War der Angriff auf die saudische Ölraffinerie eine weitere False Flag-Aktion als Eintrittskarte in einen großen Krieg?

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Als in der vergangenen Woche der umstritten Sicherheitsberater des Weißen Hauses, John Bolton, plötzlich und unerwartete zurückgetreten ist, ist ein Aufatmen durch die Welt gegangen. Bolton galt als Hardliner und Kriegsbefürworter, er war ein Falke im Weißen Haus, der nur die Gewalt als die geeignete Sprache versteht.

Doch mit dem Ausscheiden aus dem Amt, ist ein erneuter Krieg noch lange nicht vom Tisch. Im Gegenteil. Die Situation am Golf ist gegenwärtig wieder mal brandgefährlich, die Lage spitzt dramatisch zu, nachdem am Samstag die größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien angegriffen wurde und die USA den Iran dafür verantwortlich machen. In Wahrheit aber spricht vieles für eine weitere hinterhältigen False Flag-Aktion. Von Frank Schwede.

Die Kriegstrommel schlagen seit Samstag wieder laut im Weißen Haus, nachdem US-Außenminister Mike Pompeo den Iran für den Angriff auf die Ölraffinerie in Saudi-Arabien verantwortlich gemacht hat und sofort forderte Pompeo drastische Maßnahmen zu ergreifen, die verdächtig nach einem Militärschlag klingen. Wörtlich sagte der Außenminister:

„Teheran steckt hinter fast 100 Angriffen auf Saudi-Arabien, während Rouhani und Zarif vorgeben, Diplomatie zu betreiben. Trotz aller Forderungen nach Deeskalation hat der Iran nun einen beispiellosen Angriff auf die Energieversorgung der Welt gestartet. Es gibt keine Beweise dafür, dass die Angriffe aus dem Jemen kamen.“

Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben in einem Bekennerschreiben die Verantwortung für den Angriff übernommen, doch Pompeo behauptet weiter, dass keinerlei Beweise dafür vorlägen, stattdessen beschuldigt er den Iran, weil genau das in den schon seit Langem in der Schublade befindlichen Kriegsplan gegen den Iran passt. Immerhin sind die USA Meister im Zurechtschneiden von Beweisen, dass sie in das gängige Narrativ passen.

Indes sagte der Sprecher der Huthi, Yahya Sarea am Samstag gegenüber dem TV-Sender Al-Masirah-TV, dass es sich bei diesem Angriff um eine der größten Operationen der Huthi-Streitkräfte in Saudi-Arabien gehandelt habe und dass in Zukunft weitere dieser Art zu erwarten seien.

Die USA aber scheinen diese Aussage komplett zu ignorieren. Wie man schon lange weiß, gelten im Weißen Haus Beweise erst dann als Beweise, wenn sie in die krude Kriegspolitik Washingtons passen (Iran-Krise: Der Öltanker-Thriller, ein Öl- & Atomkraftwaffenkrieg und verheimlichte Fakten (Videos)).

Auch US-Senator Lindsey Graham fordert gegen den Iran militärische Maßnahmen zu ergreifen, indem man im Gegenzug die iranischen Ölraffinerien bombardiert. Das ist eine offene Kriegserklärung, eine weitere unter bereits mittlerweile vielen. Wörtlich twitterte Graham am Samstag:

„Es ist jetzt an der Zeit, dass die USA einen Angriff auf iranische Ölraffinerien auf den Tisch legen, wenn sie ihre Provokationen fortsetzen oder die nukleare Anreicherung erhöhen.“

Beweise sind erst dann Beweise, wenn sie in die Kriegspolitik passen

Die Entscheidung, was passiert, liegt wieder mal bei US Präsident Donald Trump. Wird er ein weiteres Mal einen kühlen Kopf bewahren und sich auch diesmal nicht von den Kriegstreibern über den Tisch ziehen lassen?

Tatsache ist, dass der politische Stil Trumps einigen Abgeordneten im Weißen Haus nicht schmeckt und dass sein Kurs der ruhigen Hand ständig und von allen Seiten torpediert wird, vor allem aus dem demokratischen Lager

Noch vor wenigen Wochen sah alles noch nach einer friedlichen Lösung in der Golfregion aus, Trump hatte ein Treffen mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani geplant, um die verhängten Sanktionen möglicherweise doch ein wenig zu lockern, doch das scheint nun wohl in weite Ferne gerückt zu sein. Insider sprechen mittlerweile sogar schon von einer geplanten Sabotage der Gespräche, wie das bereits zuvor schon mit Nordkorea, China und Russland passiert ist.

Auch das geplante Treffen zwischen Trump und Vertretern der Taliban in Camp David, bei dem es um einen geplanten Abzug des US-Militärs aus Afghanistan ging, wurde für null und nichtig erklärt, nachdem am 11. September eine Bombe in der Nähe der US-Botschaft in Kabul detonierte. Man mag in all diesen Fällen schon nicht mehr von einer Verkettung unglücklicher Umstände sprechen, wohl eher schon von einem hinterhältigen Akt.

Mittlerweile munkelt man, dass die Produktion der größten Ölraffinerie seit einigen Monaten deutlich zurückgegangen ist, was eventuell ein Hinweis sein könnte, dass am Ende Saudi-Arabien selbst für den Anschlag verantwortlich ist (Setzt Donald Trump die FISA Dokumente gegen den Tiefen Staat ein, um einen 3. Weltkrieg zu verhindern?).

Saudi-Arabien und die USA sind Verbündete, man kann in diesem Fall sogar von einer engen Freundschaft sprechen. Immerhin haben die Saudis die USA im Stellvertreterkrieg gegen Syrien tatkräftig unterstützt, indem sie den IS und die Rebellen mit der nötigen Logistik in Form von Waffen und Fahrzeugen beliefert haben.

Saudi-Arabien gilt schon lange als Hauptumschlagplatz für Waffen im großen Stil, die gegen jene Länder eingesetzt werden, die auf der langen Abschussliste der USA stehen. Diese Waffen stammen zum größten Teil aus deutscher Produktion, sodass sich auch Deutschland durch seinen uneingeschränkten Waffenhandel mit Saudi-Arabien an diese Kriege beteiligt.

Sollten die Saudis also ihre Raffinerie selbst bombardiert haben, könnte am Ende zwischen Saudi-Arabien und den USA so etwas wie eine Win-Win-Situation entstehen, die unter Freunden bekanntlich nicht selten ist. Eine Hand wäscht bekanntlich die andere. Nutzen die USA Saudi-Arabien wirklich als Eintrittskarte in einen neuen, großen Krieg?

Die Interessen der Rüstungslobbyisten reichen weit in den Machtapparat des Weißen Hauses, soweit, dass sogar der Präsident schachmatt gesetzt werden kann, was nun bei der jüngsten Entwicklung in Saudi-Arabien leicht passieren kann.

Trump befindet sich gegenwärtig in der berühmten Zwickmühle, weil für das kommende Jahr die Präsidentschaftswahlen anstehen und Schwäche sich auf die geplante Wiederwahl negativ auswirken kann, vor allem aber eine Rezession könnte diese mit einem Schlag zunichte machen, weil nämlich genau das nach den Angriffen auf die saudischen Raffinerien zu befürchten ist.

Die Märkte reagierten bereits am Montag empfindlich. Analysten rechnen damit, dass der Ölpreis pro 159-Liter-Fass um fünf bis zehn US Dollar in die Höhe schießen könnte, bei längerer Förderunterbrechung sogar um 50 Dollar. Aktuell ist der Preis so hoch, wie seit sechs Monaten nicht mehr.

Das heißt in diesem Fall, dass Trump bald eine Entscheidung treffen muss, doch wie die aussieht, ist noch völlig offen. Schon einmal hat Trump das Ruder in letzter Sekunde herumgerissen und seine Kampfbomber zurückgepfiffen, als am 20. Juni eine Global Hawk Drohne der Amerikaner durch das iranische Militär abgeschossen wurde, weil diese den iranisch Luftraum verletzt hat (Russland hilft dem Iran, sich im bevorstehenden Endkampf gegen den großen Widersacher zu behaupten).

Kurz danach war es in der Straße von Hormus zu Konflikten mit Öltankern gekommen, auch in diesem Fall standen die Zeichen auf Sturm und man rechnete jeden Moment mit einen Angriff, doch auch in diesem Fall konnte die Lunte gerade noch rechtzeitig gelöscht werden.

Ob der US-Präsident diesmal das Kriegsbeil endgültig ausgräbt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, die Zeichen jedenfalls stehen wieder mal auf Sturm und das könnte ein ganz gewaltiger werden, wenn die Büchse der Pandora erstmal geöffnet ist.

In einer jüngsten Rede warnte der Chef der iranischen Revolutionsgarden, Amirali Hajizadeh, dass US-Flugzeugträger und Basen in Reichweite iranischer Raketenstellungen sind und dass der Iran für einen Krieg bereit sei. Wörtlich sagte er:

„Jeder sollte wissen, dass sich alle amerikanischen Stützpunkte und ihre Flugzeugträger in einer Entfernung von bis zu 2.000 Kilometern um den Iran herum in der Reichweite unserer Raketen befinden.“

Das Säbelrasseln in Washington und Teheran wird weiter gehen, beide Länder scheinen tatsächlich bereit zu seien für einen Krieg, der am Ende noch mehr Leid, Not und Elend über die Welt bringe wird.

Für Donald Trump wird in diesem Monat viel auf dem Spiel stehen, von seiner Entscheidung nämlich wird es abhängen, ob Krieg oder Frieden über die Welt kommt. Bis jetzt hat sich der US Präsident tapfer geschlagen, indem er jeder Falle geschickt ausgewichen ist und die Fallensteller schachmatt gesetzt hat. Wird ihm das ein weiteres Mal gelingen? Hoffen wir es! (3. Weltkrieg: In der Bibel prophezeit? Sind die Tanker-Angriffe Operationen unter falscher Flagge? (Videos))

Die Rüstungslobby braucht den Krieg, die Welt nicht. In diesem Fall sollte die Losung lauten: Vernunft vor Kapital.

Bleiben Sie aufmerksam!

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Geboren in die Lüge: Unternehmen Weltverschwörung

Illuminatenblut: Die okkulten Rituale der Elite

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede am 16.09.2019

About aikos2309

7 comments on “War der Angriff auf die saudische Ölraffinerie eine weitere False Flag-Aktion als Eintrittskarte in einen großen Krieg?

  1. Den Israelis würde es am ehesten in den Kram passen, wenn die USA den Iran verantwortlich macht und einen Krieg beginnt. Die Technologien für einen gefakten Drohnenangriff sind im Lande Israel üppig vorhanden und der Verbindungsweg über Elat ins rote Meer Richtung Sudan gegeben.

    Die Saudis sind wohl eher zu blöd und auch zu geldgeil, sich ihre eigenen Raffinerien als “Fake Ops” weg zu sprengen…

  2. An den verhaltenen Reaktionen aus Washington, ist zu erkennen, dass es die Rebellen bestimmt nicht waren.
    Die US Armee wird da unten alles genau Überwachen. Denen würde ein Schwarm Drohnen auffallen.

    1. Im gegenseitigem Einverständnis sollte man einfach alle Raffinerien abstellen und aufs Fahrrad umsteigen. Besonders in Saudi Arabien. Dann gibts auch kein Plasikmüll mehr.

  3. Da geben sich die Huthi-Rebellen allergrößte Mühe als Schuldige am Öl-Drama dazustehen aber keiner glaubt ihnen weil Trumpler lieber den Iran verknacken will. Vielleicht war ers ja selbst. Tja – Gleiwitz könnte überall sein, sogar in Arabien, lol

  4. Wenn die satanische Hillary Clinton und ihr pädophilen Macker die Wahlen in den USA gewonnen hätten, dann hätte wir Heute schon die wahre Hölle auf Erden !
    Denn die Hillary hat ja vor der Wahl angekündigt den Iran angreifen zuwollen wenn sie denn gewählt wird.
    Ich bin kein Trump-Fan, aber mal sehen ob er weiterhin halbwegs besonnen reagiert, was ich nicht so recht glauben kann.
    Denn nach dem der Kriegstreiber Bolton abgesetzt wurde kommt wieder ein Zionist an Boltons Stelle !!!

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