten wird der Januar 2014 allenfalls als ein weiterer Monat in die Geschichte eingehen, in dem irgendwelche Voynich-Manuskript-Kenner viel Lärm um Nichts veranstaltet haben.

Video: Beitrag vom ORF aus dem Jahre 2009

Quellen: PRAVDA TV/FocusOnline/Wikipedia/diepresse.com vom 04.02.2014

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12 comments on “Das mysteriöse Voynich-Manuskript: Endlich enträtselt? (Video)

  1. „Sie stammt nicht von ahnungslosen Dilettanten, sondern von zwei erfahrenen Wissenschaftlern. Obendrein ist sie in einer seriösen Fachzeitschrift mit Gutachter-System erschienen.“

    das heisst ja mal noch garnix… ausser, dass alle, die keine offiziellen titel als wissenschaftler tragen, eh nur taugenichtse sind.

  2. Gegen die Annahme, das Voynich-Buch könnte aus Mexiko stammen spricht mehreres:
    1.) Die Schwalbenschwanz-Zinnen sind allein aus Norditalien bekannt.

    …. nun zum Astronomischen Teil, hier https://www.youtube.com/watch?v=YOeu89eCqAE
    2.) Das Stenbild „Schütze“ wird als Mann mit Armbrust dargestellt. Die Azteken kannten jedoch keine Armbrust. Und die Spanier seit Cortez hatten Schießgewehre.

    3.) Außerdem: Das Sternbild „Skorpion“ wurde von jemandem gemalt, der noch nie im Leben einen Skorpion gesehen hatte. In Mexiko gibt es aber jede Menge Skorpione! Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Skorpione#Verbreitung_und_Lebensraum – „Die größte Artenvielfalt findet sich in den mexikanischen Wüstengebieten“.

    Wäre ich so blöd, mich weiter mit diesem blöden Buch zu beschäftigen (ja, es juckt! Aber da muß man „Pfui! Platz!“ zu sich selber sagen!) würde ich von diesem verunglückten Skorpion ausgehen. Denn auch wenn es in Norditalien keine Skorpione gäbe (weiß ich nicht), so weiß man schon seit dem Altertum, wie die aussehen. Was ich sagen will: Jeder Norditaliener (ja, bereits jeder Römer der klassischen Zeit!) hätte damals schon mal eine zumindest brauchbare Darstellung eines Skorpions gesehen (und sei es als Sternbild-Darstellung). Wer aber diesen Skorpion im Voynich-Buch gemalt hat, hat noch nicht mal auch nur ein Bild eines Skorpions gesehen – geschweige denn ein lebendes Exemplar.
    Und in welcher Weltgegend könnte das sein. M. E. hätte sogar ein Walter von der Vogelweide einen Skorpion (aus der Erinnerung einer gesehenen Darstellung) ganz vernünftig hingekriegt auch Martin Luther – zumindest wenn beide bereits erwachsen waren.
    Damit fallen nicht nur Italien sondern auch England, Frankreich, Deutschland und Polen weg.

  3. Ich habe mir jetzt alle Filmchen angesehen – und bin beeindruckt! Das mit dem Skorpion hatte ich zu strikt gesehen: In der Tat gibt es vergleichabare weitere Bilder aus der damaligen Zeit, die den Skorpion ebenfalls völlig unrichtig darstellen.
    Aber die Filmchen „Voynich Manuscript MS408“ haben m. E. das Rätsel des Voynich-Buches gelöst. Kompliment an den/die Produzenten dieses beeindruckenden Nachweises.

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