Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb & Rockefeller müssen sich wegen Menschenversuchen verantworten (Videos)

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Der US-Pharmariese Bristol-Myers Squibb wird sich für gewissenlose Menschenversuche in Guatemala vor Gericht verantworten müssen. Ein Bundesrichter der USA hat vor Kurzem eine Klage über eine Milliarde Dollar gegen den Pharmariesen, die Rockefeller Stiftung und die John Hopkins Universität zugelassen.

Diese Klage war in den letzten vier Jahren als schwebendes Verfahren anhängig, bis sie im Januar dieses Jahres letztendlich von US-Bezirksrichter Theodore Chuang bestätigt wurde.

Im Jahr 2015, als die Klage ursprünglich eingereicht wurde, gab es 750 Opfer, die eine Wiedergutmachung forderten. Mittlerweile gibt es nur noch 444 Kläger und einige verbliebene Verwandte.

Die Probanden dieser Menschenversuche wurden absichtlich mit Syphilis infiziert. Der Zweck dieser Versuche war, herauszufinden, ob Penicillin gegen sexuell übertragbare Krankheiten wirkt. Dabei wurden Hunderte ahnungslose Menschen mit einer letztlich todbringenden Krankheit angesteckt.

Die Frage, ob deren ebenso ahnungslose Sexualpartner ebenfalls mit dieser schweren Krankheit infiziert wurden, ist nicht einmal Gegenstand der jetzigen Aufarbeitung des Falles.

Denn diese grausamen Menschenversuche fanden bereits zwischen 1940 und 1950 statt, nur war es dem Pharmariesen bisher gelungen, sich jeder Verantwortung dafür zu entziehen.

Kein Wunder, sitzen doch die Rockefeller-Stiftung und die John Hopkins Universität, sowie der US-Public Health Service mit im Boot. Überdies war der Skandal erst 2010 aufgedeckt worden.

Professor Susan Reverby vom Wellesley College in den USA, war eigentlich einem ähnlich gelagerten Skandal in Afrika auf die Spur gekommen, der sogenannten „Tuskegee Syphilis-Studie“. Dort hatte der US-Public Health Service eine Studie mit afrikanischen Männern gemacht, die bereits mit Syphilis infiziert waren.

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Ihnen wurde weisgemacht, sie würden gegen diese Infektion behandelt, in Wirklichkeit aber wurde nur der Krankheitsverlauf beobachtet und dokumentiert. Frau Professor Reverbys Veröffentlichung darüber erschien 2009 als Buch. Im Zuge ihrer Untersuchungen stieß Professor Reverby auf unveröffentlichte Unterlagen einer Syphilis-Studie in Guatemala (Wie der Rockefeller-Clan die Ölindustrie, Medizin, Finanzen und Landwirtschaft eroberte (Videos)).

Es handelte sich um Niederschriften und Notizen des 2003 verstorbenen John Charles Cutler, einem medizinischen Spezialisten für Geschlechtskrankheiten. John Ch. Cutler war der Leiter der damaligen Studie in Südamerika gewesen. Diese Unterlagen offenbarten grausame Methoden und Details.

Die Opfer für ihre Menschenversuche rekrutierte das Wissenschaftlerteam 1946-1948 aus männlichen und weiblichen Gefangenen in Gefängnissen, in Kasernen stationierten Soldaten (die natürlich in ihrer Freizeit die Infektion in den umliegenden Orten weiterverbreiteten) und bei psychisch Kranken, die stationär in Heilanstalten und Kliniken lebten. Den Infizierten wurde dann großzügig die Penicillin-Behandlung  angeboten.

Prof. Reverby informierte 2010 den damaligen Direktor des US-amerikanischen DCD (Centers for Disease Control) über die grausigen Details dieser rücksichtslosen Menschenversuche. Das verursachte ziemliche Aufregung, Entsetzen und Abscheu in der Öffentlichkeit. Das US-Gesundheitsministerium war gezwungen, sich beim guatemaltekischen Volk zu entschuldigen.

Dennoch konnte sich der die Versuche durchführende Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb bisher vor einem Schadensersatz und Schmerzensgeld drücken. Der US-amerikanische Bundesrichter Theodore Chuang lehnte im Januar die Forderung des Pharmakonzerns ab, das Verfahren einfach einzustellen.

774 noch lebende Opfer oder deren Nachkommen hatten im Jahr 2015 Klage eingereicht. Sie alle beteuerten, dass die Versuche ohne ihr Wissen und ohne ihre Zustimmung gemacht worden seien. Die Kläger fordern insgesamt eine Milliarde Dollar Entschädigung. Heute leben noch 444 Opfer dieses Experiments (Von sieben Milliarden auf 500 Millionen Menschen: Die üble Agenda der globalen Elite zur Bevölkerungsreduktion (Video)).

Als die schrecklichen Experimente bekannt wurden, berichtete die Meridian 361 International Law Group sehr anschaulich von den erschreckenden Einzelheiten der Experimente in einer Pressemitteilung, in welcher die Klage angekündigt wurde. Darin heißt es unter anderem:

„Die Einzelheiten der Experimente wurden der Welt bewusst verschwiegen, und das blieb auch so, bis die Kommission im September 2011 ihren Bericht veröffentlichte, in dem bestätigt wurde, dass es beispielsweise zu barbarischen Menschenversuchen gekommen war, die Menschenrechtsverletzungen darstellen:

Prostituierte wurden mit einer Geschlechtskrankheit infiziert und dann für den Sex auf Probanden zur absichtlichen Übertragung der Krankheit bereitgestellt; die Probanden wurden durch Injektion von Syphilis-Spirochäten in die Rückenmarksflüssigkeit geimpft, die das Gehirn und das Rückenmark befeuchtet, unter die Haut und auf die Schleimhäuten; eine Emulsion, die Syphilis oder Gonorrhoe enthält, wurde unter der Penisvorhaut bei Männern verbreitet; der Penis von männlichen Probanden wurde abgeschabt oder vertikutiert und dann mit der Emulsion beschichtet, die Syphilis oder Gonorrhoe enthält; eine Frau aus der psychiatrischen Klinik wurde mit Syphilis injiziert, entwickelte Hautläsionen und bekam Gonorrhoe-Eiter von einem männlichen Probanden in beide Augen injiziert. Viele der Guatemalteken entwickelten Geschlechtskrankheiten. Die meisten wurden nie behandelt.“

Die Johns Hopkins Universität formulierte in einer kürzlich veröffentlichten Erklärung ihr „tiefes Mitgefühl mit Einzelpersonen und Familien, die von der beklagenswerten Syphilis-Studie der 1940er Jahre betroffen wurden, welche von der US-Regierung in Guatemala finanziert und durchgeführt wurden. Wir respektieren den juristischen Prozess und werden uns gegen die Klage auch weiterhin energisch verteidigen.“

Die Rockefeller Foundation ließ durch einen Sprecher mitteilen, dass die Klage keinen Sinn habe, im Übrigen habe die Stiftung keinerlei Kenntnis von den damaligen Studien gehabt (Machen Sie sich das Rockefeller-Szenario bewusst: Pandemien, Katastrophen und die totale Kontrolle).

Mit der Zulassung der Klage werden die Schuldigen zwar endlich zur Verantwortung gezogen, für die Opfer können nach so langer Zeit und Hunderte an zerstörten Leben auch hohe Schadensersatzsummen kaum ein Trost sein.

Literatur:

Impfen: Ja oder nein?

Der betrogene Patient: Ein Arzt deckt auf, warum Ihr Leben in Gefahr ist, wenn Sie sich medizinisch behandeln lassen

Das Geschäft mit den Impfungen

Videos:

Quellen: PublicDomain/connectiv.events am 07.05.2019

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