Untoten-Simulation: Wohin flüchten, wenn die Zombies kommen

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Städte würden schnell eingenommen von Untoten – also wohin flüchten bei einer Zombie-Invasion? Simulationen zeigen das ideale Versteck.

Im Falle eines Zombieangriffs gibt es einen Ort in den USA, an dem die Überlebenschance am höchsten ist: Die Rocky Mountains. Was sich wie eine Regel aus der Spielanleitung für ein Zombie-Konsolengame anhört, ist das Ergebnis einer Forschungsarbeit.

Tatsächlich untersuchte ein Team von Wissenschaftlern der Cornell University einen fiktiven Zombieangriff – allerdings eigentlich nicht, um die besten Verstecke vor Untoten in den USA zu ermitteln, sondern um statistische Berechnungen zu testen, wie sie für Krankheitsausbrüche gebraucht werden. Ihre Erkenntnisse stellen sie kommende Woche auf dem Frühjahrstreffen der American Physical Society in San Antonio, Texas, vor.

Als Nebeneffekt der Studie kennen die Forscher nun das beste Zombieversteck des Landes: „Um eine Zombieattacke zu modellieren, muss man genauso vorgehen, als würde man den Ausbruch einer realen Krankheit simulieren“, sagt Alexander Alemi, einer der Doktoranden, die die Idee für die Berechnung hatten.

Handwerkszeug der Statistiker

Ob Zombies oder Viren – zur Berechnung eines wie auch immer gearteten Ausbruchs greifen Statistiker zu ganz ähnlichen Werkzeugen: Differenzialgleichungen, gitterbasierte Modelle, Ermittlung der Bevölkerungsdichte. Am Ende steht die Simulation eines Ausbruchs für die gesamten Vereinigten Staaten – wahlweise für ansteckende Krankheiten oder Untote.

Alemi und seine Kollegen mussten lediglich die Details ein wenig anpassen. So definierten sie die verschiedenen Zustände neu, in denen sich die Bevölkerung im Falle einer Untotenattacke befinden kann: Mensch, Infizierter, Zombie, toter Zombie.

Auch die möglichen Interaktionen zwischen Zombies und Menschen spielten die Forscher akribisch durch, darunter: Zombie beißt Mensch, Mensch tötet Zombie, Zombie bewegt sich. „Wir haben die möglichen Interaktionen wie radioaktiven Zerfall behandelt und mit einer Halbwertszeit bedacht, die von verschiedenen Parametern abhängig ist“, sagt Alemi. „Dann haben wir die Zeiten für all diese verschiedenen Interaktionen berechnet und geschaut, wie sich alles weiterentwickelt, wenn eine Sache passiert und dadurch alles andere beeinflusst.“

Unrealistische Filme

Dabei entdeckten die Forscher auch Unstimmigkeiten in Filmen und Büchern: So würden dort meist alle Regionen flächendeckend von den blutdürstigen Untoten überfallen. Am Ende blieben meist nur ein paar kleine Flecken mit Überlebenden.

Das entspräche aber nicht der berechneten Realität. „Nach unseren Simulationen würde eine Zombieinvasion ganz anders verlaufen“, sagt Alemi. So würden die Städte zwar recht fix von den Untoten eingenommen, allerdings würden die Zombies Wochen brauchen, um auf dem dünn besiedelten Land voranzukommen.

„Wie bei der Ausbreitung einer Infektionskrankheit, würde sich auch eine Zombieinvasion auf dünn besiedeltem Gebiet verlangsamen“, sagt Alemni. Und zwar aus dem einfachen Grund: „Auf dem Land gibt es weniger Menschen zum Beißen.“

Daher Alemis Tipp: Wer im Falle eines Zombieangriffs so lange wie möglich überleben will, sollte sich am besten in den nördlichen Rocky Mountains verschanzen.

Hilfreiches Detailwissen für das US-Militär: Um Studenten einer Kommandoeinheit mit strategischem Denken vertraut zu machen, mussten diese kürzlich bei einer Militärübung einen Abwehrplan gegen eine Zombie-Apokalypse entwerfen.

Quellen: SPON/Reuters vom 25.02.2015

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