Es gibt eine “Gewinnrezession” – Trump warnt vor globaler Krise (Video)

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Wie wir aus vergangenen Berichten wissen, haben es die Mainstream-Medien in der Vergangenheit konsequent vermieden, über den tatsächlichen Einfluss der Zentralbanken zu berichten, sodass die breite Masse diese für staatsinterne Gelddruck-Institutionen hält, die kaum Kompetenzen übertragen bekommen haben.

Recherchiert man allerdings selbst, findet man heraus, dass Zentralbanken seit mehr als 100 Jahren als Instrument zur Kontrolle der Weltbevölkerung genutzt werden, denn über den Leitzins werden nicht etwa Wirtschaftskrisen im Nachhinein abgedämpft, so wie es die Medien stets berichten, in Wirklichkeit sind Krisen ein gewolltes Szenario der Zentralbanker, welche diese über einen steigenden Leitzins auslösen.

Warum tun sie das? Zum einen, weil durch steigende Zinsen der Umsatz der Zentralbanker steigt, also zum Beispiel Regierungen mehr Steuergeld für die Zinszahlung auf den Staatsschuldenberg verwenden müssen. Die anschließende Krise fegt häufig kleine bis mittelgroße Unternehmen durch Pleiten vom Markt. Gewünscht ist das von Großunternehmern, die häufig im Zentralbanksystem mit involviert sind und wussten, dass eine Wirtschaftskrise kommen wird.

Sie konnten ihre Unternehmen optimal vorbereiten, und während der Krise kaufen sie pleitegehende Konkurrenten zu Niedrigstpreisen auf. So sind die heutigen Monopole entstanden. Dabei ist den Zentralbankiers egal, dass Millionen Menschen weltweit ihren Job verlieren und ganze Familien auf der Straße landen.

Trump warnt vor globaler Krise 

Mit Trump ist nun ein Mann Präsident der USA, der das Zentralbanksystem offen kritisiert und es sogar als das schwerwiegendste Problem in den USA bezeichnet – ein Problem, das gelöst werden muss, indem die Federal Reserve abgeschafft wird. Allerdings ist das ein Schritt für seine zweite Amtszeit, denn die Abschaffung der Zentralbank kann temporär für eine Wirtschaftskrise oder zumindest für wirtschaftliches Chaos sorgen, welches wiederum Wähler abschrecken würde, und vermutlich 2020 dem demokratischen Kandidaten zum Sieg verhelfen würde, also muss strategisch vorgegangen werden.

Der aktuelle Chef der US-Zentralbank, Powell, kündigte Leitzinssenkungen noch in diesem Jahr an. Dadurch werden hohe Kreditsummen erschwinglicher für Privatpersonen und Unternehmer, mehr Geld wird in den Markt gepumpt und künstlich ein Aufschwung erzeugt.

Dieser künstliche wirtschaftliche Erfolg wird Trump für seine Wiederwahl helfen. Gleichzeitig wird die Fed aber auch immer wieder in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt, damit die Bevölkerung versteht, dass die Zentralbank durch ihre Leitzinssenkung den Aufschwung auslöst. So titelte zum Beispiel Bloomberg am 24. Juli: “Eine Fed-Leitzinssenkung wird der Wirtschaft einen Boost verpassen”

Das Narrativ, bezogen auf die Wirtschafts-News, dreht sich momentan. Wenn die Menschen erst einmal verstehen, dass die Zentralbanken die Wirtschaft in einen Aufschwung manipulieren können – und das allein über den Leitzins -, dann wird es auch leicht nachzuvollziehen sein, wer für die nächste Wirtschaftskrise – ausgelöst durch steigende Zinsen – verantwortlich zu machen ist.

Und genau das wird den Fall des Zentralbanksystems einläuten. Das Erwachen der Menschen, dass diese Institution den gesamten Wirtschaftszyklus zugunsten des oberen einen Prozents manipuliert – und das ohne jegliche Skrupel. Sogar CNN titelte: “Deshalb gewinnt Trump seinen Krieg mit der Fed”. Ja, denn die Federal Reserve ist vollkommen unter seiner Kontrolle, und steuert geradewegs auf ihre Entmachtung zu („Größter Crash aller Zeiten“ – Ökonom warnt vor Staatsanleihen-Blase (Video)).

Doch es geht ja nicht nur um die US-Zentralbank. Gerade jetzt zeigt sich, wie vernetzt das globale Zentralbanksystem wirklich ist. Kurz nach der Ankündigung, dass die Fed den Leitzins senken wird, gab auch die EZB bekannt, den Leitzins sogar noch unter die 0%-Marke in den negativen Bereich absenken zu wollen. Das geht aus einem Artikel vom Manager Magazin vom 25. Juli 2019 hervor. Auch die russische Zentralbank hat ihren Leitzins auf 7,25% abgesenkt und kündigte noch weitere Senkungen an. Ebenso hat auch die türkische Zentralbank massive Leitzinssenkungen durchgeführt, dazu ein Artikel von Al Jazeera vom 25. Juli.

Momentan wird ein Aufschwung erzeugt, weil die USA sich dadurch Wettbewerbsvorteile verschaffen werden, und die anderen Länder währenddessen nicht in eine Krise rutschen wollen. Doch was geschieht, wenn der Aufschwung Trump zur Wiederwahl verholfen hat, und sein Effekt abflaut? Dazu wollen wir zwei Tweets von Trump analysieren.

Der erste ist vom 19. Juli, Trump schrieb:

Das Statement des Präsidenten der New Yorker Fed, John Williams, ist 100% korrekt. Die Fed hat den Leitzins viel zu schnell und zu früh hochgeschraubt . “Zu früh” ist das Stichwort. Das bedeutet, der Leitzins wird erhöht, nur eben nicht jetzt, nicht vor 2020. 

In einem zweiten Tweet vom 22. Juli schreibt Trump:

Es wird wesentlich kostspieliger werden, falls die Fed den Leitzins erst senkt, wenn die Wirtschaft in der Zukunft in die Krise rutscht.

Also auch hier eine indirekte Warnung vor der kommenden Krise, denn das Weltwirtschaftssystem ist überaus marode geworden durch die Zentralbanken, und funktioniert überhaupt nur durch die Möglichkeit, den Markt mit billigem Fiatgeld zu fluten – eine Weltwirtschaft auf Pump. Vermutlich wird Trump die Fed den Leitzins nach 2020 hochdrehen lassen, wodurch eine Krise entsteht.

Zu dem Zeitpunkt ist die Bevölkerung aber schon so aufgeklärt, dass sie versteht, dass die Zentralbank die Krise ausgelöst hat – eine perfekte Ausgangslage, um den Audit the Fed-Antrag durch den Senat zu bekommen. Diesen hatte der republikanische Senator Rand Paul schon Anfang 2019 verfasst.

Wenn dieses Gesetz durchgeht, kommt es zur ersten Anhörung der Fed in über 50 Jahren, wodurch dann die gesamte Korruption und Umverteilungsmaschinerie aufgedeckt werden kann (“Es geht ums nackte Überleben!” Börsenlegende warnt vor Mega-Crash).

Große Unternehmen in ganz Amerika vermelden katastrophale Finanzergebnisse

Wenn die US-Wirtschaft wirklich “boomen” würde, würden die Unternehmensgewinne steigen. Aber das ist nicht der Fall. Tatsächlich haben wir seit der letzten Rezession keinen solchen Rückgang der Unternehmensgewinne mehr verzeichnet. Sie sind im ersten Quartal dieses Jahres gesunken, und auf der Grundlage unserer bisherigen Ergebnisse scheint es, dass die Unternehmensgewinne im zweiten Quartal erneut erheblich sinken werden.

Wenn die Unternehmensgewinne zwei Quartale hintereinander sinken, wird dies offiziell als eine “Gewinnrezession” angesehen, und dies geschieht normalerweise kurz bevor die Gesamtwirtschaft in eine Rezession gerät. Da es für die großen Unternehmen enger wird, sollten wir in den kommenden Monaten mit deutlich mehr Entlassungen rechnen, und die Arbeitslosenquote dürfte recht zügig ansteigen. Mit anderen Worten: Es sieht so aus, als würden sich die wirtschaftlichen Probleme erheblich beschleunigen.

Diese Woche haben einige der größten Unternehmen des Landes für das zweite Quartal ihre Ergebnisse bekannt gegeben, und von denen eine enttäuschender war als die andere.

Fangen wir mit Boeing an …

Der 737 Max befindet sich bereits seit mehr als vier Monaten in einem beispiellosen weltweiten Startverbot, das die Behörden nach zwei tödlichen Unfällen anordneten. Der Hersteller gab Hinweise auf die Belastung seiner Ressourcen, beginnend mit einem Verlust des Barmittelzuflusses von 1,01 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal – ein Umschwung von 5 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Vorjahresgewinn im selben Zeitraum.

Natürlich hat Boeing ein schlechtes Flugzeug gebaut, und deshalb könnten ihre katastrophalen Ergebnisse sicherlich dafür verantwortlich gemacht werden.

Aber was ist mit Netflix? Netflix, einst einer der Lieblinge der Wall Street, wurde in den letzten Tagen regelrecht auseinandergenommen

Das enttäuschende Quartal von Netflix, das am vergangenen Mittwoch verzeichnet wurde, hat dazu geführt, dass der Streaming-Liebling der Wall Street in sechs Tagen einen Wert von mehr als 24 Milliarden US-Dollar verlor, da die Aktie um 15 Prozent gesunken ist.

Die Aktien von Netflix sind in den letzten neun Handelstagen gefallen, da die Aktie bereits vor der Veröffentlichung des vierteljährlichen Finanzberichts nachgegeben hat, was darauf hinweist, dass sie zum ersten Mal seit dem Start ihres Streaming-Dienstes vor fast einem Jahrzehnt in den USA Abonnenten verloren haben.

Ja, Netflix könnte als Sonderfall angesehen werden, da sie einer Menge neuer Konkurrenz ausgesetzt sind. Bereits im letzten Dezember zeichnete sich ab, dass dies passieren würde. Dies ist erst der Anfang der Probleme des Unternehmens.

Im Unterschied dazu sollte die Zukunft für Tesla außerordentlich rosig ausfallen, aber das Unternehmen hat enorme Gewinneinbußen zu verzeichnen, und in den letzten 24 Stunden ist der Aktienkurs stark eingebrochen

Selbst nach der Auslieferung einer Rekordzahl von Autos im zweiten Quartal hat Tesla (TSLA) immer noch Gewinneinbußen. Tesla sagte am Mittwoch, dass das Unternehmen in den drei Monaten bis Juni 408 Millionen Dollar verloren hat, was weitaus schlimmer ist, als von der Wall Street erwartet. Die Aktien von Tesla gaben nach dem Gewinnbericht nach Handelsschluss um mehr als 10% nach.

Der Verlust war etwas weniger schmerzhaft als im Vorquartal, in dem Tesla 702 Millionen US-Dollar verlor.

Aber Elon Musk hat die Gabe, Investoren dazu zu bewegen, riesige Geldmengen locker zu machen, und so wird Tesla vorerst überleben.

Inzwischen hat auch der Rest der Autoindustrie große Probleme. Tatsächlich vermeldete Ford gerade sehr enttäuschende Ergebnisse und reduzierte die Prognose für den Rest des Jahres 2019 beträchtlich

Ford-Aktien fielen am Mittwoch, nachdem der Autohersteller unerwartete Ergebnisse für das zweite Quartal vermeldete und eine enttäuschende Jahresprognose veröffentlichte.

Der Autohersteller Ford, der in diesem Jahr Tausende von Arbeitsplätzen abgebaut hat, investiert bis 2022 11 Milliarden US-Dollar in Elektro- und Hybridfahrzeuge, um in einer sich wandelnden Branche Schritt zu halten.

Beginnen Sie ein Muster zu erkennen?

Auch Paypal bleibt hinter den Erwartungen zurück. Folgendes kommt von CNBC

PayPal-Aktien fielen nach Geschäftsschluss sogar um 6%, nachdem der Zahlungsriese die Schätzungen der Wall Street zum Umsatz im zweiten Quartal verfehlt und seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt hatte.

Alles, was Sie soeben gelesen haben, ergibt voll und ganz Sinn, wenn die US-Wirtschaft im Begriff ist, in eine neue Rezession zu geraten.

Und andere Wirtschaftszahlen sagen uns genau dasselbe. Zum Beispiel haben wir gerade die schlechteste US-amerikanische PMI-Zahl seit 118 Monaten erhalten. Das sind absolut schreckliche Nachrichten, aber dem verarbeitenden Gewerbe in Europa ergeht es sogar noch schlimmer.

Die Produktionstätigkeit verlangsamt sich auf der ganzen Welt, und ein wichtiger Grund dafür ist, dass der Welthandel so schnell schrumpft, wie seit der letzten Finanzkrise nicht mehr.

In der Zwischenzeit haben wir gerade erfahren, dass die Verkäufe von Bestandsimmobilien in den USA seit 16 Monaten in Folge zurückgegangen sind.

Wenn etwas 16-mal hintereinander passiert, sollte man meinen, dass die Experten inzwischen einen “Trend” erkennen können, aber so viele von ihnen sind weiterhin optimistisch in Bezug auf die Immobilienbranche.

Darüber hinaus gehen die Ankündigungen einer Geschäftsaufgabe mit erstaunlicher Geschwindigkeit weiter. Diese Woche haben wir erfahren, dass GNC plant, bis Ende 2020 bis zu 900 Geschäfte zu schließen.

Die USA waren bereits vor dieser Ankündigung auf dem besten Weg, den Rekord für Ladenschließungen in einem einzigen Jahr zu knacken, und die Formulierung “Einzelhandelsapokalypse” scheint fast nicht mehr stark genug dafür zu sein, um das zu beschreiben, was wir derzeit erleben.

Wie bereits gewarnt wurde, wird die Landschaft Amerikas von vernagelten Läden und verlassenen Einkaufszentren übersät, und dies gilt insbesondere für seine ärmsten Gebiete.

Beispielloses Gelddrucken durch die Federal Reserve und ein nie dagewesener Schuldenrausch durch die Bundesregierung haben den Amerikanern vielleicht eine sehr kurze Atempause verschafft, aber keines der fundamentalen wirtschaftlichen Probleme, die während der letzten Rezession festgestellt wurden, wurde jemals gelöst.

Jetzt ist eine neue Krise eingetreten, und wir befinden uns gerade erst im Anfangsstadium (Was wäre wenn … der Crash des Euro & der EU!)

Nachtrag 05. August 2019:

Trump schickt Börsen auf Talfahrt

Die FED senkte zwar den Leitzins wie erwartet um 0,25 Basispunkte am 31. Juli, was die erste Zinssenkung nach 10 Jahren war. Sehr viel bedeutsamer für alle Weltbörsen war aber die Ankündigung vom US-Staatspräsident Donald Trump, dass er die Zölle für alle chinesischen Importe an 1. September um 10 Prozent erhöhen wird. Gleichzeitig kündigte er aber neue Verhandlungsgespräche am 1. September an. Die Weltbörsen reagierten am 2. August mit sehr schwachen Kursen. Dafür gab es eine Flucht in Gold, Kryptowährungen und in Staatsanleihen (Helikoptergeld – Herr schmeiß Geld (und Hirn) vom Himmel (Videos)).

FED senkt erstmals die Zinsen nach 10 Jahren

Die allseits erwartete Zinssenkung der amerikanischen Notenbank FED am 31. Juli um 0,25 Basispunkte war ein relatives Non-Event für die Weltbörsen, obwohl es die erste Zinssenkung seit 10 Jahren war. Viele Marktteilnehmer hatten sich auch einen noch größeren Zinnschritt und auch die Ankündigung von weiteren Zinsschritten seitens der FED erhofft, so auch US-Präsident Trump.

Die europäische Zentralbank (EZB) kündigte ebenfalls weitere Maßnahmen im September an, was zu höheren Negativ-Zinsen und einem weiteren Aufkauf von Staatsanleihen führen kann. Dies wiederum aber schädigt das Geschäftsmodell der europäischen Geschäftsbanken und die Sparer werden schleichend enteignet.

Trump läuft Amok gegen China

Wesentlich bedeutsamer und gewichtiger war aber die Ankündigung von US-Präsident Trump am Folgetag, die Importe für chinesische Produkte im Volumen von 300 Mrd. USD am 1. September um 10 Prozent zu erhöhen. Wenn China darauf dann bald nicht mit einem positiven Verhandlungsergebnis reagieren wird, will Trump die Zölle sogar später um 25 Prozent erhöhen. Trump war sehr verärgert, dass seine US-Delegation in China schon wieder ohne Verhandlungsergebnisse nach Hause geschickt wurde.

Der beim G20-Gipfel in Japan noch überraschend verkündete Waffenstillstand ist damit nun wieder in einen offenen Handelskrieg übergegangen, was die Weltwirtschaft belasten wird. Damit würden sich aber auch viele Produkte wie iPhones aus China im Preis um 10 Prozent erhöhen, was den US-Konsum belasten und die Inflation antreiben könnte. Das wäre dann im Endergebnis ein fulminantes Eigentor für Trump (Die stille Enteignung: Strafzinsen bei vielen Banken – von denen Sie noch gar nichts wissen).

China will sich durch Trump nicht erpressen lassen

Denn schließlich will Trump im November 2020 wiedergewählt werden und dafür braucht er auch gute Wirtschaftszahlen in den USA. Eine Rezession kann er sich daher nicht erlauben. Aber er glaubt wohl daran, dass er durch seinen massiven Druck auf China bis Ende des Jahres zu einem positiven Verhandlungsergebnis mit China kommt. Dauerhaft wird er die Zölle also kaum erhöhen. Er hat auch schon angekündigt, dass es am 1. September zu neuen Verhandlungen in China kommen soll.

Die chinesische Regierung hat aber bereits angekündigt, dass sie sich von Trump nicht erpressen lassen will und mit entsprechenden Zollerhöhungen ihrerseits reagieren wird. Für europäische Autos hat Trump hingegen bisher nicht den Zoll erhöht, weil die EU nun zustimmte, mehr Rindflesich aus Amerika einzuführen. Dies schließt aber nicht aus, dass Trump auch in Zukunft mit seiner „Zollkeule“ weiter drohen wird.

Aber auch Japan kündigt ein Handelsabkommen mit Südkorea auf, was Südkorea enttäuscht. Auch dies sind mittelbar Folgen des Handelsstreits zwischen USA und China. Auch in Japan nehmen die Im- und Export jetzt stark ab. Japan kann auch in eine Rezession kommen, wenn sich der Handelsstreit der USA mit China weiter zuspitzen sollte.

 

Turbulenzen an den Aktienmärkten nach Trumps neuere Zollkeule

Nach Trumps Ankündigung, die Zölle gegen China weiter erhöhen zu wollen, gab es starke Kursbewegungen an den Aktien-, Anleihen und Rohstoffmärkten. Die Aktienmärkte  litten alle und gaben am Freitag kräftig um 1 bis 2 Prozent nach. Sie fiel der DAX um 1,49 Prozent auf 11.898 Indexpunkte, der Eurostoxx 50 um 1,55 Prozent auf 33.83 Indexpunkte, der S&P-Index um 0,95 Prozent auf 2930 indexpunkte und der Nikkei-Index sogar um 2,11 Prozent auf 21.087 Indexpunkte („Ungedeckte Geldsysteme scheitern“: Kommt der Goldstandard zurück? (Video)).

Flucht in Gold, Kryptowährungen und Staatsanleihen

Dagegen blieb Gold am 2. August nach dem neuen Jahres-Hoch von 1445 USD/Unze stabil bei 1441 USD/Unze während Silber um 0,91 Prozent auf 16,19 USD/Unze nachgab.  Kryptowährungen wie Bitcoin stiegen um 2,8 Prozent auf 9699 BTC/EUR und der Euro Bund Future stieg auf ein neuen Allzeit-Hoch von 176. Schon in den Vortagen gab es eine Flucht in Gold, Kryptowährungen und Staatsanleihen.

Industriemetalle und die Ölpreise leiden weiter

Dagegen gaben einige Industriemetalle wie Kupfer wegen des eskalierenden US-Handelskriegs mit China kräftig im Wert nach. Auch der Brentölpreis brach um 1. August um 6 Prozent auf 60 USD/Barrel ein und konnte sich am Freitag auch nur um 1,8 Prozent auf 61,35 USD erholen. Diese Kursverläufe erinnern schon sehr an das schwache 4. Quartal 2018, wo auch die Aktien und Rohstoffmärkte wegen des drohenden US-Handelskrieges mit China einbrachen. Sollte sich das nun wiederholen?

Literatur:

Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab

Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Der Weg ins Verderben: Wie die Eliten die nächste Krise vorbereiten und wie Sie sich davor schützen können

Die Nullzinsfalle: Wie die Wirtschaft zombifiziert und die Gesellschaft gespalten wird

Video:

Quellen: PublicDomain/maki72 für PRAVDA TV am 06.08.2019

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