Deine Hand in dieser Position zu halten macht etwas unglaubliches für deinen Körper

Von der Biegemeditation des Yoga bis hin zur präzisen Entlastung der Akupunktur haben wir viele Möglichkeiten gefunden, unsere Schmerzen und Beschwerden über die Grenzen der traditionellen Medizin hinaus zu lindern. Doch es gibt eine andere Methode, von der viele Westler völlig ahnungslos sind.

Ursprünglich von Indien, sind Mudra Handgesten entworfen worden, um alle Teile des Körpers und des Geistes zu stimulieren.

Gemäß der indischen Mythologie waren die sogenannten Kumaras die ersten Wesenheiten, die Brahman schuf. Um sie spirituell zu unterweisen, erschien ihnen Shiva als Dakshinamurti und gab ihnen die Chin-Mudra, um die Verbindung mit dem Göttlichen aufrecht zu erhalten.

Die Kuppe des Zeigefingers, der nach dieser Legende das Ich symbolisiert, berührt dabei die Spitze des Daumens, der für das Göttliche steht. Daher repräsentiert diese Geste die Verbindung zwischen Ich und Gott. Die Chin-Mudra ist sozusagen die Ur-Mudra.

Diese Fingerstellung ist unter diversen weiteren Bezeichnungnen bekannt: Gyan-oder Jnana-Mudra, Vaayu-Vardhak (im Ayurveda), Geste des Wissens oder Ring der Kraft. Auch wenn es Ihrem und meinem Sprachgefühl zuwiderläuft, beuge ich mich dem Duden, der „Mudra“ nicht als sächliches, sondern als feminines Substantiv klassifiziert.

Das Sanskrit-Wort „Mudra“ beherbergt die Bedeutungen, „das, was Freude bringt“ sowie „Siegel“. Es bezieht sich im engeren Sinn auf geheimnisvoll wirkende Hand- und Fingerstellungen. In weiteren Sinn umfassen Mudras auch Haltungen der Augen und Augenbrauen – allein hier gibt es neun Varianten –, des Mundes, der Zunge, des Halses, des Bauchs und des Beckenbodens. Die Umsetzung dieser beachtlichen Körperbeherrschung können.

Mudras können für sich praktiziert werden oder zusammen mit der Rezitation von Mantren (heiligen Formeln), mit Meditationen oder Visualisationen. Die Kombination dieser spirituellen Praktiken vertieft und intensiviert ihre Wirkungen. Wissenschaftlich belegt ist die Existenz von Mudras immerhin für den Zeitraum von 5000 Jahren.

Ausgrabungen im heutigen Pakistan förderten dementsprechend alte Darstellungen der heiligen Gesten zu Tage.

Codex Humanus - Das Buch der Menschlichkeit

Mudras in Ost und West

Auf die teils unscheinbaren und teils auffallenden Handstellungen stoßen wir in der ganzen Welt. Sie sind nicht nur im Hinduismus, esoterischen Buddhismus und Tantrismus Indiens zu finden, in China und Japan, im alten Ägypten und bei den tanzenden Derwischen, sondern auch im Abendland. Die Heiligen des Orients, aber auch des Okzidents werden oft mit speziellen Handgesten dargestellt.

Sie können anhand ihrer Mudras, die spezielle Eigenschaften, Charakteristika und Kräfte repräsentieren, identifiziert werden. Andererseits zeigen Bildnisse nicht nur Jesus Christus, sondern auch andere westliche Heilige wie etwa den heiligen Nikolaus oft mit drei ausgestreckten Fingern. Häufig handelt es sich dabei um Daumen, Zeige- und Mittelfinger.

Die Handhaltung dieser Segensgeste repräsentiert nach einigen Interpreten die Trinität der göttlichen Einheit. die, frei übersetzt, besteht aus dem geistigen Ursprung, seiner Schöpfung und einem vermittelnden und verbindenden Kraftfeld mit diversen Abstufungen. Mudras in der Magie Orden wie etwa die Freimaurer nutzen bestimmte Griffe als Passwort oder offenbaren damit ihren Initiationsgrad. Ferner dienen sie ihnen als Instrument für rituelle Zwecke und magische Operationen (Gehören die G20-Führer zu den Illuminati? – „Satanische Handgesten“ beim Krisengipfel erklärt).

Damit diese Passwörter nicht an die Öffentlichkeit gelangen, müssen die Mitglieder ein Schweigegelübde ablegen, das sie ebenfalls mit einer Geste besiegeln und verankern: Dazu legen sie die Hände über Kreuz auf ihre Schultern. Anschließend lösen sie eine Hand und legen den Zeigefinger senkrecht auf ihre Lippen. Wenn Runenpraktiker die Kraft einer Rune aufrufen oder verkörpern wollen, stellen sie sie mitunter körperlich nach.

Sie können sie sowohl ganzkörperlich nachformen als auch mittels Handgesten. Zu jeder Rune gibt es sowohl ein Asana (Sanskrit-Begriff für Körperstellung) als auch eine Mudra, die sie nachbilden und repräsentieren.

Politische Bewegungen nutzen die Kraft von Mudras ebenfalls. Denken wir nur an die verbotene Grußgeste in der deutschen Vergangenheit oder die Kampfesgeste der erhobenen Faust im Kommunismus. Da eine Masse von Menschen diese Haltungen oft gleichzeitig einnimmt, kommt aus metaphysischer Sicht ein weiterer Aspekt hinzu: Die Ausübenden schaffen und nähren auf diese Weise ein Kraftfeld, das von der Geste symbolisiert wird und das stärkend, schützend und „segnend“ auf die Bewegung sowie deren einzelne Mitglieder zurückwirkt.

Je mehr Menschen sich einer solchen Geste hingeben, desto stärker wächst das Energiefeld und damit dessen Einfluss und Macht (Heilmagnetismus – Mit Deinen Händen heilen!).

Gyan Mudra: Muddra des Wissens

Dies dient dazu, unsere Erinnerungsfähigkeit und Fokussierung zu unterstützen. Es beeinflusst die Drüsen, die uns beim Schlafen helfen, und du musst nicht länger um 4 Uhr morgens wach bleiben und auf die leere Decke starren. Dazu musst du die Spitzen von Zeigefinger und Daumen verbinden. Der Rest der Finger müssen gestreckt werden. Es gibt keine bestimmte Zeit für diese Übung, aber denke daran, dies zu tun, wann immer du eine mühsame Aufgabe übernimmst.

Vayu Mudra: Mudra der Luft

Wenn du an Parkinson, chronischen rheumatischen Erkrankungen, Gicht, zervikaler Spondylitis und Arthritis leidest, wird dies helfen, all das zu lindern. Du musst deinen Zeigefinger so beugen, dass der Daumen sein distales Phalanx berührt. Dies wird diesen Bereich leicht betonen. Der Rest der Finger muss wie bei der vorherigen Übung gestreckt werden. Es kann zu jeder Tageszeit, bei vollem oder leerem Magen ausgeübt werden.

Prithvi Mudra. Mudra der Erde

Dies ist für die Zeiten, in denen du gestresst und erschöpft bist. Es hilft bei der Unterstützung des Blutkreislaufs in deinem Körper und hilft dem System, Nahrung besser zu verdauen. Berühre die Daumenspitze und den Ringfinger zusammen. Der Rest der Finger muss gestreckt werden, wie du bereits weisst. Du solltest diese Übung idealerweise im Morgengrauen tun, aber es ist okay, wenn du es auch etwas später machst.

Agnu Mudra: Mudra des Feuers

Es stimuliert die Schilddrüse und wenn du Probleme mit dem Gewicht hast, kann dies auch dabei helfen. Es ergänzt auch deine Verdauungsfähigkeiten und beruhigt deine Angst. Drücke deinen Ringfinger so weit nach unten, dass der Daumen in Kontakt mit der zweiten Phalanx ist. Strecke den Rest der Finger aus. Dies sollte idealerweise durchgeführt werden, während du sitzt, ohne etwas gegessen zu haben, früh am Morgen.
Varun Mudra: Mudra des Wassers

Es hilft in der Flüssigkeitszirkulation unserer Körper. Die Spitzen vom kleinen Finger und Daumen sollten leicht in Kontakt sein, während die anderen Finger vertikal bleiben. Um eine versehentliche Austrocknung zu vermeiden, berühre es nicht in der Nähe des Nagels. Du solltest dabei sitzen, zu jedem Zeitpunkt des Tages.

Shunya Mudra: Mudra der Leere

Dies kann deine Hörfähigkeiten unterstützen. Wenn du in dieser Region an Schmerzen leidest, wird dies ebenfalls gelindert. Positioniere deinen Mittelfinger so, um die distale Phalanx mit der Daumenbasis zu verbinden. Strecke die anderen Finger weit aus. Ein gutes Stück Fokus ist erforderlich, damit diese Übung funktioniert.

Prana Mudra – Mudra des Lebens

Dies betrifft die Energien des Körpers. Es gleicht die von dir ausgesandte Aura aus und hilft dir somit, die Negativität herauszufiltern, die du absorbierst. Mudra des Lebens revitalisiert den Körper und verbessert seine Immunität. Es ist gut für Schlaflosigkeit und Sehprobleme. Die Spitze des Daumens sollte die Spitze des kleinen Fingers und des Ringfinger berühren. Halte den Rest vertikal. Diese Übung ist zu jedem Zeitpunkt des Tages geeignet, aber sei regelmäßig damit.

Apanu Vaya Mudra – Mudra des Herzens

Es stärkt die Prozesse deines Herzens. Offensichtlich bedeutet dies ein geringeres Risiko von Herzinfarkten oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Spitzen des Ringes und der Mittelfinger müssen in Kontakt sein, wobei nur die minimale Grundspannung erforderlich ist. Dies muss so oft wie möglich für den besten Nutzen wiederholt werden. Wenn du bereits an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leidest, übe dies für mindestens fünfzehn Minuten.

Literatur:

Die Öffnung des 3. Auges: Quantenphilosophie unseres Jenseits-Moduls

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Wunderwerk Zirbeldrüse: Das Bewusstseinstor zu einer erweiterten Wahrnehmung

Quellen: PublicDomain/allhealthalternatives.com/matrix3000.de am 08.10.2018

About aikos2309

2 comments on “Deine Hand in dieser Position zu halten macht etwas unglaubliches für deinen Körper

  1. Duden hat recht, auch in Sanskrit ist “Mudra” weiblich.
    Aber Vorsicht! Einige Zeichen sind auch negativ. Die abgebildeten Politiker zeigen ja das Satanszeichen (Bush, Hillary, Obama) bzw. Freimaurersymbolik (Merkel), um zu zeigen, wozu man gehört!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.