Meinungsfreiheit: An deutschen Universitäten nicht erwünscht

Ob Berlin, Bremen, Frankfurt oder Köln. Staatliche Universitäten sind fest in der Hand von Vertretern des linkspolitischen Meinungsspektrums.

Erdreistet sich – wie an der Universität Siegen – ein Dozent zum Thema „Denken und Denken lassen“ Gäste wie Thilo Sarrazin oder den AfD- Politiker Dr. Marc Jongen zu laden, wird er abgestraft: Die Universitätsleitung distanziert sich maximal, macht sich gemein mit der linkspolitischen AStA (Allgemeiner Studentenausschuss) und streicht dem non-konformen Dozenten die Universtitätsmittel.

Dieter Schönecker, Professor für Praktische Philosophie an der staatlichen Universität Siegen betitelte sein Seminar mit „Denken und Denken lassen. Zur Philosophie und Praxis der Meinungsfreiheit“.

In der Beschreibung des Seminars gehe es um die Philosophie und Praxis der Redefreiheit“, genauer gesagt um die Frage, wie groß die Redefreiheit bei Veranstaltungen sein sollte, die an Universitäten stattfinden und ob es Grenzen gebe und wenn ja, wo diese liegen.

AStA lauft Sturm – Uni-Leitung distanziert sich maximal und streicht Mittel

Die Antwort bekam Schönecker promt ebenso von dem linksorganisierten AStA wie auch von der rückgratlosen Universitätsleitung. Denn: Schönecker hatte als „wesentlichen Teil“ des Seminars eine Vorlesungsreihe angekündigt,  in der auch „dezidiert konservative oder rechte Denker“ teilnehmen sollten. Darunter Thilo Sarrazin und Dr. Marc Jogen (AfD).

„Wir lehnen es ab, dass Rechtspopulisten an die Uni Siegen eingeladen werden“, so Vera Fengler vom dediziert linkspolitischen AStA. Der angeblichen Studentenvertretung springt dann sogleich die Universitätsleitung bei, wie dieWAZ berichtet.

Prof. Michael Bongardt, Prorektor für Studium und Lehre – mutmaßlich bestrebt, irgendwie den Eindruck politischer Neutralität zu wahren – betont, dass die beiden Referenten verpflichtet werden sollen, zum Thema zu sprechen und nicht über ihre politischen Ansichten, „die wir nicht teilen“, so der explizit gesetzte Hinweis.

Die Einbindung von Jongen und Sarrazin, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme der Leitung, enthalte unweigerlich eine politische Botschaft, die gegen die Grundwerte der Universität Siegen verstoße. Siegener Rektor Holger Burckhart und der Dekan der Philosophischen Fakultät, Niels Werber, distanzierten sich ebenfalls („Der Links-Staat“: Wie der Steuerzahler die Meinungsdiktatur finanziert (Video)).

Um die Distanzierung noch größer werden zu lassen, hat die Uni-Leitung  Schönecker die Universitätsmittel für das Seminar gestrichen und sich ausdrücklich von der Einladung distanziert.

Linksdrehendes Diktat an staatlichen Universitäten

Schöneckers Philosophie-Kollegen, die ihm den Rücken stärken, schämen sich jedenfalls nicht so demonstrativ wie Rektor und Dekan und wollen auch die Unterscheidung zwischen Politik und Wissenschaft nicht wie diese aufgeben, schreibt die FAZ in einem ausnehmend kritischen Kommentar zu den linksdrehenden Vorgängen an der staatlichen Universität Siegen.

Der so gemaßregelte Dozent erklärte sich auf der Unihomepage mit den Worten:

Vor dem Hintergrund der Kritik an meiner Einladung von Marc Jongen und Thilo Sarrazin möchte ich auf Folgendes hinweisen:

  1. Gegenstand des Seminars ist (grob gesprochen) die Meinungsfreiheit in Theorie und Praxis, insbesondere an deutschen Universitäten. Sarrazin hält keinen Vortrag über den Islam, sondern über Meinungsfreiheit; Jongen spricht über Meinungsfreiheit, nicht über die Flüchtlingspolitik. Es ist ein wissenschaftliches Seminar.
  2. Zur Vorbereitung wird es ein Blockseminar zu Mills Freiheitsschrift geben; außerdem lesen wir einen zeitgenössischen Text. Die Veranstaltung ist eine Mischung aus (geschlossenem) Seminar und (universitätsöffentlicher) Vortragsreihe.
  3. Alle Redner müssen vorab einen Text einreichen. Diese Texte werden von den Studierenden und mir diskutiert; es werden kritische Fragen an die Redner vorbereitet. Nach einer ersten Fragerunde im Anschluss an den Vortrag haben auch externe Besucherinnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
  4. Ich habe eine Vielzahl von Personen aus dem linken Spektrum eingeladen, auch von dieser Universität. Dabei habe ich, mit einer Ausnahme, nur Absagen erhalten; in mehreren Fällen wurde die Absage explizit damit begründet, dass Sarrazin (und Jongen) an der Veranstaltungsreihe teilnehmen.
  5. Ich habe absolut nichts zu schaffen mit der AfD oder irgendwelchen anderen rechten oder rechtsextremen Gruppierungen. Es versteht sich übrigens von selbst, dass die Einladung zu einem Vortrag nicht impliziert, dass der Einladende dem Eingeladenen zustimmt.

„Wer findet den (Denk-)Fehler…“

Marc Jongen kommentiert den Linksterror an der zu Gänze von Steuergeldern finanzierten Siegener Uni mit den Worten: „Am 19. Dezember bin ich an der Universität Siegen im Rahmen eines Seminars zu einem Vortrag über Meinungsfreiheit eingeladen.

Im Januar nächsten Jahres soll Thilo Sarrazin in derselben Reihe sprechen. Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) und der Prorektor der Universität wollen beide Vorträge verhindern.

Für sie ist die Meinungsfreiheit in Deutschland bereits vollumfänglich gewährleistet. Das muss nicht durch den Auftritt von „Rechtspopulisten“ noch eigens bewiesen werden. Wer findet den (Denk-)Fehler…“

Literatur:

Die Rechts/Links-Verwirrung

Finis Germania (Kaplaken)

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung (Die Werkreihe von Tumult)

Quellen: PublicDomain/journalistenwatch.com am 29.10.2018

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