Wer hat das Osireion (Abydos) erbaut? Hier stimmt etwas nicht! (Video)

Teile die Wahrheit!
  •  
  • 1
  •  
  •  
  • 3
  •  
  •  
  •  

Das Osireion (auch Osirion oder Osiron) im ägyptischen Abydos ist ein kleiner Tempelkomplex, der zu Ehren des altägyptischen Gottes Osiris errichtet wurde, erzählen uns die Ägyptologen. Die Anlage wird Pharao Sethos I. zugeordnet, wohl, weil die Anlage südwestlich unmittelbar an den dortigen Sethos-Totententempel anschließt.

Verschiedene Wände des Osireion sind zudem mit eingravierten Hieroglyphen versehen, die auf Sethos hinweisen. Woher stammt aber die Bezeichnung „Osireion“? Flinders Petrie hat dieser Fundstätte seinen Namen gegeben.

Es ist also nicht so, dass diese Anlage schon immer so hieß. Der Komplex wurde 1902 durch Margaret Alice Murray und Flinders Petrie entdeckt. Die Freilegung erfolgte bis 1926 unter Henri Frankfort. Der Tempel erinnert von seiner Struktur her entfernt an die königlichen Totentempel der Vierten Dynastie, stamme jedoch nach Annahme der Ägyptologen aus der Zeit Sethos I.

Die Ausschmückung erfolgte bis in die Zeit seines Enkels Merenptah, was nicht mehr oder weniger heißt, dass die Anlage vorher völlig schmucklos war. Der Name Sethos I. soll auf schwalben-schwanzförmigen Bauklammern verzeichnet gewesen sein, die die massiven Granitblöcke der Haupthalle des Osireions zusammenhielten. Heute ist allerdings keine der Bauklammern mehr erhalten. Es ist sowieso fraglich, wie relativ kleine Bauklammern schwerste Granitblöcke halten sollen.

Baumaterial aus Zeiten vor der Neunzehnten Dynastie fand sich hingegen nicht. Das ist wohl auch nicht erstaunlich, wenn diese Anlage viel älter ist! Allerdings – und das sieht man auf den ersten Blick! – ist die Osireion-Anlage in einem ganz anderen Baustil errichtet worden, der mit dem Sethos-Tempel absolut keine auch noch so entfernte Ähnlichkeit aufweist.

Während der Sethos-Tempel nach dem ägyptischen „Tempel-Standard“ erbaut wurde – mehr oder weniger viele Räume, Kammern und Hallen, jede Menge Säulen in den Hallen, alles über und über mit Malereien und Hieroglyphen übersät –, haben die unbekannten Osireion-Erbauer in die Tiefe gebaut. Im Gegensatz zum Sethos-Tempel wurde die Osireion-Anlage vollständig aus massiven Granitblöcken erbaut, die aus dem berühmten Assuan-Steinbruch rund Tausend Kilometer entfernt stammen und ausnahmslos völlig glatt, rechtwinklig und schmucklos bearbeitet wurden.

Es heißt, dass das Osireion ursprünglich von einem Hügelgrab überdeckt gewesen sei, umfriedet mit Baumreihen, wovon heute jedoch keine Reste mehr vorhanden sind. Auf jeden Fall war es überdacht, die Wüste breitete sich wohl darüber aus, die Anlage war also perfekt versteckt und getarnt! Muss man einen Tempel so verstecken, wenn ihn doch Gläubige und Pilger besuchen sollen? (Besonderheiten der Chephren-Pyramide: Rätsel der verschwundenen Außenverkleidung)

Der Eingang soll sich im Westen der Anlage befunden haben. Von dort führt ein überdachter langer, abwärts führender Korridor südöstlich in eine rechteckige Kammer mit einem dahinter liegenden schmalen Raum (beide ohne Überdachung, sodass man von oben hinein schauen kann).

Den überdachten Korridor kann man heute zwar noch sehen, darf ihn aber nicht betreten. Dazu ist anzumerken, dass dieser überdachte Gang wohl aus einer späteren Zeit stammt und nicht der Original-Zugang war, denn er wurde augenscheinlich in einem ganz anderen Baustil errichtet, die Bauherren des Osireion hätten ihn wohl mit Granitblöcken abgedeckt und garantiert keine getrockneten Nilschlammziegel verwendet! (Pyramiden von Ägypten: Beweise dafür, dass die Steinblöcke gegossen und nicht abgebaut wurden (Video)).

Somit ist es wieder fraglich, wo sich denn der alte Original-Zugang befand. An den Wänden des Ganges wurden Malereien angebracht, die an der nordöstlichen Seite das „Buch der Höhlen“, an der gegenüberliegenden Wand das „Buch der Pforten“ darstellen sollen. Beide beschreiben die nächtliche Reise des altägyptischen Sonnengottes Re durch die Unterwelt.

Unter Merenptah, dem Enkel Sethos‘, hatte man am Südende des Ganges damit begonnen, die Malereien als Flachreliefs auszuführen. Weitere Flachreliefs aus der Zeit Merenptahs befinden sich auch in der rechteckigen Kammer, deren Nebenraum, sowie dem von der Kammer nordostwärts führenden Gang, der Rückwand und den Architraven der anschließenden querliegenden Halle vor der Haupthalle. Der gesamte Gang bis zur ersten Tempelhalle ist abfallend, sodass das Wasser im unterirdischen „Tempelgraben“ vom Grundwasser gespeist werden konnte (Wurden die ägyptischen Pyramiden aus Geobeton gegossen?).

(Zwei von mehreren Gruben oder Schächten. Man kann nicht viel erkennen, außer Reflexionen)

Heute steht der gesamte Tempelboden des Osireions unter Wasser, das durch Algen fast giftgrün gefärbt ist. Darin schwimmen Fische, und man fragt sich, wie diese wohl hinein kamen. Von einem angeblichen „Tempelgraben“ konnte ich nichts erkennen. Von der ersten Halle, erbaut aus rosaroten Granitsteinblöcken, führte eine Pforte mit noch vorhandenem gewaltigen Türsturz in die Haupthalle mit zwei Reihen von jeweils fünf großen Pfeilern auf einer vom Wasser umgebenen „künstlichen Insel“, von der ich allerdings ebenfalls nichts entdecken konnte (Wurden die ägyptischen Pyramiden aus Geobeton gegossen?).

Im Gegenteil ist der Boden der Halle völlig eben, was man auf alten Fotos erkennen kann, als er noch nicht überschwemmt war. Mit dieser Behauptung konnten die Ägyptologen jedoch dem Osireion die nach dem „Buch vom Tempel“ übliche Anordnung ägyptischer Tempelanlagen zuordnen, zu denen jeweils ein heiliger Hügel gehörte. Die Nord-, Süd- und Ostwand ist aufgrund von Erosion derart zerstört, dass keine Lesung der dortigen Hieroglyphen mehr möglich ist (Bau der Pyramiden: Steinbearbeitung im alten Ägypten zwischen Kupfermeißeln und Plasmastrahlen).

(Grundrissplan (Zeichnung Murray, 1903, gemeinfrei). Man erkennt, dass hier ein großer Teil der Anlage fehlt)

Vom Mittelpunkt des Tempels führten nordöstlich und südwestlich Stufen in den (heutigen angeblichen) Wassergraben hinunter, die heute ebenfalls verschwunden sind. Auf dem heute überschwemmten Boden kann man zwei von mehreren Gruben oder Schächten erkennen, einer rechteckig, der andere quadratisch, die jedoch nicht untersucht werden können, weil sie unter Wasser liegen.

Somit weiß man bis heute nicht, wie tief sie sind, und ob sich darunter nicht vielleicht weitere Räumlichkeiten befinden. Im trüben Wasser kann man noch weitere Schächte erkennen. Die Ägyptologen vermuten, dass sie möglicherweise als Standort für Sarkophage und/oder Kanopenschreine gedacht waren.

Umlaufend um den „Graben“ sollen sechzehn Nischen in die Außenwände eingelassen gewesen sein, je sechs an den Längsseiten und jeweils zwei neben dem Halleneingang und der diesem gegenüberliegenden Wand. Ich konnte allerdings keine einzige der Nischen erkennen. Im Zentrum einer der Längsseiten führt eine niedrige Tür in eine dahinter liegende zweite Querhalle, die keinen weiteren Zugang besaß (Das antike Kraftwerk: Geheimnisvolle metallene Artefakte in der Cheops-Pyramide).

Hier muss ich mich auf die ägyptologischen Aussagen verlassen, dass darin Hochreliefs an Decken und Wänden das „Buch der Nut“ und das „Buch von der Nacht“, eingerahmt von zwei Darstellungen der Himmelsgöttin Nut zeigen sollen. Die Tür zu dieser letzten Halle ist relativ niedrig, sie steht ebenso im Wasser der Haupthalle, was wohl kaum beim Bau der Tempelanlage so geplant wurde.

In der Anlage gibt es mindesten fünf weitere Türen, die von den Ägyptologen jedoch nicht erwähnt werden. Ich finde es seltsam, dass man das eigentliche Bauwerk aufgrund der dort angebrachten Hieroglyphentexte datiert und Pharao Sethos I. zuordnet, obwohl – wie gesagt – keinerlei bauliche Ähnlichkeiten zu seinem direkt anschließenden Totentempel vorhanden sind!

Das Osireion wurde offensichtlich von einer früheren Zivilisation errichtet, die nicht nur eine Steinbearbeitungstechnologie, sondern auch die Möglichkeit besaßen, schwerste Granitblöcke problemlos zu befördern, wie sie später nicht mehr erreicht wurden, auch nicht durch unsere heutige Hochtechnologie (Unbekannte Botschaft von Atlantis an der Großen Pyramide von Gizeh entdeckt (Videos)).

(Mit roher Gewalt bekommt man alles kaputt, sogar Granitblöcke! Möglicherweise stammen diese aus der ehemaligen Dach-Abdeckung)

Das Osireion wurde wohl keinesfalls als Tempel angelegt, sondern – na ja – als eine Art atombombensichere Station, die nicht nur unterirdisch angelegt wurde, sondern auch perfekt getarnt war. Ich erinnere an den „Taltempel des Chephren“ in Gizeh, der auf mich einen ähnlichen Eindruck machte (unabhängig davon, welchem Pharao man diese Bauwerke zuordnet).

Auch hier wurden sauber geglättete Granitblöcke verbaut, so genau, dass man heute kaum noch die Fugen erkennen kann. Der Chephren-Taltempel ist nur im Inneren aus Granitblöcken erbaut worden. Dann haben die Erbauer ihn außen mit „billigen“ Sandsteinblöcken verkleidet, die im Laufe der Zeit recht stark erodierten.

Von Weitem sieht dieser Tempel keinesfalls wie ein Tempel aus (wobei es sowieso fraglich ist, ob es je ein Tempel war), sondern wie ein in dieser Region häufig vorkommender Hügel, auch hier eine perfekte Tarnung! Waren hier dieselben Baumeister am Werk wie beim Osireion? Aber wir wissen ja: Jedes Bauwerk, das in Ägypten ausgegraben wird, wird automatisch als Tempel bezeichnet. Damit steckt es in der entsprechenden „Schublade“ und braucht nicht näher untersucht zu werden (Die geheime Paläophysik der Großen Pyramide und der militärischen Anlage bei Gizeh (Videos)).

(Mehrere Türen und/oder Durchgänge sind vorhanden)

Der heute als Original-Zugang gedeutete überdachte Korridor des Osireion stammt mit großer Wahrscheinlichkeit aus späterer Zeit, denn die Baumeister des Osiris-Komplexes hätten sich wohl kaum eine solche Fehlkonstruktion erlaubt, dass ihre Anlage bei jedem Regenguss unter Wasser stand! Außerdem sieht man auf den ersten Blick, dass der Zugangskorridor in einem ganz anderen (primitiveren) Baustil errichtet und mit getrockneten Nilschlammziegeln abgedeckt wurde.

Die alten Osireion-Baumeister hätten einen solchen Korridor – wie das Osireion – mit Granitblöcken abgedeckt. Die heutige „Erklärung“ von Pfeilern auf der vom Wasser umgebenen „künstlichen Insel“ mit einem „heiligen Hügel“, der den „Urhügel“ symbolisieren soll, ist barer Unsinn. Die alten Ägypter mögen eine solche Urgeschichte geglaubt haben, aber man sollte das nicht in jedes Bauwerk hinein deuten, erst recht nicht, wenn die Bauweise offensichtlich dem widerspricht! (Die „vierte Gizeh-Pyramide“ in Abu Roasch – ist sie vor 12.000 Jahren explodiert? (Videos))

Wir stellen auch nicht in jeder Kirche die Entstehung der Welt nach der Bibel dar. Dass einige Wände mit Hieroglyphen versehen sind, hat auch nichts zu bedeuten. Als Pharao Sethos (oder ein anderer) das Osireion entdeckte, nahm er es in Beschlag und bezeichnete es als „sein“ Bauwerk (wenn es denn so stimmt), ebenso wie es Cheops machte, als er in Gizeh die Große Pyramide stehen sah.

Im Gegensatz zu Cheops ließ Sethos und später sein Sohn sowie sein Enkel einige Wände des Osireion bekritzeln. Rings um das Osireion liegen mehrere Granitblöcke, die „irgendjemand“ versucht hat, mit roher Gewalt zu zerstören, man erkennt heute noch die Einkerbungen. Ob es sich hierbei um ehemalige Abdeckungen handelt, ist fraglich (Göttliche Maße: Wurde die Cheops-Pyramide von Aliens erbaut? (Video)).

Ebenso fraglich ist, wer hier zu zerstören versucht hat. Waren es vielleicht die Arbeiter Sethos‘, die zu diesem Zeitpunkt zwar Granit nicht mehr sauber bearbeiten konnten, aber zerstören schon?

(An einigen der glatten Megalithblöcke des Osireion finden sich – nur schlecht erkennbar – Darstellungen der sogenannten “Blume des Lebens”. Sie sind asymetrisch auf die jeweiligen Blöcke aufgemalt. Inzwischen ist bekannt, dass sie relativ jung sind, ca. 1 Jhrh. n. Chr.)

Literatur:

Wissen in Stein – Das Geheimnis der Pyramiden Ägyptens und Mittelamerikas [2 DVDs]

Ancient Aliens Seasons 1-6

Das Geheimnis der Pyramiden [2 DVDs]

DIE PYRAMIDEN VON BOSNIEN. Mitten in Europa stehen die größten Pyramiden der Welt [erweiterte Neuausgabe der Limited Edition]

Video:

Quellen: PublicDomain/efodon.de am 20.09.2019

About aikos2309

2 comments on “Wer hat das Osireion (Abydos) erbaut? Hier stimmt etwas nicht! (Video)

  1. Wenn Archäologen nicht mehr weiter wissen, dann kommen die meisten mit irgendwelchen religiösen Kultkrams an !
    Was in deren eingeimpften Weltbild nicht passt, wird passend gemacht.
    Und dann wird solch ein Schmonsen auch als Allgemeinbildung verkauft !

  2. Wer das gebaut hat?
    Ich denke die Zerstörer haben das in Auftrag gegeben.
    Wie das als Komplett ausgesehen haben soll, ist Fantasie derjenigen die darüber schreiben und berichten.
    Zu sehen ist hier eine Theaterkulisse, die so errichtet worden ist, wie sie jetzt zu sehen ist.
    Die Tonnenschweren Bruchstücke der Blöcke, haben keine Spuren in den Bodenplatten hinterlassen, Die fehlenden riesigen Tonnenschweren Blöcke haben auch keine Spuren an den Bodenplatten hinterlassen???
    Bild mit der Frau. Da sind normal gemauerte Steine neben Nahtlos verlegten Blöcken.
    Betrachtet man die alten gigantischen Bauwerke auf der Erde, ist es wie ein vorgefertigtes Bühnenbild, in das man die Menschen gesetzt hat, damit sie das gestellte Puzzlespiel lösen.
    Mit dem Ansatz wie hätte das fertig Aussehen können/sollen, kommt man nicht zur Lösung.
    Es wurde so gebaut wie es jetzt ist. Das muss man erstmal akzeptieren. Dann kann man ergründen, warum und zu welchem Zweck wurden all diese Bauten so errichtet wie sie jetzt sind.

    Noch nebenbei eine den Menschen aufgegebene Diskussion: Was war zu erst da, das Huhn oder das Ei.
    Einfach noch eine Konstante in die Gleichung einfügen.

    Zuerst war die Information da, dann das „Ei“ und dann das Huhn.
    So ist es richtig.

    Neue Frage: Wo kam die Information her?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.