Armuts-Schock: 40 Prozent der Tafelkunden sind Rentner

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Viele haben weniger als Hartz IV-Empfänger: Die Altersarmut in Rhein-Main nimmt schockierende Ausmaße an. Jetzt melden die Tafeln: 40 Prozent ihrer Kunden sind mittlerweile Rentner.

Rentner dürfen sich auf eine Erhöhung ihrer Rente freuen. Los geht’s aber erstmal zaghaft mit ein oder zwei Prozent, wie es bei der Rentenversicherung heißt. Sicher sei das aber noch nicht. 2016 soll dann aber die lang ersehnte saftige Erhöhung kommen: 4,5 Prozent sind angekündigt. Ob die Zahlen haltbar sind, ist aber unklar.

(Foto: August Dumler ist Kunde der Tafel in Offenbach. Ohne deren Hilfe würde es für ihn schlecht aussehen)

Klar ist nur: Wer sich an die Ausgabestellen der Tafeln in Frankfurt und Offenbach stellt und beobachtet, traut seinen Augen nicht. Statt jungen Menschen mit wenig Einkommen, ist ein Großteil der Hilfsbedürftigen jenseits der 65. „Und es werden immer mehr“, sagt Christine Sparr, Chefin der Offenbacher Tafel. „Innerhalb der vergangenen ein, zwei Jahre ist die Zahl der Rentner, die ohne unsere Lebensmittel nicht mehr über die Runden kommen, explodiert.“

Auch in Frankfurt hat Edith Kleber, Chefin derFrankfurter Tafel, diese Entwicklung bemerkt. „Es sind zweifelsohne mehr Rentner geworden.“ Besonders auffällig sei aber, dass die meisten davon ausländischer Herkunft seien. „Wir gehen von etwa 80 Prozent Migranten aus“, sagt Kleber. In Offenbach sei ihrer Einschätzung nach diese Zahl eher noch größer.

Zahl der Tafel-Rentner geschätzt sogar höher

Sie macht einen Erklärungsversuch: „Diese Menschen haben meiner Erfahrung nach oft weniger Scheu, unsere Hilfe anzunehmen.“ Die Rentner deutscher Herkunft kämen aus der Kriegs- und Nachkriegsgeneration und würden sich oftmals schämen, sich für Lebens-mittel anzustellen. „Das heißt aber auch, dass die Zahl der Rentner, die eigentlich Hilfe brauchen noch viel höher liegt. Wir sehen nur die Spitze des Eisbergs.“

Wie schlecht es um die Rentner wirklich steht, weiß Sparr nur zu gut. „Ich habe Dinge gesehen, die einem die Sprache verschlagen.“ Sie berichtet von einem 88-Jährigen, den sie beobachtet hat, wie er Tag für Tag in Mülltonnen nach Essbarem gesucht hat. „Das war aber kein Obachloser. Nur die Rente reicht eben nicht, um sich richtig versorgen zu können.“ Sparr hat den Mann zu sich an die Tafel geholt, versorgt ihn seitdem. Aber sie weiß auch: „Da draußen gibt es noch hunderte solcher Tragödien.“

Das Problem: Arme Rentner bekommen denselben Satz, der auch Hartz-IV-Empfängern zusteht. Nur das das dann Grundsicherung heißt. Die Zahl derer ist im Vergleich zur gesamten Zahl der Hartz-IV-Empfänger je nach Region sehr gering. Doch warum sind dann 40 Prozent der Tafelkunden Rentner?

Viele haben weniger als Hartz IV-Empfänger

Philipp Stielow, Sprecher des Sozialverbands VDK Hessen Thüringen erklärt: „Unter Altersarmut leiden auch viele Menschen, die gar keinen Anspruch auf Grundsicherung haben, weil ihre Rente knapp darüber liegt.“ Viele Kosten, etwa für Wohnraum, müssten sie dann selbst tragen und hätten letzten Endes manchmal sogar weniger im Monat zum Leben zur Verfügung als ein Hartz-IV-Empfänger.

Dazu kommen, laut Stielow, gesteigerte Kosten durch das Alter. Das sind etwa Ausgaben für Arzneimittel, Fahrtkosten zum Arzt oder die Mehrausgaben für eine besondere Ernährung.

Beim VDK sieht man die Beobachtung an den Tafeln als Bestätigung der aktuellen vom Bund herausgegebenen Zahlen. Allein in Hessen stieg demnach der Anteil der von Armut bedrohten über 64-Jährigen von 14,2 Prozent im Jahr 2009 auf 16,3 im Jahr 2013.

Die Zukunft scheint noch düsterer zu sein. Stielow prophezeit: „Wenn sich bei den Renten nicht grundlegend etwas ändert, werden 2035 schon 30 bis 40 Prozent der Rentner nach dieser Definition arm sein.“

Da die Gesellschaft in Deutschland immer mehr altert ist dieser Prozess unaufhaltbar.

Quellen: RZ/extratipp.com vom 22.11.2014

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