Verteidigungswall wie aus dem Zweiten Weltkrieg: Mit „Drachenzähnen“ und Graben – das ist über den Wagner-Schutzwall bekannt (Video)

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In der Oblast Luhansk wird ein großes Gebiet befestigt. Die von Wagner-Militärs konstruierte Verteidigungslinie soll offenbar einen womöglichen ukrainischen Gegenangriff abwehren.

Russland sieht sich in seinem Krieg gegen die Ukraine zunehmend mit Gegenangriffen und Rückschlägen konfrontiert, etwa im von Moskau annektierten Gebiet Cherson im Süden des Landes.

Dort hält der russische General Surowikin die Lage für „ziemlich schwierig“. Womöglich steht ein Rückzug bevor. Im besetzten Osten in der Donbass-Region wiederum wird offenbar ein Schutzwall errichtet.

Verantwortlich ist die 2014 vom Kreml-nahen Geschäftsmann Jewgeni Prigoschin gegründet Söldnergruppe Wagner. Eigenen Angaben zufolge – und untermauert mit Videos und Bildern – arbeitet die für Putin sehr wichtige und auch in anderen Regionen der Welt aktive paramilitärische Gruppe nun an einer befestigten Verteidigungslinie in der besetzten ostukrainischen Region Luhansk.

Das erklärte Prigoschin am 19. Oktober auf den Online-Kanälen seiner Firma Concord. Das russlandkritische Portal „meduza“ zitiert Jewgeni Prigoschin außerdem damit, dass die Wagner-Söldner nicht nur die Verteidigungslinie bauen.

Sie bilden demnach außerdem lokale Bürger zur Grenzverteidigung der Region aus, die nordöstlich an die Oblast Donezk grenzt. (Sie brauchen dringend einen Weltkrieg, um all dies zu rechtfertigen (Video))

Auf Twitter wird ein mit pathetischer Musik untermaltes Video verbreitet, das angeblich die lange neue Verteidigungslinie aus der Luft zeigt.

Ein Verteidigungswall wie aus dem Zweiten Weltkrieg

Beobachter haben sich daran gemacht, die verfügbaren Informationen, Karten und Bilder des Walls zu analysieren. Twitter-Nutzer Benjamin Pittet, ein laut eigenem Profil „Nerd für Satellitenbilder“, erinnert die Verteidigungsanlage an ähnliche Anlagen aus dem Zweiten Weltkrieg.

Sie bestehe aus „zwei Reihen von ‚Drachenzähnen‘, gefolgt von einem Graben, der wahrscheinlich Fahrzeuge stoppen soll, und dann Feuerstellungen für Infanterie und Fahrzeuge.“ Sogenannte „Drachenzähne“ sind weltweit gebräuchliche Panzersperren aus Beton.

Maginot-Linie

Die Maginot-Linie war ein aus einer Linie von Bunkern bestehendes Verteidigungssystem entlang der französischen Grenze zu Belgien, Luxemburg, Deutschland und Italien. Das System ist benannt nach dem französischen Kriegsminister André Maginot.

Es wurde von 1930 bis 1940 gebaut, um Angriffe aus diesen Nachbarländern bzw. die über deren Territorien eventuell angreifenden Hegemonialmächte Deutschland und Italien zu verhindern bzw. abzuwehren. Darüber hinaus wurde die Südspitze Korsikas befestigt.

Meist wird nur der Teil entlang der deutschen Grenze als Maginot-Linie bezeichnet, während man für die Hälfte zu Italien den Begriff Alpin-Linie gebraucht.

Die Idee einer solchen Verteidigungslinie gab es schon direkt nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1871. 1874 begannen die Franzosen mit dem Bau der Barrière de fer („Eiserne Barriere“), die aus zahlreichen Festungen, Forts und anderen ähnlichen Bauwerken bestand. Diese waren gemauert und erwiesen sich als den 1890 aufkommenden Brisanzgranaten nicht gewachsen.

Die Deutschen hatten in der zweiten Hälfte des Ersten Weltkriegs die Siegfriedstellung (= Hindenburglinie) gebaut, um ihre Front zu verkürzen, um Material und Menschen zu sparen und der zunehmenden alliierten Überlegenheit nach dem amerikanischen Kriegseintritt standhalten zu können.

Die Alliierten konnten dieses Defensivbauwerk erst durch die Maas-Argonnen-Offensive (26. September bis 11. November 1918 im Verdun-Sektor) stellenweise durchbrechen. Die Maginot-Linie sollte ein ähnliches Defensivbauwerk werden.

 

Wall soll Angriffe der ukrainischen Armee erschweren

Journalist John Helin weist darauf hin, dass der Wall unter anderem eine aus Wrubiwka kommende Straße abdecke, „eine wichtige Angriffsroute kommender ukrainischer Offensiven“. Seiner Analyse nach seien die zum Wall gehörenden russischen Befestigungsanlagen westlich der Stadt Hirske sehr bewusst platziert.

Angreifende ukrainische Soldaten seien damit gezwungen, eine Straße zu nutzen, die von russischen Soldaten gut unter Beschuss genommen werden könnte.

„Es ist wahrscheinlich, dass die Verteidigungslinie durch Stacheldraht und Minen verstärkt wird“, schreibt John Helin weiter. Sowohl die Ukrainer als auch die Russen hätten bisher Probleme gehabt, selbst durch weniger gut befestigte Grenzen zu brechen. Auch wenn sie wie die ukrainische Armee Himars-Raketenwerfer und Präzisionsmunition hatten.

Mindestens hätte die russische Armee mit ihrer neuen Verteidigungslinie also die Möglichkeit, den Vormarsch der ukrainischen Soldaten zu verlangsamen.

Eine angeblich mehr als 200 Kilometer lange Verteidigungslinie

Allerdings ist bisher nicht klar, wie lang die Linie schon ist und noch werden soll. Eine ursprünglich vom russischen Portal riafan.ru verbreitete Karte zeigt eine mehr als 200 Kilometer lange Verteidigungslinie.

Grenzen vom Kriegsbeginn: Hat Russland die Expansion schon aufgegeben?

Auffällig: Dieser Karte nach schließt der Wall überwiegend Regionen ein, die schon vor Kriegsbeginn am 24. Februar als Separatistengebiet der sogenannten „Volksrepublik Luhansk“ von russischen Militärs kontrolliert wurden.

Der Schluss liegt nahe, dass Russland nicht damit rechnet, die Gebiete im nördlichen Luhansk und damit jenseits der neuen Verteidigungsgrenze langfristig unter Kontrolle zu halten.

 

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Quellen: PublicDomain am 22.10.2022

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