Riesige neolithische Struktur nahe Stonehenge entdeckt (Video)

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terra-mystica.jimdofree.com berichtet: In der südwestenglischen Grafschaft Wiltshire haben Archäologen eine gigantische jungsteinzeitliche Struktur mit einem Durchmesser von 1,9 Kilometern entdeckt.

Diese bis heute verborgene neolithische Struktur, von der man annimmt, dass sie wohl die größte ihrer Art in Großbritannien sein dürfte, befindet sich in der historischen Stätte Durrington Shafts, wo auch bereits die als »Superhenge« bezeichnete große Anlage von Durrington Walls und der Holzpfosten-Kreis Woodhenge entdeckt wurden, die ebenfalls jahrtausendealt sind. Auch Stonehenge, der berühmteste Steinkreis der Welt, liegt in nur rund drei Kilometer Entfernung.

Die Struktur wurde mittels Bodenradar im Rahmen des internationalen Stonehenge Hidden Landscape Project entdeckt und besteht aus mindestens 20 Schächten, die jeweils einen Durchmesser bis zu zehn Metern und eine Tiefe von bis zu fünf Metern aufweisen. Sie wurden kreisförmig um die 4.500 Jahre alte Siedlung Durrington Walls errichtet, die sich genau in ihrem Zentrum befindet.

Das deutet darauf hin, dass seine jungsteinzeitlichen Baumeister sehr fortschrittlich waren, vor allem, wenn man bedenkt, wie genau es ihnen gelang, jeden einzelnen Schacht auszurichten.

„Die Größe der Schächte und des Kreises, der die Durrington Walls umgibt, ist derzeit einzigartig“, erklärte Prof. Vincent Gaffney, Projektleiter und einer der Archäologen, die an der im Fachjournal Internet Archaeology veröffentlichten Studie beteiligt waren, im Gespräch mit dem The Guardian.

„Dies ist ein beispielloser Fund von großer Bedeutung für ganz Großbritannien. Namhafte Erforscher von Stonehenge und seiner Landschaft waren erstaunt über das Ausmaß des Bauwerks und die Tatsache, dass es so nahe bei Stonehenge bisher noch nicht entdeckt worden war.

Sie zeigt auch die Bedeutung von Durrington Walls Henge, die Komplexität der monumentalen Strukturen innerhalb der Stonehenge-Landschaft und die Fähigkeit und den Wunsch neolithischer Gemeinschaften, ihre kosmologischen Glaubenssysteme auf eine Art und Weise und in einem Maßstab aufzuzeichnen, die wir vorher nicht erwartet hatten. Ich kann gar nicht genug betonen, welche Mühe es gekostet hat, solche großen Schächte nur mit Werkzeugen aus Stein, Holz und Knochen auszugraben.“

Im Gegensatz zu Stonehenge, das genau auf die Sommer- und Wintersonnenwende ausgerichtet wurde, scheinen die Durrington-Schächte – laut Gaffney – eine „kosmologische Botschaft“ zu beinhalten. „Stonehenge hat eine klare Verbindung zu den Jahreszeiten und dem Lauf der Zeit, durch die Sommersonnenwende.

Aber bei den Durrington-Schächten ist es nicht das Vergehen der Zeit, sondern die Begrenzung durch einen Kreis von Schächten, was die kosmologische Bedeutung zeigt“, schlussfolgert Gaffney.

Welchen Zweck die Schächte hatten, ist für die Archäologen ein Rätsel. Sie nehmen an, dass sie eine Grenze markiert haben und Unbefugte damit signalisierten, sich von dem heiligen Gebiet fernzuhalten.

Möglicherweise bezweckten sie aber genau das Gegenteil und die Menschen wurden mittels Pfahlreihen zu der rituellen Stätte Durrington Walls, im Zentrum des Kreises, geführt (Die Bilder von Stonehenge, die Sie nicht zu sehen bekommen sollten (Video))

© Fernando Calvo für terra-mystica.jimdofree.com am 23.06.2020

Die meisten der eine Million Besucher, die Stonehenge jedes Jahr besuchen, glauben, dass sie sich mit unberührten 4,000-jährigen Überresten befassen. Aber fast jeder Stein wurde zwischen 1901 und 1964 wieder aufgebaut, begradigt oder in Beton eingebettet.

Das erste Restaurierungsprojekt fand in 1901 statt, als ein schiefer Stein begradigt und betoniert wurde, um ein Herunterfallen zu verhindern. Weitere Renovierungsarbeiten wurden an den 1920s durchgeführt, als sechs Steine ​​bewegt und wieder errichtet wurden. In 1958 wurden Kräne verwendet, um drei weitere Steine ​​und einen riesigen gefallenen Sturz neu zu positionieren, oder Kreuzstein wurde ersetzt.

Dann wurden in 1964 weitere vier Steine ​​neu positioniert, um ein Herunterfallen zu verhindern. Das derzeitige Erscheinungsbild von Stonehenge erinnert daran, wie die Stätte vor Tausenden von Jahren ausgesehen haben könnte.

Video:

Quellen: PublicDomain/de.sacredsites.com am 23.06.2020

 

About aikos2309

2 comments on “Riesige neolithische Struktur nahe Stonehenge entdeckt (Video)

  1. Die kreisfömrige Ansammlung von Glimmer-Steinen also sogenantnen Monolithischen Steinen dient als Energiekollektor, um mittels kleinen Spiralen aus Bronze die Gravitationswelle als Kommunikationswelle zu nutzen.

    Kleine Experimente laufen heute mit dem sogenannten „Gravitationstelefon“.

    Die Photovoltaikindustrie weiß seit einigen Jahren auch die extrem hochen Wirkungsgrade des monolithischen (Glimmerhaltiger Granit) zu schätzen. Die Wirkungsgrade liegen ca. doppelt so hoch wie bei gen konventionellen Siliziumhaltigen Modulen.

    Der größte Sammler jedoch ist Germanium (Speer Mensch) und wer genau könnte es benutzt haben? Der Ger-Man-e?

    Kombiniert man also die kreisförmige Anordnung von großen Monolithischen Steinen mit Germanium und den kleinen Spulen, dann geht es rund – mit der Gravitationswelle.

    Kommunikation der Steinzeit eben ganz ohne Gehirntumor.

    1. Ähnlich aufgebaut wie die Keltenschanzen, Die hatten in den Ecken auch Schächte um Wasser zu sammeln und die Schanze zu aktivieren, wenn die Schächte voll mit Wasser waren. Sonst hat der riesige bebaute Schichtenkondensator nicht funktioniert.
      Wer forscht denn aktuell an PV Modulen aus Granit, bzw. Germanium, bzw schon in Serie auf dem Markt? Ich weis das Johannasolar, ein ehemals deutsches Unternehmen, an CiS Modulen gearbeitet hat.

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