
Am 21. Dezember werden pünktlich zur Wintersonnenwende Jupiter und Saturn nur 0,1 Grad voneinander entfernt sein. Das ist weniger als der Durchmesser des Vollmondes. Zuletzt war dieses Schauspiel am 4. März 1226 zu beobachten.
Beeinflusst dieses astrologische Großereignis tatsächlich unser Bewusstsein, weil es in direkter Verbindung zum Kosmos steht? Astrologen sprechen schon jetzt von großen Veränderungen für die Menschheit. Am Ende aber wird die Frage bleiben, wie hoch wir wirklich unsere Erwartungen setzen können, um eine bittere Enttäuschung zu vermeiden. Von Frank Schwede
In den letzten Monaten ist viel über dieses Ereignis geschrieben worden, die wildesten Theorien wurden aufgestellt. Mal ist von einem Event die Rede, mal von Alienschiffen, die sich hoch droben am Himmel uns zeigen werden, andere wieder sprechen von einem Sonnenblitz und wieder andere glauben, dass sich genau an diesem Tag unsere Gesellschaft radikal von der einen auf die andere Sekunde verändern wird.
Was viele Spekulanten und selbsternannten Propheten dabei vergessen haben, ist die Tatsache, dass das Gerede bei vielen Menschen große Erwartungen geweckt hat, die in Wahrheit in einer großen Enttäuschung enden könnten – nämlich dann, wenn am Ende nichts passiert – was mich ehrlich gesagt nicht wundern würde, denn Optimismus war schließlich noch nie meine Stärke, weil ich mich immer an die Weisheit halte, wer nichts erwartet, wird nicht enttäuscht.
Eine ähnliche Situation hatten wir nämlich schon einmal. Erinnern Sie sich noch? Es war ebenfalls der 21. Dezember, allerdings im Jahre 2012. Zwar hatten wir keine „Große Konjunktion“, doch der Maya-Kalender sollte an genau diesem Tag enden. Weltuntergang! Und dann: Pustekuchen – nichts ist passiert (Es endet ein 26.000 Jahre währender Zyklus und die Zeit wird wiedergeboren: Das passiert gerade mit der Erde).
Dann wurde irgendwann bekannt, dass sich da offenbar eine paar Leute verrechnet haben – nämlich um genau acht Jahre. Und wieder werden die Erwartungen in die Höhe geschraubt. Und wieder glauben viele Menschen an ein Wunder. Und wieder wird es lange Gesichter geben, weil wieder nichts geschehen ist, was die Menschheit dem Paradies hätte einen Schritt näher bringen können.
Was aber ganz sich passieren wird, ist ein einmaliges Himmelsschauspiel – nämlich das Rendezvous von Jupiter und Saturn am Nachthimmel. Wir werden beobachten können, wie die beiden vor unseren Augen ein Paar werden, buchstäblich miteinander verschmelzen. Und das genau zur Wintersonnenwende. Gigantisch!
Wir werden also einen einzigen Megastern hoch droben am Himmelsgewölbe sehen können – zwei Planeten, die normalerweise 400 Millionen Meilen voneinander entfernt mäandern, werden sich uns wieder einmal als der Stern von Bethlehem präsentieren (Die Bedeutung der Sonnenfinsternis am 14. Dezember 2020: Trump, Tiefer Staat und der Bereinigungsprozess)
Ein wahrlich gigantischer Auftritt – quasi als himmlisches Geschenk in seelengeplagter Coronazeit – und das drei Tage vor Weihnachten. Wenn das kein Fest ist!




Höchstens ein Gänsehautgefühl
Mehr aber dürfen wir wohl fürs Erste nicht erwarten. Gut, vielleicht wird es Menschen geben, die etwas spüren werden, ein leichtes Kribbeln, ein Gänsehautgefühl, vor lauter Erhabenheit, das der Schönheit dieses Schauspiels geschuldet ist.
Vielleicht wird es ein paar sehr spirituelle Menschen geben, die sich in diesem Augenblick tiefer Verbundenheit zum Kosmos weggebeamt fühlen, die hier auf Erden in anderen Sphären umherwandern werden – aber der Durchschnittsmensch wird, denke ich, kaum etwas von all dem registrieren, weil er ganz einfach das Gefühl für die Schönheit der Natur und des Universums längst verloren hat.
Im März 1626 mag das noch anders gewesen sein, da waren die Menschen noch enger mit Natur und Kosmos verbunden, weil man da einfach viel mehr Zeit in der Natur verbracht hat und noch nicht von technischem Schickschnack wie Smartphones abgelenkt war. Denn statt in den Sternenhimmel zu schauen, wischt man heute lieber mit den Fingern über seinen Taschencomputer.
Und noch etwas ist besonders: Alle 200 Jahre kreuzen Jupiter und Saturn in einem anderen Element – in einer Woche wechseln sie von Erde zu Luft. Viele Astrologen glauben, dass das von großer Bedeutung ist, was auch immer wir darunter zu verstehen haben.
Tatsache scheint aber wohl zu sein, dass große astrologische Ereignisse und gravierende Veränderungen in der Geschichte mit dem Bewusstsein der Menschheit stets korrelieren, weil sich an so einem Ereignis auch unser Bewusstsein verschiebt, sodass wir plötzlich eine andere Sichtweise zu den Dingen entwickeln, die um uns herum geschehen.
Plötzlich nehmen viele die Realität, die Natur und die Mitmenschen völlig anders wahr. Wir verändern uns, vor allem verändert sich unser Verhalten. Sogar Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass die kosmischen Aktivitäten sämtliche biologische Systeme auf der Erde, und sicherlich auch auf anderen Planeten unseres Sonnensystems, beeinflussen (Warum Mutter Erde die hohe Schule des Universums ist, die Menschheit vor der Meisterprüfung steht und der Wandel durch uns geschehen kann!).


Dies geschieht auf eine Art und Weise, die wir noch nicht verstehen, weil wir es im Außen nur schwer beobachten können. Alles, was wir bemerken, ist, dass sich das Verhalten der Menschen und auch der Tiere verändern hat, dass sie auf äußere Reize anders reagieren als zuvor.
Das heißt, eine Verschiebung findet nicht nur in kosmischer Form statt, sondern auch auf Bewusstseinsebene. Auch der Schweizer Psychologe Carl Gustav Jung war ein überzeugter Anhänger dieser Theorie:
„Wie wir aus der altägyptischen Geschichte wissen, sind diese Ereignisse Symptome von psychischen Veränderungen, die immer am Ende eines platonischen Monats und am Anfang eines anderen erscheinen. Sie sind, wie es scheint, Veränderungen in der Konstellation der psychischen Dominanz, der Archetypen oder Götter, wie sie früher genannt wurden, die lang anhaltende Transformationen der kollektiven Psyche mit sich bringen oder diese begleiten.
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Diese Transformation begann innerhalb der historischen Tradition und hinterließ ihre Spuren. Zuerst im Übergang vom Zeitalter des Stiers zum Zeitalter des Widders, und dann vom Widder zu den Fischen, dessen Beginn mit dem Aufstieg des Christentums zusammenfällt. Wir nähern uns jetzt der großen Veränderung, die zu erwarten ist, wenn der Frühlingspunkt in den Wassermann eintritt.“
Die Komfortzone verlassen
Uns könnten also in Zukunft in der Tat gravierende Veränderungen erwarten, doch werden diese nicht von heute auf morgen geschehen, sie werden sich langsam, vielleicht sogar sehr langsam entwickeln. Der Prozess könnte unter Umständen mehrere Jahre in Anspruch nehmen, ich gehe von vier Jahren oder sogar mehr aus.

Auch wenn sich das Bewusstsein vieler Menschen tatsächlich in kurzer Zeit verändern sollte, heißt das noch lange nicht, dass die kritische Masse, die für tiefgreifende Veränderungen notwendig ist, erreicht wird.
Das Hauptproblem ist, dass viele Menschen sich ein bequemes Leben mit betreutem Denken eingerichtet haben, das sie per tu nicht aufgeben wollen. Wie aber erreicht man diese Menschen? Jeder, der glaubt, ein bequemes Leben zu führen, verteidigt sein kleines Reich mit Händen und Füssen – und er wird das auch weiterhin tun.
Deshalb glaube ich einfach nicht, dass wir schon in einer Woche Veränderung sehen werden, vielmehr wird es in der Tat auf einen lang hinziehenden Prozess hinauslaufen, bis auch die letzte Seele erwacht und bereit ist, eine neue Erde aufzubauen.
Deshalb rate ich jetzt, nicht zu große Erwartung in das kommende Ereignis zu stecken, denn nichts ist schlimmer als herbe Enttäuschungen in sowieso schon schwierigen Zeiten.
Momentan wird der gesamten Menschheit das Leben auf unerträgliche Weise schwer gemacht. Wir erleben gerade einen Zustand, wie es ihn in der jüngsten Geschichte der Erde noch nie gegeben hat (CERN, Zeitlinien und die Erde 2.0 (Video)).


Menschen auf nahezu allen Kontinenten werden ihrer Freiheit beraubt, Menschen wird die Existenzgrundlage unter den Füßen einfach so weggezogen – ohne dass sie sich gegen all das wehren können, was ihnen die Machthaber antun.
Tatsache ist schon jetzt: es wird das einsamste Weihnachtsfest seit Generationen werden – vielleicht aber soll uns ja der Stern von Bethlehem tatsächlich den Weg in eine neue, in eine bessere Zukunft weisen.
Glauben wir alle ganz fest daran – denn der Glaube kann bekanntlich Berge versetzen und unser Bewusstsein die nötige Realität dazu erschaffen.
Bleiben sie aufmerksam!
Literatur:
Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit
Die Wahrnehmungsfalle, Teil 2: Oder … alles nur Mumpitz. Ja, ALLES.
Die HerzIntelligenz(R)-Methode: Gesundheit stärken, Probleme meistern – mit der Kraft des Herzens (HeartMath – HerzIntelligenz)
Das Ego im Dienste des Herzens: Ein neues Eden
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 15.12.2020
