Bargeldverbot: Finanzelite erleidet im Hauptquartier New York schweren Rückschlag

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Von New York aus koordiniert die Better Than Cash Alliance (Visa, Mastercard, Citibank, Bill Gates, USAID) den globalen Kampf gegen das Bargeld. Ausgerechnet in der Finanzmetropole hat nun der Stadtrat den Beschluss gefasst, privaten Unternehmen zu verbieten, die Annahme von Bargeld abzulehnen. Die Begründung ist ein Tiefschlag für die Allianz.

Einem Bericht von “USA-Today” zufolge müssen Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants und Bars künftig in jedem Fall Bargeld annehmen. Damit machen die New Yorker Stadträte unter anderem Visa einen Strich durch die Rechnung. Der Kreditkartenanbieter hat ein Programm aufgelegt, in dessen Rahmen er Restaurants dafür bezahlt, kein Bargeld mehr anzunehmen. Von Norbert Häring

Die Visa-Presseabteilung findet dann regelmäßig ein Massenmedium, dass groß über dieses progressive Restaurant berichtet und damit diesem noch einen  Werbeeffekt beschert. Darüber, dass das Restaurant von Visa bestochen wurde, erfährt man in solchen Berichten natürlich nichts.

Visa ist eines der Gründungsmitglieder der Better Than Cash Alliance (Besser-als-Bargeld-Allianz), die es sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit das Bargeld zu beseitigen. Ihren Sitz hat die Allianz ausgerechnet in New York, wo man sich mit großzügigen Spenden Büroräume beim United Nations Capital Development Fund (UNCDF) gekauft hat und sich seither irreführend eine „UN-basierte Organisation“ nennt.

Ein Tiefschlag für die Better Than Cash Alliance ist auch die Begründung für die Maßnahme, die mit großer Mehrheit beschlossen wurde: Finanzielle Inklusion nämlich.

„Der Marktplatz der Zukunft muss den Bedarf verletzlicher New Yorker berücksichtigen“, schrieb der Sponsor des Gesetzes, Ritchie Torres in einer Presseerklärung. Auch wer kein Bankkonto hat, oder sich die Bankgebühren nicht leisten will, soll überall einkaufen und essen können.

Damit betont der New Yorker Stadtrat, dass Bargeld das inklusivste Zahlungsmittel ist, weil jeder es ohne spezielle technische Einrichtungen und ohne Extrakosten nutzen kann (Einstieg in den Bargeldausstieg? EU-Kommission prüft Abschaffung von Kleingeld).

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Das widerspricht eklatant der Propaganda der Better Than Cash Alliance, die gerade die Finanzielle Inklusion zur Begründung für ihren Feldzug gegen das Bargeld anführt.

Die US-Regierung, ebenfalls Gründungsmitglied der Better Than Cash Alliance hat sogar die G20, die 20 mächtigsten Regierungen und deren Notenbanken, zu einer Global Partnership for Financial Inclusion zusammengespannt, die mit der Better Than Cash Alliance als strategischem Partner die Zurückdrängung des Bargelds betreibt.

New York ist zwar die symbolisch bedeutsamste, aber nicht die erste Gebietskörperschaft, die es verbietet, Bargeld abzulehnen. New Jersey, Philadelphia und San Francisco haben ähnliche Gesetze beschlossen. In Massachusetts ist laut einem Bericht der “New York Times” schon seit 1978 Pflicht, Bargeld anzunehmen.

In Deutschland gilt der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Private Geschäfte können frei entscheiden, wie sie sich bezahlen lassen wollen, jedenfalls solange die Kunden Alternativen haben und somit auch für diese Entscheidungsfreiheit unterstellt werden kann. Hoheitliche Stellen können sich mangels Freiwilligkeit der Interaktion nicht auf Vertragsfreiheit berufen.

Bargeldabschaffung als Vorbereitung auf den nächsten Crash?

Auf »Focus-Online« erklärt der Finanzexperte Norbert Häring in einem Gastkommentar, wie die schrittweise Abschaffung des Bargeldes den globalen Eliten im Finanzwesen nutzt und warum dieser Prozess forciert wird (Gold- und Bargeldverbot: Wir sind „weiter“ als gedacht).

Der IWF und die EZB haben schon Papiere mit Handlungsanweisen veröffentlicht, wie man bei der schrittweisen Abschaffung des Bargeldes vorangehen soll. In dem Papier »The Macroeconomics of De-Cashing« rät beispielsweise der IWF, dass man erst mit harmlosen kleinen Schritten anfangen solle, um die Bevölkerung nicht zu verschrecken.

Man solle erst mit Bargeldobergrenzen und der Abschaffung von großen Geldscheinen beginnen. Außerdem solle man mittels gezielter PR-Maßnahmen die Bevölkerung vorbereiten und Misstrauen abbauen (Angriff auf das Bargeld? Bundestag diskutiert kommende Woche))

Am Ende steht der Ersatz des Bargeldes durch Digitalgeld.

Verräterisch findet der Finanzexperte Norbert Häring, dass im IWF-Papier auch davon die Rede ist, dass es einen negativen Zins geben kann. Dazu gibt es dort auch die Bemerkung: »Um den Menschen die Sicherheit zu geben, dass ihr digitales Zentralbankgeld nicht konfisziert werden wird, wäre es gut, eine ausdrückliche Garantie zu geben, dass der Zins auf dieses digitale Geld nie um mehr als x-Prozentpunkte unterhalb zum Beispiel von der Verzinsung kurzfristiger Staatsanleihen liegen wird.«

 

Das bedeutet im Klartext: Man geht davon aus, dass es auch zu negativen Zinsen kommen könne. Bei einem Zinssatz von minus 5 Prozent würden Sparer in fünf Jahren fast ein Viertel ihres Sparguthabens verlieren (Die globalen Eliten bereiten vor: Bis zur nächsten Krise ist das Bargeld abgeschafft).

Am Ende bedeutet dies: Sparer könnten teilenteignet werden, wenn Finanzinstitute und Banken sich »verzockt haben«. Die Banken können sich dann an den Sparguthaben der Bürger bedienen, um sich zu sanieren. Kurz: Der Sparer haftet für die Banken.



Literatur:

Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab

Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Der Weg ins Verderben: Wie die Eliten die nächste Krise vorbereiten und wie Sie sich davor schützen können

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung

Quellen: PublicDomain/norberthaering.de/freiewelt.net am 04.02.2020

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