
Der Auftritt Greta Thunbergs vor dem UN-Klimagipfel war eine perverse Inszenierung – so wie ihr gesamter kometenhafter Aufstieg vom zartbesaiteten, introvertierten schwedischen Zufallsteenie zum Goldenen Kalb einer weltweiten Klimabewegung längst die Ausmaße einer kollektiven Massenpsychose angenommen hat.
Die 16-jährige ist zum Symbol des Kulturkampfs geworden zwischen jenen, die sich als geläuterte Last-Minute-Planetenretter gerieren und den angeblichen Realitätsverweigerern, Populisten und vorgestrigen Besitzstandswahrern. Der eigentliche Zweck der Klimagöre ist ganz schnöde: Durch sie werden Steuererhöhungen und höhere Abgaben für jedermann hip.
Entlang der Fronten dieses Kulturkampfes verläuft dann auch die so unterschiedliche Rezeption Thunbergs: Für die einen, darunter auch die deutsche „Klima-Kanzlerin“ und UN-Generalsekretär Antonio Guterres, ist sie eine Heilige. Verzückt hängen sie an ihren Lippen, messen ihren Aussagen religiöse Sendung bei.
Für die anderen, darunter Donald Trump, ist sie das Produkt eines Wahns, deren Auftritte Zweifel an ihrem Geisteszustand und dem ihrer Jünger wecken. Vieles spricht dafür, dass letztere Einschätzung realistischer ist.
Zunächst einmal ist da die Person Thunberg selbst. Selten trat ihre Behinderung – ob es sich nun zum Asperger oder eine andere Persönlichkeitsstörung handelt – deutlicher hervor als in der gestrigen Rede. Ganz offenkundig wurde sie vorab gecoacht – wobei schamlos versucht wurde, ihre psychische Auffälligkeit effektheischend in die Inszenierung einzubauen: Die affektive Inkontinenz, die beeinträchtigte Impulskontrolle, die neurotische Ausdrucksweise. Es klang am Ende wie ein Exorzismus.
Die hier sprach, ist ein kranker Mensch, ein bedauernswertes minderjähriges Mädchen, das von den eigenen Eltern einem perversem Egotrip und Geltungsdrang geopfert wird. „This is all wrong… I should be in school and not be standing here“, stammelte Greta unter Tränen; und in der Tat: Auf einer anderen Ebene, gänzlich losgelöst vom politischen Content, trifft diese Aussage ihr persönliches Dilemma auf den Punkt:
Es war ein Hilfeschrei. Hier wird eine Behinderte missbraucht, und Milliarden klatschen dazu im Takt. Dieses Mädchen gehört mit Sicherheit eher in ärztliche oder psychiatrische Betreuung als vor die UN-Hauptversammlung („Klima der Angst“ – Leserbrief zu Fridays for Future: „Ihr seid die verwöhntesten Kids auf der Erde“).
Thunberg-Thesen: weder neu noch glaubwürdig
Doch jenseits aller psychischen Auffälligkeiten ist es auch die Botschaft Thunbergs selbst, die in ihrer Schlichtheit und Redundanz mehr als fragwürdig ist. Dieses Kind sagt NICHTS, was nicht seit Jahrzehnten wortgleich bekannt wäre. Sie ist nicht die Verkünderin, die Auserwählte. Weder steuerte sie IRGENDeinen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn zu der lange vor ihrer „Entdeckung“ bereits tobenden Klimadebatte bei, noch war sie die erste, die den Mund aufmachte und das Thema offen ansprach.
Dieses Hauptargument ihrer Fanbase – dass sie es war, die den überfälligen „Finger in die Wunde“ gelegt und dem Establishment die Augen geöffnet hätte – ist KOMPLETTER Humbug. Was die Klimaalarmisten über die – keinesfalls abschließend geklärte – Wirkung von CO2, über menschgemachte Erderwärmung und fossilen Energieverbrauch heute postulieren, war alles auch schon vor zehn oder zwanzig Jahren bekannt (Klimastreik wie in einer Diktatur: Schüler unter Druck – wer nicht mitmacht, hat ein Problem).


Mit dem bemerkenswerten Unterschied allerdings, dass Proteste damals, etwa zur Zeit der Jahrtausendwende, durchaus Sinn machten (wenn es sie denn gegeben hätte): Denn damals waren die Führer der Industriestaaten tatsächlich noch weitgehend ignorant gegenüber ökologisch-existenziellen Gefahren; bis in die Neunziger fristeten „Klimaschutz“ und „Nachhaltigkeit“ bestenfalls ein Stiefmütterchendasein im politischen Themenparcours.
Wieso sich aber ausgerechnet heute der Massenprotest formiert, wo das Umdenken bereits eingesetzt hat, wo die Energiewende längst in die Wege geleitet ist, wo Deutschland seine Atomkraftwerke abgeschaltet hat und aktuell sogar der Kohle final an den Kragen will, und wo Politik, Gesellschaft, Wirtschaft praktisch kein anderes Thema mehr kennen als „Klimaneutralität“ – diese Frage zählt zu den großen Mysterien des New-Age-Kults, zu dessen Galionsfigur Thunberg binnen weniger Monate aufgestiegen ist.
Von ihr und den „Klima-Kids“ wird so getan, als hätte die Politik bis heute gepennt und nichts unternommen – eine groteske Fehlwahrnehmung. Wenn Greta in New York, unter bizarren Tränen, vorwurfsvoll bis hasserfüllt in die Mikrofone schluchzt „How dare you“? – „Wie könnt Ihr es wagen, mich um meine Kindheit und Zukunft zu betrügen?“, dann ist dies ein absurder Vorwurf zur völlig falschen Zeit (Klima-Diktatur: „Smile for Future“-Kongress im Chaos – Thunberg verlässt den Saal – schmeißt Journalisten raus).
Wem nützt die Klimahysterie eigentlich?
Dieser Vorwurf macht vor allem in Deutschland wenig bis überhaupt keinen Sinn, wo bereits über 650 Milliarden Euro in die „Energiewende“ gesteckt wurden und grüne Ideologie heute – über alle Grenzen des wirtschaftlich Zumutbaren hinaus – die Politik dominiert (FARA-Gesetz in den USA: Warum wurde Klima-Greta in New York nicht verhaftet?).
Deshalb ist auch Gretas gestern bekanntgegebene Klage gegen die Bundesrepublik eine Farce. Und doch hat sie ausgerechnet hier ihre ergebensten Anhänger – auf den Straßen wie in der Regierung. Was einmal mehr die Frage aufwirft, ob der deutsche Volkskörper eigentlich noch alle Latten am Zaun hat.
Wieso also, das ist die große Frage, gibt es die Demonstrationen für einen höchst dubiosen „Politikwechsel“, der (zur großen Sorge realpolitisch veranlagter Politiker) längst Realität ist, gerade jetzt? Wieso gehen heute eine Million Menschen freitags auf die Straße und vor einem Jahr keiner? Wem nützt es, dass das „Klima“ plötzlich alle Agendas bestimmt? Und folgt dieses Agendasetting den Plänen interessierter Kreise?
Dass es ein Agendasetting ist, steht völlig außer Frage; gerade durch die Figur Greta Thunberg ist dies offensichtlich geworden: Sie, die mit ihrem selbstgemalten Schild als ein Teil bereits damals laufender Proteste „entdeckt“ und anschließend von PR- und Marketingspezialisten zur Ikone aufgebaut wurde, die nicht die Urheberin, sondern das Produkt der Klimaproteste war, wird medial maximal ausgenutzt und ausgeschlachtet durch die eigenen Eltern und deren Hintermänner. Sie alle folgen dabei kommerziellen und egomanischen Interessen, und waren von Beginn an auf Massenmanipulation aus. Cui bono? Wem nützt es? (Wie die selbst ernannten Klimaretter das Volk belügen)
Natürlich lassen gegenwärtig auf der Welt manche beunruhigende Entwicklungen ausmachen, die durch die gezielt geschürte Klima-Hysterie perfekt kaschiert werden: Die weltweite Massenmigration, der Aufstieg des politischen Islam, die sukzessive Überführung nationaler Strukturen in supranationale Zentralmächte (wie vor allem am Beispiel Europas deutlich wird).
In der westlichen Welt kommt noch die Enteignung der Sparguthaben und die drohende Altersarmut hinzu. Gewollter Nebeneffekt der Klimaproteste ist, dass über all diese realen Gefahren nicht mehr diskutiert wird – da sie hinter der heraufbeschworenen Klima-Apokalypse verblassen (Mega-Manipulation: Das bankrotte Finanzsystem soll durch Klimahysterie gerettet werden!).
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Doch es geht noch um mehr: Ein Hauptmotiv der weltweiten Linke, die sich früh an die Spitze dieses grünen Volkssturms gesetzt hat, liegt in der Überwindung des Kapitalismus: In dem durch den Klimaschutz erzwungenen Ausnahmezustand sehen sie endlich die große Stunde des „Primats der Politik“ gekommen, die sich autoritär über die Märkte hinwegsetzt.
Die freie Marktwirtschaft ist das ewige Feindbild; nachdem der Klassenkampf als Methodik ausgedient hat, soll nun der Vorwurf der Hauptschuld an der atmosphärischen Karbonisierung die Unternehmen in die Knie zwingen – durch Überregulierung, Steuererhöhungen der am besten gleich Enteignungen: Dass der deutsche Bildungsnachwuchs solch brandgefährlichen Stuss millionenfach auf Transparenten fordert und Parolen aus der sozialistischen Mottenkiste nachskandiert, ist mehr als beunruhigend (Klimastreik „Fridays for Future“: 300.000 Euro aus Taschengeld zusammengespart? Finanzen weiter intransparent (Video)).



Geil auf Mehrbelastungen
Wo gab es das je in der Geschichte, dass das Steuerzahlervolk selbst orgiastisch nach höheren Steuern und Abgaben, Zwangsgebühren oder Klima-Verteuerungen brüllt und seine eigene Deprivation vorantreibt? Hier ist die Verhetzung bereits zur Vollendung gebracht worden – und womöglich liegt auch hier genau der Grund, dass soviele europäische Polit-Alphatiere „Fridays for Future“ den Rücken stärken: Endlich ist sie da, die ersehnte Carte Blanche, das große Alibi, durch das alle Grausamkeiten und Unverfrorenheiten gut begründet werden können. Was Regierungen zu allen Zeiten fürchteten – den Volkszorn wegen Freiheitsbeschneidungen und Vermögenseinschnitten – hat sich dank des Klimawahns in sein Gegenteil verkehrt: Es kann gar nicht teuer und unbequem genug sein.
Das ist auch die plausibelste Erklärung dafür, dass sich Angela Merkel und ihre Kabinettsgesellen von einem immer radikaleren Klima-Mob vor sich hertreiben lassen und mit den Wahnsinnsbeschlüssen des „Klimapakets“ sogar paradoxerweise noch versuchen, sich an die Spitze der im Endeffekt gegen ihre Regierung gerichteten Proteste zu setzen: Diese Schizophrenie hat Methode.
Endlich sind Bevormundungsstaat, Dirigismus und großflächiges Abkassieren kein Schreckensbild mehr, sondern Ausdruck von „Zukunftsverantwortung“. Vermutlich liegt hier ja der Zweck Greta Thunbergs – ob sie nun aus Überzeugung oder als nützliche Idiotin agiert (Klimaschüler auf Kreuzfahrtschiff – scheinheiliger geht’s nicht).

(So funktioniert Propaganda, anstatt Thunberg mit ihrem hasserfüllten Gesicht zu zeigen, wird ein unschuldiges Abbild ausgesucht und wird in den Schlagzeilen als Opfer dargestellt, mit ihren Gebühren finanziert)
Gauland: Greta Thunberg überschreitet mit Drohungen Grenze
Zum Auftritt der schwedischen Schülerin Greta Thunberg auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit:
„Es ist mir unverständlich, wie erwachsene Menschen, die als Politiker Verantwortung für ihre Länder tragen, sich von einem Mädchen, das noch mitten in der Schulausbildung steckt, so einen Auftritt bieten lassen können (Klima-Ausbeutung: Die erstaunlichen Geschäfte der Greta Thunberg-Lobby).
In strittigen Fragen wie der Klimapolitik kann der Austausch von Argumenten in der politischen Debatte durchaus hart in der Sache erfolgen. Aber was nicht geht, sind pauschalisierende Anschuldigungen und sogar Drohungen, wie sie Greta Thunberg in New York ausgesprochen hat. Damit hat sie eine Grenze überschritten. Offenbar wäre die 16jährige auch aus Gründen des Selbstschutzes in der Schule besser aufgehoben.
Es ist bedenklich, dass der Schülerin aus Schweden dennoch auch hierzulande von vielen Politikern und Medien noch immer viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, ohne dass ihr Verhalten kritisch hinterfragt wird.“ (Klima-Demonstranten sind selbst große CO2-Klima-Sünder: Internet-Generation erzeugt mehr CO2-Ausstoß als der gesamte Flugverkehr).





Fazit
Seit ihrer Bootstour war es relativ ruhig um Greta Thunberg geworden. Zu ruhig, wie es scheint. Deswegen bot sie gestern mit einer sorgsam einstudierten Wutrede einen filmreifen Auftritt beim Klima-Gipfel in New York. Drehbuchgerecht, medial nahezu perfekt zugeschnitten und aufgearbeitet.
Für einen längeren Zeitraum war Greta Thunberg aus den Medien verschwunden. Richtige und wichtige Politik nahm bei den Medien den Platz in der Berichterstattung ein. Die Propagandamaschinerie rund um das schwedische Mädchen mit dem Asperger-Syndrom, welches laut Aussagen der eigenen Mutter sogar CO2 sehen können will, schien ins Stocken geraten zu sein.
Stillstand aber heißt Rückschritt im Zeitalter der schnell wechselnden Nachrichten und bedeutet auch für Pappa Svante, Ingmar Rentzhog und all die anderen Geschäftsleute, die auf die Karte Greta Thunberg gesetzt haben, Mindereinnahmen. Die Kasse klingelt nur dann, wenn Greta in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Also galt es, Abhilfe zu schaffen. Ein medialer Auftritt mit Außenwirkkung musste dringend her.
Wie gut, dass es Pappa Svante gibt, den Drehbuchautor. Da kann Greta ihre Auftritte einüben, um die größtmögliche Außenwirkung zu erzielen. Sie braucht nicht alleine vor einem Spiegel Gesten, Mimik und Körperhaltung einzustudieren. Pappa Svante hilft da sicher gerne. Das Resultat der Bemühungen stellte Greta beim Klima-Gipfel einem größeren Publikum vor.
In ihrer »Wutrede« zeigte sie ihr Repertoire an schauspielerischer Leistungsfähigkeit, unterstützt von effektunterstützender Gestik und Mimik. Selbst die unterschiedlichen Tonhöhen und Lautstärken in ihrem Vortrag passten drehbuchgenau zu den Worten (Video hier mit kleinem Werbevorspann).
Wut, Trauer, Schluchzen, zur Schau gestellter Zorn – alles, was an Emotionen in den Auftritt gehörte, wurde von ihr abgeliefert. Damit sollte ihr nach der mutmaßlichen Nominierung für den Friedensnobelpreis auch eine Nominierung für den nächsten Oscar sicher sein.
Was US-Präsident Donald Trump, der als Überraschungsgast auftauchte, von der jungen Klima-Ikone und ihrer Rede hielt, twitterte er prompt im Nachgang. Er teilte einen Link, indem ihre Rede und ihr Wutausbruch thematisiert wurde. Trump schrieb dazu ironisch: „Sie scheint ein sehr glückliches junges Mädchen zu sein, das sich auf eine strahlende und wundervolle Zukunft freut. So nett anzusehen!“
Literatur:
Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit
S.O.S. Erde – Wettermanipulation möglich?
HAARP ist mehr (Edition HAARP)
Das Chemtrailhandbuch: Was sich wirklich über unseren Köpfen abspielt
Quellen: PublicDomain/journalistenwatch.com/mmnews.de/freiewelt.net am 25.09.2019
