Alarmierende Zahlen in Lateinamerika: Konzerne haben Mitschuld an Mangel- und Fehlernährung

Anzeige

Schicksalsdatum 26 : So will Schäuble Ihr Gold beschlagnahmen

WARNUNG: Die EU-Regierung hat klammheimlich eine neues „Gold-Gesetz“ verabschiedet... Als Besitzer von Gold, Silber und Platin stehen Sie ab dem 26. auf einer Stufe mit Terroristen und dem organisierten Verbrechen. Bitte nehmen Sie diese WARNUNG ernst!

Klicken Sie jetzt einfach HIER und erfahren Sie, wie es wirklich um Ihr Gold steht!

bild

Nahrungsmittelkonzerne haben in den vergangenen Jahren ihren Einfluss auf politische Entscheidungen zu Themen der Ernährung systematisch ausgebaut. Die evangelische Organisation Brot für die Welt und die Menschenrechtsorganisation FIAN prangern diesen Machtzuwachs der Konzerne im neuen Jahrbuch zum Recht auf Nahrung an, das anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober vorgelegt wird.

Zur Überwindung von Hunger und Mangelernährung bringen die Konzerne immer mehr Lebensmittel auf den Markt, die künstlich mit Zusatzstoffen angereichert wurden. Ihre Rolle als Mitverursacher von Mangel- und Fehlernährung werde ausgeblendet.

Während die Zahl der Hungernden laut der Welternährungsorganisation (FAO) leicht auf 795 Millionen Menschen gesunken ist, nehmen die Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen (Mangelernährung) sowie Überernährung und Fettleibigkeit zu. Zwei Milliarden Menschen leiden an Mangelernährung, fast genau so viele (1,9 Milliarden) sind übergewichtig. Roman Herre, Referent für Landwirtschaft, Landkonflikte und Agrarhandel bei FIAN, sagte: „Diese Entwicklung ist eine Herkulesaufgabe: Während Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen Unter- und Mangelernährung bekämpfen, müssen sie nun parallel die rasante Zunahme von Übergewicht angehen.“

Dies betrifft auch Lateinamerika. Übergewicht oder Fettleibigkeit seien ein ernstes Problem für die öffentliche Gesundheit in allen Ländern der Region. Die Zahl der betroffenen Personen in Lateinamerika sei alarmierend, kommentierte Rafael Lozano, Leiter der Lateinamerikanischen Initiative des Instituts zur Messung und Evaluation von Gesundheit (IHME), die Entwicklung. Laut der IHME-Untersuchung stieg ihr Anteil in der Region von 1980 bis 2013 um ein Fünftel, von 41 Prozent auf 61 Prozent.

So liegt die Zahl der Übergewichtigen in Mexiko laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei rund 70 Prozent der Bevölkerung und damit so hoch wie nirgendwo sonst in der Welt.

Im Kapitel des Jahrbuches zu Mexiko heißt es, die Übergewichtigkeit- und Diabeteswelle habe katastrophale Ausmaße angenommen. Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen seien übergewichtig oder fettleibig. Ebenso sieben von zehn Erwachsenen, und bei 14 Prozent wurde Diabetes, bei 40 Prozent ein Metabolisches Syndrom diagnostiziert. Die traditionelle mexikanische Esskultur sei in einem solchen Ausmaß zurückgegangen, dass heute die meiste Kalorienzufuhr bei Kindern im Vorschulalter durch verarbeitete Lebensmittel und zwölf Prozent durch Fertiggetränke erfolgt.

Die Autoren sehen einen direkten Zusammenhang dieser Entwicklung zum Beitritt Mexikos zum Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (Nafta). Dieses erlaube massive Importe von weiterverarbeiteten Nahrungsmitteln mit hohem Fett-, Zucker- und Salzgehalt (TTIP und gefährlicher Industriezucker: Politik contra Verbraucherschutz (Video)). Zugleich habe Mexikos Regierung die Schaffung von und die Investitionen in große Nahrungsmittelunternehmen gefördert und betrieben und dadurch deren Einfluss und Verkaufszahlen vervielfacht.

bild2

(Mexikos Regierung führt Kampagnen für gesunde Ernährung durch)

An zweiter Stelle folgt laut WHO Venezuela, auch dort ist ein erheblicher Teil der Erwachsenen übergewichtig. Ebenfalls alarmierend sind die Zahlen in Argentinien, Chile und Uruguay.

Eine zentrale Ursache für diese Fehlernährung ist der wachsende Konsum von weiterverarbeiteten Nahrungsmitteln und sogenannten Softdrinks. Diese Produkte aus den Fabriken der großen Nahrungsmittelkonzerne werden auch in Entwicklungs- und Schwellenländern massiv beworben und verdrängen dort regionale landwirtschaftliche Produkte. Besonders in Lateinamerika ist statistischen Untersuchungen zufolge der Pro-Kopf-Verzehr von „Junkfood“ seit 2000 um mehr als ein Viertel gestiegen.

Food, Inc. - Was essen wir wirklich?

Die zehn größten Lebensmittelkonzerne machen einen Umsatz von 1,1 Milliarden US-Dollar pro Tag. Das ist so viel, wie allen Ländern mit geringem Einkommen zusammen pro Jahr für landwirtschaftliche Entwicklung und Forschung zur Verfügung steht.

Kritisch sehen Brot für die Welt und FIAN auch die zu starke Ausrichtung der Nahrungsmittelkonzerne auf technische Lösungsansätze. Zur Überwindung von Mangel- und Fehlernährung promoten sie künstliche Zusatzstoffe. Wer sich ausreichend und ausgewogen ernähren könne, brauche aber nur in Ausnahmefällen – wie regionalem Jodmangel – zusätzliche Mikronährstoffe oder Vitamine. Deshalb müsse zuerst die lokale und regionale Nahrungsmittelproduktion gestärkt werden, so das Fazit des Jahrbuchs.

Literatur:

Chemie im Essen: Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden von Hans-Ulrich Grimm

Opium fürs Volk: Natürliche Drogen in unserem Essen von Udo Pollmer

Food, Inc. – Was essen wir wirklich?

Entgiften statt vergiften von Uwe Karstädt

Quellen: capital.com.pe/amerika21.de vom 12.10.2015

Weitere Artikel:

Babynahrung – Die miesen Tricks

Geben Sie Ihrem Baby Cola! (Videos)

Warum Deine Großeltern keine Lebensmittelallergien hatten … Du aber schon

Koffeinhaltige Energydrinks: Riskante Wachmacher

Aspartam: Die Chronik der Legalisierung eines Süßstoffs

Energy-Drinks: Die ersten Staaten verbieten Red Bull & Co. – Übelkeit, Herzrasen, Nierenversagen (Video)

Krebs liebt Zucker

Amphetamine: Stimmungsaufheller in Weihnachtsleckereien

Die süßen Todesengel der Lebensmittelindustrie

Nach Todesfällen: US-Behörde ermittelt gegen Energy-Drink

Erschreckendes Testergebnis: Baby-Breie voller Zucker, Fett und Reinigungsmittel

Lieber länger leben: Intermittierendes Fasten scheint lebensverlängernde Wirkung zu haben

Der Geist ist stärker als die Gene (Videos)

Unser täglich Brot (Video)

Studie beweist erstmals: Meditation bewirkt Veränderungen in der Genexpression

Selber ernten macht gesund: Mundraub statt Supermarkt

Moderne Phytotherapie: Die 30 besten Heilpflanzen (Video)

“Kuschelhormon” Oxytocin: Futter für die Freundschaft

Die süßen Todesengel der Lebensmittelindustrie

“Dumm wie Brot”: Wie Weizen schleichend Ihr Gehirn zerstört

Erschreckendes Testergebnis: Baby-Breie voller Zucker, Fett und Reinigungsmittel

Endstation Gehirn: Die Verblödung schreitet voran

“Too fat to fight”: Britische Soldaten leiden an Übergewicht

Fast ein Drittel der Weltbevölkerung ist laut neuer Studie zu dick

Fettleibigkeit: Nordrhein-Westfalen plant Fitneßtests für Kinder

Die Diktatur der Dummen

Die Deutschen werden immer dicker!

Sammelklage USA: Geld zurück für “fettige” und ungesunde Nutella

Dickmacher in Softdrinks: So süß, so schädlich

Giftcocktail Körperpflege: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer

Steigende Lebenserwartung?

Warnung vor Gefahr durch Aluminium: Angstschweiß wegen Deos

«Smartphone-Zombies» leben gefährlich

Der Preis der Bananen (Video) 

Gefahr für Kinder: Fluorid kann ADHS verursachen

Krebsrisiko: Giftiges Benzol in Erfrischungsgetränken (Video)

Finger weg, giftig! Gesundheitsgefährdende Stoffe in Tastatur, Maus, Handy…

Kosmetik-Check: Kinderprodukte stark hormonell belastet

Die Akte Aluminium (Video)

Inhaltsstoffe von Zahnpasta sind offenbar so gefährlich wie Asbest

Nestlé und Mars: Das große Geschäft mit den Haustieren – “Hungeranregendes Haustierfutter – incl. Zusatzstoffe”

Warum die Umweltorganisation Greenpeace die Existenz von Chemtrails an unserem Himmel bestreitet

Ein Drittel belastet – Hormonelle Stoffe in Pflegeprodukten

Zu viel Fluorid: Dumm durch Zahnpasta

Abfall Anonymous

Coca-Cola – das süße „Gift“ der Menschheit

Die Flourid-Lüge: Australiens TV durchbricht die Zensur (Video)

Krebs und Tumore durch Handy-Strahlung: Forscher finden alarmierende Spuren im Speichel

Studie zur Gedächtnisleistung – Zucker soll Vergessen fördern

Chemotherapie: Das falsche Versprechen der Heilung vom Krebs

Alte Apfelsorten schützen von Allergiesymptomen

Stiftung Warentest: Wasser mit ‘mangelhaften’ Geschmäckle

Salz: Weißes Gold oder weißes Gift?

Obst und Gemüse mit Perchlorat kontaminiert

Massenmord an Büffelkälbern für Mozzarella in Italien

Gefährliche Phosphate in Lebensmitteln

Industrie verabreicht zum Frühstück Mehlpampe mit Zucker – Einträgliches Geschäft zu Lasten der Gesundheit von Kindern

180.000 Todesfälle mehr durch Energydrink, Eistee, Fruchtsaft und Limo…

Untersuchung von Stiftung Warentest: Zu viele Keime im Salat 

Die Menschen werden dümmer!

Aspartam – Wie wir systematisch vergiftet werden (Videos)

Dickmacher in Softdrinks: So süß, so schädlich

Fluor/Fluorid ist giftig und nicht lebenswichtig außer in pflanzlicher Form

Aspartam – Gift aus dem Supermarkt in Säften, Energy-Drinks, Kaugummis, Bonbons und mehr

Schimmel-Alarm bei deutschem Supermarkt-Käse

7 Milliarden Gehirnwäsche-Kandidaten?

Das universelle Verblödungssystem (Video)

Tischgesellschaft: Der Verpixelte in der Gleichschaltung (Video)

Massen-Hypnose durch Kino und Fernsehen (Video)

Organisierte Kriminalität im Gesundheitswesen – wie Patienten und Verbraucher betrogen werden

Uran in Trinkwasser gefährdet Kleinkinder – Bundesministerien schweigen – Radioaktivität in Düngemitteln und Geschirrreinigern

Transgene Nahrungsmittel-Matrix: Blinde Kühe im Koma, unfähig zu leiden

Mineralöl in Lebensmitteln 

Die Milch machts: Krankheit (Video)

Meditation verändert Erbgut

About aikos2309

One thought on “Alarmierende Zahlen in Lateinamerika: Konzerne haben Mitschuld an Mangel- und Fehlernährung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*