China weißt Al-Dschasira-Korrespondentin aus

Auch der arabische Sender Al Dschasira bekommt den zunehmenden Druck Chinas zu spüren: Peking hat die Korrespondentin Melissa Chan des Landes verwiesen, meldet der ausländische Korrespondetenclub.

Die Begründung Pekings: Die chinesische Regierung ärgert sich über einen Film Al Dschasiras, der die Zwangssarbeit in chinesischen Gefangenenlager dokumentiert. Allerdings war die ausgewiesene Journalistin Melissa Chan – seit 2007 in China tätig – gar nicht nicht an dieser Produktion beteiligt.

Seit einem Jahr haben die chinesischen Behörden ihren Druck auf ausländische Journalisten erhöht und wiederholt mit Ausweisungen gedroht.

Quelle: Euronews vom 08.05.2012

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