Armut, wohin das Auge blickt: Offizielle Arbeitslosenzahlen verdecken die Realität im Merkel-Deutschland

Teile die Wahrheit!
  • 220
  • 2
  •  
  •  
  • 8
  •  
  •  

Im Januar 2019 meldete die Bundesagentur für Arbeit knapp 2,41 Millionen Arbeitslose. Die Bundesregierung aka Angela Merkel rühmt sich selbst stets aufs Neue, dass die „niedrigsten Arbeitslosenzahlen seit langem“ ihr Verdienst seien.

Angeblich sinken die Arbeitslosen von Jahr zu Jahr. Dass das nicht der Realität entspricht, zeigen die Berechnungen der Arbeitslosenzahlen, die sich seit 1986 insgesamt 17 Mal verändert haben.

Und mit jeder neuen Rechenart sanken die Arbeitslosenzahlen. Denn wer als arbeitslos gilt, ist für die Bundesagentur Definitionssache.

Nahezu 900.000 Arbeitslose werden nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik geführt.

Das sind Arbeitslose, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen: Krankgeschriebene, 1-Euro-Jobber oder über 58-Jährige, die innerhalb der letzten 12 Monate kein Jobangebot erhielten.

Insgesamt gibt es also derzeit eine Arbeitslosenzahl von mindestens 3,3 Millionen Menschen. Diese erscheinen aber nicht in der Statistik. Hinzu kommen noch ca. 82.000 nicht erwerbstätige Personen – die sogenannte „stille Reserve“.

Sie tauchen in keiner Statistik auf, weil sie sich resigniert vom Arbeitsmarkt zurückgezogen haben und sich nicht mehr als arbeitslos registrieren lassen. Arbeitslose werden ebenso nicht mehr in den Statistiken geführt, wenn sie von privaten Arbeitsvermittlern betreut werden.

Als ehemaliger Arbeitsminister sagte Olaf Scholz (SPD) einmal 2009 in der Fernsehsendung „Panorama“: „Alles, was an Effekten durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen entstehe, werde jedes Mal zusammen mit der Arbeitsmarktstatistik veröffentlicht. Man könne sich auf die Seriosität dieses Prozesses verlassen. Wer anders rechnen wolle, könne ja seine Zahlen veröffentlichen“. (Wohnungsnot in Merkel-Deutschland: Rentner sollen ihre großen Wohnungen räumen)

Doch wer die tatsächliche Arbeitslosigkeit erfassen will, muss ehrlich rechnen. Das ist bei der Bundesregierung nicht der Fall. Sie ruht sich lieber auf ihren „guten“ Arbeitsmarktdaten aus. Der vermeintliche Arbeitsmarktboom geht auf ein konjunkturelles Hoch zurück. Dieser Aufschwung wird bald beendet sein.

Zudem sind viele Jobs prekär, also entweder Mini-Jobber, Zeitarbeiter, Leiharbeiter oder Mindestlohnempfänger. Von einer Entspannung des Arbeitsmarktes kann überhaupt nicht die Rede sein.

Um die Arbeitslosigkeit dauerhaft niedrig zu halten und prekäre Jobs abzuschaffen, brauchte es einen grundlegenden politischen Kurswechsel.

Armut, wohin das Auge blickt

In Deutschland können sich viele Menschen noch nicht einmal mehr eine „vollwertige Mahlzeit“ leisten. Dies geht aus einer EU-Statistik hervor. Gleich 30,3 % der Menschen, die keine Arbeitsstelle innehaben, können sich eigenen Angaben zufolge noch nicht einmal mehr jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit leisten, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Wie der Staat seine Bürger ausbeutet: 210.000 für Straßensanierung – einzelner Landwirt betroffen).

Über 5 Millionen Menschen waren von dieser Situation betroffen. Gewertet werden nur jene Bürger, die mindestens 16 Jahre alt sind. Das heißt, dass mit hoher Sicherheit auch Millionen von Kindern auf die vollwertigen Mahlzeiten verzichten müssen.

Der Anteil der in diesem Sinne „armen Menschen“ liegt bei 7,5 %, so das „Statistische Bundesamt“. Die Daten selbst allerdings sind methodisch nicht vollkommen sicher, da die Angaben notwendigerweise auf der Selbsteinschätzung der Haushalte beruhen müssen. Zudem sind die Daten im Jahr 2017 erhoben worden.

Auch für Deutschland selbst liegen entsprechende Armutsdaten vor. So waren 30,4 % der Menschen in Deutschland der Meinung, „unerwartete Ausgaben“ von 1.000 Euro nicht leisten zu können. Dies sind 21 Millionen Bürger. Mehr als 15 % der Haushalte sehen sich nicht in der Lage, zumindest einmal im Jahr eine Woche Urlaub außerhalb der eigenen vier Wände zu finanzieren (Enteignung wegen Wohnungsnot – Land fordert Zugriff auf Grundstücke).

Die „Linke“, Urheberin der Anfrage im Deutschen Bundestag, sieht darin ein massives Problem. Sie forderte einen Mindestlohn in Höhe von 12 Euro sowie unter anderem eine Anhebung des Rentenniveaus. Dies solle zumindest 53 % des früheren Arbeitslohns betragen (Merkel-Plan: Enteignung der Bürger per Grundsteuer und EU-Haftung für faule Kredite).

Dass die Armut in Deutschland mutmaßlich noch gravierender ist, als reine Urlaubsdaten zeigen können, wird unter anderem auch durch internationale Organisationen bestätigt. Hier wird insbesondere die „Kinderarmut“ im Merkel-Land genannt, die teils auf mehr als 20 % geschätzt wird. In einem an sich reichen Land….

Literatur:

Die Angst der Eliten: Wer fürchtet die Demokratie?

Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung

Quellen: PublicDomain/watergate.tv am 04.02.2019

About aikos2309

One thought on “Armut, wohin das Auge blickt: Offizielle Arbeitslosenzahlen verdecken die Realität im Merkel-Deutschland

  1. Hallo Ich kann nur bestätigen was oben aufgeführt ist. Mein Mann ist auch so ein ,,nicht Arbeitsloser,,
    Nach Krankheit und Arbeitslosengeld (10Mon) wurde er als nicht mehr vermittelbar und zu alt und kein Facharbeiter ausgemustert.
    Er bekommt keine Angebote mehr, auch keine Umschulung, nicht mal eine Reha .
    Und Geld bekommt er natürlich auch keines weil er verheiratet ist und mein Lohn gerade mal 11€ über dem Mindestsatz liegt. Toll oder? Dafür hat er fast 40 Jahre gearbeitet. Aber arbeitslos ist er nicht, nö. nö.
    Durch seine Krankheit ( 5 Bandscheibenvorfälle) bekommt er auch keine Arbeit mehr. Da kann er suchen solange er will.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.