„Tickende Zeitgasbomben“ in Sibirien: Erste Analysen der riesigen Krater (Videos)

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Unterirdische Luftaufnahmen werfen ein wichtiges neues Licht auf diese unheimlichen riesigen Löcher und ermöglichen ein erstes 3D-Modell.

In den letzten Jahren haben sich nach Explosionen praller Hügel in Gebieten der russischen Arktis etwa 20 große Krater gebildet. Es wird angenommen, dass die Ursache eine Ansammlung von Methangas ist, die Ausbrüche auslöst, die Eis- und Frostboden Hunderte von Metern vom Epizentrum entfernt senden.

Im Sommer 2020 untersuchten Forscher des Öl- und Gasforschungsinstituts (OGRI) der Russischen Akademie der Wissenschaften und Kollegen des Skolkowo-Instituts für Wissenschaft und Technologie (Skoltech) den neuesten bekannten 30 Meter tiefen Gasausblaskrater auf der Jamal-Halbinsel im Sommer 2020.

Es war wichtig, schnell dorthin zu gelangen, da sich diese Löcher schnell mit Wasser füllen und zu Seen werden, die die Oberfläche mit Pocken markieren.

Eine wichtige Erkenntnis scheint zu sein, dass die Wissenschaftler zwei gasgefüllte Hohlräume innerhalb des prall gefüllten Hügels identifizierten, die zu einem verschmolzen und dann explodierten.

Expeditionsleiter Professor Vasily Bogoyavlensky, stellvertretender Direktor des OGRI, sagte: „Diese unterirdische Luftaufnahme des C17-Kraters war die schwierigste Aufgabe, mit der ich jemals in der Arktis konfrontiert war.“

Der Wissenschaftler – ebenfalls ein zertifizierter Pilot – Igor Bogoyavlensky musste sich auf den Rand eines 10-stöckigen Kraters legen und seine Arme baumeln lassen, um die Drohne zu kontrollieren.

Igor sagte: „Dreimal haben wir es fast verloren, aber es ist uns gelungen, die Daten für das 3D-Modell zu erhalten“

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Sie haben rund 80 Drohnenbilder aus dem 30 Meter tiefen Krater erhalten.

Professor Bogoyavlensky sagte: „Wir konnten nicht alles von oben sehen, insbesondere die Grotten, mögliche Höhlen im unteren Teil des Kraters. All das können Sie mit dem 3D-Modell deutlich sehen (Detektoren fanden die Quelle von einem seltsamen „blauen Strahl“ – künstliche Polarlichter dank HAARP).

Unsere Ergebnisse deuten eindeutig darauf hin, dass der Krater endogen gebildet wurde, wobei das Eis schmolz und ein wogender Hügel aufgrund der Gasansammlung und der Explosion dynamisch wuchs.“ (Neues Rätsel um Leuchterscheinung „STEVE“ und die künstlich erzeugte HAARP-Plasma Wolke).

Die Forscher verwendeten die Daten, um ein 3D-Modell zu erstellen, das auf den einzigartigen Drohnenbildern aus dem Inneren des Kraters basiert.

Sie konnten einen gut erhaltenen länglichen Eishohlraum überwachen, in dem sich Gas angesammelt hatte.

Wie sie im Geosciences Journal berichteten, deuten ihre Beweise darauf hin, dass sich anfangs nicht ein, sondern mindestens zwei Hohlräume im massiven Eis gebildet haben.

Mit zunehmender Größe verschmolzen diese Hohlräume zu einem einzigen unterirdischen Raum mit einem elliptischen Boden.“

Dr. Bogoyavlensky schätzte das Volumen des zusammengeführten Hohlraums auf 7500 Kubikmeter.

„Bei einem Druck von etwa 15 bis 20 Atmosphären ergeben sich ungefähr 112.000 bis 150.000 Kubikmeter.“

Er sagte: „Wir sind rechtzeitig dort angekommen, um das Objekt in seinem fast makellosen Zustand zu finden, ohne dass Wasser es füllt.“ Zweitens ist der riesige unterirdische Hohlraum im Eis an sich einzigartig. Ein Teil der eisigen Kuppel dieses Hohlraums blieb erhalten.

Vor der Explosion hatte es diese kreisförmige Kuppel, und sein Boden war elliptisch, nach Norden verlängert, mit einem Achsenverhältnis von ungefähr 1 zu 4,5.

„Soweit wir wissen, können wir sagen, dass der C17-Krater mit einem tiefen Fehler und einem anomalen terrestrischen Wärmefluss verbunden ist-“

Dies deutet darauf hin, dass der Grund für diesen Ausbruch zumindest teilweise tiefer lag als Methan, das sich aufgrund eines kürzlichen Auftauens der oberen Permafrostschichten nahe der Oberfläche ansammelt.

Die 3D-Modelle ermöglichten es den Wissenschaftlern, die komplexe und faszinierende Form des unterirdischen Hohlraums abzubilden, der sich zwischen dem 15. Mai und dem 9. Juni 2020 gebildet zu haben scheint.

Es wurde am 16. Juli zum ersten Mal von einem Hubschrauber aus gesehen.

Dies ist eine Jahreszeit, in der Schnee wegen den oberen Schichten der Bodenwärme. Es wird angenommen, dass es zumindest bei einigen Explosionen ein weiterer wichtiger Faktor ist.

Skoltech-Forscher konnten die kryogeologischen Bedingungen des Kraters zusammen mit der Zusammensetzung des Permafrosts untersuchen. Sie untersuchten das aus dem Krater ausgestoßene Material und die Temperaturbedingungen auf dem Lochboden.

„Diese Informationen werden Aufschluss über die Bedingungen und die Entstehung dieser ungewöhnlichen Objekte in der Arktis geben“, sagte Dr. Evgeny Chuvilin, führender Wissenschaftler bei Skoltech.

„Der neue Krater beeindruckt durch seinen idealen Erhaltungszustand, vor allem durch die kegelförmige Spitze, auf die Ejekta von (und) den äußeren Teilen des wogenden Hügels geworfen wurden, der den Krater ausfiel.“

Die Wände waren „unglaublich gut erhalten“, ebenso wie der Gashohlraum im eisigen Boden des Kraters.

Dr. Bogoyavlensky und sein Team haben auf der Halbinsel Yamal über 7.185 prall gefüllte arktische Hügel identifiziert, von denen ein Teil in einer Region explodieren kann, in der Erdgasreserven enthalten sind, die für die Versorgung in Europa von entscheidender Bedeutung sind. „Fünf bis zehn Prozent dieser 7.185 Hügel sind wirklich gefährlich“, sagte der Professor.

Russlands hochmoderner Sabetta-Exporthafen für Flüssigerdgas gehört zu den Orten, die von den „tickenden Zeitgasbomben“ bedroht sind.

Dr. Bogoyavlensky forderte eine dringendere Überwachung der sogenannten Hubhügel an Land und vor der Küste.

Literatur:

S.O.S. Erde – Wettermanipulation möglich?

Chemische Kondensstreifen („Chemtrails“) über Deutschland: Der Grosse Bruder und die Umsetzung seines Berichts von IRON MOUNTAIN

HAARP ist mehr (Edition HAARP)

Videos:

Quellen: PublicDomain/siberiantimes.com am 01.03.2021

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About aikos2309

16 comments on “„Tickende Zeitgasbomben“ in Sibirien: Erste Analysen der riesigen Krater (Videos)

  1. Tja.
    Wird wohl nichts mit einer Abkühlung durch ein wie auch immer geartetes Sonnenminimum.

    Überall tauts.
    Zumindest faktisch und im Durchschnitt.

    Ist wie auch in der Nordost- oder Nordwestpassage.
    Geht dort inzwischen schon zeitweise ohne Eisbrecher.
    Früher unvorstellbar.

      1. @ Atar

        Ist leider alles ziemlich komplex.

        Ich halte mich daher aktuell erstmal an etwas was man „Strahlungsphysik“ nennt.

        Und die Treibhauswirkung von zumindest Wasserdampf, welches allerdings bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen in gleicher klimawirksamer Größenordnung ausgestoßen wird (kommt aus den „Hs“, dem Wasserstoff, im Brennstoff), ist ja trivial/körperlich erfahrbar.

        In der Differenz der Tag-Nacht-Temperaturen zwischen Gebieten mit hoher absoluter! Luftfeuchtigkeit (zB Tropen) und solchen mit sehr geringer (typischerweise Wüsten).

        In den Tropen sind das zB diese 6 Kelvin:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Tageszeitenklima#/media/Datei:Tageszeitenklima.png

        Und wer schon mal in einer Wüste war weiß daß es hier deutlich mehr sind.

        Dank der mangelnden „atmosphärischen Gegenstrahlung“.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Atmosph%C3%A4rische_Gegenstrahlung

        Übrigens bestehen Wolken aus flüssigem! Wasser.
        Und nicht aus (dem Gas) Wasserdampf.
        Sonst könnte man sie ja auch nicht sehen.

      2. @rap

        Ähhh – irgendwie reden wir aneinander vorbei. – Keine Ahnung, was Dein Antwortkommentar mit dem auch schon mal grünen Grönland zu tun hat, aber egal – lassen wir’s einfach.

      3. Wann soll es denn grün gewesen sein (heute sind 19% der Fläche eisfrei)?
        Und zu wie viel %?
        Nur an den Küsten oder ganz?

        Geschichtliche Dinge sind nicht trivial.

        Abgesehen davon daß die Wissenschaft, und dazu gehören auch die Geschichtswissenschaften jeglicher Couleur, bisher das weitaus meiste nicht weiß, die Fragen werdrn immer noch deutlich mehr als weniger, und auch leider alles andere als unabhängig ist.

        Den Treibhauseffekt von Wasserdampf, der hebt übrigens die atmosphärische Temperatur durchschnittlich um 32 Kelvin/°C!, kann ich hier und heute ganz praktisch erleben.

    1. Bzw.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%B6nland#Klima

      Ich weiß nicht wo es hier ein Problem gibt.

      Für die nächsten 100 Jahre gibt es ja ein Konzept.
      Namens „Dual Fluid“.
      Wandelt eh schon herumliegenden Müll, vom Atommüll bis zu abgereichertem Uran, quasi Uranmunition, in zB Strom um.

      https://dual-fluid.com/

      ZB

      https://dual-fluid.com/webarchive/2020/technical/waste/index.html

      Und wer wollte das Ruhrgebiet ernsthaft noch „tiefer legen“?
      Stichwort „Ewigkeitskosten“ etc.

      Oder hätte was gegen Gestehungskosten weniger als 1Cent/kWh?

    2. PS man könnte doch eine Serienproduktion des „Dual Fluid“ im Ruhrgebiet vornehmen.
      Quasi als Fortschreibung „energetischer Traditionen“.

      (Anstatt aktuellem Kulturbolschewismus? 🙁 )

  2. Witzig, wie mal wieder von der Realität abgelenkt wird, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf. Stichwort: verwesende Körper bzw. Biomaterial.

  3. Fällt da denn keiner auf wo denn angeblich das ganze Erdmatterial geblieben ist, was da herausgeschleudert sein muss!?

    Selbst wenn nur ein „Deckel“ als Erdschicht auf dem Loch draufgelegen hatte, so muss das ja trotzdem eine große Menge sein, die ja um den „Krater“ herum liegen müßte!

    Es sieht eher aus, als wenn das Material entweder verdampft oder sonstwie aufgelöst wurde. Das passt einfach nicht!

    Erdgas kann natürlich dabei eine Rolle Spielen, aber auch „Statische“ Entladungen! Ich würde dort mal genauer das Statische Spannungsfeld so Wie die Elektromagnetischen Felder in der Nähe prüfen, sieht ganz danach aus, das es ein Zusammenspiel mit mehreren Faktoren ist!

    Wenn es schon große Temperaturunterschiede sowie Gas dort gibt, dann ist dort auch meistens das Elektrische Feld stark „gestört“. Das sind dort alles Anzeichen, das sich der Energiefluss stark geändert hat, unter der Erde, auf der Erde und über der Erde!

    1. Durch das Auftauen des Permafrostbodens bilden sich unter der Erde Gasblasen.
      Zuerst wölben sie den Boden nach oben.

      Bis sich manchmal explodieren.

      Schätze daß der Klimawandel auch Rußland nicht gut tut.

      Aber auch von dort kommen bisher keine neuen Energietechnologien.
      ?

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