Überflutungen in Malaysia mit historischem Ausmaß – Flug QZ8501 endete „wohl auf dem Meeresgrund“ (Videos)

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Malaysia kämpft mit einer der schlimmsten Fluten seiner jüngeren Geschichte, 160.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen – Mindestens 45 Tote bei Erdrutschen und Hochwasser in mehreren asiatischen Ländern. Schon wieder Flugzeug vermisst: Absturz in Indonesien vermutet.

Malaysia kämpft mit einer der schlimmsten Fluten seiner jüngeren Geschichte. Bis Samstag mussten mehr als 160.000 Menschen ihre Häuser verlassen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Bernama berichtete. Acht Menschen kamen demnach bisher in den Fluten ums Leben. In Sri Lanka starben nach offiziellen Angaben bis Sonntag 24 Menschen durch Hochwasser und Erdrutsche. Mehrere weitere wurden noch vermisst. In Thailand erklärte die Regierung einige überschwemmte Provinzen zu Katastrophen-Zonen.

Bei den Unwettern in mehreren asiatischen Ländern sind bisher mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen. Seit Tagen anhaltender Starkregen hat in den betroffenen Gebieten zu schweren Überschwemmungen geführt.

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(Eine überschwemmte Straße am Mittwoch in Kuala Krai im Bundesstaat Kelantan)

Malaysia

In Malaysia sind laut der Nachrichtenagentur Bernama die ländlichen Küstenregionen im Osten des Landes besonders betroffen. Hilfe komme nur langsam an, da Schienen und Straßen an vielen Orten unter Wasser stünden. In den Staaten Kelantan, Pahang and Terengganu kam es immer wieder zu Stromausfällen, weil der Energieversorger mehr als 1.200 Transformatorhäuschen abschaltete, um Kurzschlüsse zu verhindern.

Der stellvertretende Regierungschef Muhyiddin Yassin beschrieb die Situation mit „jenseits aller Erwartungen“. Örtliche Zeitungen druckten Bilder von Dörfern oder ganzen Ortschaften, die in schlammbraunem Wasser versanken – nur die Dächer waren noch sichtbar.

Video:

Versorgung zusammen gebrochen

Gesundheitsminister S. Subramaniam erklärte nach einem Besuch im Krankenhaus Kuala Kai auf seiner Facebook-Seite, die Versorgung mit Essen, Wasser und Strom sei zusammengebrochen. Ärzte und Schwestern seien völlig erschöpft. In dem südostasiatischen Land regnet es um diese Jahreszeit regelmäßig an der Ostküste – aber kaum jemals so stark wie diesmal.

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(Blick auf den National Park in Kuala Tahan)

Hawaii-Urlaub unterbrochen

Der stark in die Kritik geratene malaysische Ministerpräsident Najib Razak unterbrach seinen umstrittenen Hawaii-Urlaub vorzeitig. Während sich in Malaysia Hunderttausende vor den schwersten Fluten seit Jahren in Sicherheit brachten, hatte der 61-jährige Regierungschef mit US-Präsident Barack Obama Golf gespielt.

Najib kehrte am Samstag nach Malaysia zurück, um dort angesichts des schweren Hochwassers die Notfallmaßnahmen zu überwachen, teilte sein Büro am Freitag mit. Auf Facebook hatten Nutzer den Politiker dazu aufgefordert, den Urlaub abzubrechen und sich bei der Eindämmung der Katastrophe zu engagieren.

Najib rechtfertigte seine Abwesenheit. Er sei in ständigem Kontakt mit den zuständigen malaysischen Behörden gewesen und habe sich vergewissert, dass alles getan werde, um den Betroffenen zu helfen, sagte der Ministerpräsident. Najib sollte ursprünglich am 2. Jänner zurückkehren, sagte seine Pressesprecherin.

Sri Lanka und Thailand

Auf Sri Lanka sind inzwischen eine Million Menschen auf der Flucht vor den Fluten. Mehr als 100.000 von ihnen kamen nach Angaben des Katastrophenschutzzentrums in staatlichen Evakuierungszentren unter.

Im zentralen Distrikt Badulla etwa 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Colombo gingen mehrere Erdrutsche ab und begruben Häuser unter sich. Besserung sei nicht in Sicht, hieß es. Die Behörden meldeten weiter steigende Pegelstände und warnten vor erneuten Erdrutschen.

Auch im Süden Thailands kämpften die Menschen mit ungewöhnlich starkem Regen. Mindestens 13 Menschen starben in den Fluten.

Video:

Flug QZ8501 endete „wohl auf dem Meeresgrund“

Von dem seit Sonntag in Südostasien vermissten AirAsia-Flugzeug fehlt weiter jede Spur. Suchmannschaften waren am Montag bei Tagesanbruch erneut mit Flugzeugen, Hubschraubern und Schiffen im Einsatz, um den Airbus A320 zu finden. „Wir gehen davon aus, dass die Maschine auf dem Meeresboden liegt“, sagte der Chef der Such- und Rettungsbehörde, Bambang Sulistyo.

Ausrüstung reicht nicht für Bergung

„Wenn das stimmt, wird es schwierig sein, sie zu lokalisieren, weil unsere Ausrüstung dafür nicht ausreicht“, fügte er hinzu. Flugzeuge sind mit Datenschreibern ausgestattet, die mindestens 30 Tage lang automatische Funksignale aussenden, auch aus Meerestiefen von mehr als 4000 Metern. An Bord der Maschine waren 162 Menschen. Sie war Sonntagfrüh zwei Stunden nach dem Start verschwunden, kurz nachdem der Pilot eine Gewitterfront gemeldet und um Erlaubnis für eine Kursänderung gebeten hatte, um das Gebiet zu umfliegen. Notruf gab es keinen.

Die über Nacht unterbrochene Suchaktion wurde am Montagmorgen unter Beteiligung von Flugzeugen aus Indonesien, Malaysia, Singapur und Australien fortgesetzt. Vor der indonesischen Insel Belitung wurde eine Ölspur gesichtet. „Wir prüfen, ob es sich um Flugbenzin handelt“, sagte ein Sprecher der Luftwaffe am Montag. Zudem hat ein australisches Flugzeug in der Region ein Signal aufgefangen. An der Stelle wude jedoch nichts gefunden.

Großbritannien, Frankreich und die USA hätten angeboten bei der Suche zu helfen, sagte Soelistyo. Der Airbus A320-200 war am Sonntag auf dem Weg von Surabaya im Osten der indonesischen Insel Java nach Singapur von den Radarschirmen verschwunden.

Kontakt brach im Sturm ab

Die Suche konzentrierte sich auf eine Region zwischen den Inseln Sumatra und Borneo, nahe den Inseln Bangka und Belitung. Singapur und Malaysia unterstützten die Indonesier. Auch Südkorea wollte sich beteiligen. An Bord waren überwiegend Indonesier, aber auch drei Südkoreaner.

„Wir suchen auch an Land“, sagte der Chef der Zivilluftfahrt-Behörde, Djoko Murjatmojo. „Wir können nicht ausschließen, dass die Maschine in Westkalimantan (auf Borneo) oder auf Bangka oder Belitung abgestürzt ist.“ Das Suchgebiet umfasste fast 13.000 Quadratkilometer, eine Fläche etwas größer als das Bundesland Tirol.

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Aktie bricht ein

Dutzende Angehörige harrten an den beiden Flughäfen am Montag den zweiten Tag aus und warteten auf Nachrichten. AirAsia-Gründer Tony Fernandes war nach Surabaya geflogen, um die Angehörigen dort persönlich zu unterrichten. Die Billigfluggesellschaft hat seit dem kommerziellen Start 2001 keine nennenswerten technischen Probleme gehabt.

Die Maschine gehört „Indonesia AirAsia“, die zu 49 Prozent der Muttergesellschaft AirAsia aus Malaysia gehört. Infolge des Unglücks sackte der Aktienkurs von AirAsia am Montag deutlich ab. Zeitweise brachen die Papiere um fast 13 Prozent ein, bevor sie sich etwas erholten. Zuletzt notierten sie noch rund 8 Prozent tiefer.

Die Fluggesellschaft war 2001 von dem malaysischen Unternehmer Tony Fernandes übernommen und auf einen aggressiven Wachstumskurs geführt worden. Inzwischen ist sie die größte Billigfluglinie in Südostasien. Ihr größter malaysischer Konkurrent, Malaysia Airlines, ist nach zwei Flugzeugunglücken dieses Jahr stark angeschlagen.

Deutsche Allianz als Hauptversicherer

Die deutsche Allianz ist wichtigster Rückversicherer der vermissten Maschine der malaysischen Fluggesellschaft AirAsia. „Wir können bestätigen, dass Allianz Global Corporate & Speciality UK (AGCS) der Hauptversicherer für Luftkasko und Schadenersatz bei AirAsia ist“, erklärte eine Firmensprecherin am Montag.

AGCS ist auch Hauptversicherer für Malaysian Airlines, die in diesem Jahr bereits zwei Maschinen „verloren“ hat.

Video:

Quellen: PRAVDA TV/derstandard.at/EPA/APA/diepresse.com vom 29.12.2014

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