Klima: Aktuelles Grand Solar Minimum wird Abkühlung bringen

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Bereits im Jahre 2016 hat die Autorin dieses Beitrags darauf hingewiesen, dass das solare Minimum eine Abkühlungsphase auf der Erde mit sich bringen könnte. Den Beginn derselben datierte sie damals um das Jahr 2020.

Wenn man sich die Kaltereignisse dieses und des vorigen Jahres ansieht (extreme Kälte und Schnee in Spanien, Japan, Sibirien sowie ganz aktuell in den USA und in Griechenland {wobei von Letzterem bislang kein Wort in den Nachrichten auftauchte!}, dann kommt man nicht umhin, dieser Aussage einen gewissen prognostischen Wert zuzubilligen.

Zumal im vergangenen Südwinter Juli und August in Australien und Argentinien extreme Kälte mit Schneefallen in Gebieten aufgetreten war, wo es viele Jahrzehnte lang nicht mehr geschneit hatte. Dieser Beitrag ist also mehr eine Aktualisierung bzgl. dieses Themenkomplexes.

In diesem Leitartikel werde ich anhand des neu entdeckten Proxy-Magnetfeldes für die Sonnenaktivität zeigen, dass die Sonne in das moderne Grand Solar Minimum (2020-2053) eingetreten ist, das zu einer signifikanten Reduktion des solaren Magnetfeldes und der Aktivität wie während des Maunder-Minimums führen wird, was zu einer spürbaren Abkühlung der Erdtemperatur führt.

Die Sonne ist die Hauptenergiequelle für alle Planeten des Sonnensystems. Diese Energie wird der Erde in Form von Sonnenstrahlung in verschiedenen Wellenlängen zugeführt, die als Total Solar Irradiance (TSI) bezeichnet wird. Die Schwankungen der solaren Bestrahlungsstärke führen zur Erwärmung der oberen Planetenatmosphäre und zu komplexen Prozessen des solaren Energietransports zur Planetenoberfläche.

Die Zeichen der Sonnenaktivität werden aus den zyklischen 11-Jahres-Schwankungen der Anzahl der Sonnenflecken auf der Sonnenoberfläche abgeleitet, wobei die gemittelte monatliche Anzahl der Sonnenflecken als Proxy für die Sonnenaktivität der letzten 150 Jahre verwendet wird. Die Sonnenzyklen wurden durch die Wirkung des solaren Dynamo-Mechanismus im Sonneninneren beschrieben, der magnetische Stränge am Boden der solaren Konvektionszone erzeugt.

Diese magnetischen Stränge wandern durch das Sonneninnere und erscheinen auf der Sonnenoberfläche, oder Photosphäre, als Sonnenflecken, die die Fußpunkte anzeigen, an denen diese magnetischen Stränge in die Photosphäre eingebettet sind.

Das Magnetfeld der Sonnenflecken bildet ein toroidales Feld, während das solare Hintergrundmagnetfeld ein poloidales Feld bildet. Der Solardynamo wandelt zyklisch das poloidale Feld in ein toroidales um und erreicht sein Maximum bei einem Sonnenzyklus-Maximum und dann das toroidale Feld zurück in das poloidale zu einem Sonnen-Minimum. Es ist offensichtlich, dass für die gleiche führende Polarität des Magnetfeldes in Sonnenflecken auf der gleichen Hemisphäre die Länge des Sonnenzyklus auf 22 Jahre verlängert werden sollte.

Trotz des Verständnisses des allgemeinen Bildes eines Sonnenzyklus war es ziemlich schwierig, die beobachteten Sonnenfleckenzahlen mit den modellierten in Einklang zu bringen, es sei denn, der Zyklus ist schon weit fortgeschritten. Diese Schwierigkeit ist ein deutlicher Hinweis auf einige fehlende Punkte in der Definition der Sonnenaktivität durch Sonnenfleckenzahlen, die unsere Aufmerksamkeit auf die Erforschung des solaren (poloidalen) Hintergrundmagnetfeldes (SBMF) lenkte [1].

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Durch Anwendung der Principal Component Analysis (PCA) auf die niedrig aufgelösten Magnetogramme der gesamten Sonnenscheibe, die in den Zyklen 21-23 vom Wilcox Solar Observatory aufgezeichnet wurden, entdeckten wir nicht eine, sondern zwei Hauptkomponenten dieses solaren Hintergrundmagnetfeldes (siehe Abbildung 1, oberes Diagramm), die mit zwei magnetischen Wellen verbunden sind, die durch rote und blaue Linien markiert sind (Klima: Neuer Mumpitz! Es wird kälter, weil es wärmer wird).

Die Autoren leiteten mathematische Formeln für diese beiden Wellen ab, indem sie die Hauptkomponenten aus den Daten der Zyklen 21-23 mit der Reihe der periodischen Funktionen anpassten und diese Formeln zur Vorhersage dieser Wellen für die Zyklen 24-26 verwendeten.

Es wurde festgestellt, dass diese beiden Wellen in verschiedenen Schichten des Sonneninneren erzeugt werden und nahe, aber nicht gleiche Frequenzen erreichen [1]. Die Summenkurve dieser beiden magnetischen Wellen (Abbildung 1, unterer Plot) zeigt die Interferenz dieser Wellen, die Maxima und Minima der Sonnenzyklen bilden (Klima: Der solare Retrograd-Zyklus – die nächste Eiszeit ist fällig!).

Die Summenkurve zweier magnetischer Wellen erklärt viele Merkmale der 11-Jahres-Zyklen, wie z.B. Doppelmaxima in einigen Zyklen oder Asymmetrie der Sonnenaktivität in den gegenüberliegenden Hemisphären während verschiedener Zyklen. Zharkova et al. [1] verknüpften die Summenkurve des Moduls mit den gemittelten Sonnenfleckenzahlen für die Zyklen 21-23, wie in Abbildung 2 (oberer Plot) gezeigt, und erweiterten diese Kurve auf die Zyklen 24-26, wie in Abbildung 2 (unterer Plot) gezeigt.

Es scheint, dass die Amplitude des zusammengefassten solaren Magnetfeldes, die in der Summenkurve dargestellt ist, in Richtung der Zyklen 24-25 abnimmt und im Zyklus 26 fast Null wird.

Zharkova et al. [1] schlugen vor, die Summenkurve als neuen Proxy für die Sonnenaktivität zu verwenden, der nicht nur die Amplitude eines Sonnenzyklus‘, sondern auch dessen führende magnetische Polarität des solaren Magnetfeldes markiert.

Abbildung 3 zeigt die Summenkurve, die mit den abgeleiteten mathematischen Formeln für die kommenden 1200 Jahre und für die letzten 800 Jahre berechnet wurde. Diese Kurve zeigt das Auftreten von Großen Solarzyklen alle 350-400 Jahre, die durch die Interferenz von zwei magnetischen Wellen verursacht werden. Diese großen Zyklen werden durch die großen solaren Minima, oder Perioden sehr geringer Sonnenaktivität, getrennt [1]. Das vorhergehende große Sonnenminimum war das Maunder-Minimum (1645-1710), und das andere davor hieß Wolf-Minimum (1270-1350). Wie in Abbildung 3 aus der Vorhersage von Zharkova et al. [1] zu sehen ist, nähern sich in den nächsten 500 Jahren zwei moderne große solare Minima der Sonne: das moderne im 21. Jahrhundert (2020-2053) und das zweite im 24 Jahrhundert (2370-2415)

Die beobachteten Eigenschaften der beiden magnetischen Wellen und ihre Summenkurve wurden durch doppelte Dynamowellen, die von dipolaren magnetischen Quellen in zwei Schichten des Sonneninneren erzeugt werden, eng aneinander angepasst: innere und äußere Schichten [1], während andere drei Paare magnetischer Wellen von vierfachen, sechsfachen und achtfachen magnetischen Quellen erzeugt werden können, wobei die dipolare Quelle das sichtbare Erscheinungsbild der Sonnenaktivität an der Oberfläche bestimmt (Klima: Antarktis erlebt den kältesten Januar seit 1978 – globales Meereis wächst – heftiges Erdbeben).

Derzeit hat die Sonne den Sonnenzyklus 24 abgeschlossen – den schwächsten Zyklus seit über 100 Jahren – und im Jahr 2020 beginnt der Zyklus 25. Während der Perioden geringer Sonnenaktivität, wie dem derzeitigen großen solaren Minimum, ist die Sonne oft frei von Sonnenflecken. Dies wird nun zu Beginn dieses Minimums beobachtet, denn im Jahr 2020 hat die Sonne bis August 115 fleckenfreie Tage (oder 78 %) gesehen, was bedeutet, dass 2020 auf dem besten Weg ist, den Weltraumrekord von 281 fleckenfreien Tagen (oder 77 %) für das gesamt Jahr zu übertreffen, der im Jahr 2019 beobachtet wurde. Der Start des Zyklus 25 ist jedoch immer noch langsam im Auftreten aktiver Regionen und Flares, so dass mit jedem zusätzlichen Tag/Woche/Monat, der vergeht, die Null in der Sonnenaktivität verlängert wird, was den Beginn des großen solaren Minimums markiert.* Welche Folgen hat dieser Rückgang der Sonnenaktivität für die Erde?

[*Der Beitrag datiert vom August 2020. Die aktuell immer noch fleckenfreie Sonne unterstreicht diese Aussagen. A. d. Übers.]

Die verringerte TSI während des Maunder-Minimums

Betrachten wir jetzt das Verhalten der Sonneneinstrahlung während des letzten großen Sonnenminimums – dem Maunder-Minimum. Während dieses Zeitraums erschienen nur sehr wenige Sonnenflecken auf der Sonnenoberfläche, und die Gesamthelligkeit der Sonne war leicht verringert.

Die Rekonstruktion der zyklusgemittelten solaren TSI zurück bis ins Jahr 1610 (Abbildung 4, oberes Diagramm) deutet auf eine Abnahme der TSI während des Maunder-Minimums um einen Wert von etwa 3 W/m² [2] hin, was etwa 0,22 % der gesamten solaren Bestrahlungsstärke im Jahr 1710 entspricht, nachdem das Maunder-Minimum beendet war.

Temperaturrückgang während des Maunder-Minimums

Von 1645 bis 1710 sanken die Temperaturen in weiten Teilen der nördlichen Hemisphäre der Erde, als die Sonne in eine Ruhephase eintrat, die heute als Maunder-Minimum bezeichnet wird. Dies geschah wahrscheinlich, weil die TSI um 0,22 % reduziert wurde, wie in Abbildung 4 (oberer Plot) [2] dargestellt, was zu einem Rückgang der durchschnittlichen Erdtemperatur, die hauptsächlich auf der Nordhalbkugel in Europa gemessen wurde, um 1,0-1,5 °C führte, wie in Abbildung 4 (unterer Plot) [3] dargestellt.

Dieser scheinbar geringe Rückgang der Durchschnittstemperatur in der nördlichen Hemisphäre führte zu zugefrorenen Flüssen, kalten langen Wintern und kühlen Sommern (Klima: Der solare Retrograd-Zyklus – die nächste Eiszeit ist fällig!).

Die Oberflächentemperatur der Erde sank überall auf dem Globus (siehe Abbildung 1 in [4]), besonders in den Ländern der nördlichen Hemisphäre. Europa und Nordamerika gerieten in eine Frostperiode: Die Alpengletscher dehnten sich über das Ackerland in den Tälern aus; das Meereis kroch von der Arktis nach Süden; die Flüsse Donau und Themse froren in diesen Jahren regelmäßig zu, ebenso wie die berühmten Kanäle in den Niederlanden.

Shindell et al. [4] konnten nachweisen, dass der Temperaturrückgang mit der Abnahme der Ozonmenge zusammenhängt, die durch das ultraviolette Licht der Sonne in der Stratosphäre gebildet wird, also der Schicht der Atmosphäre zwischen 10 und 50 Kilometern Höhe. Da die Sonne während des Maunder-Minimums insgesamt weniger Strahlung emittierte, einschließlich der starken ultravioletten Emission, wurde weniger Ozon gebildet, was sich auf die planetarischen hemisphärischen Wellen, die riesigen Mäander im Jetstream, auswirkte.

Shindell et al. [4] vermuten auf S. 2150, dass „eine Veränderung der planetarischen Wellen während des Maunder-Minimums die Nordatlantische Oszillation (NAO) – das Gleichgewicht zwischen einem permanenten Tiefdrucksystem in der Nähe von Grönland und einem permanenten Hochdrucksystem in seinem Süden – in eine negative Phase brachte, die dazu führte, dass es in Europa während des MM ungewöhnlich kalt blieb.“

Die Rolle des Magnetfeldes bei der terrestrischen Abkühlung in Grand Solar Minima

Doch nicht nur die Sonnenstrahlung zeigte sich während des Maunder-Minimums verändert. Es gibt noch einen weiteren Beitrag zur Reduzierung der Erdtemperatur während des Maunder-Minimums – das ist das solare Hintergrundmagnetfeld, dessen Rolle bisher übersehen wurde. Nach der Entdeckung [1] einer signifikanten Reduktion des Magnetfeldes im bevorstehenden modernen großen Sonnenminimum und während des Maunder-Minimums wurde erkannt, dass das solare Magnetfeld die Stärke der kosmischen Strahlung steuert, welche die planetaren Atmosphären des Sonnensystems einschließlich der Erde erreicht.

Eine signifikante Reduktion des solaren Magnetfeldes während des großen solaren Minimums wird zweifellos zu einer Erhöhung der Intensität der galaktischen und extra-galaktischen kosmischen Strahlung führen, die wiederum zur Bildung von hohen Wolken in den terrestrischen Atmosphären führt und zur Abkühlung der Atmosphäre beiträgt, wie Svensmark et al. gezeigt haben [5].

Im letzten solaren Minimum zwischen den Zyklen 23 und 24 nahm die Intensität der kosmischen Strahlung um 19% zu. Gegenwärtig nimmt das in Abbildung 1 von Zharkova et al. [1] vorhergesagte solare Magnetfeld in der Sonne radikal ab, was wiederum zu einem starken Rückgang des interplanetaren Magnetfeldes der Sonne auf nur noch 4 nanoTesla (nT) von typischen Werten von 6 bis 8 nT führt. Diese Abnahme des interplanetaren Magnetfeldes führt natürlich zu einem signifikanten Anstieg der Intensität der kosmischen Strahlung, die in die Atmosphären der Planeten eindringt, wie von den jüngsten Weltraummissionen berichtet wird [6].

Daher schreitet dieser Prozess der Verringerung des solaren Magnetfeldes voran, wie von Zharkova et al. vorhergesagt [1], und sein Beitrag wird von den planetarischen Atmosphären, einschließlich der Erde, absorbiert werden. Dies kann die terrestrische Temperatur während des modernen großen solaren Minimums, das bereits im Jahr 2020 begonnen hat, verringern (Wie und warum NASA und NOAA Klimadaten manipulieren).

Der erwartete Rückgang der terrestrischen Temperatur während des derzeitigen Grand Solar Minimums

Diese Summenkurve zeigte auch das bevorstehende moderne große Sonnenminimum 1 in den Zyklen 25-27 (2020-2053) und das moderne große Sonnenminimum 2 (2370-2415) an. Dies wird in der modernen Zeit die einzigartigen niedrigen Aktivitätsbedingungen der Sonne bringen, die während des Maunder-Minimums auftraten. Es wird erwartet, dass während des modernen großen Sonnenminimums die Sonnenaktivität deutlich reduziert sein wird, wie dies während des Maunder-Minimums der Fall war (Abbildung 4, untere Grafik).

Ähnlich wie beim Maunder-Minimum wird die Verringerung des solaren Magnetfelds, wie oben beschrieben, eine Abnahme der solaren Bestrahlungsstärke um etwa 0,22 % für die Dauer von drei Sonnenzyklen (25-27) für das erste moderne große Minimum (2020-2053) und vier Sonnenzyklen ab dem zweiten modernen großen Minimum (2370-2415) verursachen.

Dies wiederum kann während der nächsten drei Zyklen (25-27) des großen Minimums 1 zu einem Absinken der terrestrischen Temperatur um bis zu 1,0°C gegenüber der aktuellen Temperatur führen. Die stärksten Abkühlungsphasen werden während der lokalen Minima zwischen den Zyklen 25-26 und den Zyklen 26-27 auftreten, wenn das niedrigste Niveau der Sonnenaktivität erreicht wird, wenn man die Abschätzungen in Abbildung 2 (unterer Plot) und Abbildung 3 verwendet.

Daher kann die Durchschnittstemperatur in der nördlichen Hemisphäre um bis zu 1,0°C im Vergleich zur aktuellen Temperatur sinken, die seit dem Maunder-Minimum um 1,4°C gestiegen war. Dies wird dazu führen, dass die Durchschnittstemperatur nur noch 0,4°C über der im Jahr 1710 gemessenen Temperatur liegt. Dann, nachdem das heutige große solare Minimum 1 vorbei ist, wird sich die Sonnenaktivität im Zyklus 28 in dem eher kurzen, aber kräftigen großen Sonnenzyklus zwischen 2053 und 2370 wieder normalisieren, wie in Abbildung 3 dargestellt, bevor es im Jahr 2370 zum nächsten großen solaren Minimum 2 kommt.

Fazit

In diesem Leitartikel habe ich gezeigt, dass die jüngsten Fortschritte beim Verständnis der Rolle des solaren Hintergrundmagnetfeldes bei der Bestimmung der Sonnenaktivität und bei der Quantifizierung der beobachteten Größen des Magnetfeldes zu verschiedenen Zeiten eine zuverlässige langfristige Vorhersage der Sonnenaktivität auf einer Zeitskala von einem Jahrtausend ermöglichen. Dieser Ansatz zeigte, dass es nicht nur 11-jährige Sonnenzyklen gibt, sondern auch große Sonnenzyklen mit einer Dauer von 350-400 Jahren.

Wir konnten zeigen, dass diese großen Zyklen durch die Interferenzen zweier magnetischer Wellen mit nahe beieinander liegenden, aber nicht gleichen Frequenzen gebildet werden, die durch die doppelte solare Dynamowirkung in unterschiedlichen Tiefen des Sonneninneren erzeugt werden. Diese großen Zyklen werden immer durch große solare Minima vom Typ des Maunder-Minimums getrennt, die in der Vergangenheit regelmäßig auftraten und die bekannten Maunder-, Wolf-, Oort-, Homeric- und andere große Minima bildeten.

Während dieser großen solaren Minima kommt es zu einer signifikanten Reduktion des solaren Magnetfeldes und der solaren Bestrahlungsstärke, die die Reduktion der terrestrischen Temperaturen erzwingen, die für diese Zeiträume aus der Analyse der terrestrischen Biomasse während der letzten 12.000 oder mehr Jahre abgeleitet wurden. Das jüngste große solare Minimum trat während des Maunder-Minimums (1645-1710) auf, das zu einer Verringerung der solaren Bestrahlungsstärke um 0,22 % gegenüber der heutigen und zu einer Verringerung der durchschnittlichen terrestrischen Temperatur um 1,0-1,5 °C führte.

Diese Entdeckung der doppelten Dynamowirkung in der Sonne brachte uns eine rechtzeitige Warnung vor dem bevorstehenden großen solaren Minimum 1, wenn das solare Magnetfeld und seine magnetische Aktivität um 70% reduziert sein werden. Diese Periode hat in der Sonne im Jahr 2020 begonnen und wird bis zum Jahr 2053 andauern. Während dieses modernen großen Minimums würde man eine Reduktion der durchschnittlichen terrestrischen Temperatur um bis zu 1,0°C erwarten, insbesondere während der Perioden der solaren Minima zwischen den Zyklen 25-26 und 26-27, z.B. in der Dekade 2031-2043.

Die Verringerung der terrestrischen Temperatur während der nächsten 30 Jahre kann für verschiedene Teile des Planeten wichtige Auswirkungen auf die wachsende Vegetation, die Landwirtschaft, die Nahrungsmittelversorgung und den Heizbedarf sowohl in der nördlichen als auch in der südlichen Hemisphäre haben.

Diese globale Abkühlung während des bevorstehenden großen solaren Minimums 1 (2020-2053) kann für drei Jahrzehnte jegliche Anzeichen einer globalen Erwärmung ausgleichen und würde zwischenstaatliche Anstrengungen erfordern, um Probleme mit der Wärme- und Nahrungsmittelversorgung für die gesamte Erdbevölkerung anzugehen.

Noch einmal: der Beitrag datiert vom August 2020. Die gerade zu Ende gegangene 14-tägige Folge ohne Sonnenflecken unterstreicht die Aussagen der Autorin, auch wenn heute am 19.02. erstmals wieder Sonnenflecken auftauchen.

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

S.O.S. Erde – Wettermanipulation möglich?

HAARP ist mehr (Edition HAARP)

Verweise:

Quellen: PublicDomain/eike-klima-energie.eu am 26.02.2021

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About aikos2309

6 comments on “Klima: Aktuelles Grand Solar Minimum wird Abkühlung bringen

  1. Was diesen kürzlichen Kälteeinbruch um die Fastnachtszeit betrifft:

    Solange ich denken kann, kam im Februar um die Fastnachtszeit nochmal ein Kälteeinbruch und danach ging es immer in den Frühling.

    Das war auch in diesem Jahre so. – Aber es wird ja inzwischen nahezu alles zu Sensationen und / oder apokalyptischen Szenarien hochstilisiert und seltsamerweise scheint die Masse der Menschen sich nicht mehr auch nur an die vorhergehenden Jahre bzw. an all die Jahre ihrer vergangenen Lebenszeit zu erinnern, auch wenn sie bereits Jahrzehnte auf der Erde weilen. – Man kann ihnen offenbar ständig Neues einreden und könnte meinen, sie seien erst seit gestern oder heute auf der Welt.

    Das ist mit der Februar-Grippe genauso.

  2. Dies ist ein sehr wichtiges Thema, welches unser Leben in den kommenden Jahrzehnten wie kein anderes bestimmen wird! Der Abfall der Temperaturen in das moderne große Sonnenminimum 1 (Zyklen 25-27, 2020-2053), das sog. Eddy Grand Solar Minimum, wird viel steiler ausfallen als zu Beginn des Maunder-Minimums (1645-1710). Die Versorgung mit Lebensmitteln wird deshalb nun sehr rasch in vielen Teilen der Erde schwierig werden und die Lebensmittelpreise steigen bereits weltweit kräftig an. Um das Jahr 2030 könnten viele Europäer nach Afrika auswandern, dessen Wüsten aufgrund der Mini-Eiszeit dann zu fruchtbaren Ackerland werden.

    Die Eiskernbohrungen in Grönland zeigen, dass wir schon seit ca. 500 Jahren fällig sind für eine neue große 90-tausendjährige Eiszeit. Mini-Eiszeiten sind kurze, nur wenige Jahrzehnte andauernde geringe Kälteeinbrüche innerhalb der Wärmezeiten. Die Wärmezeiten der Erde dauern durchschnittlich ca. 12 tausend Jahre an und gehen dann innerhalb von nur 2 Jahrzehnten in lange 90-tausendjährige große Eiszeiten über.

    Die Erde ist ein kühler Planet mit sehr langen Eiszeiten und nur kurzen Wärmezeiten. Die Total Solar Irradiance (TSI) unserer Sonne wird kosmogen durch Variationen in den interstellaren galaktischen Birkeland-Ströme verändert. Die galaktische Drift unseres Sonnensystems führt uns jeweils für 12 tausend Jahre durch den inneren Stern-dichten Sektor unserer Galaxie (Wärmezeiten), um dann für 90 tausend Jahre über den äußeren Sektor (große Eiszeiten) wieder in den inneren Sektor zurück zu kehren. Mini-Eiszeiten haben einen großen Einfluss auf die menschliche Geschichte, sie entscheiden über den Aufstieg und Fall von politischen Systemen.

    Seht Euch bitte das Video ‚Global Cooling Forecast 2020-2030 Global Famine | Mini Ice Age 2015-2035‘ von Adapt 2030 auf Youtube an, da wird alles Wichtige hervorragend erklärt. Vieles in diesem Video aus dem Jahr 2016 ist bereits jetzt eingetreten, so auch die Aussage ‚Governments of the world will try to control the collapse, through limiting your movements‘.

    1. Dazu müssten die Zeitrechnung erstmal stimmen. Kann keine Sau verifiuieren. Auch wenn es erstmal logisch klingt. Aber mehr als 200Jahre können wir nicht. Alles andere ist simpel gesagt Extra-Polation.
      Zudem bin sehr skeptisch, ob die Sonne, so wie uns verkauft wird, überhaupt existiert. Dasseleb gilt für Mond, Sterne und den ganzen Rest. Alles nur Theorie. Nicht mihc falsch verstehen, will auch keine sinnlose Endlosdiskussion starten. Tatsache ist doch, dass kein einziger lebender Mensch (Was ist das überhaupt?) beweisen kann, dass es eine Sonne, so wie uns verkauft wird gibt. Keiner. Niemand. Niemals. Nein. Alles was dazu gesagt werden kann ist: Da ist ein Licht (was ist das überhaupt) kreisrund, geht morgens im Osten auf (meistens?) und im Westen wieder unter (meistens…). Wenn ich da direkt reinblick werd ich blind. Kann man in echt ausprobieren und ist auch empirisch nachweisbar (=blind werden). Ihr/Es/Sein..also das Licht spendet Wärme, hat einen Einfluss auf alle Lebewesen (empirsch) nachweisbar. Die Flecken, ja, die kann oder besser konnte man beobachte. Das geht seit dem künstlichen Sonnenschirm davor (=Spekulatius, aber warum ist das Licht so grell-weiß und alle Digitalen Kameras nehmen diese roten Kringel auf -> Sonnen-Patent aus DE mit den fetten Halogen oder sind es doch LED-Strahler da oben) Oder war das soch immer alles künstlich. Also von hier unten auf der erde nur gucken bringt das nichts! Gar Nichts! Empirscih selber erfahren ist angebracht. Zu den tollen Theorie der Kernfusion von H zu He: das ist alles Geistiges Gut, nicht empirscih nachweisbar. Analog 1+1= 2 (warum eigentlich nicht gelich 3). Auch wenn ich das aufs Papier kritzel, so bleibt es rein gesitiger, künstlicher Natur.

      1. …genau so ist die Richtung. Das Universum wird es auch nicht wirklich geben.
        Es wird sorgfältigst! darauf geachtet, das „Menschen“ nichts erfahren…..

      2. @Mittendrin
        „(…)Zudem bin sehr skeptisch, ob die Sonne, so wie uns verkauft wird, überhaupt existiert.(…)

        Ja – alles Truman Show. Wer weiß – vielleicht kracht ja eines Tages mal wirklich ein riesiger Scheinwerfer auf die Erde und den Menschen geht endlich ein Licht auf und sie sehen was wirklich passiert.

  3. Solange sich die „Solarkonstante“, und die heißt nicht ohne Grund so, nicht ändert, und davon wäre mir aktuell nichts bekannt, kommt der Klimawandel nicht von der Sonne.

    Die Sonnenzyklen verursachen nur unter 1 Promille Leistungsunterschied und sind somit zu schwach.
    Mal von der Tatsache abgesehen daß es dann schon seit 1960 hätte kälter werden müssen.

    Klimawandel bedeutet primär Wetterextreme!, nicht einfach nur gleichmäßige globale Erwärmung.

    Weil die relativ schnelle atmosphärische Erwärmung auf langsame Prozesse wie das „globale Förderband“ (das braucht 1000 Jahre für einen Umlauf) trifft.
    Was eben Chaos in die normalen klimatischen Vorgänge bringt.

    Um global +1Kelvin zu erreichen muß man übrigens den ja eh schon vorhandenen „natürlichen Treibhauseffekt“, der kommt primär durch Wasserdampf, bringt „schlappe“ +32K! und macht die Erde erst für uns bewohnbar, nur um 1-2% vergrößern, quasi verlängern.

    PS hab da so ne verrückte Theorie nach der die Erde bis vor 65.000.000 Jahren 42% weiter von der Sonne weg war als heute (und daß der Mars bis dahin auch noch ein Mond war).
    Heißt die Erde hätte bis dahin wesentlich mehr Treibhauseffekt gebraucht um nicht einzufrieren.

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