
Dies ist die gigantische Magmakammer unter dem Pazifik. Dies ist aus dem Jahr 2015. Seitdem ist es in den letzten 6 Jahren erheblich gewachsen. Dies speist den „Feuerring“.
Der dramatische Anstieg der einfallenden kosmischen Strahlung und der UV-Strahlung aufgrund des sich schnell abschwächenden Magnetfelds der Erde aufgrund der anhaltenden Polverschiebung treibt die Aktivität dieser mehrzackigen Magmakammern an, die aus diesem verborgenen Monster sprießen, das wächst jetzt ständig.
Die unterirdischen Korridore dieses Giganten tanken und füttern ruhende und einst ruhende Vulkane und schaffen weltweit neue Hotspots, nicht nur an Land, sondern auch unter Wasser in den Ozeanen.
Dies trägt zur Ursache für das Aussterben von Fischen bei, von denen einige sofort gekocht werden, andere von einer Methanvergiftung usw.
Die zunehmende Aktivität löst immer mehr Vulkanausbrüche sowie mehr tektonische Plattenbewegungen und mehr Erdbeben in Regionen aus, die ruhig waren. Dieses Wachstum wird als Kernausdehnung der Erde bezeichnet. Und diese Kernerweiterung fängt gerade erst an.
Wir haben kürzlich sieben Gebiete auf der ganzen Welt gesehen, die plötzliche Rückzüge der Ozeane vom Land erlebten. Dies könnte eine direkte Folge von plötzlichen Unterwasser-Dolinen sein. Wir wissen, dass die Erde während all dem einen Verformungsprozess durchläuft.
Unterm Strich gilt: Je weiter die Polverschiebung, desto schwächer das Magnetfeld, desto mehr kosmische Strahlen, desto mehr Magma wächst, desto mehr Kernausdehnung, desto mehr Vulkanausbrüche, desto mehr Erdbeben, desto mehr Hotspots, desto mehr Brände, desto mehr…
Das Leben im Meer stirbt ab, je mehr sich die Erde verformt.
Rauchschwaden, Erdbeben an verschiedenen Orten, die Fische des Meeres wurden gekocht, jede Insel und jeder Berg verdrängte ihren Platz. Alles vor Tausenden von Jahren vorhergesagt. Und hier sind wir (Geomagnetischer Sturm: Vulkanausbrüche in Italien und Indonesien – Erdbebenschwarm in Island (Videos)).



Weltweite Vulkanaktivität
Sangay: Aschewolke detektiert
Beginnen wir mal nicht in alphabetischer Reihenfolge, sondern mit dem scheinbar stärksten Ausbruch der letzten 24 Stunden. Den lieferte der ecuadorianische Vulkan Sangay. Laut VAAC stieg Vulkanasche bis auf einer Höhe von 12800 m auf und verteilte sich in Richtung Nordwesten. Eine kleinere Aschewolke stieg bis auf 6700 m und bewegte sich in entgegengesetzter Richtung nach Südosten.
Spekulativ ist, dass die höhere Aschewolke explosiv gefördert wurde und dass die kleinere Eruptionswolke von einem Pyroklastischen Strom stammt, der auf der Südflanke des Vulkans abging. Aufgrund der permanenten Bewölkung sind visuelle Observierungen des Geschehens selten.
Was es allerdings gibt, sind Berichte, nach denen sich der Himmel über den Ortschaften Riobamba und Chambo verdunkelte. Zudem kam es zu Ascheregen. Die Menschen zeigten sich besorgt. Besorgt zeigen sich auch die Vulkanologen Von IGEPN: sie fürchten, dass anhaltende Regenfälle Lahare auslösen könnten.
Merapi: 2 Pyroklastische Ströme
Am Merapi auf Java gingen heute früh 2 kleinere Pyroklastische Ströme ab. Die zugehörigen seismischen Signale hatten Maximal-Amplituden von 40 mm. Der größere Strom glitt 102 Sekunden lang. Darüber hinaus wurden innerhalb von 6 Stunden 46 Lawinen-Abgänge, bzw. größere Steinschläge gezählt. Die Seismik ist gering.
Sinabung: Seismik zieht an
Anders sieht es am Sinabung auf Sumatra aus. Hier gab es zwar keine Pyroklastischen Ströme, aber dafür wird wieder eine Zunahme der Seismizität festgestellt. Heute Vormittag wurden 4 vulkanotektonische Erschütterungen, sowie 7 niederfrequente Erdbeben registriert.
Hinzu gesellten sich 27 Hybriderdeben. Es scheint sich wieder mehr Magma unter dem Vulkan zu akkumulieren. Neue Bilder zeigen auch den Dom, der durch die Pyroklastischen Ströme der letzten Woche einiges an Volumen einbüßte, aber dennoch recht groß ist. Die Gefahr am Sinabung ist noch nicht gebannt.



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Pacaya mit Aschewolken
In Guatemala ist der Pacaya weiter aktiv und eruptiert Vulkanasche. Schlechte Sicht verhindert visuelle Beobachtung des Geschehens. Allerdings detektierte das VAAC mehrere Aschewolken. Sie stiegen bis zu 3700 m hoch auf.
Ätna Paroxysmus Nr. 12
Vorgestern Morgen begann der 12. Paroxysmus am Ätna in Folge. Die Tätigkeit fing an sich gegen 7.30 Uhr deutlich zu steigern. Bereits eine halbe Stunde später begann ein Lavastrom aus dem Neuen Südostkrater zu fließen. Mittlerweile hat der Paroxysmus seinen Höhepunkt erreicht.
Update 10.45 Uhr: An der breiten Tremorbasis erkennt man, dass der Paroxysmus sich vergleichsweise langsam steigerte und nun auch bereits recht lange andauert. Es sieht so aus, als hätte er um 10.30 Uhr MEZ (9.30 UCT) seinen Höhepunkt überschritten. Die Tremor-Amplitude ist noch etwas höher gestiegen, als bei den letzten Paroxysmen.
Die Eruption findet wieder einmal bei ungewöhnlich gutem Wetter statt. Es ist fast windstill und die Eruptionswolke steigt senkrecht auf. Das VAAC Toulouse detektiert Vulkanasche in 10.400 m Höhe. Auf einer Thermalcam erkennt man den Lavastrom, der weit ins Valle del Bove hinabgeflossen ist. Offensichtlich gibt es aber nur den Lavastrom in östlicher Richtung, im Süden scheint keine Lava unterwegs zu sein.
Update 11:00 Uhr: Der Tremor lässt jetzt schnell nach und die Eruptionswolke klappt zusammen. Im Ganzen lässt sich sagen, dass es ein sehr schöner Paroxysmus war.
Update 17.00 Uhr: Dr. Boris Behncke vom INGV zeigt sich indes ein wenig entrüstet, über Weltunterganspropheten, die in sozialen Medien allerhand Unfug über den angeblich bevorstehenden Weltuntergang verbreiten.
Demnach sollen die Paroxysmen des Ätnas Weissagungen von Nostradamus erfüllen und Vorboten der Apokalypse sein. Ich teile da die Meinung von Boris, dass die Paroxysmen fantastische Naturereignisse darstellen und das normale Verhalten des Ätnas repräsentieren.



Taal: Tremor steigt
Der philippinische Caldera-Vulkan Taal steigerte seine seismische Unruhe und sorgt auch durch anhaltende Inflation für Besorgnis. Gestern wurden 42 Episoden mit Tremor registriert. Sie dauerten bis zu 7 Minuten. Zudem gab es einen schwachen Hintergrundtremor, der 4 Stunden und 30 Minuten dauerte. Der Krater und die Fumarolen auf Volcano Island emittierten 1327 Tonnen Schwefeldioxid am Tag. Dieser Wert wird als signifikant beschrieben. Es steigt also Magma auf und es könnte sich eine weitere Eruption anbahnen.
Sakurajima mit Eruptionsserie
Der japanische Vulkan Sakurajima meldete sich gestern mit einer heftigen Eruptionsserie zurück. Das VAAC registrierte 8 Aschewolken. Sie stiegen bis zu 3000 m hoch auf und drifteten in südwestlicher Richtung. In den letzten 6 Wochen hat die Seismizität leicht zugenommen.
Semeru mit Aschewolke
Auf der indonesischen Insel Java ist es der Semeru, der eine Aschewolke ausstieß. Sie erreichte eine Höhe von 4300 m. Das VSI meldet 15 seismische Eruptionssignale. Erdbeben, die direkt auf Magmenaufstieg hindeuten, wurden gestern nicht registriert.
Raung eruptiert Vulkanasche
Auf Java ist der Raung weiterhin aktiv und emittiert Vulkanasche. Sie wurde in einer Höhe von 4000 m festgestellt. Die Asche driftete in Richtung Nordost. Die Seismizität ist weiter gering.
Kilauea: Inflation nimmt wieder zu
Länger habe ich nicht mehr vom Kilauea auf Hawaii berichtet, da wir ja das Webcambild in der Navigationsleiste vor Augen haben. In den letzten Wochen fluktuierte die Aktivität wenig, mit einer leicht rückläufigen Tendenz. Der Spiegel des Lavasees steht auf 221 m und der westliche Förderschlot füttert den See mit Lava. Es wird allerdings weniger Lava gefördert, als in den Untergrund nachströmt. Daher steigt die Inflation im Gipfelbereich. Außerdem ereignete sich gestern ein Erdbeben der Magnitude 4,2. Das Epizentrum lag an der Südflanke des Nachbarvulkans Mauna Loa.


Kadovar emittiert Asche
Auch der Inselvulkan Kadovar (Papua Neuguinea) ist unruhig geworden und stößt Vulkanasche aus. Hier stieg sie bis auf einer Höhe von 1500 m auf und driftete in westlicher Richtung.
Bagana eruptiert Vulkanasche
Der Bagana in Papua Neuguinea eruptierte eine Aschewolke, die bis zu 2400 m hoch aufstieg. Sie driftete in westlicher Richtung und fächerte breit auf. Der gut 1750 m hohe Stratovulkan ist einer der jüngsten Feuerberge auf dem melanesischen Archipel. Seine letzte größere Eruption geht auf das Jahr 2000 zurück. Im letzten Jahr zog er die Aufmerksamkeit durch vergleichbare Tätigkeit wie jetzt auf sich.

Island: Erdbeben und Dyke
Auf der isländischen Reykjanes-Halbinsel hat sich ein weiteres Erdbeben mit einer Magnitude über 5 ereignet. Genauer, hatte es die Magnitude 5,1 in 6 km Tiefe. Das Epizentrum befand sich südwestlich vom Fagradalsfjall.
Insgesamt hatte sich die Seismizität bereits vor dem stärkeren Erdbeben erhöht. IMO zeigt -in seiner Erdbeben-Tabelle für die letzten 48 Stunden- 49 Erdbeben mit Magnituden größer als 3 an. Insgesamt wurden 2233 Erschütterungen registriert. Heute Morgen lies die Erdbebenintensität dann wieder nach, doch jeder Zeit kann es einen neuen Schub geben.
Anhand der geophysikalischen Parameter wurde nun die Zone der Magmenintrusion genauer bestimmt und visualisiert. Demnach hat sich ein fast 7 km langer Magmatischer Gang (Dyke) gebildet, der gut 3-4 km hoch, aber nur 1 m breit ist. Der Dyke wird an seinem Boden durch einem Förderkanal gespeist.
Dort strömen pro Sekunde zwischen 15 und 20 Kubikmeter Magma nach, so dass der Dyke weiter nach Süden migriert. In den letzten 2 Wochen breitete sich der Dyke so um ca. 2 km aus. Die Magmen-Migration verursacht die Erdbeben, indem das Magma das umliegende Gestein verdrängt und brechen lässt.


Der Dyke hat ein Gefälle und steckt schräg in der Erde. Im Süden befindet er sich nur noch 1 km unter der Erdoberfläche, im Norden beim Keilir, sind es 2 km. So liegt die Vermutung nahe, dass es am ehesten im Süden beim Fagradalsfjall zu einer Eruption kommen wird.
Das wird auch durch die seismische Aktivität und Bodendeformationen bestätigt. Die Forscher vermuten sogar, dass sich das Magma am Nordende des Dykes bereits verfestigen könnte. Der isländische Fernsehsender RUV interviewte den Geophysiker Freysteinn Sigmundsson und der sieht Analogien zur Fimmvörduháls-Eruption im Jahr 2010.
Er erwartet eine ähnliche Spalteneruption wie damals, nur mit dem Unterschied, dass es wahrscheinlich im Anschluss nicht zu einer explosiven Eruptionsphase wie am Eyjafjallajökull kommen wird.
Literatur:
Die Erde im Umbruch: Katastrophen form(t)en diese Welt. Beweise aus historischer Zeit
Erde im Aufruhr
Vulkanismus
Video:
Quellen: PublicDomain/John Traczyk am 12.03.2021
