Gesundheit: Michael J. Fox schwört auf CBD bei Parkinson

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Michael J. Fox, der von mehreren Generationen auf der ganzen Welt als Marty McFly aus den Filmen „Zurück in die Zukunft“ bekannt ist, ist heute ein starker Befürworter von medizinischem Cannabis zur Behandlung seiner Parkinson-Krankheit.

Was haben wir ihn geliebt als Marty McFly in „Zurück in die Zukunft“: Michael J. Fox, den immer agilen, sehr sympathischen jungen Mann voller Tatendrang und auf der guten Seite des Lebens. Inzwischen ist es ruhig geworden um ihn und so jung und dynamisch wie damals ist er leider auch nicht mehr.

Er leidet an einer unheilbaren Krankheit. Was M. J. Fox mit CBD zu tun hat, macht er publik, denn er möchte das Verständnis der Öffentlichkeit für seine Krankheit und was man dagegen tun kann, sensibilisieren.

Die Symptome von Parkinson

Michael J. Fox ist heute 59 und leidet seit seinem 30. Lebensjahr an den Folgen von Parkinson. Inzwischen ist er halbseitig gelähmt. Mutig zeigte er sich trotzdem mit seiner Krankheit in der Öffentlichkeit, um aufzuklären und die Forschung zu Cannabis und Parkinson voranzutreiben. Parkinson kann sich äußern durch:

  • Zittern
  • Muskelstarre bis hin zum Verlust des Gehens
  • Verlust der Muskelkontrolle und -koordination (plötzliches Lächeln, Blinzeln)
  • undeutliche Sprache und Schriftbild bis hin zum Verlust der Sprache
  • verlangsamte Bewegungen bis zur Starre und Lähmung
  • Gleichgewichtsstörungen [1; 3].

Die Krankheit entsteht durch ein Entzündungsgeschehen im Gehirn und die unwiederbringliche Zerstörung von Nervenzellen, die Dopamin produzieren. Dadurch kommt es zu einem Dopaminmangel und die Zerstörung von Gehirnarealen.

Wozu braucht der Körper Dopamin?

Dopamin dient im Körper als Botenstoff (Neurotransmitter, Kommunikationsmittel) zwischen einzelnen Nervenzellen. Er sorgt, ähnlich wie das (allerdings vergleichsweise kurzfristig wirkende Glückshormon) Serotonin, für Gefühle von:

  • Glück
  • Motivation und
  • Antrieb [1].

Im Körper reguliert Dopamin vegetative Funktionen, wie den Blutdruck.

Leider kann der Botenstoff die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden, so dass eine Gabe von Dopamin nichts bewirken würde. Die Symptome der Krankheit können lediglich mit Dopamin-Vorstufen und strukturähnlichen Stoffen (Analoga) behandelt werden.

Zur Verdeutlichung: Drogen hemmen die Wiederaufnahme des Botenstoffs in die Nervenzellen und steigern damit dessen Konzentration und Wirkung. So lässt sich beispielsweise das “High” und das Suchtpotential von Drogen erklären (Gesundheit: Wie Dir der Einsatz von CBD Öl beim Abnehmen helfen kann).

Symptomkontrolle von Parkinson durch CBD?

Obwohl die Ursachen von Parkinson noch nicht abschließend geklärt sind, ist theoretisch die Möglichkeit, dass CBD gegen Symptomen von Parkinson hilfreich sein könnte, gegeben. Ob und wie genau das funktioniert, ist bisher noch Theorie. M. J. Fox jedenfalls nutzt CBD zur Symptomkontrolle seiner Erkrankung.

Das kann CBD tatsächlich

Folgende Prozesse liegen der Entwicklung von Parkinson nach heutigem Kenntnisstand zugrunde:

  • Entzündungsprozesse im zentralen Nervensystem
  • eine Fehlleitung des Immunsystems
  • die Degeneration von Nervenzellen und
  • ein Mangel an Dopamin.

In unserem Körper harmoniert das Endocannabinoid-System zentrale Abläufe. Zu den wichtigsten Funktionen gehört die Regulierung:

  • des Hormonsystems
  • des Immunsystems
  • der Motorik
  • von Schmerz
  • der Stimmung und
  • der Gehirnfunktion.

Parkinson ist dadurch gekennzeichnet, dass durch die Krankheit die meisten dieser Systeme und Funktionen beeinträchtigt werden. Daher liegt es nahe, dass CBD Symptome von Parkinson positiv beeinflussen kann. Bei der Interaktion von CBD mit dem Endocannabinoid-Systems wird zusätzlich die Produktion von von Dopamin angeregt. Dass Dopamin Parkinsonsymptome lindern kann, ist inzwischen nachgewiesen.

Von CBD selbst ist u.a. nachgewiesen, dass es:

  • Nerven durch seine antioxidative Wirkung schützt
  • die Funktion des Immunsystems reguliert und
  • die Produktion von Dopamin anregt [3; 5].

CBD im Krankheitsverlauf von Parkinson 

Manche Patienten entwickeln während des Krankheitsverlaufes Psychosen, Halluzinationen, Wahnvorstellungen. Durch CBD können diese Symptome gelindert werden [S1].

Die verminderte Dopaminproduktion wird u.a. durch Entzündungen im Gehirn verursacht. CBD bekämpft Entzündungen und regt damit die Dopamin-Ausschüttung an. Das wiederum kann die typischen Parkinson-Beschwerden vermindern und den Fortschritt der Erkrankung verlangsamen.

Eine Studie konnte nachweisen, dass CBD einen Rezeptor hemmt, der die Bewegung von Parkinson-Patienten einschränkt. So könnte die Beweglichkeit der Patienten wiederhergestellt werden [S2; 6].

Rein theoretisch könnte CBD also hervorragend in das Behandlungsschema von Parkinson-Patienten passen (Gesundheit: Diese Vorteile hat CBD Öl beim Muskelaufbau für Dich!).

Das sagen Parkinson-Patienten

Es gibt zwar nur spärlich Studien zu CBD und Parkinson. Dafür aber einige Patientenberichte, bis hin zu Youtube-Videos, die dem CBD eine effektive Wirksamkeit bescheinigen. Dabei scheint CBD in der Lage zu sein, für:

  • eine bessere Beweglichkeit durch Entspannung der Muskeln
  • weniger Zittern und Muskelkrämpfe
  • weniger Schmerzen
  • eine bessere Stimmung
  • eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufes
  • reduzierte Ängste und Depressionen und
  • einen verbesserten Schlaf sorgen zu können.

Wohlbemerkt: Es handelt sich hierbei um subjektive Empfindungen, keine Studien. CBD kann Parkinson nicht heilen und die Wirkung tritt meist erst bei hohen CBD-Dosen ein. Doch es scheint zumindest die Lebensqualität von Patienten mit Parkinson verbessern zu können [2; 3; 4; 5].

Die Vorteile von CBD

CBD bietet als Nahrungsergänzungsmittel einige Vorteile für Parkinson-Patienten. Es:

  • überwindet die Blut-Hirn-Schranke
  • ist sehr gut verträglich
  • macht nicht abhängig
  • verursacht keinen Rauschzustand.

Ein Behandlungsversuch mit einem qualitativ hochwertigem CBD-Öl kann also eigentlich nicht schaden, auch wenn die Wirkung des Wirkstoffes bei Parkinson noch nicht bewiesen ist.

Sicherheitshinweis

Parkinson-Patienten müssen in der Regel eine Reihe von Medikamenten einnehmen. CBD kann mit synthetischen Präparaten interagieren und deren Wirkung verstärken oder reduzieren. Dazu gehören:

  • Säurehemmer
  • Gerinnungshemmer
  • Schmerzmittel und
  • Neuroleptika [3].

Wenn Du selbst von der Krankheit betroffen bist, solltest Du auf jeden Fall mit Deinem Arzt oder Heilpraktiker über die Vor- und Nachteile einer eventuellen CBD-Behandlung sprechen, bevor Du Dir ein passendes Produkt kaufst.

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Michael J. Fox Stiftung fordert bessere Erforschung des medizinischen Potenzials von Cannabis

Die Stiftung des Schauspielers Michael J. Fox fordert eine Gesetzesänderung, um den medizinischen Einsatz von Cannabis in den USA besser erforschen zu können.

Konkret geht es dabei um die Unterstützung mehrerer Gesetzesreformen, die die Erforschung des medizinischen Potenzials von Cannabis erleichtern sollen. Außerdem habe die Stiftung die amerikanische Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration) in einem Brief dazu aufgefordert, die Regierung von einer Neueinstufung zu überzeugen.

Wie es auf der Webseite der Stiftung heißt, arbeite man daran, Kongressmitglieder, sowie den Senat von der Wichtigkeit der Erforschung des medizinischen Potenzials von Cannabis zu überzeugen. Besonderes Augenmerk liegt demnach auf der Bedeutung von Cannabis für die Behandlung von Parkinson. Michael J. Fox, der unter anderem für seine Rolle als Marty McFly in Zurück in die Zukunft bekannt ist, leidet selbst an der Krankheit.

Michael J. Fox Stiftung unterstützt mehrere Gesetzesinitiativen

  • The Medical Cannabis Research Act of 2019 sowie den VA Medical Cannabis Research Act of 2019, die einen besseren Zugang zur Erforschung des medizinischen Potenzials von Cannabis fordern
  • Expanding Cannabis Research and Information Act, der Cannabis als Droge der Kategorie 3 einstuft. Außerdem fordert der Gesetzesentwurf den vermehrten Anbau von Cannabis zu Forschungszwecken.

Im Moment sei mehr Forschung notwendig, um herauszufinden, ob Cannabis (einschließlich CBD-Produkte) für die Behandlung der Parkinson-Krankheit nützlich sein könnte. Weil Cannabis auf Bundesebene in den USA als Droge der Kategorie 1 gilt, ist die Erforschung des therapeutischen Potenzials mit vielen Einschränkungen verbunden.

    Medizinskandal Krebs    

Quellen: 

[1] Clanner-Engelshofen, Benjamin, 19.01.2017 in Netdoktor: Medikamente, abgerufen am 22.07.2020 von https://www.netdoktor.de/medikamente/dopamin/

[2] Was hat der berühmte Michael J Fox über CBD zu sagen?, 02.08.2018 in Dueren Magazin: Ratgeber Gesundheit, abgerufen am 22.07.2020 von http://www.dueren-magazin.de/ratgeber/ratgeber-gesundheit/10101-was-hat-der-beruehmte-michael-j-fox-ueber-cbd-zu-sagen

[3] CBD bei Parkinson – Symptome natürlich begleiten, Krankenkassenzentrale, abgerufen am 22.07.2020 von https://www.krankenkassenzentrale.de/wiki/cbd-parkinson#

[4] Hilft Cannabis gegen Tremor, Rigor und Co?, Parkinson Aktuell: Aktuelles zu Morbus Parkinson, abgerufen am 22.07.2020 von 

https://www.parkinson-aktuell.de/news-und-aktuelles/a/Hilft-Cannabis-gegen-Tremor-Rigor-und-Co

[5] Parkinson, Canatrust: Krankheiten, abgerufen am 22.07.2020 von https://cannatrust.eu/wiki/cbd-parkinson/

[6] CBD gegen Parkinson, Hanf-Extrakte: Magazin, abgerufen am 22.07.2020 von https://www.hanf-extrakte.com/cbd-gegen-parkinson/

Relevante Studien:

[S1] Zuardi, A. W. et. al., Cannabidiol for the treatment of psychosis in Parkinson’s disease, 11/2009 in J Psychopharmacol; 23(8):979-83, abgerufen am 22.07.2020 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18801821/

[S2] Celorrio, Marta et. al., GPR55: A therapeutic target for Parkinson’s disease?, 10/2017 in Neuropharmacology; 125:319-332, abgerufen am 22.07.2020 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28807673/

Quellen: PublicDomain/cbd-zeitgeist.de/hanf-magazin.com am 06.10.2020

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One thought on “Gesundheit: Michael J. Fox schwört auf CBD bei Parkinson

  1. Auszug aus https://germanische-heilkunde.at/morbus-parkinson-eine-haengende-heilung/
    Der sog. Parkinson ist eigentlich keine Krankheit im bisherigen Sinne, sondern „nur“ eine hängende Heilung, die nie zu Ende kommt.

    Beispiel: Ein rechtshändiger Patient träumte jede Nacht von einer Begebenheit, die sich im Kriegsjahr 1944 zugetragen hatte. Partisanen hatten eine Truppe deutscher Soldaten aus dem Hinterhalt überfallen. Daraufhin umstellten die Soldaten das Dorf und forderten die Bevölkerung auf die Partisanen zu verraten. Als Pression holte man Frau und Kind eines mutmaßlichen Partisanen heraus und drohte, sie beide zu erschießen. Als nichts geschah, bekam der beste Freund des Patienten den Befehl die Exekution durchzuführen. Als dieser das Gewehr zum Feuern anhob, sprang der Patient als junger Soldat vor, riß seinen Kameraden an der Schulter und schrie: „Du Lump, das kannst Du doch nicht tun.“ Der befehlhabende Offizier ignorierte zwar den Vorfall, denn auf Verhinderung stand ebenfalls die Todesstrafe, aber die Exekution fand trotzdem statt. Diese Szene träumte der Patient nun jede Nacht aufs Neue… und tagsüber hatte er dann einen Parkinson-Tremor in der rechten Hand und im rechten Arm, mit der er den Kameraden an der Schulter wegreißen wollte. Nachdem der Patient dieses furchtbare Erlebnis „aufarbeiten“ konnte, verschwanden nach und nach die Träume und auch der Parkinson. Heute ist der Patient davon geheilt.

    Die große Gefahr ist immer, daß die Patienten durch den Diagnose-Schock einen zweiten motorischen Konflikt erleiden. So z.B. bei der Diagnose Parkinson und fast immer bei der Diagnose Multiple Sklerose, hier z.B.: „Sie haben MS und werden nie mehr laufen können„, oder so ähnlich. Dadurch erleidet der Patient augenblicklich einen Zweitkonflikt, „des nie mehr laufen zu Könnens“, der meist definitiv durch den Glauben des Patienten an die Diagnose, die eigentlich nicht gestimmt hatte, als quasi posthypnotisches Engramm haften bleibt, und den Patienten dadurch für eine Therapie sehr schwer zugänglich macht. Auch etwa 70-80 % unserer sog. „Querschnittgelähmten“ dürften in diese Rubrik hineingehören.

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